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Nur mit eigener Truhe!

Von Langnese Unilever gibt es einige neue Eissorten mit "Zusatznutzen", wie zum Beispiel zuckerfrei, vegan, mit Ballaststoffen oder ganz im aktuellen Trend mit besonders viel Protein. Vermarktet werden sie unter dem Namen "Freezing Good", aber um Himmelswillen nicht einfach so in der nicht näher bezeichneten großen Kühltruhe oder gar der Langnese-Kleineistruhe. Nein, diese Produkte dürfen / können / sollen / müssen, wenn ich den Vertreter richtig verstanden habe, ausdrücklich wie ausschließlich in einer eigenen kleinen Truhe angeboten werden.

Da für besagte Truhe keine Fläche frei ist, kamen wir dann nicht zusammen.

Sockelblende (das wird wohl nix mehr)

Habe erfahren, dass der Außendienstler der Reinigungsmittelfirma, der die Sockelblende beim Hundefutterregal mit diesem super aggressiven Mittel versaut hat, nicht mehr im Unternehmen beschäftigt ist. Da irgendetwas zu klären, könnte also sehr mühsam werden.

Rege ich mich nicht drüber auf. Ottonormalkunde sieht die Stellen nicht so deutlich, wie es auf dem Bild im verlinkten Blogeintrag zu sehen ist und bei meiner nächsten Regalteile-Bestellung werde ich eine neue Blende mit anfordern. Letztendlich kostet so ein Teil nur ein paar Euro.

Mit Klasse in die Büchse

Ein Vertreter einer Brauerei kam an und wollte mir seine Maibock-Variationen verkaufen. Im Laufe des Gesprächs erwähnte ich, dass wir unter anderem auch schon den (übrigens sehr leckeren) Maibock von Hemeliger im Sortiment hätten. Er machte sich ein bisschen lustig darüber, dass man so ein schönes Getränk wie Maibock doch nicht in Maurerpullen abfüllen könne. Ein bisschen Klasse sollte schließlich schon sein.

Auf seinem Durchgangsschein war auch ein Aufsteller mit Maibock in Dosen.

Kaputtgeätzte Sockelblende

Als der Vertreter vor ein paar Wochen erfolgreich den Rostfleck aus meinem Fußboden geschrubbt hatte, war er wohl mit der Bürste etwas zu energisch gewesen. Dem Boden geht es ganz gut, die Sockelblende des unmittelbar benachbarten Regals hat jedoch von dem extrem scharfen Reinigungsmittel einen bleiben Schaden erlitten. :-O


Der Commercial Agent

Wir ihr ja alle wisst, stehe ich total auf dieses Marketinggeschwurbel, bei dem sich Leute (vorzugsweise nach einem BWL-Studium) dadurch auszeichnen, sich durch den Einwurf von englischsprachigen Begriffen oder auch Scheinanglizismen auszudrücken, auch wenn sie sich auf Deutsch unterhalten.

So war vor ein paar Tagen der Vertreter eines Getränkeherstellers hier im Markt. Er erklärte mir, dass länger niemand da war, weil sein Vorgänger den Arbeitgeber wechselte und sie deshalb ein Gap gehabt hätten.

Für die Artikel könnte er mir zur Zweitplatzierung ein Wood Display zur Verfügung stellen. (Dazu muss man fairerweise anmerken, dass "Wood Display" immerhin noch echtes Englisch ist und damit besser als "Holzdisplay" – aber ein profanes "Holzregal" wäre natürlich auch nett gewesen.)

Von den neuen Produkten hatte er leider keine Samples da. Ein paar Muster leider auch nicht, aber das war schon okay so.

Ich hate das so dermaßen, da könnte ich immer wieder puken, alternativ den Leuten meine beiden Thumbs in die Augen quetschen.

Reinigungsmittelverkäufer und Rostfleck

Ein Vertreter der Firma Hotrega kam zu mir in den Laden und wollte seinen Fußbodenreinger vorstellen. "Brauchmerned", dachte und sagte ich, aber er bestand darauf, eine kleine Fläche mal probeweise zu behandeln.

Okay, wenn er denn unbedingt will … Bei einigen unserer alten Betonwerksteine hat sich im Laufe der vielen Jahre stellenweise der Mörtel herausgelöst und nur noch die Natursteine sind an der Oberfläche zu spüren. Dazwischen sind viele kleine Kanäle und Rillen, in denen sich der Schmutz sammelt. Kleine schmutzige Nester ergeben sich auf diese Weise, über die unsere Wischmaschine (neu wie alt) einfach rüberwuschelt. Mit so einer Stelle wollte ich den guten Mann herausfordern:



Was soll ich sagen? Es ist zwar immer noch etwas zu sehen, aber dafür, dass er nur kurz oberflächlich mit einem Schwamm darauf herumgerubbelt hat, ist das Ergebnis erstaunlich.



"Haben Sie auch etwas gegen Rostflecken?", wollte ich wissen. Der Vertreter bejahte und ich meine zu ihm, dass ich ihm seinen Reiniger abkaufe, wenn er eine rostige Stelle hier im Boden wegbekommen würde, an der wir uns schon schon mit diversen Mittelchen und Werkzeugen versucht haben:



Ich staune, dass ich dazu hier augenscheinlich nie im Blog etwas geschrieben habe. An der Stelle stand jahrelang ein Metall-Ständer für eine bestimmte Pralinensorte und durch unseren dauerhaft kondenswasserabsondernden alten Getränkekühlschrank dauerte es nicht lange, bis wir einen rostfarbenen Kreis auf dem Fußboden hatten, der richtig übel aussah.

Nach der Behandlung mit besagtem Spezialreiniger war der Fleck kaum noch zu sehen und so löste ich meine Zusage ein, ihm einen Kanister des Bodenreinigers abzukaufen. Den Spezialreiniger für Rost (und andere aggressive Verschmutzungen) bekomme ich gratis dazu. Mal gucken, wie zufrieden ich mit dem Mittelchen sein werde.


Automatische Antwort: Bestellung

Habe einem Vertreter eine E-Mail mit meiner Bestellung geschickt. Augenblicke später trudelte hier in meinem Postfach eine automatische Antwort ein:

Sehr geehrter Handelspartner,

Ich bin vom 29.4 bis 13.5. nicht erreichbar!
Meine E-Mails werden in dieser Zeit nicht weiteregeleitet und bearbeitet.
Während meiner Abwesenheit können Sie sich gerne innerhalb der Servicezeiten MO-FR 9.00-17.00 telefonisch an unseren Kundenservice wenden.
So kann man sich die Arbeit auch vom Hals halten. :-D

Vertreter in Rente

Der Kundenbetreuer einer Firma, die hier seit Anfang an im Sortiment ist, und der seit dem im Grunde ununterbrochen für uns da war, hat sich nun nach knapp zwanzig Jahren der Zusammenarbeit verabschiedet. Dies war turnusmäßig sein letzter Besuch bei uns und Ende dieses Jahres geht er in den wohlverdienten Ruhestand.

Es ist schön, so eine langjährige Zusammenarbeit (gehabt) zu haben. Es gibt auch genügend Firmen, in denen die Mitarbeiter kommen und gehen und so für einen als Geschäftspartner eher anonym und buchstäblich austauschbar sind.

Aber er hat seinem Noch-Arbeitgeber zugesagt, bei Engpässen bestimmt mal aushelfen zu können. Also sehen wir uns vielleicht ja doch mal wieder. :-)

Cashrecycling an der Kasse (Gespräch mit Außendienst)

Inzwischen hatte ich ein recht interessantes Gespräch mit einem Mitarbeiter der Firma, welche die von der EDEKA eingesetzten Cash-Recycling-Systeme herstellt.

Ich wäre durchaus bereit, das Geld probeweise zumindest für erst mal ein System, also für eine Kasse, zu investieren. Erweiterungen und Spielarten gäbe es zwar mehrere, aber das wäre ein Anfang und dann könnte man Erfahrungen mit so einer Anlage sammeln und ggf. später den Rest umrüsten.

So viel zur Theorie.

In der Praxis könnte es nämlich sehr gut sein, dass wir diese nicht ganz kleinen Geräte überhaupt nicht in den gerade mal 1,5 Jahre alten Kassentisch integrieren können. Oder möglicherweise nur mit einem erheblichen Umbau desselben, was dann wiederum vermutlich mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist und mit Pech auch noch ganz bescheiden aussieht. Aber das klären wir nun erst mal mit dem Hersteller des Tisches.

Einkaufende Vertreter

Zwei Vertreter kamen in den Markt und wollten sich und ihre die durch sie repräsentierte Firma einfach mal unverbindlich vorstellen. Falls ich mal Interesse an bestimmten Beleuchtungskonzepten hätte, sollte ich mich doch einfach mal bei ihnen melden. Gelobte ich und die beiden gingen davon, ohne dass ihr Arbeitgeber in diesem Moment an mir Geld verdient hatte.

… aber nicht ohne noch dafür zu sorgen, dass ich Geld an ihnen verdiene.

Finde ich gut. :-)

Ultrafrisch

Eine Vertreterin von "Frau Ultrafrisch" besuchte uns hier im Laden und stellte ihre Produkte vor. Ob das was für uns ist? Keine Ahnung. Sind Bowls wirklich so ein angesagtes Produkt? Werden wir wohl erst mal nicht erfahren, da es diese Produkte nur als Aufsteller gab und wir das wohl nicht riskieren werden.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte, ist die Anekdote am Rande: Ines hatte mit der Dame geredet und beim Namen "Frau Ultrafrisch" zu allererst und einzig an Damenhygiene gedacht. Aber nicht annähernd an Produkte, die man sich zum Frühstück einverleibt. :-D


"mytowel"

Während unseres Urlaubs hatten wir von einer Vertreterin etliche Probepackungen "mytowel"-Reinigungstücher bekommen. Dafür danke, aber sind diese Tücher wirklich so ein cooles Lifestyle-Produkt, dass es dafür einen ernsthaften Markt gibt?



Nach dem die Schachteln nun ein paar Wochen im Kassenbüro lagen, habe ich mir diesen Artikel heute mal näher angesehen. Es handelt sich dabei um feuchte Reinigungs- / Erfrischungstücher, die jeweils einzeln in einer Plastikdose verpackt sind. Der Hersteller wirbt damit, dass diese Verpackung die Tücher länger vor dem Austrocknen bewahrt, was Kosten spart. Ich finde das irgendwie zu tüdelig und auch, dass man diese massive Plastikdose als Abfall hat, finde ich verstörend:



Ebenfalls schade finde ich, dass die Pappe der kleinen Umverpackungen noch zusätzlich mit Folie kaschiert ist. Warum muss sowas sein, wenn man andererseits sein Produkt als relativ umweltfreundlich darstellt?



Um "mytowel" nicht komplett zu vernichten: Die Tücher machen sauber und riechen ganz angenehm. Aber die gesamte Art der Verpackung finde ich ausgesprochen unglücklich. Bei uns werden sie den Weg ins Sortiment wohl nicht finden, zumal keiner von uns einen Preis kennt.

… und während ich versuchte, den Preis online herauszufinden, fiel mir auf, dass diese kleinen Döschen wohl vor allem als individuell bedruckte Werbegeschenke gedacht zu sein scheinen.

Was haltet ihr von den Dingern?

Total verrückte Produkte

Ein Mann kam in den Laden und stellte seine Firma als eine solche vor, die "total verrückte Produkte" hätte. Es ging dabei vorrangig um ein bisschen witzig aufgemachte und als Flaschenanhänger gestaltete Glückwunschkarten. Ich haderte etwas, tendierte dabei jedoch eher zu einem Nein. Hätte meine Mutter und Ines beide dafür gestimmt, diese Karten / Anhänger ins Sortiment aufzunehmen, hätte ich mich dem Wunsch natürlich gebeugt. Da sie beide nicht da waren, schnappte ich mir mein Handy und knipste ein paar Fotos für WhatsApp.

Daraus entstand etwa der folgende Dialog:

Vertreter: "Das Foto ist aber nur für interne Verwendung, nicht fürs Internet oder Facebook?!"

Ich guck ihn erstaunt an: "Wieso, was spricht dagegen?"

Er: "Das ist gewerblich."

Ich, irritiert guckend: "Wollte ich eigentlich nur meiner Frau schicken, um ihre Meinung zu erfahren. Was spräche dagegen, das Bild ins Blog zu packen?"

Er: "Das ist gewerblich, da funktioniert das so nicht. Privat können Sie machen was sie wollen."

Ich: "Ich versteh gerade den Sinn nicht. Was spricht jetzt dagegen?"

Er: "Weil das gewerblich ist. Das geht nicht. Sie können da nicht einfach Bilder ins Internet stellen."

Ich: "Okay, nee, keine Sorge. Ich wollte das nur eben nach Hause schicken."

Wir verblieben erstmal ohne Auftrag. Ich wollte mir das noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, er wollte sich nach seinem Urlaub wieder melden. Die Antwort wird übrigens "Nein" lauten. :-)

Guthabenkarten im Müll

Ein wohl auf den ersten Blick für Außenstehende verstörender Anblick: Ein riesiger Haufen an iTunes-Guthabenkarten im theoretischen Gesamtwert von einem mittleren vierstelligen Betrag liegt bei uns im Müllcontainer.

Aber keine Panik: Einen Wert haben die Karten so nicht, denn sie werden ja erst an der Kasse freigeschaltet. Der Außendienstler der Agentur, die uns mit diesen Karten betreut, hat die Dinger aussortiert. Aus irgendeinem Grund sollen oder dürfen diese alten Karten so nicht mehr verkauft werden und sollten deshalb in die Tonne.

Ich stelle mir gerade die leuchtenden Augen eines Containerers vor. :-D