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Ein Jahr ohne Findorff

Heute vor einem Jahr endete der Mietvertrag für die Geschäftsräume in der Münchener Straße. Der letzte Verkaufstag war zwar bereits einige Wochen vorher, aber wir brauchten ja auch noch etwas Zeit, um alles aufzuräumen und gemäß des Mietvertrags zu renovieren.

Da mich der kleine Laden im letzten Jahr seines Bestehens vor allem Geld gekostet hat, betrachte ich die Schließung nicht ganz so melancholisch wie vielleicht der eine oder andere Mitarbeiter. Es war ein niedliches Zweitprojekt, das immerhin 14 Jahre bestand (langjährige Blogleser haben die Geschichte von Anfang bis Ende begleiten dürfen) und die Zeit mit all ihren Erlebnissen und Emotionen kippt man nicht mal eben so in die Tonne.

Diesbezüglich hat das ganze Corona-Drama vielleicht für etwas Zerstreuung gesorgt. Wir hatten während des vergangenen Jahres definitiv ganz andere Sorgen, als dem Laden in Findorff hinterherzutrauern.

1 Cent Pfand (Mehrweg)

Zusendung von Flameshadow: Eine Flasche polnisches "Tymbark", die laut Aufdruck eine Mehrwegflasche mit 1 Cent Pfandwert ist, oder zumindest sein soll.

Ich frage mich (und euch), ob da wirklich ein Mehrwegsystem installiert ist und die Flaschen zurückgeholt (und auch tatsächlich ausgewaschen und am Stück wiederverwendet) werden oder ob das nur eine Pro-Forma-Angabe ist, um die Pfandpflicht auszuhebeln und die Konsumenten auf den einen Cent verzichten und die Flaschen schlichtweg entsorgen …


Rezension oder schlechte Laune?

Gestern Abend haben wir eine weitere Rezension bei Google bekommen. Dass man nicht immer nur fünf Sterne bekommt, ist klar. Die subjektive Wahrnehmung ist nun mal unterschiedlich und was dem einen gefällt, sagt dem anderen eben nicht zu. Aber ein Stern ist hart. Falls das nicht ein mutwilliges Abstrafen oder einfach nur schlechte Laune war, kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Wir haben über 1000 Kunden (!) pro Tag und wenn es hier so schlecht wäre, sähe das sicherlich anders aus. Konkurrenz ist hier im Stadtteil genügend.

Unsere Preise sind sicherlich nicht die "frechsten" (man beachte den Superlativ) der Stadt und dass sich sogar (im Segment Lebensmittel) so manch großer Markt eine Scheibe bei uns abschneiden kann, bekommen wir von unseren Kunden immer wieder zu hören. (Dass auf nicht einmal 600 Quadratmetern nicht der Umfang eines kompletten Einkaufszentrums dargestellt werden kann, sollte nun wirklich jeder einsehen.)


Vorlage Jubiläumswerbung

Eines der Fundstücke im Büro in Findorff: Eine Vorlage mit dem SPAR-Logo als Wasserzeichen im Hintergrund, das wir mal vor 13 Jahren für die Werbung zum Einjährigen benutzt haben oder zumindest benutzen wollten. Warum da jetzt "sagen" groß geschrieben ist … Ach, ist jetzt ja eigentlich auch egal. :-D


1- und 2-DM-Münzen

Wir nehmen ja nun nach wie vor D-Mark (in Münzen und Scheinen) an, ab und zu bezahlt mal jemand damit, aber es wird von Jahr zu Jahr weniger. Vor ein paar Tagen hat ein Kunde rund 100 DM in Form von Ein- und Zwei-DM-Münzen hier abgeliefert. Ein ordentlicher Haufen, den man so inzwischen doch nur noch selten zu sehen bekommt:


Pfirsiche und Nektarinen 1 €/kg

Bei der Gemüsebestellung stolperte ich gerade über zwei Preisschilder: Nektarinen und Pfirsiche sollten je Kiloschale jeweils glatt einen Euro kosten. Da hat wohl der Kollege die Ware aus der letzten Woche zum Sonderpreis loswerden wollen, dachte ich mir. Ist natürlich dann nicht so optimal, den Preis nicht wieder nach oben zu korrigieren und die frische Ware ebenfalls für den Kurs wegzuhauen.

Nee, so war das nicht. Das ist nämlich bei beiden Artikeln die offizielle Preisempfehlung der Edeka in dieser Woche. Na, denn – mache ich die Schilder wieder ran … :-)


1 Jahr SPAR Findorff

Erinnert ihr euch noch daran, was vor exakt einem Jahr hier stand?
Heute wird es hier keine weiteren Blogeinträge geben. Die Eröffnung in Findorff ist unglaublich positiv angelaufen. Die Kunden sind sehr aufgeschlossen und freundlich und bislang macht die Arbeit dort sehr viel Freude.
Exakt ein Jahr. Heute besteht mein Markt im Stadtteil Findorff auf den Tag genau ein Jahr. Marktleitung Romy hat dieses Ereignis für eine große Feier genutzt. Mit dabei: Afrikanische Livemusik, Schminkstand für Kinder, viele Verkostungen und eine Tombola.

An dieser Stelle von Romy ein ganz herzliches und riesengroßes Dankeschön an ihr gesamtes Team, das immer so fleißig im Markt im Einsatz ist!

Mein persönlicher Dank gilt allen Mitarbeitern vor Ort, die es geschafft haben, den kleinen Laden in der Münchener Straße zu dem zu machen, was er jetzt ist. Besonders möchte ich in diesem Zusammenhang Romy danken, die einst noch meine Auszubildende war und nun voller Tatendrang und Ausdauer den Laden zusammenhält.



Vielen Dank auch an Inbev, Coca-Cola, Ben & Jerry's, Hachez, dem Vertreter der Firma Wilk, der privat etwas beigesteuert hat, Winston Zigaretten, Vilsa Brunnen, Nordlichter, Ostfriesen-Elite-Fleisch, Utamptsi-Kaffe, Intersnack und der homepagelose Gebäcklieferant Van-der-Huir, die alle mitgeholfen haben, den heutigen Tag zu gestalten und allgemein zu unterstützen.

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Rechnung Nr. 1

Meine erste durchnummerierte Rechnung habe ich gerade geschrieben.

Seit einiger Zeit müssen alle Rechungen mit fortlaufenden Rechnungsnummern (numerisch oder alphanumerisch) versehen sein. Bei gerade mal ca. 15-20 Rechnungen pro Jahr (immerhin bezahlen alle Kunden direkt an der Kasse) schon beinahe schwierig zu organisieren...

Aber da liegt sie vor mir, die 1 - gerichtet an das Kindertagesheim in der Nachbarschaft.

Nachtrag:
Meine erste Überlegung war, einen Stempel mit Zählwerk für die Rechnungsnummern zu kaufen. Wer sowas nicht zwingend haben muß, verkneift sich die Ausgabe von rund 50 Euro.

Spirituosen im Mehrwegflasche

Einiges Verrücktes aus dem Bereich Mehrwegverpackungen habe ich schon gesehen im Laufe der Jahre. Heute ist mir erstmals eine Spirituosenflasche in die Hände gefallen, die zwar auf den ersten Blick genauso aussieht wie die beliebten eckigen Korn- und Likörflaschen - aber sich bei genauerer Betrachtung als Mehrwegflasche entpuppt.