Skip to content

Penny-Pfandbon in der Pfandspendenbox

In unsere Pfandbonspendenbox hat diesmal jemand einen etwas älteren (Februar) Leergutbon vom Discounter an der Ecke geworfen. Den Bon habe ich entsorgt und das Geld aus eigener Tasche aufgestockt. Für 25 Cent lohnte es sich nicht, jemanden loszuschicken und ich wollte selber auch nicht laufen. :-P


Räuber mit Beil im Stadtteil

Aus dem Presseportal der Polizei Bremen:

Ein mit einem Beil bewaffneter Räuber überfiel am Samstagabend einen Discounter in der Neustadt. Der Mann erbeutete Bargeld und flüchtete unerkannt.

Der Maskierte betrat gegen 21.45 Uhr den Supermarkt in der Gottfried-Menken-Straße und verlangte von der 32 Jahre alten Kassiererin die Herausgabe von Bargeld.
Weltweit werden ständig irgendwelche Geschäfte überfallen. Wenn es nur 600 Meter von einem selber passiert und einen unserer drei unmittelbaren Mitbewerber erwischt, fängt man schon an, sich Gedanken zu machen … So geschehen am Samstag Abend, als wir noch gut zwei Stunden Betrieb vor uns hatten. :-|

Verdorbenes Rindfleisch

Eine Frau, die ich wohl im mittleren bis maximal frühen Rentenalter einschätzen würde, rief hier bei uns an. Ihre Stimme und ihre Art zu sprechen klangen seriös und glaubwürdig.

Sie erklärte mir, dass sie bei uns vor Ostern ein paar Pakete Rindfleisch im Wert von rund 35 Euro gekauft hätte und alle wären verdorben gewesen. Sie seien schon am nächsten Tag aufgebläht gewesen und rochen total ekelig, woraufhin sie alles weggeworfen hätte. Leider hat sich "der Chef" (also ich) nicht wieder bei ihr gemeldet, obwohl ihr das bei ihrem Anruf vor Ostern von einem Mitarbeiter zugesagt worden sei – aber nun habe sie ja endlich die Telefonnummer wiedergefunden.

In meinem Kopf lief ein Film ab. Wir nehmen Reklamationen sehr ernst, aber vor mehreren Wochen gekauftes Fleisch in einer solchen Menge, dazu mehrere Pakete gleichzeitig verdorben, aber alles weggeworfen statt es wieder zu uns zu bringen – und mir hat niemand etwas von dem Anruf gesagt? Das wollte alles irgendwie überhaupt nicht zusammenpassen, was ich der Frau auch direkt am Telefon sagte.

Ich erklärte ihr auch, dass wir hier modernste Kühlanlagen mit Temperaturüberwachung haben und auch, dass es (solange ich zurückdenken kann) noch nie eine Reklamation beim Fleisch gab. Und außerdem, wenn dann hat vielleicht eine Packung einen Mangel, weil sich vielleicht eine Verunreinigung eingeschlichen hat oder der Deckel irgendwo undicht ist – aber mehrere Schalen gleichzeitig schlecht? Das ist schon sehr unwahrscheinlich.

Die Anruferin fand sich schon damit ab, auf dem Schaden sitzenzubleiben, als ich noch einen weiteren Versuch startete, ihr irgendwie helfen zu können: "Hatten Sie vor Ostern mit der Telefonnummer angerufen, mit der sie jetzt auch gerade hier durchgekommen sind?" Die Frau bejahte, ich suchte in den Protokollen der Telefonanlage – und fand exakt nichts. (Aha?!) Die Frau stutze: "Aber … Ich war doch bei Ihnen?! Sie sind doch der EDEKA, der mal ein SPAR war?"

Ich bejahte, aber diese Frage brachte mich auf eine andere Idee: "Haben Sie das Fleisch vielleicht bei Penny gekauft?"

"Nein, zu Penny gehen wir nicht."

"Oder vielleicht beim [Supermarkt-Mitbewerber] da etwas weiter weg?"

Es wurde still am anderen Ende der Leitung.

"Das ist doch der Laden hinten bei der xyz-Straße, oder?"

Genau den Supermarkt meinte ich: "Ja. Die haben auch eine Fleischtheke, vielleicht waren Sie da und verwechseln uns gerade?"

Es wurde wieder kurz still. Dann wandte sich die Frau ab und rief jemandem zu: "War das Fleisch von der Theke oder abgepackte Ware?"

Im Hintergrund murmelte eine männliche Stimme etwas von "Fleischtheke", womit die Sache bezüglich unserer Schuldigkeit eindeutig geklärt war. Die Frau konstatierte noch, dass das ohnehin ein "Drecksladen" sei und dass sie mir jetzt wohl eine Schachtel Pralinen schulden würde. :-)

Werbung auf Zapfpistolen

Werbeanruf einer Firma, die mir Werbung auf Zapfpistolen (sieht so aus) verkaufen wollte. Ich verneinte, da ich das für nicht sinnvoll halte.

Sie versuchte es weiter und bot mir noch günstige Dauerwerbung auf den Einkaufswagen von Combi an.

Ich frage: "Werbung für Edeka. Bei Combi. Merken Sie, oder?"

Sie sah die Unsinnigkeit dann auch ein und verabschiedete sich.

Zu nah und gar nicht gut!

Gerüchteweise soll in nur rund 300 Meter Entfernung zu unserem kleinen Markt in der Münchener Straße auf dem (ehemaligen und momentan in Räumung befindlichen) Areal eines Autohändlers ein Objekt mit mehrere Eigentumswohnungen gebaut werden. Das wäre ja eigentlich eine tolle Meldung, wenn nicht auch das Gerücht herumgehen würde, dass dort ein großer Mitbewerber mit "R" einen Laden eröffnen wird.

Ich würde ich an dem Standort vermutlich nicht mit einem Neubau mein Glück versuchen. Nach links kommt die Eisenbahn und dahinter quasi nichts mehr und nach rechts sind wir und in der Parallelstraße ein weiterer Rewe-Markt und nach Norden kommt noch ein Rewe. Aber unabhängig von meiner Einschätzung des Standorts: Wenn das so passiert, sehe ich für unsere Zukunft in der Münchener Straße ziemlich schwarz.

Liest hier keine von Rewe mit, der singen könnte? ;-)

Nachtrag: Danke für den Hinweis im ersten Kommentar. Ich habe gerade mit einem der Geschäftsführer des Immobilienunternehmens telefoniert, das für den Standort zuständig ist. Da ist kein Rewe oder sonstiges Gewerbe vorgesehen, nur die 45 Wohnungen. Also statt Panik machen sich da eher potentiell neue Kunden breit. :-)



(Screenshot: Google Earth)

Andere Läden, selbe Probleme…

Könnte fast ein Bild aus unserem Laden sein – ist es aber nicht. Das ist eine zerbröselte Scannerleiste, an der die Preisetiketten mit Tesafilm pappen. Gesehen in einem relativ neuen Markt mit blau-gelbem Logo hier im Großraum.

Ja, ich fasse mir an die eigene Nase während ich vor meiner Tür kehre. Ich kenne die Problemzonen in meinem Laden (eigentlich gibt es kaum keine Problemzone) – aber es ist im Detail aber eben auch in "schicken, modernen" Läden nicht immer viel besser…


Teilweise aufgetaute Gänse

Ist schon cool (oder auch buchstäblich eher gar nicht), wenn man privat in der Vorweihnachtszeit bei einem größeren Mitbewerber ist und in einer kleinen Tiefkühltruhe Weihnachtsgänse liegen, die allerdings, da die Truhe deutlich über die Füllhöhenmarkierung hinaus befüllt wurde, allesamt im oberen Bereich nicht nur an-, sondern regelrecht aufgetaut sind. Sprich: Sie waren oben schon warm.

Hab's dann nicht weiter verfolgt, aber die Mitarbeiterin, der ich das gesagt hatte, wirkte eher desinteressiert.

Naja, ist nicht mein Problem… :-O

So fern und doch so nah

Rund ein halbes Jahr nach Ende nach meiner Ausbildung Anfang 1997 bin ich kurz mit einer damaligen Kollegin zusammen gewesen. Das ging dann schneller wieder auseinander, als es angefangen hatte und mangels sozialer Netzwerke zu der Zeit haben wir auch nie wieder etwas voneinander gehört.

Und nun, 19 Jahre später, bin ich eher zufällig darauf gekommen, dass sie in einem Supermarkt hier im Stadtteil seit Jahren schon als Filialleiterin tätig ist. Erstaunlich, dass man sich da nicht eher mal wieder über den Weg gelaufen ist. Ich werde es aber bei dem einmaligen "Hallo"-Besuch bei ihr im Laden belassen – staune aber immer noch, wie klein die Welt doch ist.

Man sieht sich eben wirklich immer zweimal… :-)

Die Wahl du hast!

Auf einem der Plakate der aktuellen LIDL-Werbekampagne musste Blogleser Jakob über die Fußnote schmunzeln. Dort steht nämlich:
"Egal aus welchem Grund, kann die Ware zeitlich unbegrenzt und ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden."
Jakobs Vermutung war, dass nun Leute mit bösen Absichten die Produkte klauen (Markenprodukte auch in anderen Geschäften) und die Artikel dann bei LIDL ganz bequem wieder in Bargeld verwandeln.

Denkbar ist das bestimmt und wenn man sich anguckt, was Leute für einen Aufwand betreiben, nur um ein paar Cent zu bekommen, die laufen dann auch für einen oder zwei Euro von LIDL-Filiale zu LIDL-Filiale. Das Spielchen kann man vielleicht mal machen, aber spätestens, wenn in einer Filiale ein Kunde zum mehrfach wiederholten Male etwas einfach so umtauschen wollen würde, vorzugsweise ohne jemals zuvor dort etwas gekauft zu haben, würde ich als Filialleitung doch mal entsprechende Maßnahmen ergreifen.

(Obwohl, nein, würde ich als LIDL-Mitarbeiter nicht. In der dort herrschenden knallharten Hierarchie würde ich diskussionsfrei die Anweisung umsetzen und das Werbeversprechen einlösen, egal wie sicher ich mir wäre, dass da Schindluder getrieben wird. Ich habe nie in dem Unternehmen gearbeitet, aber wenn der Druck nach unten mit allen zur Verfügung stehenden arbeitsrechtlichen Maßnahmen auch nur annähernd so umgesetzt wird, wie damals beim Discounter PLUS, dann würde ich nicht (!) mit einem Kunden darüber diskutieren. Hirn ausschalten und Anweisungen befolgen. Piep.)




Leere Logipacks beim "Erstmal zu"-Penny

Eben auf dem Weg zur Firma ist mir beim Leergut, dass der Penny-Markt hier an der Ecke an die Straße gestellt hat, ein großer Stapel mit leeren Logipack-Trays (hier seht ihr, was das genau ist) aufgefallen.

Wir bestellen die Dinger regelmäßig palettenweise bei unserem Großhändler. Eigentlich müsste man sich da mal auf dem kurzen Dienstweg mit der Discounter-Filiale einigen. :-) (Wird nicht möglich sein, aber die Idee liegt ja zumindest nahe…)