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Kleine, dicke Euroflasche

Vor ein paar Tagen bin ich hier in der Leergutannahme über eine mir bis dato unbekannte Flaschenform gestolpert, bei der ich mir auch nicht sicher bin, ob diese individuell von der Brauerei (in diesem Fall Bayreuther) verwendet wird oder ob ich sie bislang einfach nur noch nie gesehen hatte: Eine Flasche mit nur einem Drittelliter Inhalt, die aber in ihrer Form der Halbliter-Euroflasche (z. B. Augustiner) nachempfunden ist. Auf jeden Fall ist es eine Mehrwegflasche, die auf dem Etikett so gekennzeichnet war und auch die typischen Ringe (Verschleißspuren) aufwies.

(Die Haake-Beck-Flasche rechts im Bild hat ebenfalls 0,33 Liter Inhalt und dient auf diesem Bild lediglich dem Größenvergleich.)


Exotisches Leergut (219)

Das Lucky Buddah Beer kommt aus China und findet über unterschiedliche Importeure seinen Weg auch nach Deutschland. Bemerkenswert ist die Flasche mit dem Relief des "lachenden Buddah", die unser Automat verweigert hatte, weswegen die Flasche davor auf dem Fußboden stand.


Exotisches Leergut (200)

Fundstück auf dem Fußboden vor dem Leergutautomaten: Eine Flasche "Vilkmerg?s Šviesusis", ein helles Bier aus Litauen, das von einer Firma in Willstätt importiert und vertrieben wird. Auf dem deutschen Etikett des Importeurs wird das Produkt (in der Zutatenliste finden sich dennoch ausschließlich Wasser, Gerstenmalz und Hopfen) als "Bierähnliches Malzgetränk" ausgewiesen. Das bierähnliche … (Muss da außer mir noch jemand an den Bananen-Milchshake vom Sumpfling denken?)


Lustige Strichcodes – 173

Im Strichcode von Lammsbräu wurde die unsinnige "Entstörung" zum Glück wieder entfernt und dafür gegen das Lammsbräu-Lamm ausgetauscht. Kein Verschwörungstheorien-Quark mehr auf einem seriösen Produkt und dafür auch ein bisschen niedlich. :-)


NO! EINS!

Es ist doch wirklich kein Wunder, dass das Mehrweg-System immer weiter kaputtgeht, wenn die Hersteller mit ihren vielen individuellen Kisten und Flaschen die Logistik dahinter täglich mühsamer und aufwändiger machen.

Wir verkaufen diese Flaschen mit dem "gedrehten" Hals zwar nicht, haben aber vor einer Weile mehrere als Leergut zurückbekommen. Und dann wird herumgejammert, dass Einweg immer stärker wird, obwohl das doch vor etlichen Jahren mit dem Einwegpfand sogar reduziert werden sollte. Ich kann's aber auch verstehen: Alle Gebinde praktisch und maschinell plattgedrückt in den großen Container kippen. Kein Lagerplatz für leere Rahmen, keine Arbeit, irgendwas zu sortieren. Arbeitszeit gespart, Geld gespart. Aber das soll jetzt ausdrücklich nicht bedeuten, dass ich das gutheiße!


Exotisches Leergut (191)

Aufgefallen ist mir diese Bierflasche auf dem Tisch des Leergutautomaten vor allem deshalb, weil sie vollflächig mit einer bedruckten Folie überzogen ist und damit aussieht, wie eine Steingut-Flasche. Darunter verbirgt sich allerdings eine braune Glasflasche.

Das Bier kommt aus der Huyghe-Brauerei in Brüssel. Die Biere unter dem Namen "Delirium" sind deren Top-Marke, weshalb wohl auch die Huyghe-Website direkt so heißt. Hier bei mir ist eine Flasche der Sorte "Delirium Tremens" aufgetaucht, das übrigens schlappe 8,5% hat! Einem alkoholischen Getränk hätte man kaum einen morbideren Namen verpassen können.


Probier-SPAR-Bier

Wir haben inzwischen übrigens schon das SPAR-Bier probiert, dass wir als Mitbringsel aus Mallorca bekommen hatten. Die Zutatenliste (Wasser, Gerstenmalz, Mais, Gerste, Hopfen, Farbstoff E150c, Stabilisator E405) ist zwar nicht ganz mit dem Deutschen Reinheitsgebot zu vereinbaren, aber insgesamt war das Bier eigentlich ganz trinkbar. Für meinen Geschmack ist diese Hopfenkaltschale zwar etwas zu herbe, aber insgesamt ist es immerhin so gut, dass wir den Liter zu zweit während eines Essens geleert hatten. :-)


Geschenktes Bier

Ein Kunde kam mit einer Flasche Bier und einem Leergutbon an der Kasse an und behauptete, die Flasche von einem anderen Kunden geschenkt bekommen zu haben.

Wie, geschenkt? Und von wem? Kann ja jeder behaupten. Woher kommt die Flasche und wer soll die dann bezahlt haben, wenn nicht er?

Der Mann war aber ganz gelassen und letztendlich löste sich alles auf: Zwei junge Männer hatten ein paar leere Bierkisten als Leergut mitgebracht. Darin befand sich noch eine volle Flasche, die sie aber nicht in den Automaten stecken wollten. So schenkten sie die Flasche kurzerhand dem Kunden, der unmittelbar vor ihnen Leergut abgegeben hatte.

Bier im Kühlschrank

Dieser Moment, wenn man eine Bierflasche in den Kühlschrank gelegt hat, der Kronkorken sich beim Schließen der Tür an einem der Fächer in der Tür verhakt und man beim unbedarften Öffnen des Kühlschranks die Flasche aus dem Fach zieht.

Bilanz: Eine zertrümmerte Nobilia-Frontplatte vom Gefrierfach, Augustiner hell in der ganzen Küche und an den Schränken verteilt, Scherben und Splitter auf dem Fußboden, ein langer Splitter im Fuß und folglich auch kein Augustiner hell zum Abendessen.

(Nachtrag: Also letztendlich hatten wir dann ja zumindest eine Flasche, die wir uns geteilt haben. Das Foto ist natürlich erst nach dem Missgeschick entstanden und wurde von mir mit der verbliebenen Flasche nachgestellt.)


Guckloch

Das kommt davon, wenn Leute während des Einkaufs ihre Ware nicht in einem Korb, sondern (unerlaubterweise) im eigenen Rucksack verstauen: Die Flaschen schlagen aneinander und die Plörre läuft aus. War zwar nicht viel Bier, aber die Tasche war trotzdem naß. Kleine Sünden werden ja bekanntlich sofort bestraft. 8-)

Daß aber nur ein fast kreisrundes Loch aus einer Flasche herausbricht, ist allerdings schon ungewöhnlich...