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Fliegende Flyer

Auf unserer Elepfandspendenbox stehen dauerplatziert einige Flyer vom REA e.V., die Interessierte mitnehmen können. Diese Flyer werden mit einem Gummiband zu einem kleinen Stapel zusammengehalten.

Warum die Flyer auf dem Boden lagen und wieso das Gummiband fehlte, wussten wir nach Betrachtung der Videoaufzeichnung der Kamera über dem Leergutautomaten. Niemand hatte unmittelbar zuvor die Flyer angefasst, das Gummiband ist wohl einfach durch Altersschwäche gerissen.

Gewundert hätte mich jedoch nichts. Wir erleben ja immer wieder, dass Leute in böser Absicht an der Spendenbox herumfummeln …


Penny-Pfandbon in der Elepfandspendenbox

Jemand hat einen Pfandbon von Penny in unsere Elepfandspendenbox gesteckt. Auch wenn ich das Geld dafür nicht wiederbekomme, so habe ich den Bon dennoch mitgezählt. Als meine persönliche Anerkennung für den guten Willen des Spenders oder der Spenderin.


KW 13: 72,37€ in der Elepfandspendenbox

Der Rekord-Bon in dieser Woche hatte beachtliche 4,75 Euro. Die Summe entstand, weil jemand 19 leere Bierdosen in den Rücknahmeautomaten geworfen hatte.

Von mir gab es den gleichen Betrag auch noch einmal dazu und so sind im Laufe der vergangenen Woche erstaunliche 72,37 Euro für den REA e.V. und damit den David Sheldrick Wildlife Trust zusammengekommen. Ich staune und freue mich gleichermaßen

Doppelt zählt der Größte

Jeden Samstag leere ich mit ziemlicher Regelmäßigkeit die Elepfandspendenbox aus. Als meinen eigenen monetären Beitrag in diesem Projekt habe ich mir angewöhnt, den jeweils höchsten Bon der Woche aus eigener Tasche zu verdoppeln.

Heute war der höchste Bon 3,95 Euro. Ihr dürft mich gerne herausfordern. ;-)

Hohe Elepfandbons, 26.11.2021:

Wieder einmal staunte ich über die teilweise recht hohen Summen auf den Bons in unserer Elepfandspendenbox. Auch wenn es hier nicht zwei-, drei-, vierstellige oder noch höhere Beträge sind, bezeichne ich diese Summen gerne als hoch. Bedenkt immerhin, dass diese Form der Spende nicht vom Schreibtisch aus bequem per Überweisung oder Mausklick erledigt wird, sondern dass die Leute irgendwelches Leergut zu uns schleppen, teilweise minutenlang damit den Automaten füttern und dann erst die Spende tätigen. Unter der Prämisse finde ich es absolut legitim, auch Beträge unterhalb von fünf Euro als "hoch" zu bezeichnen.

Bislang sind bei uns seit Oktober 2020 auf diese Weise übrigens schon weit über 3000 Euro für die Arbeit des Sheldrick Wildlife Trust zusammengekommen.


Wieder 1000 Euro an REA e. V.

Insgesamt haben wir im Laufe des vergangenen Jahres mit der Elepfandspendenbox nun schon über 3000 Euro zusammenbekommen. Im Juli gab es die letzte Überweisung, jetzt habe ich noch einmal 1000 Euro an REA e. V. gesendet. Trööt.


Angriffsziel Elepfandspendenbox

Heute Vormittag haben im Abstand von nur zehn Minuten gleich zwei verschiedene Leute unsere Elepfandspendenbox als Ziel für merkwürdiges Verhalten auserwählt.

Der erste hat sich das ganze Paket mit den Flyern eingesteckt. Jetzt könnte man denken, er will die selber irgendwo verteilen, aber das glaube ich bei dieser (uns allen bekannten) Person nicht. Der Typ hat hier sogar schon Hausverbot, leider war er nur vorhin niemandem aufgefallen.



Der zweite Mann, es hat sich übrigens noch nie eine Frau an der Box vergriffen, wollte mal ausprobieren, wie gut man an die eingeworfenen Bons herankommt. Dem habe ich dann verbal mit einem Baseballschläger auf die Finger gehauen.


Hohe Pfandbons in der Spendenbox

Wow! Wow!! Wow!!! Was für hohe Summen die Leute diesmal in die Spendenbox neben unseren Leergutautomaten gesteckt haben. Bis fünf Euro ist gar nicht mal so selten, aber Bons über sieben Euro gab es noch nicht so oft. In dieser Leerung waren es mal eben 20 Euro mit fünf eingeworfenen Pfandbons. Ich bin begeistert.


Vorschlag für die Spendenbox

Ein Kunde sagte einer Kollegin, dass er in der kommenden Woche ihrem Chef, also mir, einen Vorschlag für das nächste Projekt in unserer Pfandspendenbox machen möchte.

Den Weg kann er sich eigentlich sparen. Die Spenden für REA / DST sind eine Herzensangelegenheit von mir und das Projekt wird erst beendet, wenn die Elefanten, die aktuell auf der Roten Liste gefährdeter Arten als gefährdet / vorm Aussterben bedroht geführt werden, in Afrika keinen besonderen Schutz mehr brauchen oder sich das Fortbestehen der Spendenbox aus anderen Gründen erledigt hat.

Spenden an den REA e. V.: 2000 Euro

Vier Monate später habe ich vor wenigen Minuten die nächsten 1000 Euro (Für die bessere Übersicht wieder als glatte Summe, den Rest für nächstes Mal) für den rea e.V., bzw. den DSWT überwiesen. Damit sind insgesamt nun 2000 Euro für unsere geliebten Rüsseltiere zusammengekommen.


Die Anziehungskraft der Pfandspendenbox

Immer wieder versuchen irgendwelche Idioten und Bösewichte, an den Inhalt unserer Leergutbonspendenbox zu kommen, die ich, seit wir für REA e.V., bzw. damit für den David Sheldrick Wildlife Trust, sammeln, immer liebevoll "Elepfandspendenbox" nenne.

Was geht in solchen Leuten nur vor. :-(


Ein Robin Hood?

In der vergangenen Woche fand hier eines Abends im Laden eine sehr sonderbare Begegnung statt, die mich für den Rest des Tages sehr beschäftigte. Inzwischen geht es mir wieder etwas besser, aber auch in den folgenden Tagen musste ich sehr viel darüber nachdenken und so richtig glücklich bin ich bis heute nicht. Ändern kann ich es aber nicht mehr und letztendlich trifft uns auch keine direkte Schuld. Der junge Mann, um den es hier geht, hatte sich zumindest an einem Punkt falsch verhalten und damit eine Ereigniskette ausgelöst, an der wir hier mit mehreren Kollegen beteiligt waren und die mich rückwirkend betrachtet überhaupt nicht glücklich stimmt.

Was war passiert?

Ines war an dem Tag unser "Türsteher" und hat die Einkaufswagen an die eintretenden Kunden verteilt, damit wir hier die Personenanzahl im Blick behalten können. Plötzlich rief sie mich an, weil ihr aufgefallen war, dass ein etwas verwahrlost wirkender junger Mann "irgendetwas" essen würde. Sie war sich nicht ganz sicher, meinte jedoch, ein Stück aus unserem Brotregal identifiziert zu haben.

Mit Hilfe der Videoanlage sah ich seinem Treiben zu. Immer wieder lüpfte er seine Mund-Nase-Bedeckung, um von einem Gebäckstück abzubeißen. Als er damit fertig war, ging er erneut zum Brotregal, nahm sich einen Berliner aus der Auslage und schob sich auch diesen heimlich zwischen den Gängen Bissen für Bissen unter seine Maske. Alles klar, das kann er bezahlen. Immerhin hatte er auch ein Teil in seinem Einkaufswagen liegen und würde damit wohl früher oder später zur Kasse gehen.
Dem war jedoch nicht so. Er stellte das Paket Milch wieder zurück ins Regal, nahm sich seine Tasche und wollte unter dem Vorwand, dass es ihm gerade zu voll sei, den Laden verlassen.

Was in den folgenden Minuten passierte, war sehr emotional. Zunächst wollten wir ihn nur zur Rede stellen und ihn darauf hinweisen, dass das, was er da gerade getan hatte, nicht korrekt ist und eigentlich als Diebstahl gilt. Da er überhaupt nicht einsichtig war und gleich laut wurde, schalteten wir reflexartig auf das gewohnte Ritual um und ließen ihn nicht gehen und forderten seinen Ausweis für eine Anzeige. Der Mann wollte jedoch nicht mitwirken, sondern versuchte, zu flüchten. Ein Kollege wollte ihn festhalten, aber der Mann riss sich los und stürmte in Richtung Tür, die ein anderer Kollege von außen abgeschlossen hatte. Da die Szene immer lauter wurde und ich fürchtete, dass der Mann gewalttätig werden könnte, rief ich die Polizei an. Nicht wegen des wertmäßig beinahe belanglosen Diebstahls, "Mundraub" gibt es ja schon lange nicht mehr, sondern aufgrund der inzwischen entstandenen Gesamtsituation, die wirklich hässlich war.

Zum Glück entspannte sich die Sache auch relativ schnell wieder. Wir schafften es, mit dem jungen Mann zu reden, die Polizei wurde wieder abbestellt und mit ein bisschen Kleingeld, das er bei sich führte, durfte er den entstandenen Schaden bezahlen. Eine Anzeige bekam er nicht, aber ich gab ihm noch ein Hausverbot mit auf den Weg und wünschte ihm ein Nimmerwiedersehen.

Danach sah ich mir die Videoaufzeichnung noch einmal in Ruhe an. Vielleicht hatte er ja nicht nur auf unsere Kosten gegessen, sondern auch noch andere Dinge eingesteckt. Dann wäre es jetzt vermutlich auch egal gewesen, aber ich wollte zumindest diese Erkenntnis noch gewinnen.

Eingesteckt hatte tatsächlich etwas. Nämlich zunächst für fast drei Euro Leergut in den Automaten und anschließend den Bon in unsere Elepfandspendenbox!

Sprachlos sah ich auf den Monitor der Videoanlage. Und nicht nur das, jetzt machten auch einige seiner im vorhergehenden Tumult zunächst unverständlichen Aussagen einen Sinn. In seinem Mindset hatte er sein Geld, immerhin mehr als das Doppelte des Wertes der von ihm aufgegessenen Artikel, für die Elefanten gespendet und sich dafür ein bisschen was von einem großen Unternehmen, dem der Verlust nicht schadet, wiedergeholt. Ich war wirklich gerührt. Auf der Straße fand ich ihn leider nicht mehr an und auch als ich bis zur Kreuzung ging, manchmal warten dort Leute auf den nächsten Bus oder die nächste Straßenbahn, war er dort nicht zu sehen. Schade, ich hätte gerne noch einmal mit ihm in Ruhe geredet und dabei ein paar Dinge geklärt und ihn auch wieder zu uns eingeladen.

Es war definitiv nicht korrekt von ihm, hier im Laden einfach fremde Dinge zu essen. Damit hatte er die ganze Situation letztendlich erst provoziert.

Ich schwöre euch, hätte er es kommuniziert, quasi ein "ich möchte eine Spende für die Elefanten gegen etwas Essbares für mich tauschen", wäre das sicherlich mit mir verhandelbar gewesen.

Überlegte Spende

Eine Kundin gab bei uns am Automaten Leergut ab, eine Flasche hatte die Maschine jedoch verweigert. Als ich ihr die Flasche händisch abnehmen wollte, winkte die Kundin ab und meinte nur zu mir, dass sie das Geld / den Bon nicht braucht.

"Dann stecke ich ihn in die Spendenbox für die Elefanten", sagte ich und schon den inzwischen ausgedruckten Bon in den Schlitz des Kastens.

"Ach, die hatte ich ja noch gar nicht gesehen. Das ist toll, finde ich richtig gut. Danke!", sagte sie und ging in den Laden.

… um nach zehn Sekunden zurückzukommen und ihren "großen" Leergutbon auch noch in die Box zu stopfen. Sehr cool, das freut mich wirklich riesig.

Die ersten Tausend für Elefanten

Ziemlich genau fünf Monate hat es gedauert, um die ersten 1000 Euro für den rea e.V., bzw. den DSWT zusammenzubekommen.



Und schon ist das Geld überwiesen, allerdings der runden Zahlen wegen "nur" die glatte Summe. Die restlichen knapp zwei Euro kommen in die nächste Überweisung mit rein: