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Rotkehlchen im Laden und Büro

Heute hat sich ein Rotkehlchen hier in den Laden verirrt. Nachdem es eine Weile im Verkaufsraum herumgeflogen war, ist es glücklicherweise erst ins Lager und dann sogar bis in mein Büro geflattert. Glücklicherweise deshalb, weil es raus musste, denn erstens möchte ich keinen Vogeldreck auf den Regalen oder der Ware haben, zweitens wäre es fatal, wenn das flatternde Tier die Alarmanlage auslösen würde. Als das Rotkehlchen ins Lager flog, war ich schon mal glücklich. Der Raum ist einerseits überschaubarer als die Verkaufsfläche, andererseits hätten wir einfach das Licht ausschalten und den Vogel durch die große Tür entkommen lassen können. Netterweise flog Erithacus rubecula sogar bis ganz in mein Büro. Noch kleinerer Raum, großes Fenster – perfekte Bedingungen, den Vogel nach draußen zu komplementieren.

Ich schloss die Tür hinter mir, öffnete mein Fenster und wartete ab. Erstaunlicherweise war das Rotkehlchen sehr entspannt, zumindest wirkte es so. Andere Vögel, die sich im Laufe der Jahre hier in den Laden verirrt hatten flatterten wild umher, rammten gegen Wände und fielen hinter Regale und Ware. Der kleine Kollege hier saß auf meinen Einrichtungsgegenständen und guckte mich neugierig an. Bis das kleine Kerlchen den Ausgang gefunden hatte, boten sich mir noch ein paar Momente um die Kamera zu zücken. :-)


Geschenkte D-Mark

Eine Kundin aus der Schweiz kaufte hier ein und kam dann noch mit einer Handvoll loser und gerollter Münzen unserer Ex-Währung hier an die Lagertür. Noch während ich überlegte, dass wir die Rollen am besten mal eben auspacken sollten, um alles zählen und sortieren zu können, entschied sie sich, mir die Sammlung einfach zu schenken. Diskussion zwecklos. Da sie um eine oder zwei Ecken herum eine Bekannte meines einzigen Bekannten in der Schweiz ist, protestierte ich auch nicht weiter. Dafür drückte ich ihr aber noch eine Flasche unseres besten (und teuersten) Rotweins in die Hand. So waren dann alle glücklich. :-)


Google-Maps-Zeitachse

Ach, Google, wie kommst du denn auf sowas? Da steht man mal während einer kleinen Radtour ein paar Minuten an einem geschlossenen Bahnübergang (Brauerstraße in Bremen) und schon wird man von Google Maps automatisch der nächsten erkannten Adresse zugeordnet. Die Tafel freiwillig besucht, das wüsste ich aber. :-P


Ach, Google …

Da kommt man aus seinem eigenen Markt in Findorff, guckt zu Hause aufs Smartphone und bekommt dann angezeigt, wo man war und dass man doch bitte eine Bewertung hinterlassen soll. Die direkte Verbindung zwischen mir und dem genannten Geschäft ist Google wohl eher nicht so bekannt. :-D


So sieht Dankbarkeit aus!

In den paar Tagen in denen wir ein Problem mit unserem Waschbecken hatten, ließ eine Kollegin gut gemeint einen Kunden auf unsere Toilette. Damit bin ich generell nicht ganz glücklich, denn wir haben keine separate Kundentoilette und ich finde es nicht toll, fremde Leute erst durch unser Lager und dann auf unsere von uns selbst genutzten Toiletten zu lassen, zumal wir dort immerhin schon im Laufe der Zeit die unhygienischsten Dinge mit Blut und Fäkalien erlebt haben. Brr …

Die unhaltbaren hygienischen Zustände (das verstopfte Waschbecken) veranlassten ihn wohl, vielleicht war ihm auch sonst irgendeine Laus über die Leber gelaufen und er suchte nur einen Grund, um uns irgendetwas heimzuzahlen, das Gewerbeaufsichtsamt Bremen über die Situation auf unseren Toiletten zu benachrichtigen. Einige Tage später tauchte eine Mitarbeiterin der Gewerbeaufsicht hier auf und sprach mich auf die ihr geschilderte Situation an. Ich habe mir nicht mal ihren Dienstausweis zeigen lassen und meinte nur spontan, dass sie mir doch bitte folgen soll. Wir gingen zu den Toiletten, wo man gefahr- wie anstandslos seine Notdurft verrichten und sich danach ebenso gefahr- wie anstandslos die Hände waschen konnte.

Damit es auch ja keine/r meiner Mitarbeiter/innen vergisst, hängen nun diese Schilder an den Toilettentüren. Wenn man erst Leuten einen Gefallen tut und der Dank dafür so aussieht, wie hier erlebt, dann lässt man freiwillige Leistungen eben irgendwann bleiben. Schwangere und Kinder dürfen weiterhin, aber jeder normale erwachsene Mensch wird wohl in der Lage sein, ein paar Einkäufe zu erledigen, ohne zwischendurch pinkeln gehen zu müssen. Das hat die Dame von der Gewerbeaufsicht dann genauso gesehen.


Dank an alle Besucher

An dieser Stelle übrigens mal ein großes Dankeschön an alle von euch, die mich vor, während und nach der Umbauphase (also eigentlich generell) hier im Laden besuchten, einfach mal "hallo" sagen wollten und teilweise auch noch mit Humor und netten Worten den einen oder anderen stressigen Tag versüßt haben.

Ist ja nicht so, dass ich das nicht positiv zur Kenntnis nehmen würde. :-)

Hundischer Besuch

Anstatt vor der Tür auf sein Herrchen zu warten, schlich sich der kleine Bello erst in und dann durch den Laden und schnüffelte sich schließlich durch unser Leergutlager.

Sein Herrchen stand nichts ahnend an der Kasse und war zutiefst erstaunt, als wir ihm vom Besuch in unserer Leergutannahme berichteten. :-)


Gestern Abend live bei Skyline TV

Adam Wolke von SkylineTV war gestern live und in FullHD bei uns hier im Laden. Ich war nicht da, das wusste er jedoch auch. Zusammen wäre es bestimmt noch etwas lustiger gewesen, aber ich muss zugeben, dass ich mal einen Bericht aus und über unseren Laden mit den Augen Dritter ohne meine Anwesenheit auch sehr, sehr genial fand! :-)

Hier nachzusehen für alle: https://youtu.be/2tAz5nCXikY?t=12293

Shopblogger-Zwickl

Der Sebastian aus Winterberg war nach gut einem Jahr mal wieder hier im Laden und hat mich mit zwei Flaschen Bier überrascht, von denen wir die erste inzwischen auch schon genüsslich zu einer guten Pizza geleert haben. (Danke!)

Leider hatten wir uns hier im Laden verpasst, sonst hätte ich ihm mal einen ganzen Schwung große Bügelflaschen mitgeben können, unter anderem auch die vom Hacker-Pschorr-Märzen, die noch allesamt hier herumstehen und sich über eine frische Füllung bestimmt freuen würden. :-)


Bier aus Winterberg im Suerlann

Vielen Dank an Sebastian aus Winterberg, der mich vor ein paar Tagen hier im Laden besucht und mir ein selbstgebrautes Bier aus seiner kleinen Brauerei mitgebracht hat. War ein nettes und längeres Gespräch, zumal mir die Gegend dort nicht ganz unbekannt ist.



Wir haben haben gestern Abend das Zwickl probiert. Das Bier ist kräftig und gehaltvoll. Die große Flasche hatten wir zu zweit jedenfalls relativ schnell leer. Also Bier brauen kann er, der Sebastian. :-)


Giesinger-Bier vom Blogleser

Gestern Mittag hat mich ein langjähriger Blogleser aus München besucht, dessen Namen ich noch erfolgreich innerhalb der ersten zehn Minuten vergessen habe. Neben einem netten Gespräch gab es für mich noch ein kleines Präsent aus seiner Heimat, nämlich einen Träger Bier mit unterschiedlichen Sorten aus der Giesinger-Brauerei in München.

An dieser Stelle also noch mal vielen Dank für Besuch und Bier! :-)


Besuch

Ein Kunde suchte ausdrücklich den günstigsten Wein einer bestimmten Rebsorte. Er lieferte auch direkt die Begründung mit: "Ich bekomme Besuch, wissen Sie..."

Bleibt für uns nur, darüber zu spekulieren, wer ihn da wohl aus welchem Grund besucht. ;-)

Bier von Hendrik

Letzten Samstag hatte mich Blogleser Hendrik hier im Laden besucht, von dem auch diese beiden SPAR-Markt-Zusendungen stammten. Mitgebracht hat er mir eine kleine Bier-Sammlung aus seiner Heimat, unter anderem das "Propeller Nachtflug" mit stattlichen 9,1% Alkohol.

Vielen Dank dafür! Wir werden uns zu Hause mal in den nächsten Wochen durch die Mitbringsel probieren. :-D


Der Kaffeemaschinenvertreter

Danke für den Kommentar, lieber Konstantin. Der Vertreter war gestern tatsächlich da und ging auch ganz motiviert auf mich zu. "Eigentlich habe ich gar kein Interesse, aber die Dame am Telefon hat das partout nicht einsehen wollen und darum sind sie jetzt persönlich hier", sagte ich ihm ziemlich direkt, nachdem er sich vorgestellt hatte.

Wir guckten noch ein bisschen, wo man die Maschine (gleiches Konzept wie bei Kaffeepartner und ähnlichen Firmen) hinstellen könne, aber aufgrund der bevorstehenden Baumaßnahmen verneinte ich jeden von ihm vorgeschlagenen Standort.

Er meldet sich in einem Jahr noch mal. Vielleicht. :-)