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Pragmatisches Körbetrocknen

Einen Kollegen hatte ich damit betraut, unsere grauen Einkaufskörbe zu reinigen. Statt sie alle mühsam abzutrocknen, hat er sie nach und nach ganz pragmatisch draußen auf der Rampe in die Sonne gestellt.

Papierhandtücher und Arbeitszeit gespart. Perfekt. :-)


Körbe im Laden

Vor längerer Zeit schon war ich im Web mal über ein Spruchbild gestolpert, auf dem folgender Text stand:

Supermärkte sollten Körbe mitten im Laden haben für diese "Mist-ich-hab-total-überschätzt-wieviel-ich-tragen-kann"-Momente
…und ein kleiner Supermarkt in Bremen schon seit fast zwei Jahrzehnten so:


Jau!

Ein Kunde kaufte in einem kleinen Einkaufskorb ein, der schon gut gefüllt war. Damit ging er plötzlich nach vorne zu den Einkaufswagen, kippte den Korb in einen solchen aus, stellte den leeren Korb zurück zu den anderen und setzte seinen Einkauf mit dem Wagen fort.

Finde ich gut, da geht noch was. :-D

Das A … loch

In einem unserer Einkaufskörbe lagern wir einige Dinge, die wir bei der täglichen Arbeit benötigen. Vor allem Zubehör, um den losen Kaffee einzupacken: Eine kleine elektronische Waage, Messbecher, Tüten, Verschlussclips und etliche Bögen mit Aufklebern. Dieser Korb steht normalerweise im Laden, dabei ist er zwar frei zugänglich, behindert aber nicht die Kunden. So weit, so gut.

Ein Mann kam in den Laden. Statt einen Einkaufswagen oder einen leeren Korb vom Stapel zu nehmen, griff er sich unseren "Kaffeekorb" und kippte den Inhalt zunächst einfach auf den Fußboden und kickte das Zeug anschließend noch mit dem Fuß rüde unter eine Palette. Dann begann er, seelenruhig mit dem Korb einzukaufen.

Nachvollzogen habe ich das auf der Videoaufzeichnung, denn mir war auch erst nur aufgefallen, dass da ein paar Sachen auf dem Boden lagen.

Daraufhin sprach ich den (meiner Meinung nach alkoholisierten) Mann an. Einsichtig war er nicht, im Gegenteil. Er wurde sogar aggressiv und beleidigend, woraufhin ich entschloss, ihn rauszuwerfen. Wer sich wie ein Arsch benimmt und das dann sogar noch mal steigert, kann sein Geld gerne woanders ausgeben.

Er holte die große Keule mit dem ultimativen Totschlagargument raus: "Wenn Sie meinen, sich das leisten zu können, mich als Kunden zu verlieren …"

Oh, ja, das kann ich mir leisten. Dieser entgangene Gewinn ist es nämlich wert, mich nicht mehr über solche Typen aufregen zu müssen.

Rot muss weg!

Ab dem ersten Dezember sind wir hier ein offizieller Edeka-Markt, also auch auf der Seite, von der die Kunden nichts mitbekommen, also z.B. Kundennummer, Abrechnung, Lieferkonditionen etc.

Dazu gehört auch, dass wir uns an bestimmte Farben im Laden halten müssen. Obwohl das eigentlich gar nicht so ganz richtig ausgedrückt ist. In der Farbwahl sind wir (Einzelhändler) relativ frei. Es gibt nur eben Farben, die wir ausdrücklich nicht verwenden dürfen, dort an erster Stelle: Rot!

Weg müssen also noch: Die roten Streifen an den Fenstern und Türen, die Einkaufskörbe, das Schild mit den Öffnungszeiten, die Beschriftung der Türen und natürlich auch die rote Wand, in der unser Leergutautomat steckt.

Das wird aber voraussichtlich alles den 1.12. überleben, denn unsere Werbeabteilung ist derzeit mit einer Neueröffnung eines großen Marktes komplett ausgelastet.

Aber es wird passieren. Irgendwann. Vielleicht. :-)

Ob die geklaut werden?

Wir bewahren unseren Vorrat an Sicherungsetiketten für Flaschen in einem unserer SPAR-Einkaufskörbe auf. Dieser Korb steht an den Packtagen manchmal stundenlang unbeaufsichtigt einfach so in der Getränkeabteilung herum. Und zum wiederholten Mal hatte ich den Gedanken, dass das ja irgendwie schon leichtsinnig ist. Diese "Bottle Tags" sind ja nun nicht ganz billig, wenn da nun jemand welche oder sogar den ganzen Korb klauen würde…

Ja, genau.

Facepalm im Geiste. :-D


Spaghetti-Bolognese-Körbchen

Unter unserem Eierregal stand ein offenbar, da kein "passender" Kunde im Laden war, herrenloser roter SPAR-Einkaufskorb. Gefüllt mit Ware, bei genauerer Betrachtung sogar nicht nur mit "irgendwelchen" Waren, sondern im Grunde nur mit Artikeln, die man irgendwie für Spaghetti Bolognese oder Napoli gebrauchen könnte: Nudeln, Tomatenmark, passierte Tomaten, Gewürze, Knoblauch, frische Tomaten, Zwiebeln und eine kleine Flasche Öl.

Wer macht sich denn die Mühe und sucht alles zusammen und stellt den Korb dann einfach im Laden ab? Möglicherweise hatte jemand zum Beispiel sein Geld vergessen und hat die Ware da zwischengelagert. Aber in solchen Fällen sollte man einfach kurz bei einem Mitarbeiter Bescheid sagen und nicht die Ware einfach irgendwo deponieren. So konnte der- oder diejenige nämlich eventuell alles noch mal neu zusammensuchen.

Roter Korb mit altem Glas

Auf dem Weg zur Firma habe ich in der Seitenstraße im Vorbeifahren zwei Personen beobachtet, die ihr Auto mit Leergut und Altglas beladen haben. Neben mehreren Kisten und Tüten stand dort auch ein roter SPAR-Einkaufskorb voller leerer Weinflaschen neben dem Fahrzeug.

Ich wollte ja erst was sagen, aber was? Auch wenn mein Geschäft zwar unmittelbar um die Ecke ist, müsste der Korb durchaus nicht zwingend aus meinem Laden stammen. Er könnte ja sogar den Leuten gehören, vielleicht sind sie mit einem (Ex-)SPAR-Kaufmann verwandt oder befreundet – oder sogar selber welche. WIR benutzen unsere eigenen Körbe ja auch für alles möglichen und unmöglichen Transportaufgaben.

Ach, ist es nicht ohnehin egal? Wenn wir blau-gelb sind, hat sich das mit den SPAR-Körben ohnehin erledigt. Was machte ich dann mit den etwa 200 Körben, die ich noch habe?


Ja, was eigentlich? Habt ihr irgendwelche Ideen?