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Spiegelungen unter der Ochtumbrücke B75

Auf dieser Brücke überquert die B75 / Oldenburger Straße die Ochtum in Grolland. Darunter verläuft ein Radweg, auf dem ich während eines kleinen Umwegs nach Feierabend entlanggefahren war. Das Wasser der Ochtum war spiegelglatt und nun ist auch klar, woher dieser Ausdruck kommt. :-)


Krabbe auf dem Radweg

Auf dem Weg nach Hause rannte eine Wollhandkrabbe quer über den Radweg. Die Tiere sind zwar hier invasive Arten und als solche nicht schützenswert, aber das einzelne Individuum will man ja nun auch nicht umbringen. Nach dem ich sie ein bisschen geärgert hatte, schnappte ich sie mir und warf sie ins Gras, ein paar Meter von der Straße entfernt. Soll sie sich von jemandem anders überfahren lassen. :-P


Achtung Scheiße

Im Ortsteil Strom ist mit auf einer kleinen Grünfläche neben der Straße dieses selbstgebastelte Schild aufgefallen. Ich tippe auf einen Passanten oder Anwohner, der sauer darüber ist, dass die Fläche als Hundetoilette missbraucht wird. Ich musste zum Glück nur mit dem Rad dran vorbei. :-P


Arctia-Caja-Baby

Auf dem Weg zur Firma bin ich im Park fast mit dem Fahrrad über diese kleine (ca. 6 cm) Flaschenbürste gefahren. "Was ist das denn?", dachte ich noch, habe gewendet und mir das braun-schwarze Büschel noch einmal aus der Nähe angesehen. Es war eine Raupe. Ich wollte sie nicht auf dem Weg weiterkrabbeln lassen, der nächste Radfahrer, Skater oder Fußgänger hätte der Kleinen sicherlich den Garaus gemacht. Also hatte ich sie auf die Hand genommen und ein paar Meter entfernt wieder ins hohe Gras gesetzt.

Dabei war ich überrascht, denn ich ich hatte mir das "Fell" irgendwie anders vorgestellt. Dachte, dass die Raupe irgendwie stacheliger wäre oder da irgendwelche Widerhaken zu finden sind. Nichts davon traf zu. Die Raupe taugt zwar nicht wirklich als Streicheltier, hatte aber, auch wenn sie wesentlich borstiger aussahen, tatsächlich ganz weiche Haare, fast wie eine Katze.

Erinnerungsfoto gemacht und ab zur Firma. Da kam dann die große Überraschung. Vom Weg gerettet hatte ich die Raupe eines Braunen Bären. Im oben verlinkten Wikipedia-Artikel steht dazu folgendes: Der Braune Bär ist durch das Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Er ist auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten der Bundesrepublik Deutschland eine Art der Vorwarnliste. In Baden-Württemberg und im Saarland gilt er als gefährdet. In Österreich ist die Art in allen Landesteilen sehr im Rückgang begriffen, wie kaum eine andere Schmetterlingsart. Die Art gilt als hochempfindlicher Bioindikator für naturnahe Biozönosen und als Kulturflüchter." (Den letzten Satz kann man wohl als großes Kompliment für unseren Park links der Weser ansehen.)

Einem so seltenen und besonders geschützten Tier begegnet man ja nun auch nicht alle Tage, geschweige denn kann es sich über die Hand krabbeln lassen. Eine Begegnung, die ich im Auto niemals gehabt hätte. Sehr cool. :-)


Fahrrad und Schmuddelwetter

Bei Schmuddelwetter mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, bringt gewisse Nachteile mit sich. Diese Verunreinigungen lassen sich zum Glück fast vollständig mit einer Bürste entfernen, so dass Umziehen nicht notwendig ist – aber das ist definitiv eines der Argumente für die Verwendung des Kraftfahrzeugs. :-P


Blaue Stunde auf der Fähre

Eigentlich ja eher "Warten auf die Fähre in der blauen Stunde" … :-)

Wer täglich über die Weser pendelt wird sich vermutlich nicht so sehr über solche Momente freuen, aber für mich als gelegentlicher Gast auf der Weserfähre ist es immer wieder eine Freude, auf dem Wasser zu sein. In diesem Fall natürlich wieder mit dem Fahrrad auf dem Weg von der Halle nach Hause.


Allesamt mit dem Rad zur Arbeit

Man könnte meinen, meine exzessive Fahrradfahrerei wirkt ansteckend: Von mit mir insgesamt sechs anwesenden Personen in der Spätschicht vorm Wochenende ist nur einer mit Bus und Bahn zur Arbeit gekommen, die anderen sind an diesem Abend mit dem Fahrrad vorgefahren. Ich natürlich sowieso, bei mir soll das Auto die Ausnahme sein und bleiben.

Bei solchen Anblicken könnte ich mal darüber nachdenken, gescheite Abstellmöglichkeiten für die Räder zu schaffen, vielleicht sogar abschließbare Fahrradgaragen, so dass man die guten Räder nicht so völlig ungeschützt unter freiem Himmel stehen lassen muss.


Kuchen-LKW

Einer der wenigen Tage, an denen ich mit dem Auto zur Arbeit fahre – und dann hat man morgens noch vor dem Frühstück die ganze Zeit einen LKW mit dieser delikaten Rückansicht vor der Nase. Ruft Amnesty International, hier wird gefoltert. :-P