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Leere Wilmersburger-Packung

Im Regal lag eine geplünderte Packung Wilmersburger Käse.

Wie so oft in solchen ging mal wieder das große Kopfkino an. Hat sich jemand die 150 Gramm Käseersatz tatsächlich direkt im Laden einverleibt? Oder in Diebstahlsabsicht unverpackt irgendwo in eine Jackentasche gestopft?

Björn, Einzelhändler, kopfschüttelnd.

Wilmersburger veganer Käse

Beim Umbau war dieses Produkt irgendwie in Vergessenheit geraten, aber nach einigen Kundenanfragen haben wir nun endlich wieder Analogkäse vegane Käsealternativen im Sortiment. In sechs verschiedenen Sorten Scheiben"käse" und auch geriebenen für zum Beispiel Pizza:


Angefressener Stinkekäse

Irgendjemand muss von ein paar oder ein paar mehr Tagen einen Käse geöffnet und angefressen haben und hat anschließend den Rest hier im Laden hinter die Ware in einem Regal geworfen.

Das fiel zunächst nicht weiter auf, aber aus olfaktorischen Gründen verriet sich dieser Käse, oder das, was davon noch übrig war, dann doch recht eindeutig. Seid einfach froh, dass dieses Blog etwas altmodisch ist und noch keinen Duftcontent beinhaltet. Ihr würdet ebenfalls kotzen, glaubt's mir einfach.


Mit Rucksack, raus und weg!

Ich war dabei, Wein zu packen, als ein Typ mit Rucksack in mehreren Metern Entfernung an mir vorbeiging, den Weg zur Kasse einschlug und direkt den Laden verließ.

Richtig gesehen habe ich den jungen Mann nur maximal zwei Sekunden. In der Zeit hatte ich ihn schon als Ladendieb, mindestens aber verdächtig eingestuft. In dem Moment konnte ich nichts mehr ausrichten, aber ich sah mir seinen Weg durch den Laden mal genauer auf der Videoaufzeichnung an. Als hätte ich es geahnt: Er hatte seinen Rucksack mit den unterschiedlichsten Waren aus dem Kühlregal, vor allem Käse, gefüllt und diese natürlich nicht bezahlt.

Aber wir haben ein paar schöne Bilder von ihm (in besserer Belichtung, Schärfe und von vorne) und wenn er wieder reinkommen sollte, wird er hoffentlich weniger Erfolg haben.


SPAR 4 Back-Emmentaler

Fundstück von Blogleser Florian im Wiglo-Wunderland-Markt in Goslar-Jerstedt. Nanu, ist die SPAR-Eigenmarke wieder von den Toten auferstanden? Nein, es ist, vermute ich jedenfalls mal ganz stark, ein aus Österreich importierter Artikel.

Warum die den allerdings für 1,49 Euro anbieten, wenn der Käse in Österreich schon deutlich über zwei Euro kostet, ist mir jedoch ein Rätsel, das wohl nur die "WiGlos" beantworten können. Sonderposten aus Gründen? Wer weiß das schon …

Vielen Dank für die Zusendung, die inzwischen schon mehrere Monate her ist. Der SPAR-Back-Emmentaler wird für den Schnäppchenpreis längst verkauft worden sein, spart euch also bitte den Weg dorthin, um nachzusehen. :-)


Continue reading "SPAR 4 Back-Emmentaler"

Kammbeh!

Eine Frau sprach mich mitten im Laden an, was häufiger vorkommt, und fragte nach "Kammbeh!". Bitte was sucht die? Ich überlegte schnell und das einzige Produkt, das mir dazu in den Sinn kam, war "Camembert", was sich, je nach Frankophonität, sehr unterschiedlich aussprechen lässt und bei dem einen oder anderen bestimmt auch zu "Kammbeh" wird.

"Sie meinen den Käse, oder?"

Ich hatte auf eine Zustimmung gehofft, aber sie antwortete: "Nein, kein Käse!"

Uff …

"Was genau suchen Sie denn nun?"

"Kammbeh, dabei malte sie mit den Fingern ein Rechteck in die Luft. Ich hatte keine Idee und rief eine Kollegin zu dem Gespräch dazu, die gerade in der Nähe stand.

"Kammbeh!", wiederholte die Frau lauter, und meine Mitarbeiterin rief erfreut darüber, dass sie das Wort richtig gedeutet hatte, aus: "Camembert. Sie meinen den Käse, oder?".

"Kammbeh, kein Käse.". Ein Rechteck malend wiederholte sie: "Kammbeh!"

Inzwischen war Ines dazugestoßen, die ebenfalls ihr Glück versuchte, den Begriff und die Geste zu deuten: "Den runden Käse Camembert meinen Sie nicht?"

"Nein, kein Käse."

"Oder Backcamembert vielleicht? Der ist in eckigen Schachteln verpackt."

Die Frau verneinte wiederum. Da Ines aber auch keine weiteren Ideen hatte, lief sie mit der Frau zur entsprechenden Tiefkühltruhe und zeigte ihr den gefrorenen Backcamembert.

"Oh, ja, genau den habe ich gesucht."

"Das ist aber auch Käse", erklärte Ines.

"Das weiß ich, der ist für meinen Bruder", nahm erfreut zwei Packungen und machte sich auf den Weg zur Kasse.

"Nicht aufregen, kleiner Hamster", sagte sie noch im Vorbeigehen zu mir, meine nach oben verdrehten Augen haben wohl Bände gesprochen. :-)

Saft nicht aus Käse

Von Innocent-Saft haben wir auch mehrere Sorten im Angebot. Für Erstkäufer dieser Produkte recht irritierend dürften die "etwas" durchgeknallten Etiketten auf den Flaschen sein. Man gewöhnt sich irgendwann dran, wenngleich nicht alles lustig ist.

Bei diesem Etikett musste ich schon schmunzeln – wenn man bedenkt, wie oft wir schon Ladendiebe hatten, die Käse geklaut haben … :-O


… eingefüllt von Anke

Es ist schon ein paar Jahre her, dass wir den Hof Butendiek in der Wesermarsch besucht hatten. Die Produkte haben wir immer noch im Sortiment, inzwischen sind die Frischkäsesorten um "Gustav brennt" (mit teilweise richtig scharfen Chili-Stücken!) erweitert worden, aber das nur am Rande.

Viel schöner ist eigentlich, dass mit den kleinen (neuerdings generell oder manchmal, weiß ich noch nicht genau …) Aufklebern das Produkt ein wenig persönlicher wird. Mehr noch als vor ein paar Jahren bei Lisas Kartoffelchips, denn hier kommen tatsächlich noch einzelne, kleine Klebeetiketten seitlich an die Becher. Ich weiß zwar nicht mehr, wer Anke ist, falls sie damals überhaupt (schon) da war, aber so wird ein (mehr oder weniger) regionales Produkt von einem kleineren Betrieb noch ein Stückchen persönlicher. Finde ich super!


Lustige Strichcodes – 150

Zufallsfund auf einer (leeren) Packung einer veganen Käsealternative, die eine Kundin zu und geschleppt hat mit der Bitte, ob wir das Produkt nicht auch ins Sortiment aufnehmen können. Na, was zwitschert das Vögelchen da wohl gerade?


Nicht nur rausgegangen ist …

… sondern auch geklaut hat er!

Ein Mann kam an die Kasse und gab vor, mehrere Artikel bezahlen zu wollen. Während des Kassiervorgangs stellte er scheinbar fest, dass sein Geld nicht reichen würde und bat darum die Artikel für ein paar Minuten zurückstellen zu dürfen.

Das klang so erst mal nicht weiter verdächtig, allerdings kam meiner Mitarbeitern an der Kasse der Typ dennoch reichlich sonderbar vor, zumal er irgendwie nervös wirkte. Wir guckten also auf in der Videoaufzeichnung nach, ob ihr Gefühl richtig war.

War es. Der Mann hatte zwar zwei Packungen Frikadellen an der Kasse zurückgelassen, aber eine weitere und einen Käse im Hosenbund mitgehen lassen. Der Dieb war natürlich schon längst über alle Berge.

Mist. :-(

Die mit dem Käse in den Brötchentüten

Die Frau, die im Sommer letzten Jahres Käse geklaut hatte, war wieder bei uns im Laden.

Ein Hausverbot zu missachten oder vielleicht zu vergessen – okay …

Den Hinweis eines Kollegen, dass man hier nicht mehr rein darf, nicht nur zu ignorieren, sondern auch noch so lange siegessicher mit großer Klappe im Laden zu bleiben, bis die angerufene Polizei kommt und einen hinaus begleitet – dämlich, dämlich, dämlich! :-)