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Holztruhe – unsere neue Zeitungskiste

Dass die Zeitungen bei uns immer vor der Tür und nicht in der sicheren Kiste hinten auf der Rampe im Innenhof liegen, hat folgenden Grund: Der Fahrer kommt mit seinem großen Transporter schlichtweg hier nicht auf den Hof, da er mit dem langen Sprinter zu nachschlafender Zeit, wenn da überall Autos an der Straße parken, einfach die Kurve nicht nehmen kann.

Bei einem Gespräch mit einer Mitarbeiterin unseres Pressegroßhandels kamen wir gemeinsam auf eine gute Idee, die ich nun umsetzen werde. "Können Sie nicht die Kiste vor den Laden stellen?", wollte sie wissen. Aber das geht nicht, weil dort der öffentliche Grund ist. "Vor" dem Laden gibt es ausschließlich den kleinen Bereich rechts neben der Eingangstür, wo wir immer unser Gemüse-Angebot stehen haben. Den Platz dauerhaft mit der Kiste zu blockieren, wäre blöde. So kamen wir in wenigen Schritten ziemlich schnell auf die Idee, eine abschließbare Kiste auf Rollen zu stellen und diese dann abends, wenn das Gemüse reingeholt wurde, in besagter Ecke anzuschließen. Tagsüber kann sie dann ja hier wieder im Lager stehen.

Die Blechkiste von der Rampe war meiner Meinung nach dafür nicht geeignet. Einerseits fehlen ihr die Rollen, die man natürlich nachrüsten könnte, andererseits ist sie nicht so stabil, dass man sich auf sie draufsetzen kann. Und genau das würde, wenn sie nachts vor dem Laden steht, ganz sicher passieren.
Also hatte ich mir über die Pfingsttage eine auf kleinanzeigen.de angebotene Holztruhe besorgt. Da sind Rollen drunter, sie ist richtig schön massiv und sie war mit 50 Euro auch nicht teuer. Man könnte sie noch hübsch streichen, aber das kann man auch bleiben lassen.

Die Truhe werde ich jetzt so umbauen, dass sie abzuschließen ist und dann werde ich noch eine Möglichkeit schaffen, dass sie vorne bei uns im Eingangsbereich angeschlossen werden kann.




Dach, Saft, Gelatine

Auf dem Hof tobten vier Jungs im Grundschulalter herum. Dabei spielten sie nicht nur auf der Parkfläche, sie kletterten über unsere Rampe auf das Dach des Trafohäuschens und von dort über die Mauer zwischen den Grundstücken auf unseren Fahrradständer. Die Mauer wird nicht umfallen, aber das Trapezblech des Fahrradständers ist nicht dazu gemacht, betreten zu werden. Aber Respekt vor fremden Eigentum ist in der heutigen Zeit ja so eine Sache für sich …

Eine halbe Stunde später war das Quartett bei uns im Laden. Sie wollten Saft kaufen. Einer hielt mir eine Flasche vor die Nase und wollte wissen, ob da Gelatine drin sei. "Nein, da ist keine Gelatine drin", sagte ich und konnte mir den Nachsatz nicht verkneifen, dass es dann kein Saft, sondern Wackelpudding sei.

Was ich damit sagen wollte, hatten die Kinder nicht verstanden. Aber der Erste fragte noch mehrmals nach, ob da auch wirklich keine Gelatine drin sei, ich versicherte es ebenso oft und schließlich kauften sie den Saft.

Wenn manche Leute einfachste Grundregeln zum gesellschaftlichen Zusammenleben genauso beachten würden, wie die von ihrem virtuellen Freund auferlegten Speisevorschriften, würde vieles einfacher sein …

Mördertunnel

Wenn die Rampe voll ist, auf der wir immer unsere leeren Rollcontainer lagern, wird durchaus auch schon mal der Weg zur Treppe zugebaut. Vor allem, wenn da noch Platz bleiben muss, um mit der Wanne aus dem Leergutautomaten bis zum großen Container durchkommen zu können.

Da hatte ich in Feierabendstimmung hatte und keine Motivation mehr in mir steckte, alles umzusortieren, bin ich dann vorsichtig, ganz vorsichtig, da durchgetappst.

Vielleicht könnte man da an der Treppe noch ein nach innen öffnendes Tor installieren, damit da, wenn alles voller Rollis steht, nicht doch noch jemand mitsamt der Rollbehälter abstürzt. Das wäre nicht gut.


Belästigung!

Eine Horde Kinder spielte auf dem Hof und dabei rannten und tobten sie auch wie die Wilden auf unserer Rampe herum. Ines machte die Tür auf und scheuchte sie herunter.

Während die Gruppe sich in Richtung Moschee-Eingang trollte, blieb Ines an der Lagertür stehen und guckte ihnen noch hinterher.

Plötzlich drehte sich so ein Möchtegern-Halbstarker, der Junge war maximal 12 Jahre alt, zu ihr um und hat schließlich quer über den Hof gerufen: "Das ist Belästigung!"

Fertig: Neues Geländer mit Pforte

Die Monteure waren schon vor ein paar Stunden fertig, aber überhaupt einen Blogeintrag hier zeitnah unterbringen zu können, erfüllt mich schon mit Freude. :-)

Das neue "Geländer mit Pforte", eigentlich sogar zwei Pforten, aber das seht ihr weiter unten, ist nun endlich fertig. Keine dünne Kette mehr mit potentieller Absturzgefahr. In den vergangenen 22 Jahren war zwar noch nie einer dort heruntergefallen, aber man muss sein Glück ja auch nicht unnötig herausfordern.

So sieht es geschlossen aus:



Eigentlich wollte ich nur eine große Tür haben, die nach außen aufgehen sollte, aber ich hatte mich auf den letzten Drücker doch noch für zwei kleinere entschieden. Eine etwas kürzere, die nach innen aufgeht und durch die man mal eben ein paar Sachen nach unten reichen kann:



Dann noch eine längere Pforte, die nach außen schwingt. Die braucht man nicht immer und es steht auch für gewöhnlich der schwarze Restmüllbehälter direkt da vor, aber wenn man da mal an die Rampe muss, zum Beispiel mit dem Anhänger, lässt sich das Tor auf voller Breite öffnen. Ich find's super so. Wieder eine Baustelle erledigt.


Neues Treppengeländer

Heute ist es endlich so weit: Das neue Geländer an unserer Rampe wird installiert.

Hier ist schonmal das kleine Stück an der Treppe zu sehen., das ursprünglich nicht erneuert werden sollte, aber der einheitlichen Optik wegen von mir nun ebenfalls mit in Auftrag gegeben wurde. Am Hauptteil (der mit der Pforte) arbeiten sie gerade noch zu zweit, da wollte ich nicht mit meiner Kamera reingrätschen. ;-)


Nanu, wo ist denn das Geländer mit Pforte?

Ende Februar hatte ich das Angebot für das "Geländer mit Pforte" bekommen und dieses auch sofort via E-Mail bestätigt.

Ich wusste ja, dass es ein paar Wochen dauern würde und so hatte ich überhaupt keinen Stress. Psychologisch kamen noch zwei weitere Dinge hinzu: Der aktuelle Zustand besteht seit 22 Jahren und so löste die alte Kette bei mir nicht ständig das Gefühl aus, etwas unternehmen zu müssen. Dazu ist ja nun derzeit fast überall so, dass man auf Handwerker und Baumaterialien teilweise sehr lange warten muss. Immer, wenn ich mal darüber nachdachte, winkte ich im Geiste ab: "Die werden schon kommen, schließlich wollen sie ja Geld verdienen …"

Vor ein paar Tagen, immerhin gut vier Monate nach Auftragserteilung, habe ich dann doch mal nachgefragt. Große Überraschung: Meine E-Mail mit der Bestätigung ist dort angeblich nie angekommen und nach all den Wochen ist auch niemand von alleine auf die Idee gekommen, bei mir mal nachzufragen, ob ich noch Interesse an dem Geländer mit Pforte hätte. Ich bin zwar kein großer Kunde dort, aber immerhin auch nicht irgendjemand. Mit der Firma arbeite ich seit weit über zehn Jahren zusammen und sie haben schon einiges für mich erledigt, unter anderem die Treppe für die kleine Rampe am Notausgang. Eine kleine Rückfrage bei mir hätten sie also schon von alleine mal anstoßen können.

Wie auch immer: Jetzt ist der Auftrag offiziell erteilt. Aber da sie Teile jetzt erst gebaut werden, vergehen bis zur Montage auf jeden Fall noch ein paar Wochen.

Junge Meise

Momentan haben wir's aber auch mit tierischen Besuchern. Diese junge Meise hat uns einen Besuch auf der Rampe hinten abgestattet. Das kleine Kerlchen konnte schon fliegen und war nach ein paar Minuten wieder verschwunden.

(Bildqualität: Mit dem Handy rangezoomt und vergrößert. Ich wollte nicht unnötig stören.)


Besuch auf der Rampe

Diese kleine Katze habe ich schon häufiger hier auf dem Hof gesehen. Hat sie einen festen Wohnsitz oder ist sie ein Streuner? Kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall ist das Tier entweder generell sehr offen oder hatte irgendwie gespürt, dass von mir keine Gefahr ausgeht. Sie war überhaupt nicht kontaktscheu und hat sich bereitwillig von allen Seiten kraulen und streicheln lassen.

Niedliches Teil. :-)




"Geländer mit Pforte für Rampe"

Das am Montag erwähnte Metallbauunternehmen hat mir eben das Angebot für ein "Geländer mit Pforte für Rampe" geschickt, welches ich auch schon akzeptiert habe.

Die Lieferzeit beträgt ca. 4 Wochen nach Auftragserteilung, also werdet ihr diesbezüglich in den nächsten Wochen wohl erstmal nichts mehr von mir hören.

Die kann kaputtgehen!!!111einself

Ein kleiner Junge, vielleicht drei oder vier Jahre alt, sprang auf unserem Alublech herum, das wir am Eingang als Rampe für Anlieferungen benutzen. Das Blech lag dort gerade, denn unser Getränkelieferant stand vor der Tür und hat seine Paletten abgeladen, die er mit einem elektrischen Hubwagen bewegte und über das Blech in den Laden schob. So ein Fahrzeug wiegt mitsamt der geladenen Getränkepalette locker eine dreiviertel Tonne.

Der kleine Junge fand die schräge Fläche lustig und hüpfte darauf herum, während der Fahrer gerade auf der Ladefläche seines LKW stand und Ladung umsortierte.

Als die Mutter den Jungen auf dem Blech entdeckte, zog sie hin hektisch weg und ermahnte ihn, vorsichtig zu sein. Er soll da nicht so herumspringen, weil die Rampe kaputtgehen könnte.

Ich sagte dazu nichts und vielleicht war es tatsächlich nicht nur eine Ausrede / Notlüge, um den Jungen zum Weitergehen zu ermutigen. Oder sie dachte ernsthaft, dass seine vielleicht 20 kg da irgendeinen Schaden verursachen könnten und wollte kein Risiko eingehen. Natürlich wäre da nichts passiert, aber die Vorstellung, dass er da mit seinen kleinen Füßen eine Delle reintreten könnte, fand ich niedlich. :-)

Neue Zeitungskiste

Da steht sie nun fertig zusammengebaut auf der Rampe: Unsere neue Ablagekiste für Zeitungen. Eigentlich ist es "nur" eine Box für Kissen / Liegestuhlauflagen, aber sie ist wetterfest, regendicht und unkaputtbar, zumindest im Hinblick auf Witterungseinflüsse.

Dauerhaft nicht überleben würde sie es, wenn da ständig Rollcontainer und andere Dinge gegenprallen, da werde ich mir noch irgendeinen Schutz ausdenken müssen. Aber zumindest haben wir erst einmal wieder eine Kiste.

An der selben Stelle stand (noch vor dem Blog oder zumindest in den ersten maximal zwei Jahren dieses Blogs schon ausgemustert) bereits eine Kiste, die es aber irgendwie nie hier reingeschafft hat. Die war aus Holz und irgendwann wuchsen Pilze auf ihr. Also Pilze. So richtige mit Stiel und Hut, so dass wir sie schließlich entsorgt hatten. 2007 starteten wir ohnehin das 24h-Projekt und seit dem öffnen wir schon morgens um 6 Uhr, so dass das die Anlieferung der Zeitungen und die damit verbundene Abholung der Remittenden nie ein Problem war. Bis vor ein paar Wochen die Tour unseres Pressegrossisten geändert wurde, so dass wir nun doch eine neue Lösung brauchten.


Papppresse-Anlieferungsüberlegungen

Unsere neue Papppresse wird kommen, das ist sicher. Nur die Frage, wie das Gerät hier reinkommen soll, war noch offen, so dass ein Mitarbeiter von HSM sich die Situation hier vor Ort mal angesehen hat.

Erste Erkenntnis: Die Türen sind hoch genug. Die Pressen sind zwar in betriebsbereitem Zustand sehr hoch, jedoch kann man die beiden Hydraulikzylinder, die oben aus der Maschine herausgucken, komplett herunterfahren – das ist kein Problem.

Erstes Problem: Der Hersteller fordert eine ebenerdige Anlieferung, wir haben aber bekanntlich vorne am Eingang eine kleine Stufe. Mit einem Elektrohubwagen bekommt man da aber mit Hilfe unserer Blech-Rampe auch schwere Getränkepaletten hoch. Die 1,2 Tonnen Papppresse sollten da durchaus machbar sein. Notfalls könnte man sie mit Hilfe eines Gabelstaplers dort raufstellen und innen dann mit unserem Hubwagen weiterbewegen.

Zweites Problem: Eine der beiden Türen ins Lager ist nur knapp 1,10 m breit, die Presse hat jedoch in der von mir gewünschten Ausführung 1,25 m – das passt nicht. Zähneknirschend hätte ich mich für die andere Version entschieden, wenn es notwendig gewesen wäre, aber da gibt es ja glücklicherweise noch eine Option:

Die Lösung: Wenn man schon mal mit einem Gabelstapler hier ist, kann man die Presse auch hinten über den Hof anliefern und dort direkt auf die große Rampe stellen. Dann ist sie auch schon fast an ihrem zukünftigen Aufstellort. Von dort aus kann dann quasi im gleichen Arbeitsgang unsere alte Presse auch abgeholt werden.

Wann? Einen Genauen Zeitpunkt habe ich noch nicht, es war von "ca. 6 Wochen" die Rede, also Ende Februar wird es wohl werden.

Maurerarbeitern an der Rampenerweiterung

Soeben wurde unser großer Einwegcontainer zum ersten Mal nach der Erweiterung der Rampe ausgeleert. Nun steht er wieder auf der anderen Seite des Hofes, so dass die Handwerker weiterarbeiten können.

Zuerst wurden die Reste der Schalung entfernt, die hier auf dem Bild noch unter der Rampe liegen:



Da kein Frost herrscht, haben die beiden Maurer auch direkt angefangen, die Hohlräume mit den Klinkern zu schließen. Ich hatte erst noch leichte Bedenken, aber aus den roten Steinen und dem puren Beton ergibt sich eine interessante Optik, die an alte Industrieanlagen erinnert. Ob das jetzt "schön" ist, muss jeder selber entscheiden. Es ist auf jeden Fall zweckmäßig und sieht besser aus, als andere mögliche Lösungen.

(Das Fugenbild ist so noch nicht fertig, das wird noch hübscher!)