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Zwei Arschlöcher mit Kleinkind

Zwei Typen mit Kinderwagen kamen an die Kasse, in deren Nähe ich mich auch gerade befand. Es ergab sich, dass dem kleinen Jungen eine Flasche Wasser herunterfiel und mit der Schutzkappe für den Trinkverschluss auf den Boden prallte. Die Kappe platzte ab, die Flasche und der Inhalt blieben ansonsten unversehrt.

Option 1: Das Wasser sollte gleich getrunken werden und wird anstandlos bezahlt. Immerhin war es mehr oder weniger selber verursacht (wenngleich der Kleine natürlich nichts dafür kann), dass die Flasche beschädigt wurde.

Chance vertan.

Option 2: Freundliche Frage beim Personal, ob man die Flasche gegen eine mit heilem Deckel umtauschen dürfe, da sie eben nicht gleich getrunken werden soll. Das hätten wir natürlich gemacht. Aber:

Chance vertan.

Option 3: Die Flasche kommentarlos in ein Regal stellen und nach freundlicher Ansprache wie eine Rakete an die Decke gehen, laut werden, noch lauter werden, Begriffe wie Arschloch und schlimmer verwenden, davon reden, dass der Gegenüber (also ich) nicht in der Lage wäre, die eigene Frau zu "fi …" und erst mal "fi … lernen" sollte, bevor er Leute wie Ihn fi … wollte (Zitat!) und so weiter. Zwei Kollegen standen noch kopfschüttelnd daneben und haben entsetzt diesen unglaublichen Hasstiraden zugehört, die mit einer kaum zu fassenden Aggressivität in meine Richtung geschmettert wurden. Ich wollte ihm noch ein "du Sohn deiner Mutter" (was vermutlich der Wahrheit entspricht) hinterherrufen, aber dann hätten die wohl gleich ein Messer gezogen.

Die Konsequenz war, dass die beiden Typen hier von mir rausgeworfen wurden und ein Hausverbot bekommen haben. Mit sowas muss ich mich hier bestimmt nicht herumärgern, aber schon gar nicht persönlich beleidigen lassen.

Wo sind die Deckel?!

Genau von der Truhe, die ihr in diesem Video seht, sind in den letzten Tagen die beiden Deckel entwendet worden. Fiel mir auf den ersten Blick gar nicht auf, aber als ich vorhin mal zu den alten Truhen gegangen war, die hier auf dem Hof stehen, staunte ich doch ziemlich.

Die alten "Salzburg"-Tiefkühltruhen sollen zwar ohnehin auf den Schrott (oder auch zu verschenken, da sie ja noch funktionsfähig sind), aber das verstehe ich nun überhaupt nicht …


Brüstungskanal rechte Ladenseite (fast fertig)

In den letzten Tagen habe ich jede zur Verfügung stehende Minute damit verbracht, die Arbeit an den Brüstungskanälen auf der rechten Ladenseite fortzusetzen. Dazu gehörte, dass sämtliche Leitungen und das Verlegekabel in die Kanäle gefädelt werden, die alten Zuleitungen zu den Kameras habe ich entfernt, Netzwerkdosen angeschlossen und schließlich die Deckel auf die Kanäle gesetzt.

Hier die Ecke über den beiden großen Kühlregalen. Der Kabelring, der ziemlich genau in der Bildmitte aus dem Kabelkanal baumelt, ist eine Zuleitung für eines unserer neuen Lichtbänder.



Hier noch einmal die gleiche Ecke, diesmal aus einer anderen Perspektive aufgenommen. Zu sehen ist, dass der Kanal über dem Molkereiprodukte-Kühlregal schon vollständig geschlossen ist:



Hier musste ich leider eine Zwangspause einlegen. Mir sind direkt nach der Ecke die Tragrahmen für die Keystone-Module ausgegangen, so dass ich mit den Deckeln nicht weitermachen konnte. Aber immerhin liegen schon mal sämtliche Kabel im Kanal und hängen nicht mehr in der Gegend herum. Die Fortsetzung folgt wohl erst in der kommenden Woche …


Brüstungskanal am Pfeiler hinterm Kühlregal

Wir sind gerade übrigens nicht nur dabei, die Netzwerkkabel auf der rechten Ladenseite in die Brüstungskanäle zu stopfen, sondern erledigen in dem Abwasch auch gleich diese Baustelle komplett: Auf die Kanäle kommen die Deckel drauf, denn theoretisch müssen wir da erst mal nicht wieder ran.

Nicht nur beim Anbau der Kanäle haben uns die krummen Wände Kummer gemacht, auch jetzt mit den Deckeln sieht es nicht viel besser aus. Die Lücken fallen in der Realität tatsächlich weniger auf, als es hier in Großaufnahme auf diesem Foto wirkt. Vielleicht arbeiten wir daran noch mal mit irgendwelchen Ausleistungen oder Klebeband, aber das ist letztendlich auch nur noch Kosmetik …


"Blick" in die Pizzatruhe

Einer der Gründe, warum wir neue Tiefkühltruhen brauchen …

Die Scheiben sind nach über zwei Jahrzehnten so zerkratzt, dass man bei entsprechenden Reflexionen durch die Deckenbeleuchtung nicht mal mehr den Inhalt der Truhe richtig erkennen kann:


Brüstungskanäle und Deckel

Per Spedition kam hier eben die (voraussichtlich) letzte Lieferung an Brüstungskanälen hier an. Diesmal haben wir auch die Deckel für sämtliche neuen und die bereits vorhandenen Kanäle mitbestellt. Theoretisch sollte das Material jetzt reichen:


Gemüsekisten mit Gemüsekisten als Deckel

Entweder habe ich das gestern nicht beachtet oder die Sonne war nicht so intensiv. Heute wird unser Gemüse (okay, bevor wieder was sagt: Obst!) vor dem Laden in der Sonne regelrecht gegart. Gerade die Pflaumen und blauen Trauben heizen sich immens auf.

Da wir im Laden auch keinen Platz haben, haben wir die Ware eben mit zusammengeklappten Gemüsekisten (die natürlich auch Obst beinhalten können) abgedeckt. Sieht zwar nicht so toll aus, aber spätestens wenn die Sonne so weit gewandert ist, dass der Bereich wieder im Schatten liegt, kommen die Deckel wieder weg.

Besser als Grillgemüse Dörrobst. :-D


Lüftungskanal-Deckel

Zwischendurch haben wir zur Entspannung noch die Abdeckung über dem Lüftungskanal abgeschraubt. Guckt man darunter in die Dachkonstruktion? Ist dort die geschlossene Strohputzdecke? Andere Überraschungen, die wir lieber nicht gehabt hätten?

Nein, alles gut. Damit können wir arbeiten:


Die Chicorée-Klappe

Wird Chicorée bei Licht gelagert, werden in den Blättern Chlorophyll und der Bitterstoff Lactucopikrin ausgebildet. Darum versucht man auch im Geschäft, ihn vor der hellen Beleuchtung zu schützen. Entweder durch dunkle Papiereinlagen (auf dem Foto rechts unter dem Deckel zu sehen) in den Kartons oder auch, wie zum Beispiel hier in einem Edeka-Markt, durch einen (mit Chicorée bedruckten) Deckel über der Gemüsekiste.

Wir haben bei uns nur abgepackten Chicorée. Diese Verpackungen sollen das Gemüse vor Licht (oder zumindest bestimmten Wellenlängen davon) schützen. Ob das wirklich funktioniert, kann ich nicht sagen. Wenn wir Chicorée aussortieren müssen, dann nämlich meisten, weil irgendwas gammelt – aber nicht wegen einer Grünfärbung.

Vielen Dank an Sebastian für die Zusendung der Bilder! :-)



"Joghurtglas"

Das Joghurtglas, das gar keines ist …

Dieses Fundstück stand vor dem Leergutautomaten herum: Ein Joghurtglas-Deckel auf einem (sauber ausgewaschenen!) Einweg-Konservenglas. Der Hintergrund erschließt sich mir überhaupt nicht, so dass ich nur spekulieren kann. Da das Glas sauber gewaschen ist, glaube ich nicht nicht, dass das ein spontaner Betrugsversuch war. Ich tippe eher darauf, dass irgendjemand in bestem Gewissen versehentlich den Deckel auf das falsche Glas geschraubt hat und schließlich vor dem Automaten einfach nur kapituliert hat.

Aber das werden wir wohl nie erfahren.


Weißes Pferd auf Apfelmus

Eine Kundin reklamierte ein Glas Apfelmus, das sie bei uns gekauft hatte. Der Inhalt war stark verschimmelt, was wohl auf eine kleine Beschädigung im Deckel zurückzuführen ist. Die Stelle sieht nach einem Sturzschaden aus, wodurch das Glas Luft gezogen hat.

"Ich will kein neues, ist schon okay so. Kann ja passieren."

Da es sich dabei um ein relativ teures Bio-Apfelmus handelte, und wir das einfach nicht mit unserem Gewissen vereinbaren konnten, schlug mein Mitarbeiter folgendes vor: "Ich drücke Ihnen dann ein Zwangsglas auf."

War dann auch okay für die Kundin. :-)

Neuer Restmüllbehälter

Unser klappenloser Restmüllbehälter wurde vorhin übrigens nicht nur repariert, sondern gleich durch einen komplett neuen Behälter ersetzt. Auch gut.

Ich fand diese freie Sicht auf die Ladenhinterlasssenschaften immer ganz fürchterlich, wenn der Behälter an den Abfuhrtagen direkt an der Straße steht…