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Koala-Milch

Gemeint ist der Artikel "Koala" mit Milchcreme von Kuchenmeister – aber irgendwie stutzt man schon im ersten Moment, wenn auf dem Lieferschein "Koala Milch" steht. Kuh-, Schafs und Ziegenmilch kennt man ja. Soja-, Hafer- und Mandelmilch sind auch seit Jahren etabliert. Aber Koalamilch? Ich übergebe nach Australien, vielleicht können die helfen. :-P


Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 24)

Die männlichen Mitarbeiter waren bei uns in der Firma für Gewöhnlich für Getränke und Leergut zuständig. Und somit blieb es oft am Azubi hängen. C'était moi. :-P

Bei den Capri-Sonne-Aufbauten muss ich gerade an eine Anekdote denken, aber ich weiß nicht, ob diese Ware ein Überbleibsel davon war oder ob mein Missgeschick früher oder doch erst später passiert war: Wir konnten damals Capri-Sonne, inzwischen ja auch in Deutschland nur noch "Capri Sun", über unser Lager nicht nur in den 4er-Einheiten bestellen, sondern auch als ganze Displays mit jeweils einer halben Palette (!) Grundfläche. Mein Chef guckte irgendwann bei einer Hauptlieferung etwas blöde, als wir fünf halbe Paletten mit Capri-Sonne bekommen haben. Dann stellte sich heraus, dass der Azubi die versehentlich bestellt hatte und dann guckte ich ziemlich blöde. Wir hatten dann einen großen Aufbau daraus gemacht und irgendwann war auch alles verkauft, ohne dass wir mit den Haltbarkeitsdaten in Konflikt kamen. Kann ja mal vorkommen. :-)



Annehmen, Vergleichen und Packen der Trinks-Hauptlieferung.
Neue Rolle mit Etiketten in die Gemüsewaage eingesetzt.
Leergut annehmen, Papp-Presse ausleeren.
Waren in den Laden fahren.
Aufbauten im Laden auf-, um und abgebaut (Capri-Sonne, Chips, TiP-Produkte)
Getränke (EW) packen, Trinks nachpacken.



Begriffe aus der Milchwirtschaft

Homogenisieren: Die Milch wird bei einer Temperatur von 55-60°C mit sehr hohem Druck durch feinste Düsen gespritzt. Dadurch werden die Fette in kleinste Kügelchen zerteilt. Dieses Verfahren hat einige Vorteile: Zum einen wird die Milch leichter verdaulich, zum anderen bildet sich innerhalb von 24 Stunden keine Rahmschicht auf der Milch. Der Name ist abgeleitet von "homogen", also durch und durch gleich.

Pasteurisieren: Beim Pasteurisieren wird die Rohmilch bei 71-74°C für ca. 30-40 Sekunden erhitzt. Dann wird sie 40 Sek. ohne Wärmezufuhr oder -entnahme stehengelassen. Schließlich wird sie schnell auf 3-6°C abgekühlt. Dadurch werden gesundheitsschädliche Keime, die in der Milch vorkommen können, abgetötet, allerdings ist pasteurisierte Milch nicht keimfrei, sondern nur keimarm! Bei einer Lagertemperatur von 10-12°C bleibt sie für 3-4 Tage frisch. Das MHD muss angegeben werden. Durch das Pasteurisieren wird der Geschmack der Milch kaum verändert.
Benannt wurde das Verfahren nach dem französischen Biologen Louis Pasteur (1822-1895).

Lustige Strichcodes – 423

Fundstück von Ines auf einer Packung frischer Weidemilch unserer Eigenmarke: Zwei Kühe auf einer Weide. Die Idee mit den Wiederkäuern ist nicht ganz neu, aber immerhin sehen sie bei jedem Strichcode anders aus und hier liegt sogar mal eine Kuh auf dem Boden. :-)


Immer mal gekauft …

Ein Kunde vermisste eine Sorte H-Milch, die wir, nachdem sie zum wiederholten Male abgelaufen war, irgendwann (vor Wochen oder sogar schon ein paar Monaten) mal endgültig aus unserem Sortiment verbannt hatten.

"Och, schade", erklärte er ganz enttäuscht. "Meine Oma hat die immer mal gekauft."

Tja, das "immer mal" hat leider nicht gereicht. Außer den paar Packungen, die Oma "immer mal" gekauft hat, gab es wohl nur wenige andere Kunden für dieses Produkt. Er trug's mit Fassung. Muss Oma eben eine andere Milch nehmen.

Der perfekte Milchschaum

Ich hatte den Bärenmarke-Teddybären irgendwie immer "niedlich" in Erinnerung. Auch auf der Bärenmarke-Website gibt es nur niedliche Bären. Der hier, gefunden auf einer Packung Bärenmarke-Barista-Milch, sieht irgendwie eher so aus, als wenn er im Park hinter Bäumen lauern würde. Oder kommt mir das nur so vor? Ich finde den überhaupt nicht süß, eher gruselig. :-O


Instagram 23. KW 2021

In dieser Woche (23/2021) hatten wir folgende Themen, inzwischen immerhin schon mit 323 Followern. :-D

- das Milchmalheur

- den Flaschenauswerfer als kurzes Video

- Ansicht des am LKW hängenden Einwegcontainers auf dem Hof, aus dem in einem dicken Schwall das gesammelte Regenwasser herausläuft. Da sind sicherlich auch Getränkereste dabei, aber die dürften nur einen winzigen Anteil daran haben.


Milchmalheur

Wo gehobelt wird, fallen Späne und wo Waren bewegt werden, fällt auch mal Ware herunter. Wenn es sich dabei um Flaschen oder Gläser handelt, und wir haben hier wirklich viele Produkte in Flaschen und Gläsern, ist der anschließende Einsatz eines Wischmops meistens kaum zu vermeiden.

Aber auch da gibt es unterschiedliche Herausforderungen:

Zerbricht eine Flasche Mineralwasser, reicht es (fast), die Scherben aufzusammeln. Der Rest trocknet praktisch rückstandsfrei von alleine. Um die Rutschgefahr zu bannen, trocknet man den Boden natürlich trotzdem hinterher.

Klare Spirituosen, zuckerfreie Limonaden und auch Bier sind problemlos wegzuwischen. Da klebt nichts und wenn es schnell gehen muss, reicht auch hier eine "Katzenwäsche" für den Boden.

Bei Essig muss man schnell sein und viel Wasser verwenden. Die hellen Spuren in den offenen Bodenplatten, bei uns in Form von Betonwerksteinen, sind sonst noch lange Zeit deutlich zu erkennen.

Bei Rotwein muss man schnell sein und viel Wasser verwenden. Die dunklen Spuren in den offenen Bodenplatten, bei uns in Form von Betonwerksteinen, sind sonst noch lange Zeit deutlich zu erkennen. Gilt auch für Rotkohl, rote Bete und ähnliche färbende Lebensmittel.

Konserven sind auch relativ problemlos aufzuwischen. Hat man die Stückchen eingesammelt (egal ob Erbsen, saure Gurken oder Würstchen), bleibt im Grunde nur noch Wasser übrig.

Honig ist schon eine Herausforderung. Wenn es flüssiger Honig ist, der sich, weil man den Bruch beispielsweise zu spät bemerkt hat, schon großflächig verteilt hat, wischt man daran eine Weile herum. Vorzugsweise mit heißem Wasser.

Öl ist eine Herausforderung. Profitipp: Katzenstreu drauf und immer wieder hin und her schieben, um alles aufzunehmen.

Und dann ist da noch Milch: Klebt nicht und ist relativ leicht aufzuwischen. Aber wenn man da nicht gründlich arbeitet, bleibt eine riesige Sauerei und wenn wenn noch Reste unter den Regalen oder sonstigen Möbeln verbleiben, kann das auch irgendwann zu einer Geruchsbelästigung werden. Natürlich zerbrechen Milchflaschen immer genau vor dem Kühlregal. Im Fall (pun intendet) dieser Biomilchflasche hatten wir etwas Glück und die Flüssigkeit blieb vor dem Kühlregal:


Wo ist die H-Milch denn jetzt?!

Ein Stammkunde sprach mich an und erkundigte sich, wo wir denn "jetzt" die H-Milch hingeräumt hätten. Noch bevor ich antworten konnte, warf er nach einer kurzen Pause ein: "Aber das ist ja normal, dass Läden immer alles umbauen. Verkaufspsychologie, damit die Kunden mehr kaufen. Kennt man ja."

Ich versicherte ihm, dass die H-Milch seit dem Umbau vor über zwei Jahren nicht mehr umgestellt wurde. "Nee", sagte er, "kann nicht sein. Die stand doch erst noch da vorne in der Ecke beim Kühlregal."

Da stand sie bis vor dem Umbau, ja. Aber inzwischen wirklich schon seit zwei Jahren im neuen Regal. Er wollte es nicht glauben, aber auch mir kommt es noch nicht so vor, als ob es schon so lange her ist. Das muss ich ja ehrlich zugeben … :o

Alles Palette

Hier seht ihr eine Europalette mit Molkereiprodukten, die gerade noch so vom LKW den Weg in den Laden geschafft hat und sich schließlich in einem gewaltigen Schwächeanfall vollkommen erschöpft am Müsliregal abstützen musste. Man stelle sich vor, da hätten empfindliche Artikel wie zum Beispiel Joghurtbecher oder ähnliche konstruierte Behältnisse draufgestanden. :-P


Sich verkleinerndes H-Milch-Regal

Unser H-Produkte-Regal bietet für die Discount-H-Milch lediglich den Platz für ein paar Kartons jeder Sorte. Trotz des "Aldi-Preises" müssen wir die Sachen auch nicht in größeren Mengen vorrätig haben, die angebotene Ware reicht locker aus, um von Lieferung zu Lieferung nicht ausverkauft zu werden.

Erstaunlich eigentlich. Wenn ich an meine Anfänge im Einzelhandel denke, habe ich den Artikel "H-Milch" als absoluten Renner im Kopf. Die beiden Sorten (Vollmilch und fettarme Milch) standen jeweils als ganze Europalette im Markt und etliche Kunden haben die Milch auch gleich kartonweise gekauft.

Unser H-Milch-Regal H-Produkte-Regal besteht mittlerweile ohnehin fast zur Hälfte aus Alternativen zur Kuh-Milch: Allen voran Sojamilch, aber auch die vielen Variationen Hafermilch, Dinkelmilch, Reismilch, Mandel- und ja sogar auch Erbsenmilch findet man bei uns – und in der Summe verkaufen wir davon mehr, als von der tierischen Variante. Ob das nun aber nur eine Besonderheit in meinem Markt ist und sich unsere Kunden bewusster / alternativer als anderswo ernähren, vermag ich jedoch nicht zu sagen …


Das Oatly-Frische-Desaster

Ein seit Jahren wachsendes Sortiment sind die Alternativen zu Milch. Angefangen haben wir hier im Laden vor 20 Jahren mit ein paar Sorten Sojamilch von Alpro, inzwischen haben wir über 40 (!) Produkte von mehreren Herstellern im Sortiment. Seit einer Weile ist auch Oatly ganz vorne mit dabei. Zumindest bei uns hier im Markt sind deren Produkte der Renner.

All diese Soja-, Hafer-, Mandel-, Reis-, Erbsen- und sonstigen Produkte sind vor allem als nicht kühlpflichtige H-Produkte bekannt. Dass es auch "frische" Alternativen gibt, haben wir vor ein paar Wochen schmerzlich erfahren, als ein Kollege diese zwei neuen Sorten ("Hafer deluxe" und "Hafer fettarm" in der Bildmitte) ins Regal einräumte. Als wir am nächsten Tag von der Oatly-Außendienstlerin Besuch bekamen, der zeitliche Zusammenhang war hier ein großer Zufall, entdeckten wir das Desaster erst. Die Kühlkette war natürlich längst unterbrochen, die Packungen haben wir entsorgt und seitdem haben wir die beiden frischen Variationen auch nicht wieder ins Sortiment aufgenommen.