Skip to content

Blogeintrag von vor dem Blog (48)

Auch 2004 bekamen wir hier schon ein

Zertifikat der Handelskammer Bremen

Wir haben hier ja nun schon früh ausgebildet und seit dem etwa ein Dutzend Auszubildende gehabt, von denen alle, die nicht aus welchen Gründen auch immer vorher abgebrochen haben, erfolgreich ihre Prüfungen bestanden haben.

Mittige Regaletiketten

In unserem kleinen Ableger im Stadtteil Findorff ist mir aufgefallen, dass irgendjemand, vielleicht ein/e neue/r Mitarbeiter/in, die Regaletiketten nicht so anbringt, wie wir es schon seit zwei Jahrzehnten handhaben und wie ich es selber allen Leuten immer beibringe: Linksbündig mit der Ware.

Stecken die Etiketten konsequent linksbündig (oder meinetwegen auch rechts, aber da wir von links nach rechts lesen ist die Orientierung bei linksbündig angebrachten Preisen einfacher), ergibt sich selbst bei einem komplett leeren Regal eine sehr leicht nachvollziehbare Platzierung. Wenn die Etiketten mittig stecken, gerade auch wenn wie auf dem Bild die Produkte einreihig im Regal stehen, ist die Platzierung zwar schon noch relativ unkompliziert möglich, aber bei größeren Abständen muss man mitunter gleich mehrere benachbarte Artikel ansehen, um den für das jeweilige Produkt vorgesehenen Platz überhaupt abschätzen zu können.

Ich mag es nicht, vielleicht auch, weil die Preisauszeichnung während meiner gesamten Zeit im Einzelhandel, also auch vor meiner Selbstständigkeit, nie anders gemacht wurde und ich damit einfach groß geworden bin.

Wer Preisetiketten mittig anbringt, will auch die Welt brennen sehen.


"TOP BLOGGER 2019" (Teil 2)

Schon wieder kam eine Mail an mit dem Hinweis, dass ich als "TOP BLOGGER 2019" auszeichnet wäre und mir deshalb großzügigerweise das kostenlose Siegel auf die Website pappen dürfe. Diesmal habe ich übrigens nur 35 von den erreichbaren 40 Punkten. Erstaunlich, dass dieses Blog so verloren hat in den paar Tagen. :-D

Und ab sofort sind diese Mails als Spam deklariert.

Screenshot E-Mail "TOP BLOGGER 2019"

"TOP BLOGGER 2019"

Vor ein paar Tagen bekam ich eine E-Mail, die folgendermaßen begann:

Hallo liebes Shopblogger -Team,
Herzlichen Glückwunsch!
Ihr habt geschafft, wofür euch viele andere Blogger beneiden:
Ihr habt in unserer großen Online-Studie 37 / 40 Punkten erreicht und qualifiziert euch damit (mind. 30 / 40 Punkte notwenig) für unsere kostenfreie Auszeichnung.
Es folgte das Bild eines Siegels und ein Codeschipsel, mit dem man dieses Bildchen (inklusive Link zum Urheber dieser "Auszeichnung", eine reine Vermarkter-Website mit etlichen angrenzenden Websites) direkt in seinem preisgekrönten Blog einbinden kann.

Für mich wirkte das schon beim ersten Durchlesen alles nur wenig ernsthaft und genau nach dem, was es wohl ist. Eine kurze Recherche im Web bestätigte meine Meinung und so entstand zwar in diesem Blog dieser Beitrag hier, aber mit Sicherheit keine Siegeleinbindung.

Hier ein Link zu einem Blog, bei dem der Hausherr das Siegel dauerhaft in die Seitenleiste eingebunden und den ganzen Krempel rund um die "Testkriterien für diese Auszeichnung" wiedergegeben hat. Da steht auch, um wen und was es geht. Ich wollte denen nicht auch noch einen Link hier bei mir spendieren. Guckt dort mal in die Kommentare, die spiegeln auch meine Ansichten wieder.

Pago Casa Gran Falcata Crianza

James Suckling ist der Europa-Chef des Wine Spectator und Herausgeber der Zigarrenzeitschrift Cigar Aficionado. Suckling bewertet im 100 Punkte System, welches an das amerikanische Schulsystem angelehnt ist; nach diesem System wurde der genannte Wein mit 93 Punkten bewertet, nebenbei hat er auch eine Goldmedaille bei der Challenge Millésime Bio erhalten. Es handelt sich bei diesem sehr ausgewogenen Rotwein um ein Cuvée aus Grenache, Monastrell und Syrah, das sich mit voller dunkler Frucht offenbart.

Falls also mal wieder jemand behauptet, dass im Supermarkt verkaufter Wein grundsätzlich "überteuerter Pennerfusel" ist – wir haben diesen Bio-Barriquewein schon seit ein paar Monaten dauerhaft für 9,99 € im Sortiment.


Einweg und Mehrweg

Seit Anfang des Jahres besteht ja nun die Verpflichtung, "Einweg" und "Mehrweg" direkt bei der Preisauszeichnung zu kennzeichnen. Mit vielen Jahren Erfahrung in der Leergutannahme und der Tatsache, dass viele Kunden bei "Einweg" automatisch an "nicht bepfandet" denken, hatte ich zu Beginn dieser Kennzeichnung damit gerechnet, vielen Leuten die Unterschiede detailliert erklären zu müssen.

Aber das ist bislang nicht eingetreten. Entweder, weil die Leute erfahrungsgemäß ohnehin keine Schilder lesen, oder weil sie diese Verpackungen nun (noch häufiger) einfach wegwerfen und gar nicht mitbekommen, dass sie auch dafür (schon lange) Pfand zahlen mussten …


Ausgezeichnetes Feuerwek

Ob die Artikel jetzt preisgekrönt sind, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall sind sie jetzt alle mit Preisen versehen. Das hier auf dem Foto in den drei grünen Kisten ist natürlich nicht unser gesamter Bestand, sondern nur "von jedem Artikel ein Stück", damit wir die Preise überprüfen konnten. Anhand dieser hat ein Kollege schon die gesamte Ware mit Preisen versehen und zunächst wieder in die originalen Kartons gelegt.

Aber: Heute schon an die Tage nach Weihnachten denken. Ab Freitag dürfen Feuerwerkskörper verkauft werden und viel Zeit blieb nun mal nicht mehr, um sich darum zu kümmern. Die beiden Weihnachtstage werden wir definitiv in Ruhe zu Hause verbringen und nicht in der Firma. (Nicht mal hier im Blog wird es in diesem Jahr ein Weihnachtsprogramm geben, ich hatte keine Zeit, da irgendwas vorzubereiten.)


Radieschen im Beutel

Auszug aus dem letzten Testkaufbericht. An zwei Stellen gab es diesmal Punktabzug. Einerseits war außer an der Kasse kein Mitarbeiter im Laden anzutreffen, was jedoch am Schichtwechsel gelegen haben könnte. Der Uhrzeit nach zu urteilen hat nämlich gerade jemand aus der Spätschicht eine Kasse bekommen.

Weitere Punkte wurden abgezogen, weil ein Artikel in der Gemüseabteilung nicht mit einer Preisauszeichnung versehen war: Radieschen im Beutel. Was für Radieschen im Beutel denn nur? Wir haben Radieschen-Bunde als lose Ware in der Abteilung, aber doch nicht abgepackt. Sehr sonderbar und eine Erklärung haben wir dazu auch nicht. Vielleicht hatte ein Kunde sich die in einen Knotenbeutel gepackt und dann einfach woanders wieder abgelegt? Ehrlich? Wir wissen es nicht. Aber für 2018 können wir den Traum vom Pokal wohl vergessen.

Auszug Testkaufbericht

Pokal: EDEKA Testkauf 2017

Hier ist der vor ein paar Wochen angekündigte Pokal nun endlich.

Ich bin natürlich sehr stolz auf diese Auszeichnung. Denn auch, wenn bei uns im Markt einige Einrichtungsgegenstände in die Jahre gekommen waren (wir arbeiten ja daran …), so zeigt dieser Pokal aus massivem Glas doch, dass wir bei uns dennoch stets um Freundlichkeit, Kundenservice und möglichst korrektes Arbeiten bemüht sind.

An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an alle meine Mitarbeiter/innen, die sich diese Ehre für ihren Einsatz bei uns in der Firma gleichermaßen teilen können.


Wenn der BVL das Gemüse kontrolliert …

… das ist das in Filialunternehmen der Bezirks-(Verkaufs)-Leiter und bringt mit der Kontrolle meistens den Filialleiter ins Schwitzen.

Bei uns war heute eine Dame, die sich als Mitarbeiterin des BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) vorstellte und deren Aufgabe es war, die Qualität und Auszeichnung beim Obst und Gemüse zu überprüfen. Dass das Veterinäramt / Lebensmittelüberwachung regelmäßige Kontrollen macht, ist mir klar gewesen. Dass es überhaupt Kontrollen vom BVL in dem Märkten gibt, war mir neu.

Auf jeden Fall hatte die Kontrolleurin nichts zu beanstanden, im Gegenteil sogar: Sie lobte die Abteilung und dass wir sehr akkurat sein würden. Sie kennt das aus anderen Märkten auch ganz anders.

Sowas geht immer runter wie Öl. :-)

Testkäufe: Min. 6 x 100%!

Hier im Blog erwähnte ich ja nun schon häufiger, dass ich ein Abo auf Qualitäts-Testkäufe laufen habe. Bei diesen Testkäufen geht es um die Qualität im Laden: Service, Ordnung, Sauberkeit – sind alle Preise dran, sind die Frische-Abteilungen ordentlich, ist der Laden insgesamt sauber und aufgeräumt, wird man von Mitarbeitern gegrüßt, wird man zur Ware begleitet, muss man an der Kasse lange warten, wird Bitte und Danke gesagt und der Kunde verabschiedet und so weiter und so fort.

Diese Testkäufe werden bei vielen Märkten innerhalb der EDEKA durchgeführt. Aber nur 20 Märkte von den insgesamt knapp 1500 Läden unserer Regionalgesellschaft haben im vergangenen Jahr eine Serie von mindestens sechs Testkäufen mit einem 100%-Ergebnis gehabt.

Einer davon war ein gewisser SPAR-Markt in Bremen, der dafür ebenfalls demnächst mit einem Pokal auszeichnet werden wird.

So viel sei zur "ollen Rödelbude" gesagt. :-)

Stadtkampagne 2002

Was man so alles wiederfindet… :-)

Ist zwar schon eine Weile her, aber 2003 wurde mein Laden im Rahmen der "Stadtkampagne 2002" (Als Teil von Agenda 21) für ein besonders vorbildhaftes Projekt prämiert.

Solche Sachen haben sich leider etwas verlaufen, Regional, Bio und Fairtrade sind inzwischen so normal geworden, dass man damit kaum noch jemanden beeindrucken kann. Wird mal wieder Zeit für etwas Medienrummel. Ach, kommt, nach dem Umbau machen wir wieder mehr!



Gewonnen hatten wir übrigens einen Energie-Check:

Goldener Einkaufswagen 2002

Zwischen anderen Bildern habe ich bei mir in der Halle noch diese Urkunde gefunden. Der "Goldene Einkaufswagen" war eine SPAR-Interne Auszeichnung, die es nicht nur in unserer Region gab. Hier ein Zeitungsartikel (leider kostenpflichtig) aus dem Jahre 2003 über einen SPAR-Markt in Hüttlingen.

Wie auch immer: Wir haben diese Auszeichnung auch mal bekommen. Außer der Urkunde gab es einen kleinen goldfarbenen Einkaufswagen, den ich auch noch habe, der aber irgendwo in irgendeiner Kiste steckt. Hammer, das ist fast 13 Jahre her…



Nachtrag vom 18. November 2019:
Ich habe das alte Foto vom Einkaufswagen wiedergefunden. :-)