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800 ml Zuckerwasser für 5 Euro

Wir haben momentan die 5er-Packs "Saure Drachenzungen"-Kratzeis von Hitschler hier im Laden stehen. "Musste" ich einfach in der Vorbestellung ordern und ist sicherlich auch ein schöner Artikel für den Sommer – sofern sich zwischen dem ganzen Regen und Sturm noch mal sowas wie ein Sommer blicken lässt.

Aber bei genauer Betrachtung ist der Preis echt knackig. Letztendlich sind bekommt nur einen knappen Liter aromatisiertes Zuckerwasser, aufgeteilt auf fünf Becher. Würde ich vermutlich auch dafür ausgeben, wenn ich Interesse an dem Produkt hätte, aber …


Normale Zwiebeln

Eine Kundin suchte "normale" Zwiebeln.

"Da sind sie doch", zeigt Ines ihr unser Angebot in der Gemüseabteilung und grinste innerlich. Das Phänomen mit den Bäumen, die man vor lauter Wald nicht sieht, kennen wir bei uns nur zu gut.

"Die sind ja Bio, haben sie keine normalen? Mir schmecken keine Bio-Zwiebeln!"

Ines fragte nur vorsichtig nach, vor allem ob es der Kundin speziell um DIESE Zwiebeln (Sorte und Marke) ginge, aber schon sprudelte aus der Kundin eine regelrechte Tirade heraus, dass Bio ihr GRUNDSÄTZLICH nicht schmecken würde. Also ALLES an Bio-Gemüse sei immer und überall nicht lecker.

Kann natürlich auch einfach sein, dass ihr nur der Preis nicht "schmeckt" …

Besuch im Eiscafé

Wir waren mit unserer Kleinen mit dem Fahrrad hier im Umland unterwegs und haben irgendwann bei einem Eiscafé angehalten. Ich habe mir mit einem Spaghettieis einen Klassiker gegönnt, Ines wollte mal die Tiramisu-Variante testen – unsere Tochter bevorzugt schlichtes Vanilleeis. Allerdings fand sie in der Eiskarte die Optik vom Lasagne-Eis so cool. Also hatte für sie nur einfaches Vanilleeis bestellt, aber mit der Bitte, dieses in diesen Lagen aus der Presse wie beim Lasagne-Eis zu servieren – und natürlich ohne Streusel, Sauce und Früchte. "Alles klar, gar kein Problem", erklärte mir der Chef.



Für das Vanilleeis aber den vollen Kurs wie für ein komplettes Lasagne-Eis, wie es in der Karte abgebildet ist, abzurechnen, fand ich allerdings mehr als dreist. Beschwert habe ich mich darüber nicht, aber dafür gab es eben eine Nullrunde beim Trinkgeld.


Zott Monte Carlo

Bei Monaco und dem dortigen Regierungsbezirk Monte Carlo denkt man natürlich immer an Luxus und Reichtum. So gesehen passt eigentlich der Name "Monte" ganz gut. Wer für einen Esslöffel voll Schokopudding mit ein paar schokolierten Getreidebällchen schon immer unbedingt einen Euro ausgeben wollte, hat ab jetzt bei uns die Gelegenheit dazu und darf ungeniert den Regalbestand in seinen Einkaufswagen packen. Alter Schwede. Dass alles teurer wird, ist kein Geheimnis, aber das ist schon echt hart. Ob sich das Produkt verkaufen lässt?

PS: Wer noch nie in Monaco war, hat übrigens jetzt nicht so viel verpasst. Durch die Berge eingekesselt und mit den vielen Schiffen und Sportwagen auf kleinstem Raum ist die Luft dort mehr als übel. Uns brannten irgendwann die Augen, als wir während unseres Urlaubs 2015 einen Abstecher dorthin machten und uns einen lang Tag rund um den Hafen aufhielten …


Die Meinung über Bio-Wein

"Da drüben ist ja sowieso alles teurer", war dann die Meinung einer Kundin über unser Regal mit den Bio-Weinen, nachdem eine Kollegin ihr im Rahmen einer kleinen Beratung auch dieses Sortiment zeigen wollte.

Da wurde die Ware nicht über die Qualität, sondern pauschal und ausschließlich über den Preis bewertet. Ernsthaft? Da kann man sich auch jedes Konzept einer "Beratung" sparen. "Hier, das ist der günstigste, alles andere ist nur Geldschneiderei!" Reicht so.

Luxuskrabben

Der aktuelle Preis für gepulte Nordseekrabben liegt bei rund 60 Euro pro Kilogramm. Der gestiegene Mindestlohn und der höhere Dieselpreis für die Schiffskutter sind mit dafür verantwortlich, unter anderem sind auch die Fangzahlen auf einem historischen Tiefstand.

Bei dem Preis, den wir erst in den letzten Tagen am Regal angebracht haben, könnte man diese beiden Artikel eigentlich auch komplett auslisten. Ayayayyyy … :-O

(Würdet IHR die bei dem Kurs noch kaufen?)


Mein Auftritt bei den Goldenen Bloggern 2023

Von meinem Auftritt bei den Goldenen Bloggern vor rund einem Jahr hatte Ines aus dem Publikum heraus auch ein Video aufgenommen. Nicht perfekt, aber es ist eben noch mal "mein" Schnipsel im Speziellen, ohne dass man sich den gesamten Mitschnitt ansehen muss.

Etwas verspätet, aber hier ist er nun … :-)


Express-(P)reis

Nicht zum ersten (und sicherlich auch nicht zum letzten) Mal hier im Blog: Eine Verkaufspreis, der durch die Erhöhung erst zum Discountpreis wurde. "Discountpreis" bezieht sich immer auf den direkten Vergleich mit den Harddiscountern Aldi, Lidl & Co – aber sowas mutet schon immer recht sonderbar an …


Schokolade & Toffees für 440,12 €

Beim Stecken der täglichen Etiketten hatte ich vor einer Weile ein Schild für die 265-Gramm-Packungen "Quality Street" dabei. Der Preis hat sich von 4,29 € auf läppische 440,12 € erhöht.

Geil, dachte ich, da will uns die EDEKA mal was gutes für den Rohertrag tun. :-D

Vorausgesetzt natürlich, dass irgendein Kunde so viel Geld für ein gutes halbes Pfund Süßkram von Nestlé ausgeben würde. Da war wohl irgendwas bei der Stammdatenpflege durcheinandergeraten und ich vermutete einfach mal, dass es sich dabei um den Gesamt-Verkaufspreis eines ganzen Displays dieses Produkts handeln würde, dafür bekommen wir nämlich auch manchmal solche Etiketten. Aber das passte irgendwie auch nicht so richtig, denn 440,12 kann man nicht ohne Rest durch 4,29 teilen.

Was da passiert war, kann ich also beim besten Willen nicht sagen, aber gleich am nächsten Tag passte wieder alles und ich hatte einen Blogeintrag mehr.


Bio, Fair, Billig

Jeder von euch da draußen hat vermutlich diesen Spruch schon einmal in irgendeiner Form gehört: "Sie können die Leistung von uns schnell, gut und günstig bekommen. Aber auf eine dieser Eigenschaften müssen Sie verzichten."

Daran musste ich bei einer Quasi-Weinberatung in den letzten Tagen denken. Eine Kundin suchte einen gute Bio-Weißwein, der vorzugsweise auch aus fairem Handel stammen sollte …

… aber auf keinen Fall mehr als fünf Euro kosten durfte!

Ja, es gibt solche Weine, auch bei uns. Aber wenn man ein gutes Produkt mit bestimmten Eigenschaften haben möchte, muss es doch nicht am allerletzten Euro scheitern. Klar haben manche Leute weniger Geld zur Verfügung, aber tut es da nicht vielleicht auch ein Wein aus konventionellem Anbau aus Europa, bei dem das Thema "Fairtrade" überhaupt gar nicht erst eine Rolle spielt?

Da so verbissen an der 5-Euro-Grenze zu hängen fand ich komisch.

Ragoût Fin für'n Zehner

Das Ragoût Fin von Jürgen Langbein, bei uns seit 23 Jahren im Sortiment, hat inzwischen seinen Preis. 10 Euro für eine 400-Gramm-Dose Fertiggericht ist schon sportlich. Gut, online kann man dafür auch noch deutlich mehr berappen, aber bei dem Kurs wird das Produkt ganz sicher auch zukünftig nicht die Renner-Liste hier anführen.

Fairerweise muss ich darauf hinweisen, dass das Produkt zu 39 % aus Kalbfleisch besteht und nicht überwiegend aus Geflügel, aber der Preis bleibt knackig.


Discountteurer

Einige Artikel von Nestlé sind teurer geworden. Das Multipack Nuts-Riegel zum Beispiel. Von 1,99 € ist der Preis um 30 Cent auf 2,29 € gestiegen. Dafür ist das Schild jetzt leuchtend rot und der Artikel ist jetzt discountbillig.

Das habe ich mir nicht so nach einem Bier zu viel ausgedacht, sondern das ist eine zentralseitig gepflegte Preisänderung. Mutet auf mich schon mehr als seltsam an, aber ich bin vermutlich einfach nur zu naiv für diese Geschäftswelt …


edeka-wissen(s)portal.de

Von der EDEKA gibt es eine Onlineplattform für interne Schulungen aller Art. Vor einer Weile ist sie umgezogen, bis dahin war sie auf der Domain edeka-wissensportal.de zu finden. Diese Domain gibt es noch, man wird jedoch auf eine andere Website weitergeleitet.

Bei der Google-Suche nach dem alten Namen wurde mir auch ein Link zu "edeka-wissenportal.de" (ohne das S in der Mitte) angezeigt und weil mir der Unterschied auch nicht sofort aufgefallen war, hatte ich da draufgeklickt. Die Domain wird von Sedo angeboten – und zwar für den lächerlichen Preis von nur etwas über 20.000 Euro. :-D

Bei sowas frage ich mich immer, wer ernsthaft so viel Geld für so eine nutzlose Domain ausgeben sollte. Sollen die gar nicht verkauft werden sondern nur für SEO-Zwecke im Netz bleiben? Oder hoffen die wirklich darauf, dass jemand so viel Kohle dafür hinlegt? Also selbst wenn jemand ernsthaft an dieser Konstruktion Interesse haben, könnte sie durch winzige Änderungen (z.B. ganz pragmatisch edekawissenportal.de) günstiger zu bekommen sein.

So viele Fragen, keine Antworten …