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Verblichene Lycheeweinetiketten

Im Rahmen der Aufräumarbeiten und Sortimentsbereinigung bei unseren Länderspezialitäten fielen mir auch mehrere Artikel auf, die nicht mehr im aktuellen Sortiment des Lieferanten zu finden sind, hier aber noch im Regal stehen, bzw. inzwischen standen.

Einer dieser Artikel war ein Litschiwein, der wohl offenbar nicht nur bei uns ein Ladenhüter war. Seit wann es dieses Produkt nicht mehr gibt, kann ich nicht sagen, nachbestellt haben wir das Getränk schon vermutlich ewig nicht mehr und auch die Etiketten sprachen Bände. Auf dem Foto kommt leider nicht so richtig zur Geltung, dass vom (jahrelangen) Lichteinfall die Farben völlig verblasst waren. Aber vergleicht mal die linken und rechten Seiten der Etiketten miteinander, dann sieht man es. Was mich gerade nur wundert: Die "blauere" Seite hätte ich als die dem Licht abgewandte Seite vermutet. Jedoch standen die Flaschen in unserem alten Regal (hier auf dem Bild ganz rechts oben) in der Nähe des Eingangs so, dass diese Seite dem Tageslicht zugewandt war. Seltsam …

Zwei der drei Flaschen haben den Weg auf den Restetisch gefunden, eine hatte ich mit nach Hause genommen. Immerhin war der Inhalt noch sehr lecker, wenigstens etwas. :-)


Umgedrehter Schilderwald

Um überhaupt eine Chance zu haben, Toilettenpapier zu bekommen, bestelle ich derzeit zweimal pro Woche das gesamte Sortiment, das uns die EDEKA zur Verfügung stellt, immerhin ein paar Dutzend verschiedene Produkte. Unregelmäßig wird mal dieser, mal jener Artikel geliefert, ein festes Sortiment haben wir seit ein paar Wochen schon nicht mehr. Natürlich kommen dann auch Preise ans Regal, wenngleich wir derzeit die (auch heute gelieferten) Toilettenpapierpackungen nur auf Anfrage aus dem Lager herausgeben.
So hat sich in den letzten Wochen ein heiteres Sammelsurium an Etiketten in den Preisschienen des Hygienepapierregals angesammelt. Wir lassen einmal benutzte Schilder zur erneuten Verwendung umgedreht stecken, wenn bislang noch nicht gelieferte Artikel neu platziert werden / wurden, kommen neue Schilder hinzu.

Ich denke, wenn sich die gesamte Situation wieder entspannt hat, wann auch immer das sein wird, ist beim Toiletten- und Küchenpapier eine komplette Neuplatzierung fällig.


Mittige Regaletiketten

In unserem kleinen Ableger im Stadtteil Findorff ist mir aufgefallen, dass irgendjemand, vielleicht ein/e neue/r Mitarbeiter/in, die Regaletiketten nicht so anbringt, wie wir es schon seit zwei Jahrzehnten handhaben und wie ich es selber allen Leuten immer beibringe: Linksbündig mit der Ware.

Stecken die Etiketten konsequent linksbündig (oder meinetwegen auch rechts, aber da wir von links nach rechts lesen ist die Orientierung bei linksbündig angebrachten Preisen einfacher), ergibt sich selbst bei einem komplett leeren Regal eine sehr leicht nachvollziehbare Platzierung. Wenn die Etiketten mittig stecken, gerade auch wenn wie auf dem Bild die Produkte einreihig im Regal stehen, ist die Platzierung zwar schon noch relativ unkompliziert möglich, aber bei größeren Abständen muss man mitunter gleich mehrere benachbarte Artikel ansehen, um den für das jeweilige Produkt vorgesehenen Platz überhaupt abschätzen zu können.

Ich mag es nicht, vielleicht auch, weil die Preisauszeichnung während meiner gesamten Zeit im Einzelhandel, also auch vor meiner Selbstständigkeit, nie anders gemacht wurde und ich damit einfach groß geworden bin.

Wer Preisetiketten mittig anbringt, will auch die Welt brennen sehen.


Fleischkühlregal mit Preisauszeichnung

So sieht unser Fleischkühlregal übrigens mit Preisschildern aus. Im täglichen Wechsel gibt es nunmal die unvermeidlichen handelsüblichen Sortimentslücken, aber im Großen und Ganzen hat das Regal durch die Neugestaltung erheblich gewonnen:


Noch ein wenig Preisdurcheinander

Seit wir offiziell das "E" am Laden stehen haben, sind wir auch an die offiziellen Discountpreise gebunden. Theoretisch sollten die allesamt zentralseitig bei uns aufgespielt worden sein, aber offenbar hat das noch nicht bis ins letzte Detail geklappt. Ein Beispiel von mehreren seht ihr hier: "Ristorante" Pizza ist bei uns mit drei verschiedenen Preisen drin, was natürlich so nicht sein sollte. Zumindest fände ich das reichlich unsinnig.

Aktueller Aldi-Kurs ist 2,49€ und theoretisch sollte dass dann auch bei uns gelten. Zehn Cent mehr wären in Anbetracht der "geringfügig" größeren Auswahl bei uns sicherlich auch völlig akzeptabel, zumindest haben die meisten Ristorante-Pizza-Sorten hier im System diesen Preis. Aber ganz sicher sind zwei der drei Preise, mit denen die "Ristorantes" hier ausgezeichnet sind, so nicht gewollt.

Wie auch immer: Unser Support ist informiert.


Vorschubsystem und Preisschienen

In unserem Getränkekühlregal hat uns der Red-Bull-Vertreter ein Vorschubsystem installiert, zumindest eben bei "seinen" Artikeln. Sieht da jetzt auch bei wenig Warenvorrat immer voll und ordentlich aus. Aber das wollte ich hier eigentlich nur am Rande erwähnen. Seht ihr, um was es geht? Na? Naa? Genau! Die Schienen für die Preisschilder sind auch endlich dran! :-)


Bestellung FAST für den Ar …

Nach dem die Kollegin zum ersten Mal die Bestellung an den neuen Regalen gemacht hat und insgesamt rund sechs Stunden dafür gebraucht hat, fiel uns auf, dass das MDE-Gerät, mit dem wir die Bestellung machen, in den sogenannten Verprobungsmodus eingestellt war. Damit ist dann keine Bestellung über die Großhandlung auszulösen, sondern die Daten bleiben hier intern im System, um zum Beispiel Etiketten drucken zu können.

Es war keine Zeit mehr, die Bestellung neu zu machen, höchstens ein Viertel des Ladens hätte ich noch in einem superschnellen Durchlauf geschafft – aber die Lösung war dann ganz pragmatisch: Wir haben, wie versehentlich angefordert, die Etiketten zu der kompletten Ladenbestellung ausgedruckt. Dutzende Seiten mit hunderten Etiketten, die sich dann aber in wenigen Minuten als richtige Bestellung neu einscannen ließen.

Puuuuuh! :-)


Ersatz-Preisschienen für das Bio-Wein-Regal

Sechs Jahre später: Die kleinen Plastikschienen, in denen an unserem Bio-Wein-Regal die Preisetiketten stecken, sind teilweise beschädigt, teilweise vergilbt. Da musste mal ein Karton mit Ersatzschienen her.

Keine Sorge: Den Rest werden wir auch zukünftig gebrauchen können, da ja der gesamte Markt mit solchen Regalen ausgestattet werden soll.


Zwei Flaschen ohne Etiketten

Die meisten Kunden stopfen einfach wahllos alles in den Leergutautomaten: Mehrweg- und Einweggebinde, beschädigt oder heile, mit Etikett oder auch ohne, Flaschen aus Übersee oder auch ganz anderen Planeten in diesem Quadranten, Konservengläser, alles eben.

Eine Kundin war nun ausnahmsweise mal richtig übervorsichtig: Sie hatte zwei (Mehrweg-)Bierflaschen dabei, die sie in der Spülmaschine gewaschen hatte. Dabei waren die Etiketten abgefallen, was dem Automaten allerdings, da er die Mehrweggebinde anhand der Kontur erkennt, vollkommen egal gewesen wäre. Stattdessen stellte sie die Flaschen zunächst ab und suchte einen Mitarbeiter, der ihr die Flaschen dann händisch abnehmen sollte. Sie entschuldigte sich mehrfach für die Unannehmlichkeit und war doch sichtlich erstaunt, dass der Automat die beiden Flaschen dann diskussionsfrei schluckte. :-)