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Verständnisloser Wutkopp

Die freundliche Bitte meiner Mitarbeiterin, den mit Klebeband gekennzeichneten Bereich unmittelbar vor der Kasse zu verlassen, versetzte einen jungen Mann derart in Rage, dass er das Geld mit so viel Wucht in die Geldschale an unserer ersten Kasse klopfte, dass die Acrylschale für das Kleingeld zerbrach. Daraufhin machte er sich schnell vom Acker und wir verblieben mit dem demolierten Kleingeldteller.

Nach zwei Jahren und viele tausend Kunden später hatte das Ding zwar schon deutliche Gebrauchsspuren und wird als Ersatzteil auch nicht sonderlich teuer sein – aber sein müssen hätte so eine Aktion nun auch nicht. :-(




Umbau Notkassentisch

Techniker bei der Arbeit und auf dem Foto gerade nicht zu sehen. Die Kassenhardware zieht 1:1 um, nur das Möbel wird ein neues. Eine gewisse Ähnlichkeit ist bei den beiden Tischen nicht zu leugnen, aber immerhin stammen sie vom selben Hersteller und dienen dem selben Verwendungszweck. Es liegen nur gut 15 Jahre dazwischen:


Ausgepackter Notkassentisch

Nach dem nun die neue Notkasse, resp. der Tisch, auf dem sie demnächst stehen soll, schon seit einem Jahr hier im Lager steht, machen wir nun auch dort endlich Nägel mit Köpfen. Wie schon berichtet, wird die Kasse planmäßig morgen oder ggf. übermorgen umgerüstet. Dazu haben wir den neuen Tisch bereits mal aus seiner Verpackung befreit und so weit hergerichtet, dass der IT-Techniker morgen früh direkt loslegen könnte. :-)





Die glatten Flächen auf der Oberseite unseres neuen Kassenboy sehen auf dem Bild etwas arg schranzig aus, aber da ist noch eine durchsichtige Schutzfolie drauf:


1 Jahr Kassenboy (im Lager)

Oha: Gerade in der Seitenleiste entdeckt, dass ich den Beitrag "Kassenboy in Box" heute vor einem Jahr geschrieben habe.

So lange steht der neue Tisch für unsere Notkasse nun schon noch in Einzelteilen im Originalkarton hier im Lager herum. Wie die Zeit vergeht … Seit die Kasse in einer kleinen Nische zwischen Gemüseabteilung, Hauptkasse, und Waschmittregal steht, sieht man sie nicht mehr so leicht und so achtet eigentlich niemand auf das schranzige Äußere dieses inzwischen fast 20 Jahre alten Tisches.

Aber in der übernächsten Woche wird diese Baustelle auch erledigt. Der Termin ist am 22. Januar, ggf. falls wichtigere IT-Probleme bei unserem Anwenderservice dazwischen kommen auch am 23. Januar. Fotos folgen. Ist ja klar. :-)

Cashrecycling an der Kasse (Gespräch mit Außendienst)

Inzwischen hatte ich ein recht interessantes Gespräch mit einem Mitarbeiter der Firma, welche die von der EDEKA eingesetzten Cash-Recycling-Systeme herstellt.

Ich wäre durchaus bereit, das Geld probeweise zumindest für erst mal ein System, also für eine Kasse, zu investieren. Erweiterungen und Spielarten gäbe es zwar mehrere, aber das wäre ein Anfang und dann könnte man Erfahrungen mit so einer Anlage sammeln und ggf. später den Rest umrüsten.

So viel zur Theorie.

In der Praxis könnte es nämlich sehr gut sein, dass wir diese nicht ganz kleinen Geräte überhaupt nicht in den gerade mal 1,5 Jahre alten Kassentisch integrieren können. Oder möglicherweise nur mit einem erheblichen Umbau desselben, was dann wiederum vermutlich mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist und mit Pech auch noch ganz bescheiden aussieht. Aber das klären wir nun erst mal mit dem Hersteller des Tisches.

CashInfinity Cashrecycling

Ich überlege, bei uns ein System zum Cash Recycling an den Kassen zu installieren. Finanziell (kleiner fünfstelliger Betrag pro Kasse) wäre das machbar, die Frage ist vor allem, ob das bei uns vom Platz her umzusetzen ist. Immerhin bräuchten wir an jeder Kasse jeweils ein Gerät für Münzen und ein Gerät für Banknoten, zusammen rund ein halber Quadratmeter Stellfläche. Das ist zwar nicht weltbewegend viel, aber wer die Platzverhältnisse hier kennt, wird nachvollziehen können, dass das durchaus ein nicht zu vernachlässigender Faktor ist.

Mein Wunsch ist da, technisch wäre das auch zu machen und ob es passt, werden wir demnächst mal mit einem Mitarbeiter unserer IT-Abteilung klären – und dann mal gucken, wie es mit dem Thema weitergehen kann. :-)

Was haltet ihr von solchen Automaten?

Hier mal das Promo-Video des Herstellers, damit ihr wisst, wovon ich rede:


Neues Telefon an der Kasse

Das Telefon, das ich Ende Mai bestellt hatte, stand hier nun einige Tage unbenutzbar herum. Die Konfiguration so eines Gerätes soll bei den besseren Telefonen ja mehr oder weniger automatisch gehen, bei diesem billigen Fernsprechapparat hat es sehr viel Mühe und den mehrstündigen Einsatz eines Freundes gekostet – aber nun funktioniert alles, dazu sogar deutlich besser als gewollt:

Es gibt bei diesem Telefon nämlich eine "Hotline"-Funktion, diese bewirkt, dass beim Abnehmen des Hörers automatisch eine Nummer gewählt wird, in diesem Fall die eines anderen Telefons hier bei uns im Markt. So können die Mitarbeiter an der Kasse ohne auch nur einen einzigen Tastendruck schnell und unkompliziert Hilfe rufen.

Nach 20 Jahren sehen wir endlich wieder einer venuddelten Telefonschnur entgegen. :-D


VoIP / SIP - Telefon für die Kasse

Wir haben hier im Markt schon immer mit schnurlosen Telefonen gearbeitet. Mit knapp zwei Jahrzehnten Supermarktalltag würde ich da übrigens die besseren / stoßfesten Gigaset-Modelle als die praxistauglichsten bezeichnen. Wir haben auch schon andere Geräte gehabt, aber unterm Strich war das alles nichts.

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Was nämlich auch die besten Geräte nicht gut schaffen, ist eine stabile Verbindung über eine Distanz von etwa 30 Metern durch ein knappes Dutzend Stahlregale. Die Verbindung ist teilweise nicht gut, manchmal bricht sie einfach ab oder die Basisstation wird erst gar nicht gefunden. So haben die Leute an der Kasse hier immer leichte Kommunikationsschwierigkeiten, was natürlich immer wieder lästig ist, wenn Fragen oder Probleme (oder die Notwendigkeit einer weiteren Kasse) auftauchen. Mit DECT-Repeatern habe ich keine guten Erfahrungen gemacht und so standen wir bislang etwas hilflos dar.

Aber wir haben ja noch ein paar freie Netzwerkkabel an der Kasse liegen und so habe ich jetzt ein kabelgebundenes Telefon bestellt, dass via SIP mit der Fritzbox kommunizieren wird. Damit sollten dann auch diese Schwierigkeiten endgültig beseitigt sein. :-)

Riffelblech statt Rollenbahn

Mit den Rollenbahnen in unserem Kassentisch hatten wir nicht nur ganz am Anfang Kummer, in der Praxis und jetzt mit einem Jahr Erfahrung, hat sich herausgestellt, dass sie nicht ganz so praktisch sind. Die Artikel, gerade Flaschen und Gläser, rutschen dermaßen schnell darauf hinunter, dass dadurch sogar schon Bruch verursacht wurde. Also sind wir alle dazu übergegangen, solche Artikel immer vorsichtig ans Ende des Kassentisches zu legen, was natürlich aufhält – sofern man überhaupt daran denkt.

Vor einer Weile kam mir der Gedanken, diese Rollenbahnen durch ein paar passende Riffelbleche zu ersetzen. Diese gibt es vom Kassentischhersteller im selben Material wie die restlichen Oberflächen und wurden nun geliefert:



Perferkt.

Dachte ich.

Aber schon kam von meinen Mitarbeitern die erste Kritik: Nun rutschen nicht nur die Flaschen nicht mehr zu schnell, nein, nun rutscht überhaupt nichts mehr und man muss jeden Artikel manuell weiterschieben.
Es gibt leider nur diese oder jene Möglichkeit. Umbauen lässt sich das jeweils mit wenigen Handgriffen, aber welche Lösung nun die bessere ist, werden die nächsten Tagen und Wochen zeigen. Jetzt bleibt es erstmal so: