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Außenlicht 2

Unsere Außenwerbeanlage wird eigentlich über einen Dämmerungsschalter gesteuert. Wenn es dunkel wird, geht sie an und am Morgen wieder aus. Ganz einfach. Aber aktuell darf das so ja nicht geschaltet sein. In der EnSikuMaV heißt es:

Der Betrieb beleuchteter oder lichtemittierender Werbeanlagen ist von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages untersagt. Ausgenommen sind der Betrieb von Werbeanlagen während der Öffnungszeiten, die als Hinweise auf Gewerbe oder Beruf am selben Ort dienen […]
Das nur ist mit dem Dämmerungsschalter nicht hinzubekommen.

Um den §11 der Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (Das Ding heißt wirklich so!) kurzfristig umsetzen zu können, haben wir bei uns im Technikraum mal etwas gebastelt. Die Zuleitung zu der Werbeanlage hängt nun nicht mehr in der Verteilerdose vom Dämmerungsschalter, sondern mittels eines angeklemmten Schuko-Steckers an einer ganz profanen mechanischen Zeitschaltuhr, die unten im Keller in der Steckdose steckt. Damit ist die Außenwerbung täglich von 16-22 Uhr aktiv und ansonsten dunkel.

Linsentopf-Ersatzetikett

Eine Dose Linsen-Topf von Alnatura stand ohne Etikett im Karton. Und nun? Ach, wozu haben wir den einen großen Farbkopierer hier stehen. Ich habe einfach eine Dose mit Etikett auf die Scheibe des Scanners gelegt und mit dem richtigen Schwung während des Scannens die Dose weitergerollt. Brauchte ein paar Versuche, so ein Profigerät ist wirklich flink, aber es hat dann doch erstaunlich gut funktioniert.

Man konnte zwar alle wichtigen Informationen lesen, aber da das Gesamtkunstwerk eher ein Fall für den Idiotenhügel der Kunsthochschule war, habe ich die Dose dann zum Sonderpreis auf den Restetisch gelegt.


Arbeiten bei der Kellertreppe

Der See vor unserer Kellertür war wohl vor allem deshalb entstanden, weil sich der Bodenablauf zugesetzt hatte. In einem Akt der Verzweiflung hatte ich mir ein paar "Gummistiefel" improvisiert und habe irgendwann mit bloßen Händen den Sand und Schmodder aus dem Ablauf geschaufelt.



Es gab zwar keinen "Aha!"-Moment, in dem das Wasser plötzlich gurgelnd ablief, aber immerhin lief es irgendwann überhaupt mal langsam ab. Der Zustand reichte mir, um es erstmal so lassen zu können. Wenn ich ohne nasse Füße in den Keller kommen kann, bin ich schon zufrieden. Sobald das Wetter mal etwas wärmer und trockener wird, werde ich mich noch einmal mit dem Wasserschlauch bewaffnet aufmachen und den Gulli richtig durchspülen. (Boah nervt mich diese Dauernässe, die wir seit Mitte Dezember wieder haben. Und fast täglich regnet es. Brrr …)


Drahtbügelklorollenhalter

Da meine Aufenthalte auf der Damentoilette eher selten sind, war mir dieses Meisterwerk, so es dort schon länger hängen sollte, bislang noch nicht aufgefallen. Die Toilettenpapierhalterung ist kaputt, bzw. gar nicht mehr vorhanden, und jemand hat aus einem Drahtbügel und etwas Klebeband eine neue Halterung gebastelt. Ich schwanke noch irgendwo zwischen bescheuert und genial.

Aber zugegebenermaßen habe ich eine Weile überlegt, ob ich das Kunstwerk hier nicht als neuen Shop-Art-Teil mit ins Blog aufnehmen soll. :-)


Konservendosen-Kabelstopper

Seit wir Kabel in die Brüstungskanäle einziehen, haben wir das Problem, dass die Strippen durch ihre reine Masse wieder aus dem Kanal gezogen werden. Also mussten wir immer irgendwie die bereits eingezogenen Kabel fixieren. Bis wir die Deckel hatten und uns davon ein paar kleine Stücke abgeschnitten hatten, was natürlich letztendlich Materialverschwendung ist, haben wir immer mit irgendwelchen anderen Dingen improvisiert. Von Werkzeug bis Holzstückchen klemmte schon alles in den Kanälen.

Heute sind wir darauf gekommen, dass eine normale 425ml-Standardkonservendose absolut perfekt passt. Sie lässt sich bequem durch die Öffnung drücken, hält aber so fest, dass die Kabel keine Chance mehr haben. Sowas fällt einem natürlich erst ein, wenn man mit sämtlichen Arbeiten in den letzten Zügen liegt … :-P


Fermacell statt Stolperfalle

Das war mir gestern gar nicht mehr so richtig aufgefallen: Unsere Maurer hatten ja gestern Nachmittag ein etwa 4cm tiefes Loch hinterlassen, unglücklicherweise genau vor dem Bio-Kühlregal. Obwohl das gerade blöde formuliert ist. "Zurückgelassen" haben sie nur einen Bereich, der noch nicht wieder mit Betonwerksteinen ausgestattet ist. Stattdessen haben sie aus meinen Fermacell-Resten, die noch draußen auf der Rampe standen, einen stabilen Ausgleich genau vor dem Kühlregal geschaffen und so die mögliche Stolperfalle beseitigt. Sehr gut! :-)

Hat sich in wenigen Stunden sowieso erledigt, da die Arbeiten gleich fortgesetzt und im Idealfall heute Mittag schon abgeschlossen sind.