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TET

In der Wikipedia findet man auf der Begriffsklärungsseite zu dem Begriff "Tet" unter anderem auch folgende Erklärung: Tet, ägyptische Hieroglyphe für „Dauerhaftigkeit“, „Ewigkeit“ oder „unvergänglich“.

Genau darauf bezieht sich auch das "TET"-Logo, das man seit Jahrzehnten schon auf den Bahlsen-Verpackungen findet und über das vermutlich noch nie jemand von euch so richtig nachgedacht hat. Zugegeben: Ich bis dato auch nicht.

Auf der Bahlsen-Website findet sich die ausführliche Erklärung dazu. Diese Logo bezieht sich nicht auf die Ware, sondern tatsächlich auf die Verpackung, die 1904 erfunden und eingeführt wurde:

Die staub- und feuchtigkeitsfeste TET-Packung kommt auf den Markt. Das TET-Zeichen mit dem Oval, der Schlange, dem Halbkreis und den drei Punkten wird eigentlich „dschet“ ausgesprochen, wurde aber zu „TET“ vereinfacht. Es ist von einer altägyptischen Hieroglyphe abgeleitet und bedeutet „ewig während“. Es steht als Gütesiegel für die Bahlsen-Qualität, da die TET-Packung als erste Kartonverpackung in der Lage ist, den Keks dauerhaft frisch zu halten.
Wofür ihr das braucht? Keine Ahnung. Damit könnt ihr bei beim Smalltalk auf der nächsten Party mit einem weiteren Eintrag in eurer "Unnützes Wissen"-Datenbank glänzen. :-)

Schiefes C

Was hat die Leute bei Eckes-Granini bloß dazu verleitet, die Tetrapaks der kleinen Trinkpäckchen so umzugestalten, dass sie nun eine nach vorne abfallende, abgeschrägte Oberseite haben? Wer die Pakete nun ohne Umkarton ordentlich ins Regal stapeln möchte, erlebt da eine kleine Enttäuschung in Schräglage …


Eckige Sahne

Ein etwa 10- oder 11-jähriger Junge sprach eine Kollegin an, die er im Laden antraf: "Haben Sie Schlagsahne? Aber nicht die im Becher.

Kollegin: "Welche denn? Da gibt's ja unterschiedliche Sorten."

Jungen: "In so eckigen."

"Du meinst im Tetrapak?"

"Nee, so eckige."

Die Kollegin zeigte ihm die im Tetrapak, welche dann auch richtig war.

Milch-Pfandstiegen

In dem Videobeitrag über den Milchrückruf waren bei uns im Kühlregal ein paar blaue Behälter mit der Aufschrift "Pfandsteige" zu sehen, in denen bei uns die Milch stand. Erstaunlich, dass dazu niemand was in den Kommentaren gefragt hatte.

Diese Pfandsteigen wurden vor über zehn Jahren verwendet, um unsere SPAR-Eigenmarkenmilch auszuliefern. Im Boden der Kunststofffbehälter sind dachförmige Aussparungen, so dass man die jeweils mit 15 Kartonverpackungen gefüllten Behälter gut und stabil übereinander stapeln konnte. Mit den seit einigen Jahren angebrachten Schraubverschlüssen würde das nicht mehr funktionieren, aber die Milch wird ja ohnehin seit vielen Jahren in Kartons ausgeliefert.

Wir haben noch etwa ein Dutzend von diesen Dingern und nach wie vor täglich im Einsatz. Dort hinein stapeln wir die Milchtüten, damit man sie bequem im Kühlregal bewegen kann, ohne entweder die einzelnen Milchtüten bis hinten ins Kühlregal hineinstapeln zu müssen, oder auf die hässlichen braunen Pappkartons angewiesen zu sein, die ohnehin die Sicht auf die Packungen verhindern würden.

Praktischer Nebeneffekt: Wenn mal eine Milchtüte undicht ist, sammelt sich der Kuhsaft in der Steige und saut nicht das Regal und die benachbarten Kartonverpackungen voll.


Leere Milchtüte

Inhaltslos mit vier Buchstaben? "Leer."

Diese Verpackung hätte aber wohl zumindest niemand versehentlich gekauft und wäre zu Hause unangenehm überrascht gewesen. Wer die Packung in seinen Einkaufswagen stellt und dabei nicht merkt, dass da ein gutes Kilogramm Masse fehlt, sollte seine Einkaufskompetenzen noch mal gründlich überarbeiten. :-D

(An alle, die sich über das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum der Milch wundern: Die leere Packung lag eine Weile hier im Büro herum und ich habe immer überlegt, was ich damit machen soll. So wurde es dann dieses kurze Video.)


Nachhaltige Verpackung

Eine Kundin sprach mich auf unsere Knotenbeutel in der Gemüseabteilung an und hielt mir einen beinahe monologartigen Vortrag über Nachhaltigkeit und Plastik und Plastikmüll und dass vieles davon in den Meeren landet und so weiter und so fort. Und außerdem müsse man ja nicht nur an sich sondern auch die nächsten Generationen denken und darum engagiere sie sich selber für den Umweltschutz.

Sie hatte nur einen einzigen Artikel in der Hand: Eine Packung Eigenmarken-Frischmilch in einer Kartonverpackung. Es kitzelte in den Fingern, mal zu fragen, ob sie da nicht lieber ein Produkt in einer Mehrwegflasche kaufen möchte.

Hab's dann aber doch gelassen.

Halbvolle Kondensmilch

In der Getränkeabteilung stand eine halbvolle Packung Kondensmilch. Dass wir mal geöffnete Packungen finden, aus denen irgendwelche Leute etwas gegessen oder getrunken haben, ist nicht weiter ungewöhnlich – aber Kondensmilch?! Prost.


Händische kcal-Angabe

Eine kleine Molkerei, von der wir frische Milch anbieten, hatte offenbar Kartonverpackungen geliefert bekommen, auf die sich ein Druckfehler eingeschlichen hat.

So bekommen wir momentan und seit zwei Wochen schon Milchpackungen, auf denen die Angabe der Kilokalorien handschriftlich ausgebessert wurde. Ungewohnt, aber doch irgendwie richtig. Diese Vorgehensweise tut keinem weh und so werden Kosten gespart und Ressourcen geschont. Gerade, weil es sich dabei um einen Bio-Betrieb handelt, würde es schon ausgesprochen komisch anmuten, wenn sie hunderte oder tausende ungenutzte Kartonverpackungen direkt wieder entsorgen würden.