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WAHHHHNNAMEWERK

So sieht das Annahmewerk eines Leergutrücknahmeautomaten aus, nach dem monatelang mit den Flaschen und Dosen auch diverser anderer Schmutz in die Maschine gelangt ist: Haare und Fusseln, Blätter und Papierstücke, Plastikteilchen und sonstige feste Stoffe – und das alles mit Getränkeresten (oder anderen Flüssigkeiten) zu einer festen Masse verklumpt.

Wenn so ein Gerät mal vor euren Augen streikt, habt dieses Bild immer im Kopf. Diese Rücknahmeautomaten leisten wirklich harte Arbeit:


Squash Banana

Kann bei Bio-Bananen mal passieren. Hat aber schon echt einen Ekelfaktor, wenn rund 80% des Inhalts eines Banankartons (ihr seht auf dem Bild ja nur die schöne obere Lage) sich in schwarze Matsche verwandelt hat.

Asante sana!
Squash banana!
We we nugu,
mi mi apana!



(Offene) Penny-Milch bei uns im Regal

Kurioses Fundstück bei uns in der Getränkeabteilung: Jemand hat (vermutlich am "Vorvorabend") eine halbvolle Packung Milch vom Discounter an der Ecke bei uns abgestellt und (vermutlich) vergessen.

Wäre die Packung geschlossen gewesen, hätte man damit ja noch etwas anfangen können – aber so ging sie natürlich direkt in die Tonne. Möchte man wissen, wer eventuell daraus getrunken hat und was da für Keime dran sitzen? Brr … :-O


Purify the Air

Diese Aufschrift trug der Karton auf der Seite:



Der Karton, den jemand, nachdem er sein Leergut darin zu uns transportiert hatte, einfach vor dem Leergutautomaten stehen ließ. Voller ekeliger Haushaltsabfälle inklusive abgenagter Hühnerknochen.

Wären doch bloß noch die luftreinigenden Pflanzen darin. :'(


Zwei Fußbodenbilder

Anhand der Fotos hier im Blog wurde mein Fußboden von einigen zeitweise als "extrem schäbig und ekelig" eingestuft. Auf diesem Foto sah es beispielsweise auch so extrem aus. Auf vielen anderen auch, aber das ist / war einer Einstellung in meiner Kamera-App geschuldet, das Ding hat je nach Lichtverhältnissen auf einigen Flächen extreme Kontraste verursacht.

Ehrlich? Über so einen Fußboden würde ich als Kunde nicht laufen wollen:



Aber wie auch "Fritz Müller" hier schon schrieb, sieht der Boden in Wirklichkeit sauber aus. Eine relativ gleichmäßige Fläche, natürlich auf Grund des Alters mit nicht zu verheimlichenden Gebrauchsspuren, die aber auch bei Neukunden nicht gerade einen negativen Eindruck hinterlässt:


Bäho-Wein

Wir wunderten uns schon, warum bei der Weinlieferung überall Rotweinflecken auf den Kartons waren. Zu finden war keine beschädigte Flasche, zumal ja auch der dazugehörige Karton völlig aufgeweicht hätte sein müssen.

Schließlich fanden wir diese beschädigte Flasche in einer der Mehrweg-Kästen. Mit hundertprozentiger Sicherheit war ein Transportschaden auf dem Weg zu uns auszuschließen. Der Bruch muss schon vor längerer Zeit passiert sein. Der ausgelaufene Wein war schon völlig angetrocknet und zu allem Überfluss klebten auch schon Fruchtfliegenlarven an der Flasche. Brr …

Das beschädigte Flasche ist so wie sie war im Müll gelandet. Gutschrift folgt. Sowas gehört hier natürlich auch zum Alltag dazu, wo mehrere zehntausend Einheiten an Ware bewegt werden, kann auch immer mal was kaputtgehen:


Ekelig

Eine Flasche ist weiter hinten im Leergutautomaten liegengeblieben, allerdings noch im für die Kunden sichtbaren Bereich.

Ich scherzte: "Ach, einfach wieder rausholen, da kann nichts passieren."

Kunde: "Ich fass' da bestimmt nicht rein!"

"Da sind aber keine nennenswerten mechanischen Komponenten drin, die einem was tun könnten. Ist wirklich ungefährlich. "

"Aber ekelig."

Okay, 1:0 für den Kunden.

Abgewischt

Ein Kunde gab Leergut ab. In seiner Tüte hatte er Bierflaschen und -Dosen und offenbar war der Inhalt der Tüte vor allem in den unteren Regionen sehr nass. Es ist ja für uns schön, dass wir in diese Grütze nicht mehr ständig reinfassen müssen, seit wir den Leergutautomaten haben – aber das als Kunde zu tun und dann die Hand kurzerhand an der Wand vor einem abzuwischen, würde ich irgendwo zwischen dreist und asozial einsortieren…


Das Highlight des Tages

Den alten Kühlschrank haben wir inzwischen auf die Rampe gewuppt, damit ich ihn in den nächsten Tagen mal mit dem Anhänger abholen und zur Containerstation bringen kann. Das Gerät war ja nun schon einige Wochen stromlos und dass der obere Teil etwas "muffig" geworden ist (schöner Euphemismus, oder?), war eine Sache.



Als die Kombi schließlich draußen stand, guckte ich einfach mal in den unteren Teil. Und dann zog ich die oberste Schublade heraus und habe mich würgend umgedreht. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals so einen starken Würgereiz gehabt zu haben. Mir stand der Schweiß auf der Stirn vor Übelkeit. Da waren verfaulte Pizza- Eis- und Fischpackungen, die in einem braungrauen Matsch aus Pappe und Fruchtfliegen schwappten. Ich zog mir Latexhandschuhe über, holte tief Luft und beförderte die komplette Schublade in unseren neuen Restmüllbehälter. Das hätte ich wirklich nicht mehr gebraucht… Ich bin nur froh, wenn das Teil endgültig weg ist!

Kommentar eines Kollegen zu den übelst stinkenden Resten im Müllcontainer: Wenn da jetzt ein Containerer kommt und das Ding aufmacht und tief einatmet, der sucht sich direkt ein neues Hobby. :-D


Schimmeliger alter Kühlschrank

Die alte Kühl-Gefrier-Kombi aus dem Aufenthaltsraum ist schon seit ein paar Wochen ohne Strom, nachdem der obere Teil ohnehin nicht mehr funktioniert hat.

Wäre geschickt gewesen, die Tür zumindest einen Spalt breit offen zu lassen. Auf diese Weise hat sich nämlich Schimmel in dem Gerät breitgemacht. Ist jetzt aber auch egal, das Teil soll ohnehin auf den Schrott…




Mit Rauchnote

Den Umschlag mit einer Bewerbungsmappe geöffnet. Die Unterlagen durchgeblättert, beim intensiven Aroma von kaltem Zigarettenrauch fast das Kotzen bekommen. War eine Initiativbewerbung, liegt jetzt auf dem "Bewerbungen"-Haufen in der Ablage.

(Da wir ohnehin gerade niemanden brauchen, bitte keine Kommentare, dass das ja kein Grund sein kann, sie nicht mal einzuladen…)

Spucke

Hinten auf dem Hof stehen die jüngeren ("Heranwachsende"…) Moscheebesucher immer in der Ecke hinter dem großen Container für die Einwegbehälter und Rauchen, produzieren Dreck und lieben es, in einer Tour auf den Boden zu rotzen. E-KEL-HAFT! Bislang haben die Kommunikationsversuche durch uns keinen Erfolg gehabt, dafür sind es auch zu viele verschiedene Besucher.

Also doch irgendwann mal den langersehnten großen Zaun?