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Donnerstag: Elektrikertermin

Nächste Woche Donnerstag habe ich einen Termin mit unserem Elektriker. Dann besprechen wir, wie wir das mit der zukünftigen Steuerung für die Ladenbeleuchtung machen und wie wir am besten die ganzen Zuleitungen (Drehstrom) für die neuen Kühlregale vorbereiten können, auch wenn die alten Anlagen noch im Laden stehen.

Ich habe zwar viele eigene Ideen, aber jemanden dazu zu befragen, der das hauptberuflich macht (und letztendlich auch ausführen soll), kann ja bestimmt auch nicht schaden. :-)

Licht an, Licht aus, aber kalt!

Auch nach rund zwei Monaten wissen die Steuerungen unserer beiden Coca-Cola-Kühlschränke noch nicht so richtig, wie sie mit unseren Öffnungszeiten umgehen sollen. Mal ist das Licht an, mal ist es aus, alles augenscheinlich ohne jegliches System.

Egal. In sieben Wochen sind sie eh wieder ausgemustert. (Dann werden nämlich sämtliche von der Industrie gestellten Kühlschränke und auch der elf Jahre alte und inzwischen vollkommen ramponierte Getränke-Kühlschrank durch ein 2,5 Meter langes Kühlregal ersetzt.)


Spiegelung auf dem Monitor

In meinem alten Büro hatte ich zwar keine Fenster, was nicht wirklich prickelnd war, aber an meinem neuen Arbeitsplatz habe ich das Fenster direkt im Rücken und spätestens ab dem Nachmittag wird bei entsprechend gutem Wetter der Job als "Bildschirmarbeiter" zur Qual.

Ich habe zwar zwei Plissees vor den Fenstern, aber die sind weiß und machen den Lichtschein höchstens noch etwas diffuser, aber nicht schwächer.


Lichtsteuerung in den Cola-Kühlschränken

Die beiden neuen Kühlschranke haben keine Schalter für die Beleuchtung. Die Lampen sind an einen Türkontakt gekoppelt, der diese allerdings nicht direkt schaltet, sondern über eine angeblich lernende Steuerung, so dass theoretisch irgendwann die Geräte parallel zu unseren Öffnungszeiten beleuchtet sein sollen.

Was es mit der "Abwärts"-Klopferei auf sich hat, habe ich auch noch nicht verstanden – aber es scheint zu funktionieren. Wenngleich das logisch und technisch für mich nicht nachvollziehbar.

Nie fragen … :-)


5+3=8

Im Laufe des Tages kamen noch die drei zusätzlichen LED-Strahler für die Gemüseabteilung, die ich Anfang Februar bestellt hatte:



Habe ich natürlich direkt ausgepackt und mit an die Drei-Phasen-Schiene an der Decke gehängt und bei der Gelegenheit alle acht Leuchten so ausgerichtet, dass die Kunden beim Betreten des Ladens (so weit möglich) nicht geblendet werden, sonder der Lichtschein am Kundenlauf ausgerichtet ist.

Damit sind wir wieder ein Stück erwachsener. :-)


Die Chicorée-Klappe

Wird Chicorée bei Licht gelagert, werden in den Blättern Chlorophyll und der Bitterstoff Lactucopikrin ausgebildet. Darum versucht man auch im Geschäft, ihn vor der hellen Beleuchtung zu schützen. Entweder durch dunkle Papiereinlagen (auf dem Foto rechts unter dem Deckel zu sehen) in den Kartons oder auch, wie zum Beispiel hier in einem Edeka-Markt, durch einen (mit Chicorée bedruckten) Deckel über der Gemüsekiste.

Wir haben bei uns nur abgepackten Chicorée. Diese Verpackungen sollen das Gemüse vor Licht (oder zumindest bestimmten Wellenlängen davon) schützen. Ob das wirklich funktioniert, kann ich nicht sagen. Wenn wir Chicorée aussortieren müssen, dann nämlich meisten, weil irgendwas gammelt – aber nicht wegen einer Grünfärbung.

Vielen Dank an Sebastian für die Zusendung der Bilder! :-)



Wir bauen auf und reißen nieder …

… aus Langeweile immer wieder! :-(

Ich hatte mich gestern Abend schon gewundert, dass die quer im Raum hängende Pendelleuchte so weit von der anderen entfernt saß. So groß ist der Schreibtisch doch gar nicht?! Aber ich hatte gemessen und gerechnet und mir einen kleinen Plan gemacht, in den ich auch die Maße eingetragen habe – und daher musste es passen und ich habe mich damit abgefunden, dass mein Schreibtisch nun mal recht groß ist und dass das schon richtig sein wird.

Heute bei Tageslicht kamen mir irgendwie doch Zweifel. Und so habe ich nochmal von vorne angefangen, alles durchzurechnen. Mit der bitteren Erkenntnis, dass ich Dummdödel, wenn ich die Leuchte mittig über die Arbeitsfläche hängen möchte, die Länge der Leuchte von der Länge der Schreibtischplatte zwar abziehen muss, aber das Ergebnis idealerweise noch halbiert hätte.

Der Umbau ging dann zwar relativ schnell, aber dass ich nun zwei zusätzliche Löcher in der Decke habe, ist etwas ärgerlich. Noch nicht mal eingezogen, schon wieder die ersten Macken in den frisch gestrichenen Flächen. Dafür ist es jetzt auch wirklich richtig.

Aktuell bin ich dabei, die letzte Steckdose zu montieren, dann werde ich den Raum aus-, bzw. aufräumen und dann kann schon das Laminat rein.


Leuchten-Schienensystem

Da Befestigungen an unserer Strohputzdecke immer wieder eine Herausforderung sind und ich mich mit den beiden Leuchten über meinem Schreibtisch schon ausreichend herausgefordert fühle, habe ich mich für die restliche Beleuchtung im Büro für ein an der Wand installiertes Schienensystem entschieden. Ich werd es noch bereuen, wenn ich mir vor meinem Regal selber im Licht stehe, aber wenn ich die Lampen nach oben scheinen lasse, quasi als Deckenfluter, könnte es gehen. Ich probiere es jetzt erst mal und wenn das nicht gut ist, werde ich nachbessern müssen.