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Guthabenkarten im Müll

Ein wohl auf den ersten Blick für Außenstehende verstörender Anblick: Ein riesiger Haufen an iTunes-Guthabenkarten im theoretischen Gesamtwert von einem mittleren vierstelligen Betrag liegt bei uns im Müllcontainer.

Aber keine Panik: Einen Wert haben die Karten so nicht, denn sie werden ja erst an der Kasse freigeschaltet. Der Außendienstler der Agentur, die uns mit diesen Karten betreut, hat die Dinger aussortiert. Aus irgendeinem Grund sollen oder dürfen diese alten Karten so nicht mehr verkauft werden und sollten deshalb in die Tonne.

Ich stelle mir gerade die leuchtenden Augen eines Containerers vor. :-D


Abzocker auf mein Handy!

Immer wieder versuchen diese Guthabenkarten-Betrüger, bei uns anzurufen. Nach wie vor mit der Nummer der Edeka-Zentrale, die bis jetzt bei uns in der Fritzbox einfach nur gesperrt war.

Bis jetzt.

Ab sofort wird diese eine Nummer nämlich auf mein Handy weitergeleitet.

Das wird ein Spaß, wenn ich denen mit Hinhaltetaktik und falschen Zahlenkolonnen die Zeit stehle.

Abzockanrufe non Stop

Immer wieder versuchen Betrüger, an Codes von Telefon-, Paysafe und sonstigen Guthabenkarten zu kommen. Dazu wird, meistens sogar mit gefälschter Telefonnummer, in den Geschäften angerufen und dann eine wirre Geschichte erzählt, die meistens Schlagworte wie Betrug, Sperrung und Sicherheit enthält. Ganz geschickt wird ein Szenario aufgebaut, dass die Angerufenen glauben lässt, dringend handeln zu müssen. Sie werden dazu gebracht, Aufladecodes zu aktivieren und diese Nummern am Telefon "zur Überprüfung" durchzugeben. Dass das Geld in dem Moment, in dem die Nummer durchgegeben wurde, vollständig verloren ist, sollte euch jetzt allen klar sein. Die scheinbar seriöse Telefonnummer (bei mir haben sich auch schon mit der Nummer der E-Plus-Hotline angerufen), untermauert die Aussagen noch.

Seit wir als Edeka-Markt gelistet sind, bekommen wir ständig solche Anrufe, die scheinbar aus der Edeka-Zentrale in Hamburg kommen, weshalb die Nummer bei uns auch inzwischen in der Fritzbox in der Sperrliste steht.

Ich drück's mal so aus: Die sind hartnäckig.

Screenshot Fritzbox

Gabudd!!!

"Isch mach alles gabudd hier!!!"

Das war die wesentliche Aussage eines Mannes, der ein E-Plus-Guthaben gekauft hatte, dieses jedoch auf Grund eines technischen Problems bei E-Plus nicht aufladen konnte. "Zurücknehmen" kann und darf ich diese Karten auch nicht (einerseits vertraglich regelt, andererseits habe ich gar keine Chance, zu überprüfen, ob die Guthaben nicht doch schon verwendet wurden), was ihn ganz leicht erregt hat.
Meine Argumentation, dass eine andere PIN ihm nicht weiterhelfen würde, da die Aufladungen derzeit generell nicht funktionieren würden, kam in seinem Hirn offenbar nicht an. Stattdessen schrie er herum, drohte mit diversen Szenarien, die allesamt Sach- und Personenschäden beinhalteten und versuchte noch, uns mit der Androhung eines Polizeieinsatzes einzuschüchtern. Hätte mich jedoch überhaupt nicht eingeschüchtert, im Gegenteil sogar. Ein Kollege war ja selber schon kurz davor, die Nummer vom Notruf zu wählen.

Nachdem ein Mitarbeiter der E-Plus-Hotline das Problem dem Mann noch mal ausdrücklich bestätigt hatte, trollte er sich schließlich. Jedoch nicht, ohne mit Beleidigungen um sich zu werfen und noch einmal Randale anzudrohen, falls er nach Ablauf der genannten Frist nicht sein Guthaben auffrischen könne.

Solche "Kunden" habe ich ja immer wieder gerne im Laden.

Nicht!

Komische Reklamation über die SPAR / NL

Good afternooon,

I purchased an O2 rechargeable card at a Spar supermarket in Gastfeldstrasse 29-33 in Bremen, Germany. This purchase was made the [Datum/Uhrzeit]. I paid 15 euros with a credit card.

It's been a little over a week and I still have not been able to activate it. This is very urgent because I need to have a working phone for calls and messages as soon as possible. I went to an O2 shop and they told me to ask Spar directly how to activate it.
Diese E-Mail hatte vor einigen Wochen eine Kundin an die SPAR in den Niederlanden geschickt. Da diese damit nichts anfangen konnte, wurde die Mail an eine Abteilung der Edeka weitergeleitet, mit der ich bislang auch noch nie zu tun hatte und die eigentlich für die Abholgroßmärkte zuständig ist, die sie dann schließlich zu mir weiterleitete.

An die Adresse der Frau sendete ich eine E-Mail. Was genau ihr Problem war, ließ sich aus ihrer ursprünglichen Nachricht an die SPAR nun leider überhaupt nicht erkennen. Machte sie nur einen Eingabefehler? Hat sie gar keine O2-Karte? Hat sie die falsche Nummer eingegeben? Sollte die Aufladenummer tatsächlich ungültig sein? Ich hatte keine Ahnung. Also schrieb ich ihr eine ganz allgemein gehaltene Mail mit einer kleinen Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten und dem Hinweis, dass es einfacher gewesen wäre, wenn sie sich direkt an mich gewandt hätte. Dann übermittelte ich ihr erneut die Aufladenummer mitsamt Anleitung für die Guthabenaufladung und den Hinweis, dass sie, sollte das damit nun nicht klappen, sich direkt an O2 wenden muss, auch wenn ihr dort im Shop zunächst wohl etwas anderes gesagt wurde.

Entgegen meiner Bitte folgte natürlich keine Rückmeldung, wie die Sache nun ausgegangen ist. Das passiert sehr häufig und sowas finde ich immer schade. Da machen die Leute erst eine große Welle, man macht sich selber alle Mühe, um das mögliche Problem aus der Welt zu schaffen – und dann hört man nichts mehr, weder weiterführende Kritik noch einen Dank.

Aktivierte Guthabenkarte

Als ich am Morgen ins Büro kam, hing dort eine Geschenkkarte für den Playstore an der Wand. Dabei eine Notiz, dass diese Karte ein Kunde kaufen wollte, aber an der Kasse der Hinweis kam, dass sie schon aktiviert wurde. Wer aktiviert (und bezahlt) denn eine Karte und hängt sie dann wieder hin? Seltsam.

Ich habe sie dann einfach mal selber getestet und das Guthaben erfolgreich meinem Account hinzugefügt. Wann auch immer das war und wer auch immer das Ding bezahlt hat – danke. :-D

(Ja, ich habe inzwischen ein Android-Gerät. Nach knapp drei Jahren musste ich bei meinem Lumia leider ein OS-Update machen und schon habe ich nur noch Probleme gehabt. Die Benutzbarkeit war für mich dadurch so sehr herabgesetzt, dass ich mich sehr schweren Herzens davon getrennt habe. Da mir ein Apfelgerät nicht wieder ins Haus kommt, bin ich nun stolzer Besitzer eines Nokia 8.)


Alte Guthabenkarten

Seit wir unsere neuen Kassen und vor allem auch diesen Aufsteller haben, drucken wir Guthabenkarten einfach direkt aus. Damit sie die alten Guthabenkarten obsolet geworden und weil wir sie vor allem auch nie mehr anfassen mussten, sind sie etwas in Vergessenheit geraten.

Für immerhin knapp 700 Euro (!) Warenwert habe ich noch solche Karten im Tresor liegen gehabt. Die habe ich nun aber zu der Firma zurückgeschickt, über die sämtliche Karten bei uns (off- und online) abgerechnet werden, damit ich darüber eine Gutschrift bekomme. Schon krass, wie viel Kohle in so einem kleinen Haufen steckt:


Vodafone-Guthaben

Eine Kundin wollte hier an der Kasse ein Vodafone-Prepaid-Guthaben in Höhe von 30€ kaufen. Meine Mitarbeiterin erklärte ihr wahrheitsgemäß, dass sie ihr nur 25 und 15 Euro anbieten könne:
"Nehmen Sie doch 25."

Kundin: "Nee."

"Oder zwei Fünfzehner..?"

"Dann muss ich ja den ganzen Scheiß zweimal eintippen."
Sie überlegte eine Weile und nahm dann seufzend eine 25-Euro-Karte.