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Reinigungsmittelverkäufer und Rostfleck

Ein Vertreter der Firma Hotrega kam zu mir in den Laden und wollte seinen Fußbodenreinger vorstellen. "Brauchmerned", dachte und sagte ich, aber er bestand darauf, eine kleine Fläche mal probeweise zu behandeln.

Okay, wenn er denn unbedingt will … Bei einigen unserer alten Betonwerksteine hat sich im Laufe der vielen Jahre stellenweise der Mörtel herausgelöst und nur noch die Natursteine sind an der Oberfläche zu spüren. Dazwischen sind viele kleine Kanäle und Rillen, in denen sich der Schmutz sammelt. Kleine schmutzige Nester ergeben sich auf diese Weise, über die unsere Wischmaschine (neu wie alt) einfach rüberwuschelt. Mit so einer Stelle wollte ich den guten Mann herausfordern:



Was soll ich sagen? Es ist zwar immer noch etwas zu sehen, aber dafür, dass er nur kurz oberflächlich mit einem Schwamm darauf herumgerubbelt hat, ist das Ergebnis erstaunlich.



"Haben Sie auch etwas gegen Rostflecken?", wollte ich wissen. Der Vertreter bejahte und ich meine zu ihm, dass ich ihm seinen Reiniger abkaufe, wenn er eine rostige Stelle hier im Boden wegbekommen würde, an der wir uns schon schon mit diversen Mittelchen und Werkzeugen versucht haben:



Ich staune, dass ich dazu hier augenscheinlich nie im Blog etwas geschrieben habe. An der Stelle stand jahrelang ein Metall-Ständer für eine bestimmte Pralinensorte und durch unseren dauerhaft kondenswasserabsondernden alten Getränkekühlschrank dauerte es nicht lange, bis wir einen rostfarbenen Kreis auf dem Fußboden hatten, der richtig übel aussah.

Nach der Behandlung mit besagtem Spezialreiniger war der Fleck kaum noch zu sehen und so löste ich meine Zusage ein, ihm einen Kanister des Bodenreinigers abzukaufen. Den Spezialreiniger für Rost (und andere aggressive Verschmutzungen) bekomme ich gratis dazu. Mal gucken, wie zufrieden ich mit dem Mittelchen sein werde.


Mini-Markt auf Kreta

Erstaunlicherweise haben wir selber keinen einzigen SPAR-Markt auf Kreta gesehen. Aber dafür gab es bei uns im Umkreis mehrere kleinere Läden, in denen sich Touristen wie Einheimische versorgt haben. Aus einem davon stammen diese Bilder. Eine Melone, die nicht nur matschig war (passiert), sondern fröhlich vor sich hin gärte und blubberte, eine Tiefkühltruhe, die so hoch gefüllt war, dass die Ware nicht nur aufgetaut, sondern schon warm war und ein Kühlregal, gegen das unser ältestes vor dem Umbau noch das reinste Luxusgerät war.

Aber an sowas stören sich nur die "gründlichen Deutschen", im Süden ist ein bisschen Anarchie im Alltag eben viel gewöhnlicher. :-)




Wein-Fass

Unser Weinfass hatten wir vor gut einem Jahr bei uns zur Halle gefahren und dort in einem Gebäudeteil abgestellt, der zwar vor Regen und Wind geschützt ist, aber dennoch eine hohe Luftfeuchtigkeit hat.

Das hatte ich damals leider so überhaupt nicht bedacht und nun ist unser schönes Fass überhaupt gar nicht mehr so schön: Die Metallteile haben Rost angesetzt, die Ringe haben sich gelöst und sind verrutscht oder ganz runtergefallen und die Holzoberfläche des Fasses trägt teilweise eine dünne graue Schimmelschicht. :-(

Mal gucken, was wir damit machen. Natürlich kann man das relativ problemlos wieder herrichten, ich denke auch, dass es früher oder später darauf hinauslaufen wird. Zum wegwerfen finde ich das Ding zu schade, zumal es nicht ganz günstig und bis jetzt überhaupt nur kurze Zeit hier im Laden im Einsatz war.


Überflüssige Regalteile (--> Schrott)

Die Teile des ersten Kassenvorsatzregals, das ein gutes Stück zu breit war, standen nun seit über einem halben Jahr hier herum und da sie in den letzten Wochen draußen auf dem Hof zwischen und hinter dem ganzen anderen Geraffel deutliche Rostansätze bekommen haben (und ganz sicher nirgends mehr eine neue Verwendung finden würden), sind sie nun ebenfalls mit im Schrott gelandet.

Echt krass, wie viel neuwertiges Material wir hier im Laufe der letzten Monate aufgrund von Fehlplanungen (nicht durch mich) oder unrentable Rücksendungen entsorgt haben. So lange es sich dabei um Metall handelt, bin ich da noch relativ schmerzfrei, da sich das Material ja nun ohne Qualitätsverlust wiederverwenden lässt. Aber alleine der Einsatz von Ressourcen für die Produktion der Teile, die da verlorengegangen sind …


Bodenwanne, 3,75m

Eine der Bodenwannen des großen Wandkühlregals. Ist schon erstaunlich, was sich da in knapp zwei Jahrzehnten im Verborgenen tut und an Schmutz und sonstigen Folgeerscheinungen ansammelt. Sowas könnte man auch grundreinigen, ist aber natürlich mit immensem Arbeitsaufwand verbunden. Ich vermute mal, dass das in der Praxis (fast) nie gemacht wird, denn wenn so ein Kühlmöbel so aussieht, ist es meistens schon so alt, dass es gegen ein moderneres und/oder effizienteres Gerät ausgetauscht wird. So, wie es jetzt auch bei mir hier der Fall ist …

(Und ja, zwischen all diesen Arbeiten laufen hier gerade auch Kunden herum. Mit vielen komme ich ins Gespräch und auch da ist, trotz der Umstände, eigentlich nur positive Kritik zu hören und vor allem ganz viel Glück und Erfolg für die kommende Woche. Ich bin wirklich gerührt.)


Rost und Gammel

So sieht es dann eben aus, wenn mehrere Jahrzehnte irgendwelche ausgelaufenen Produkte, allgemeiner Schmutz aus der Luft und natürlich unzählige Liter Kondenswasser durch die untere Wanne eines Kühlregals laufen. Mehr Details müsst ihr auf dem Foto nicht erkennen können. :-)


Hartfaserplatte vor Gitter

Die rostigen Gitter sind, nachdem die Firma mehrmals durch unsere Hausverwaltung angemahnt wurde, wohl offenbar endlich in Arbeit. Zumindest wurden vor die Rahmen Hartfaserplatten geklebt. Was darunter genau passiert, kann ich noch gar nicht sagen. Mein Optimismus hat mich aber noch nicht verlassen…