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Versuchter Käsediebstahl?

Meine persönliche Meinung dazu: Ja!

Aber mal von vorne: Eher zufällig fiel mir beim Weg durch den Laden einer unserer Einkaufskörbe neben einer unserer Tiefkühltruhen auf. In dem fast vollen Korb lagen oben auf der Ware mehrere Käsestücke, dachte ich zunächst. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass sich in dem Korb ausschließlich Käsestücke befanden. 17 mal Gouda zu jeweils knapp 4 Euro. Wenn da nicht jemand böse Absichten hatte, würde ich mich sehr wundern.

In der Videoaufzeichnung sah ich, wie ein junger Mann mit einem Rucksack auf dem Rücken den Laden betrat, sich beim Eingang einen leeren Korb schnappte, Richtung Kühlregal ging und dort mehrere Minuten das Angebot begutachtete und dabei aber vermutlich nur auf einen ruhigen Moment mit weniger Kunden wartete. Schließlich stapelte er den Inhalt des Gouda-Kartons in den grauen Korb um und ging die paar Meter zu einer TK-Truhe. Dort stellte er den Korb auf dem Boden ab und begutachtete die Pizza-Auswahl, tat zumindest so. Dann ging er plötzlich ohne den Korb los, quer durch den Laden, an der Kasse vorbei und durch den Ausgang raus. Das war eine knappe halbe Stunden bevor ich den Korb entdeckt hatte.

Vermutlich hat ihn irgendetwas gestört, aber darauf,dass der Typ in seiner ursprünglichen Absicht den Käse klauen wollte, würde ich Wetten eingehen.


Zwei Körbe

Wer einen etwas größeren Einkauf plant, nimmt nicht einen Korb, sondern einen der hier zur Verfügung stehenden Einkaufswagen. Das ist einfach, man braucht die Sachen nicht durch die Gegend zu schleppen und hat schnell beide Hände frei.

Und dann war da noch dieser Kunde … :-D


Pragmatisches Körbetrocknen

Einen Kollegen hatte ich damit betraut, unsere grauen Einkaufskörbe zu reinigen. Statt sie alle mühsam abzutrocknen, hat er sie nach und nach ganz pragmatisch draußen auf der Rampe in die Sonne gestellt.

Papierhandtücher und Arbeitszeit gespart. Perfekt. :-)


Körbe im Laden

Vor längerer Zeit schon war ich im Web mal über ein Spruchbild gestolpert, auf dem folgender Text stand:

Supermärkte sollten Körbe mitten im Laden haben für diese "Mist-ich-hab-total-überschätzt-wieviel-ich-tragen-kann"-Momente
…und ein kleiner Supermarkt in Bremen schon seit fast zwei Jahrzehnten so:


Jau!

Ein Kunde kaufte in einem kleinen Einkaufskorb ein, der schon gut gefüllt war. Damit ging er plötzlich nach vorne zu den Einkaufswagen, kippte den Korb in einen solchen aus, stellte den leeren Korb zurück zu den anderen und setzte seinen Einkauf mit dem Wagen fort.

Finde ich gut, da geht noch was. :-D

Das A … loch

In einem unserer Einkaufskörbe lagern wir einige Dinge, die wir bei der täglichen Arbeit benötigen. Vor allem Zubehör, um den losen Kaffee einzupacken: Eine kleine elektronische Waage, Messbecher, Tüten, Verschlussclips und etliche Bögen mit Aufklebern. Dieser Korb steht normalerweise im Laden, dabei ist er zwar frei zugänglich, behindert aber nicht die Kunden. So weit, so gut.

Ein Mann kam in den Laden. Statt einen Einkaufswagen oder einen leeren Korb vom Stapel zu nehmen, griff er sich unseren "Kaffeekorb" und kippte den Inhalt zunächst einfach auf den Fußboden und kickte das Zeug anschließend noch mit dem Fuß rüde unter eine Palette. Dann begann er, seelenruhig mit dem Korb einzukaufen.

Nachvollzogen habe ich das auf der Videoaufzeichnung, denn mir war auch erst nur aufgefallen, dass da ein paar Sachen auf dem Boden lagen.

Daraufhin sprach ich den (meiner Meinung nach alkoholisierten) Mann an. Einsichtig war er nicht, im Gegenteil. Er wurde sogar aggressiv und beleidigend, woraufhin ich entschloss, ihn rauszuwerfen. Wer sich wie ein Arsch benimmt und das dann sogar noch mal steigert, kann sein Geld gerne woanders ausgeben.

Er holte die große Keule mit dem ultimativen Totschlagargument raus: "Wenn Sie meinen, sich das leisten zu können, mich als Kunden zu verlieren …"

Oh, ja, das kann ich mir leisten. Dieser entgangene Gewinn ist es nämlich wert, mich nicht mehr über solche Typen aufregen zu müssen.

Rot muss weg!

Ab dem ersten Dezember sind wir hier ein offizieller Edeka-Markt, also auch auf der Seite, von der die Kunden nichts mitbekommen, also z.B. Kundennummer, Abrechnung, Lieferkonditionen etc.

Dazu gehört auch, dass wir uns an bestimmte Farben im Laden halten müssen. Obwohl das eigentlich gar nicht so ganz richtig ausgedrückt ist. In der Farbwahl sind wir (Einzelhändler) relativ frei. Es gibt nur eben Farben, die wir ausdrücklich nicht verwenden dürfen, dort an erster Stelle: Rot!

Weg müssen also noch: Die roten Streifen an den Fenstern und Türen, die Einkaufskörbe, das Schild mit den Öffnungszeiten, die Beschriftung der Türen und natürlich auch die rote Wand, in der unser Leergutautomat steckt.

Das wird aber voraussichtlich alles den 1.12. überleben, denn unsere Werbeabteilung ist derzeit mit einer Neueröffnung eines großen Marktes komplett ausgelastet.

Aber es wird passieren. Irgendwann. Vielleicht. :-)

Ob die geklaut werden?

Wir bewahren unseren Vorrat an Sicherungsetiketten für Flaschen in einem unserer SPAR-Einkaufskörbe auf. Dieser Korb steht an den Packtagen manchmal stundenlang unbeaufsichtigt einfach so in der Getränkeabteilung herum. Und zum wiederholten Mal hatte ich den Gedanken, dass das ja irgendwie schon leichtsinnig ist. Diese "Bottle Tags" sind ja nun nicht ganz billig, wenn da nun jemand welche oder sogar den ganzen Korb klauen würde…

Ja, genau.

Facepalm im Geiste. :-D


Spaghetti-Bolognese-Körbchen

Unter unserem Eierregal stand ein offenbar, da kein "passender" Kunde im Laden war, herrenloser roter SPAR-Einkaufskorb. Gefüllt mit Ware, bei genauerer Betrachtung sogar nicht nur mit "irgendwelchen" Waren, sondern im Grunde nur mit Artikeln, die man irgendwie für Spaghetti Bolognese oder Napoli gebrauchen könnte: Nudeln, Tomatenmark, passierte Tomaten, Gewürze, Knoblauch, frische Tomaten, Zwiebeln und eine kleine Flasche Öl.

Wer macht sich denn die Mühe und sucht alles zusammen und stellt den Korb dann einfach im Laden ab? Möglicherweise hatte jemand zum Beispiel sein Geld vergessen und hat die Ware da zwischengelagert. Aber in solchen Fällen sollte man einfach kurz bei einem Mitarbeiter Bescheid sagen und nicht die Ware einfach irgendwo deponieren. So konnte der- oder diejenige nämlich eventuell alles noch mal neu zusammensuchen.