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14319/31/24=?

Vor ein paar Tagen stand hier in den Kommentaren die Frage im Raum, mit wie viel Ampere der komplette Laden abgesichert ist, bzw. mindestens abgesichert sein müsste.

Aktuelle Zahlen entnehme ich der August-Stromrechnung. Im August 2018 haben wir hier im Markt in der Gastfeldstaße 14.913kWh Stom verbraucht. Das macht bei 31 Tagen und 24 Stunden am Tag (umgerechnet) eine Dauerlast von knapp 20kW, womit ganz theoretisch für den kompletten Laden ein relativ normaler Drehstromanschluss mit 3x32A ausreichen würde.

Nur theoretisch deshalb, da das natürlich ein Mittelwert ist, der sich logischerweise auch aus den Zeiten ergibt, in denen nicht der Leergutautomat läuft, in denen wir keine Brötchen backen, in denen nicht die Marktbeleuchtung eingeschaltet ist und die Rollos vom großen Kühlregal verschlossen sind und die Deckel der Tiefkühltruhen nicht geöffnet werden.

Im schlimmsten Fall laufen also sämtliche Geräte gleichzeitig, was (grob geschätzt) 60kW wären. Da wir hier mit 3x160A (Vorsicherung vor unserer neuen, aber auch der vorhandenen alten Unterverteilung) abgesichert sind, ist also mit der annähernd doppelt so hohen möglichen Leistung noch genug Reserve vorhanden. Aber, und da bin ich optimistisch, der Stromverbrauch wird mit den neuen Kühlanlagen sogar eher noch sinken!

Defekter Hauptschalter

Eine Sicherung nach der anderen war uns im Maschinenraum in Findorff durchgebrannt. Jedes Mal war die komplette Kühlanlage aus, inklusive Beleuchtung oben im Kühlregal. Ich hatte die Befürchtung, dass das der Motor des Kompressors sein könnte, was eine kleine bis mittlere vierstellige Investition nach sich gezogen hätte.

Glücklicherweise war es nur der Hauptschalter der Anlage, der aus irgendeinem Grund aus Altersschwäche im Inneren zerbröselt war und deshalb einen Kurzschluss auslöste. Ebenfalls glücklicherweise passierte das während der Geschäftszeit, so dass die Mitarbeiter schnell reagieren konnten.

Nicht das Hubwagen-Dingsbums

In einem der Kommentare zu meinem "komischen Dingsbums" schrieb Basti: "Ich denke es könnte von einem Hubwagen sein. Dort wo die Feder sitzt die den Pump -und Schiebe-Ziehgriff wieder hochdrückt."

Die Ähnlichkeit ist tatsächlich verblüffend. Aber das Teil von unserem Hubwagen ist deutlich größer. Ansonsten haben wir bislang immer noch keine Idee, woher das kleine Dingens stammen könnte …


Komisches Dingsbums

Preisfrage: Was ist das?

Es lag im Lager, hat ca. 3cm Durchmesser, auf der Unterseite ein Innengewinde, und besteht zumindest außen aus einem Material, das Silber nicht ganz unähnlich ist. Mich erinnert das Teil an die Kontaktkappe einer HH-Sicherung, aber werden die geschraubt? Und wie sollte die hier ins Lager kommen?

Hmm …


Schloss und Kette

Fundstück im Stadtteil Kattenturm. Dort hat jemand seinen Anhänger nicht nur mit dem bekannten Kastenschloss gesichert, sondern den Hänger noch zusätzlich mit einer Kette am Baum befestigt.

Schon bitter, dass man zu solchen Maßnahmen greifen muss, weil das Ding sonst am nächsten Tag sonst "irgendwo" steht oder am Grund des nächsten Sees liegt. :-(


STV-LSS

Im Rahmen der Kabelkanaldeinstallation musste ich eine Steckdose von unserer Videoanlage abbauen, da die Kabel durch ein Loch im Kabelkanal geführt waren. Kein Problem: Sicherung aus, Dose auf, Kabel raus, Kanal abschrauben, Kabel rein, Dose wieder zu, fertig.

So viel zur Theorie.

In der Praxis habe ich in unserem alten Sicherungskasten beim besten Willen diese blöde Sicherung (aka Leitungsschutzschalter) nicht gefunden. Ich war GANZ sicher, dass die beschriftet ist – aber nichts! Da ich das Kabel nicht einfach durchschneiden und einen Kurzschluss produzieren wollte, habe ich notgedrungen den Eingriff mit Strom auf der Leitung vorgenommen. Geht ja auch, dauert nur länger.

Später fiel mir es dann wie Schuppen von den Augen. Da steht dick und fett "STV" an dem Schalter. STV steht für "SPAR-TV", wie wir die Videoanlage vor 17 Jahren mal getauft haben. Dass das so prominent an der Sicherung steht, hat auch historische Gründe. Früher haben wir nur zugucken können, ohne Aufzeichnung. Und um Strom zu sparen und Technik zu schonen, konnte man die gesamte Anlage (mit all ihren acht Kameras) mit einem Schalter zum Feierabend hin vollständig stromlos machen. Heute, gerade auch wegen der Aufzeichnung, arbeitet die Anlage 24/7, wie man so schön sagt.
Mit der neuen Videoanlage hat sich das ohnehin erledigt. Switch und Rekorder werden im Büro mit angeschlossen sein und die Kameras bekommen ihren Strom via PoE.


Übersicht über die Auflegungen?

Die ersten Leitungen sind ja nun schon seit einer Weile bei uns im neuen Verteiler im Keller aufgelegt. Einige Kabel liegen (nach wie vor) aufgerollt im Lager herum, sind aber ebenfalls im Keller schon angeschlossen.

Ein Teil der Leitungsschutzschalter ist eingeschaltet, die Schalter mit den noch offenen Kabeln sind aus Sicherheitsgründen abgeklebt.

Was der Monteur, der ja nun schon auch gar nicht mehr bei der Firma arbeitet, damals offenbar vergessen hat: Eine Übersicht über die bereits aufgelegten Leitungen zu erstellen. Welcher Raum, welcher Verbraucher hängt an welchem Schutzschalter dran? Wie gut, dass das momentan noch relativ übersichtlich ist und sich im Zweifelsfall durch einfach Ausschalten rekonstruieren lässt.

Der Inhalt der Starterbrücken

Mittlerweile kamen auch die Starterbrücken hier an. Als ich das Päckchen öffnete, fiel mir an der Seite der kleinen Gehäuse der folgende Aufdruck auf:



Was soll das denn? Sind das nicht, wie schon der Name sagt, einfache Brücken im Gehäuse eines Starters für Leuchtstoffröhren? Ist da irgendwas anders als bei anderen? Ich habe hier selber ein paar Philips LED-Röhren im Einsatz und die können ganz normal mit zwei Kontakten an das Stromnetz angeschlossen werden. Was soll da anders sein?

Mal ein Gehäuse aufbrechen. Hab ja genug bekommen…

Okay, das ist nicht einfach nur eine Brücke. Da ist irgendein Bauelement zwischen den Kontakten verbaut. Sieht aus wie ein kleiner Folienkondensator. Aber was sollte der bringen? Zum entstören müsste er parallel zum Verbraucher geschaltet werden. So direkt an 230V angeschlossen dürfte er höchstens einmal kurz stinken. Ich guckte genauer hin: "T 200mA" stand auf dem Gehäuse. Ist das etwa..?



Ja, ist es. Da ist einfach nur eine Schmelzsicherung verbaut. Alles klar, die Dinger kann ich auf jeden Fall und für sämtliche Retrofit-Röhren verwenden. Putzigerweise sind die Röhren, von denen mir die Starter abhanden gekommen waren, die oben erwähnten Philips-Röhren…



Mich so zu irritieren… :-)