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Tostbrot, Kekse, Oliven

Das SPAR-Kind hat nach einem Stift und ein paar Zetteln gefragt, weil sie etwas malen wollte. Nach einer Weile drückte sie mir ihre Einkaufsliste in die Hand: "Toastbrot" mit einem winzigkleinen T am Ende (das mit dem "a" in Toast konnte sie nicht wissen), "Kekse" und "Oliven" (mit V!) hat sie dort notiert. Ohne fremde Hilfe, wohlgemerkt. Dafür, dass die Kleine gerade fünf geworden ist, finde ich das schon wirklich beachtlich. :-)


Käsekuchen

Eine Stammkundin hat uns eben zwischendurch mit einem ganzen (kleinen) Käsekuchen vom Bäcker an der Straßenecke überrascht.

Sehr cool, danke!

Wir sind hier in den letzten Zügen, der Laden sieht zwar noch ziemlich wild aus, aber heute schaffen wir es, wieder aufzumachen. Mit ganz viel Liebe könnten wir jetzt schon, aber die 2,5 Stunden ziehen wir jetzt noch durch (Regnet ohnehin Hunde und Katzen an Bindfäden) und dann kann unsere Spätschicht ab 15 Uhr den Job übernehmen.

EGAL was hier nachher noch herumsteht, die Kunden lasse ich dann rein!


44 x Eis für uns! :)

Lustige Anekdote am Rande: Auf dem Weg zur Firma hat Ines kurzerhand beim Bremen Vier "Eisalarm"-Gewinnspiel angerufen und gewonnen – und so gab es eben für uns alle 44 Eis am Stiel. Unsere eigenen Leute, Kältemonteure, Elektriker – wir haben uns jedenfalls kollektiv über die gelungene und erfrischende Überraschung gefreut.

Danke, Radio Bremen. :-)

Überraschung beim Regalaufbau

Als wir letzte Woche die Getränkeabteilung aufgebaut haben, sind wir zwischendurch über eine Tatsache gestolpert, die ich bislang maximal am Rande wahrgenommen hatte und die auch nicht in den Plänen eingezeichnet ist: Die Außenwände, auf jeden Fall die auf der linken Ladenseite, verläuft schräg. Der Laden ist hinten breiter als vorne – auf die Länge der Getränkeabteilung macht das etwa 30cm aus.

Wäre nicht weiter problematisch, wenn die Abteilung nicht zwingend rechteckig gebaut werden müsste. Gemessen hatten wir die Wand mit dem Bürofenster, auf der kleinen Zeichnung am rechten Bildrand. Das Maß dieser Regale, also der Kasten um den toten Raum in der Ecke und die sechs Regalmeter (plus ein kleines Kopfregal) hatten wir dann auch 1:1 für die gegenüberliegende Seite der Getränkeabteilung verwendet. Aktuell sieht es so aus, dass der dort vor dem Kopfregal geplante Gang 30cm, die sich aus dem schrägen Verlauf der Außenwand ergeben, zu schmal ist. Eigentlich sollte das Regal in einer Flucht mit den drei kurzen Gondeln der Getränkeabteilung stehen.

Genaueres werden wir wissen, wenn die neuen Regale in der Ladenmitte aufgebaut werden. Dann können wir immer noch schieben und puzzeln. Hoffen wir mal, dass alles passen wird. Nächste Woche wissen wir mehr …


Spätabendliche Getränkeregalanlieferung

Wir guckten gestern Abend richtig blöde, als ein Kollege nach hinten kam und berichtete, dass dort ein Lieferant vor dem Laden stehen und gerne mehrere Paletten abladen würde. Ines und ich waren gerade nach dem (eigentlich) letzten Blogeintrag des Tages dabei, unseren eigenen Feierabend einzuläuten, denn der Tag war lang und intensiv.

Es stellte sich heraus, dass er einen von zwei kleinen Lastern fuhr, die mit unseren Teilen für die neuen Gertränkeregale auf dem Weg zu uns waren. Hebebühne und Gabelstapler hatte er nicht, erneut guckten wir blöde. Wie sollen wir das Zeugs da runterbekommen? Alles einzeln abladen? Mit Sicherheit nicht!

Einem Kollegen kam der Gedanke, dass der gute Mann doch hinten auf den Hof und an die Rampe vor unserer großen Lagertür fahren könnte. Mit einem unserer Bleche müsste sich ein Höhenunterschied ausgleichen lassen, zumindest einen Versuch wäre es wert.



Es blieb nicht nur beim Versuch, die Idee war nämlich goldrichtig. Schwieriger als das Abladen war die Fahrt durch die wild auf beiden Seiten zugeparkte Kantstraße. Ein Albtraum für jeden Kraftfahrer mit Fahrzeugen jenseits der Smart-Klasse.
Aber es hatte dann ja doch geklappt und so standen sogar schon nach wenigen Minuten die beiden übergroßen Paletten mit einem Gesamtgewicht von rund einer Tonne hier auf der Fläche unserer Getränkeabteilung:



Da ich die berühmte "Eisenglimmer"-Oberfläche auch nur aus dem Prospekt und vom Hörensagen kannte, musste ich natürlich direkt einen der Kartons aufreißen. Es sieht wirklich cool aus! Auch wenn der Glimmereffekt auf dem Foto so gar nicht richtig zur Geltung kommen will.

Diese Fotos läuteten dann gestern Abend unseren Feierabend ein.


Unerwartete Getränkeregalanlieferung

… und wenn man denkt, es kann nicht mehr verrückter werden, kommt am späten Abend ein Fahrzeug aus Polen vorgefahren und will eine Tonne Regalteile auf zwei Paletten (natürlich ohne Hebebühne und Stapler!) abladen …

Zum Glück war das Auto klein genug, durch die Seitenstraße und hinten an die alte und für gewöhnlich ungenutzte Rampe fahren zu können. Das Abladen hat mit vereinten Kräften gut geklappt und der Hit ist, dass "in ca. 2 Stunden" noch ein weiteres Fahrzeug mit den restlichen Paletten kommen soll.

Bilder gibt's morgen, wir sind raus für heute!

Ines' Birthd-ALE

Von unserer regionalen Brauerei Grebhans waren einige Sorten, vor allem die rote Hexe wochenlang nicht lieferbar. Irgendwann scherzte Ines mit dem Mitarbeiter, dass sie zu ihrem Geburtstag (war schon Mitte August) die "Hexe" gerne wieder hier hätte.

Inzwischen ist das Bier nicht nur wieder da, Ines hat auch eine eigene Flasche mit speziellem Etikett bekommen, das passend zum Bier den Titel "Craft Label" verdient hätte. Sehr geil. :-)


Das Bier-OOOOOPS!

Vor etlichen Monaten habe ich mal von einem unserer Stamm-Flaschensammler (Gerd) eine leere Zwei-Liter-Bügelflasche "Hacker-Pschorr Oktoberfest Märzen" bekommen. Für die Flasche gab's kein Pfand und so schenkte er sie mir und ich nahm mir vor, dieses riesige Ding irgendwann mal hier im Blog vorzustellen. Die leere Flasche stand ewig lange in unserer alten "Brötchenküche" und seit einem halben Jahr schon in meinem neuen Büro. Rennt ja nicht weg …

Als ich vor ein paar Tagen mit unserem mobilen Datenerfassungsgerät herumlief, überkam mich die Neugier und ich scannte kurzerhand den Strichcode der großen Flasche. Ich wollte eigentlich nur wissen, ob unser Warenwirtschaftssystem dieses Produkt kennt. Kennt es, ich dachte mir nichts weiter dabei und ohne die Position wieder zu löschen ("kommt ohnehin nicht mit") setzte ich meine Bestellung fort.

Vorhin guckte ich vermutlich wie ein Auto (Tendenz rostiger Golf II), als ich auf einem der Rollcontainer mit Getränken unserer heutigen Warenlieferung einen sehr großen Karton entdeckte. Ob wir das Bier hier wohl verkaufen können? Offizieller Preis bei uns im System ist 13,99 €, bei Interesse wäre ich da aber auch verhandlungsbereit.

Das Bier wird im Web jedenfalls in höchsten Tönen gelobt, eines der Fläschchen steht schon im Kühlhaus und wird heute den Status "Feierabendbier" bekommen, zumindest ein Teil des Inhalts. Und ich schwöre: Das war nicht meine Intention, als ich das Ding "angepiept" hatte. :-D


Wackelleuchte in meinem Büro

Die kleinen Überraschungen im Alltag: Aufgrund der aktuellen Temperaturen hatte ich meine neue Klimaanlage bislang noch gar nicht nennenswert in Betrieb. Nun aber eben schon – auf relativ großer Leistung als Wärmepumpe im Heizbetrieb.

Die eine der Pendelleuchten über meinem Schreibtisch hängt allerdings genau im Luftstrom, was zunächst für ein großes Fragezeichen über meinem Kopf sorgte … :-)


Wie lange heute geöffnet?

Eine (der Stimme nach zu urteilen) vermutlich ältere Frau rief an und wollte wissen, wie lange wir heute geöffnet hätten. "Bis zwölf", antwortete ich.

"Oh", klang es enttäuscht. "Haben Sie wirklich schon so früh Feierabend?"

"Ach, so. Nein, bis Mitternacht natürlich. Also 24 Uhr."

Das konnte sie noch weniger glauben. :-)

Nix drin!

Vor einer Weile war ich außerhalb der Öffnungszeiten hier im Laden und hatte meine Kleine dabei, die prompt in den Kassentisch krabbelte und auf einem der Stühle Platz nahm.

Ich meldete ihr die Kasse an und ließ sie einfach mal ein paar Artikel über den Scanner ziehen. Das mit dem Strichcode hat sie schon relativ schnell hinbekommen und auch die Bedienung der Tasten (Summe, Eingabe, Zahlbetrag) klappte nach ein paar Versuchen ganz gut. Ich hatte ein Video davon gemacht, aus dem auch das Foto unten stammt. Habe versucht, da irgendwie einen brauchbaren Ausschnitt hinzubekommen, aber entweder klappert die Kasse oder es brummt was oder ich quatsche dazwischen oder das SPAR-Kind guckt direkt in die Kamera.

Also gibt es nur ein Standbild und das Transskript vom Video.

Die Lade klappte auf, die Kleine legte ihre Hände oben drauf, versenkte den Kopf in dem leeren Behälter und rief: "Heey, da ist nichts drin. Da ist nichts drin!"

Natürlich nicht an einem Sonntag. :-)