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Vollgerotzter Hinterhof

Vor allem freitagsnachmittags tummeln sich häufiger Gruppen von Heranwachsenden hier auf dem Hof, die wohl zu einer Einrichtung hier in der Nachbarschaft gehören oder diese zumindest besuchen. Damit sie von den wichtigen Leuten dort nicht beim offiziell nicht erlaubten Rauchen gesehen werden, stellen sie sich oft in die Ecke hinter unserem großen Container für die Einweggebinde. So weit, so unproblematisch.

Richtig unangenehm und vor allem ekelig ist die komische Angewohnheit von vielen dieser Leute, ständig auf den Boden zu sabbern, als würde es sich bei ihnen um ein Rudel alternder Berner Sennenhunde handeln. Habe nun mal bei eingangs erwähnten wichtigen Leuten darum gebeten, mehr aufzupassen oder zumindest irgendwelche Hinweise aufzuhängen. Vielleicht hilft's ja. :-|


Montierter Handlauf

Vorhin waren übrigens die Metallbauer da und haben an der Treppe bei der kleinen Rampe noch den fehlenden Handlauf montiert.

Damit ist die Arbeit nun wirklich abgeschlossen! :-)


Fehlender Handlauf

Anruf des Metallbauunternehmens: An unserer neuen Treppe fehlt noch der an der Wand montierte Handlauf. War inklusive mir selber überhaupt niemandem aufgefallen und nun hat der Meister das bereits hergestellte Ding bei denen noch im Lager gefunden.

Wird in den nächsten Tagen irgendwann zwischendurch mal angeschraubt.

Rampe beim Eingang?

Eine Frau im Rollstuhl, die hier im Stadtteil wohnt, hat mich auf der Straße angesprochen und gefragt, ob es nicht möglich wäre, eine Rampe beim Eingang dauerhaft zu installieren, damit sie und andere bereifte Kunden hier leichter oder generell überhaupt mal selbstständig in den Laden kommen könnten.

Leider ist das nicht so leicht zu machen. Wir haben nun mal die Stufe vorne im Eingang. Diese schräg oder zu einem Teil schräg auszuführen, ist nicht möglich, da sich genau darunter Kellerräume befinden und diese Stufe Teil der Kellerdecke ist. Wenn wir da so viel Material entfernen, kämen wir in Konflikt mit der Statik – falls wir damit nicht sogar gleich zusätzliche Oberlichter in den Keller bauen würden. Kurz: Das geht einfach beim besten Willen nicht. Dies wurde vor ein paar Jahren auch schon einmal (noch vom vorigen Eigentümer veranlasst) von einem Baubüro untersucht und bestätigt.

Einer meiner lieben Kollegen hatte nun die Idee, dass man ja mal bei der Stadt beantragen könnte, dass der Gehweg im Bereich unseres Eingangs angehoben wird, so dass ein nahtloser Übergang bei uns in den Laden entsteht. Ob so eine Anfrage überhaupt einen Versuch wert ist? Und wer müsste die Kosten dafür tragen? Hmm …

Da ist sie, die neue Treppe!

Die Treppe hängt nicht mehr in der Luft, der Auftrag der Metallbauer ist damit offiziell abgeschlossen, alles ist aufgeräumt und gereinigt – so sieht die kleine Rampe nun erst mal aus. Langfristig fehlt hier überall noch etwas Farbe, aber es folgt ein Schritt nach dem anderen …


Rampenerweiterung aus Beton?

Unser Herr Ingenieur war ja nun vorhin da und hat sich mal angesehen, wie man hier die Rampe mit einer Konstruktion aus Stein und Beton erweitern könnte. Spontaner Vorschlag von ihm: Fundamente gießen, darauf ein paar Mauern aus Schalungssteinen und dann darauf vorgefertigte Betonplatten legen. Alles vergießen, fertig.

Das klingt sinnvoll, der finanzielle Aufwand für das Material hält sich dafür ebenfalls in überschaubaren Grenzen. Mal gucken, was da in dem Angebot stehen wird, auf das ich nun warte.

(Fast) fertige Treppe und Geländer

Die Monteure haben eben Feierabend gemacht, morgen müssen noch ein paar Kleinigkeiten erledigt werden. Das "Fundament" (das nicht als solches geplant war) am Fuße der Treppe ist etwas schief, da kommen ganz pragmatisch ein paar Distanzstücke zwischen. Bis dahin hängt die Treppe in der Luft, aber das würde keiner merken, dem man das nicht ausdrücklich gesagt hat.

Ansonsten hat auch hier wieder das alte Leiden eines 50er-Jahre-Gebäudes voll durchgeschlagen: Auch diese Betonrampe ist krumm und schief gebaut und das neue Werkstück aus verzinktem Stahl in absolut korrekten Winkeln ließ sich nur irgendwie ungefähr gemittelt darauf anbringen. Aber jetzt ist alles gut, ich bin voll zufrieden damit. Die Treppe hat übrigens eine lichte Weite von einem Meter, ist also definitiv ausreichend breit:


Jetzt wird's ernst!

Auf diesem Bild ist das komplette Geländer schon zu sehen. Zwar in diesem Moment nur provisorisch mit Klemmen fixiert, aber bevor die Löcher gebohrt werden, muss ja erst mal alles vernünftig ausgerichtet sein.

Die neue Treppe ist übrigens nicht deutlich schmaler als die alte. Das ist auf dem Bild eine optische Täuschung, da das Teil noch nicht ganz an die Rampe herangeschoben steht:


Geländer der kleinen Rampe

Am Montag wird übrigens nicht nur die Treppe montiert, sondern auch ein komplett neues Geländer an der vorhandenen Betonrampe angebracht. Das alte Geländer ist nämlich einerseits für die Anlieferung aufklappbar gewesen (die silberne Stange auf der rechten Seite), andererseits ist es etwas eingerückt montiert, wodurch sich die Fluchttür nicht komplett öffnen lässt.

Aber damit ist es am Montag vorbei. :-)


Angedachte Rampenerweiterung

Ich überlege seit einer Weile schon, unsere große Rampe, hier ein Foto von der letzten Containerleerung, um ein paar Quadratmeter zu erweitern, da wir einfach keinen Stellplatz für leere Rollbehälter und Paletten haben und es mich täglich mehr anficht, dass dieses Leergut im Laden auf der Verkaufsfläche steht.

Von dem Metallbauunternehmen, das auch die Treppe für die andere Rampe baut, habe ich bereits ein Angebot für eine Metallkonstruktion ähnlich einer Lagerbühne. Der Preis dafür ist nicht ganz ohne, aber es ist nun mal eine Maßanfertigung. Als ich mit unserem Herrn Ingenieur bzgl. der Planungen für die Fundamente sprach, kam mir die Idee in den Raum, ob man da nicht einfach mit Steinen und Beton viel pragmatischer und günstiger eine Erweiterung schaffen könnte.

Wird sich zeigen, Termin für die Besprechung haben wir nächste Woche.


Pragmatisches Körbetrocknen

Einen Kollegen hatte ich damit betraut, unsere grauen Einkaufskörbe zu reinigen. Statt sie alle mühsam abzutrocknen, hat er sie nach und nach ganz pragmatisch draußen auf der Rampe in die Sonne gestellt.

Papierhandtücher und Arbeitszeit gespart. Perfekt. :-)