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Arbeiten bei der Kellertreppe

Der See vor unserer Kellertür war wohl vor allem deshalb entstanden, weil sich der Bodenablauf zugesetzt hatte. In einem Akt der Verzweiflung hatte ich mir ein paar "Gummistiefel" improvisiert und habe irgendwann mit bloßen Händen den Sand und Schmodder aus dem Ablauf geschaufelt.



Es gab zwar keinen "Aha!"-Moment, in dem das Wasser plötzlich gurgelnd ablief, aber immerhin lief es irgendwann überhaupt mal langsam ab. Der Zustand reichte mir, um es erstmal so lassen zu können. Wenn ich ohne nasse Füße in den Keller kommen kann, bin ich schon zufrieden. Sobald das Wetter mal etwas wärmer und trockener wird, werde ich mich noch einmal mit dem Wasserschlauch bewaffnet aufmachen und den Gulli richtig durchspülen. (Boah nervt mich diese Dauernässe, die wir seit Mitte Dezember wieder haben. Und fast täglich regnet es. Brrr …)


Vollgerotzter Hinterhof

Vor allem freitagsnachmittags tummeln sich häufiger Gruppen von Heranwachsenden hier auf dem Hof, die wohl zu einer Einrichtung hier in der Nachbarschaft gehören oder diese zumindest besuchen. Damit sie von den wichtigen Leuten dort nicht beim offiziell nicht erlaubten Rauchen gesehen werden, stellen sie sich oft in die Ecke hinter unserem großen Container für die Einweggebinde. So weit, so unproblematisch.

Richtig unangenehm und vor allem ekelig ist die komische Angewohnheit von vielen dieser Leute, ständig auf den Boden zu sabbern, als würde es sich bei ihnen um ein Rudel alternder Berner Sennenhunde handeln. Habe nun mal bei eingangs erwähnten wichtigen Leuten darum gebeten, mehr aufzupassen oder zumindest irgendwelche Hinweise aufzuhängen. Vielleicht hilft's ja. :-|


Montierter Handlauf

Vorhin waren übrigens die Metallbauer da und haben an der Treppe bei der kleinen Rampe noch den fehlenden Handlauf montiert.

Damit ist die Arbeit nun wirklich abgeschlossen! :-)


Fehlender Handlauf

Anruf des Metallbauunternehmens: An unserer neuen Treppe fehlt noch der an der Wand montierte Handlauf. War inklusive mir selber überhaupt niemandem aufgefallen und nun hat der Meister das bereits hergestellte Ding bei denen noch im Lager gefunden.

Wird in den nächsten Tagen irgendwann zwischendurch mal angeschraubt.

Da ist sie, die neue Treppe!

Die Treppe hängt nicht mehr in der Luft, der Auftrag der Metallbauer ist damit offiziell abgeschlossen, alles ist aufgeräumt und gereinigt – so sieht die kleine Rampe nun erst mal aus. Langfristig fehlt hier überall noch etwas Farbe, aber es folgt ein Schritt nach dem anderen …


(Fast) fertige Treppe und Geländer

Die Monteure haben eben Feierabend gemacht, morgen müssen noch ein paar Kleinigkeiten erledigt werden. Das "Fundament" (das nicht als solches geplant war) am Fuße der Treppe ist etwas schief, da kommen ganz pragmatisch ein paar Distanzstücke zwischen. Bis dahin hängt die Treppe in der Luft, aber das würde keiner merken, dem man das nicht ausdrücklich gesagt hat.

Ansonsten hat auch hier wieder das alte Leiden eines 50er-Jahre-Gebäudes voll durchgeschlagen: Auch diese Betonrampe ist krumm und schief gebaut und das neue Werkstück aus verzinktem Stahl in absolut korrekten Winkeln ließ sich nur irgendwie ungefähr gemittelt darauf anbringen. Aber jetzt ist alles gut, ich bin voll zufrieden damit. Die Treppe hat übrigens eine lichte Weite von einem Meter, ist also definitiv ausreichend breit:


Jetzt wird's ernst!

Auf diesem Bild ist das komplette Geländer schon zu sehen. Zwar in diesem Moment nur provisorisch mit Klemmen fixiert, aber bevor die Löcher gebohrt werden, muss ja erst mal alles vernünftig ausgerichtet sein.

Die neue Treppe ist übrigens nicht deutlich schmaler als die alte. Das ist auf dem Bild eine optische Täuschung, da das Teil noch nicht ganz an die Rampe herangeschoben steht:


Da fehlt noch eine Treppe

Die Treppe an unserer kleineren Rampe zum Hof hatte ich Anfang 2018 einfach abbrechen lassen, da wir Platz für die Einbringung des Pumpenmoduls brauchten.

Die Aktion mit der Treppe war damals nicht ganz ohne Sinn und Verstand, denn eigentlich sollte die komplette Rampe noch in der Folge verschwinden, da unser neuer Notausgang nach meiner ursprünglichen Planung noch etwa zwei Meter weiter nach rechts sollte und damit eine komplett neue Lösung notwendig gewesen wäre.

Aber da es immer anders kommt, als man denkt, ist die Tür nicht ganz so weit gewandert und damit konnte nun auch die alte Beton-Plattform stehen bleiben. Da die Treppe nun weg ist, muss Ersatz her. Da wird aber eine schlanke Metallkonstruktion mit Stufen aus verzinkten Gitterrosten entstehen und nicht wieder so eine klobige Erinnerung an den Brutalismus. Angebot ist bereits angefragt.


Kein Loch mehr in den Keller

Als wäre nichts gewesen. Ähm, beinahe. :-)

(Diese Handwerker liefern wirklich super Leistungen. Mit der Firma arbeiten wir inzwischen seit knapp vier Jahren zusammen und jede Baustelle wird absolut zufriedenstellend erledigt!)


Kaum ist der Anhänger leer …

… ist er auch schon wieder voll.

Nämlich mit etwa einer Tonne Bauschutt, dessen Bestandteile mal eine Treppe und Stücke meiner Kellerwand waren. Kleiner Sport am Nachmittag, die ganze Aktion hat gerade mal rund 35 Minuten gedauert.

Dann geht es in den nächsten Tagen mal wieder zum Recyclinghof: