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Rezension oder schlechte Laune?

Gestern Abend haben wir eine weitere Rezension bei Google bekommen. Dass man nicht immer nur fünf Sterne bekommt, ist klar. Die subjektive Wahrnehmung ist nun mal unterschiedlich und was dem einen gefällt, sagt dem anderen eben nicht zu. Aber ein Stern ist hart. Falls das nicht ein mutwilliges Abstrafen oder einfach nur schlechte Laune war, kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Wir haben über 1000 Kunden (!) pro Tag und wenn es hier so schlecht wäre, sähe das sicherlich anders aus. Konkurrenz ist hier im Stadtteil genügend.

Unsere Preise sind sicherlich nicht die "frechsten" (man beachte den Superlativ) der Stadt und dass sich sogar (im Segment Lebensmittel) so manch großer Markt eine Scheibe bei uns abschneiden kann, bekommen wir von unseren Kunden immer wieder zu hören. (Dass auf nicht einmal 600 Quadratmetern nicht der Umfang eines kompletten Einkaufszentrums dargestellt werden kann, sollte nun wirklich jeder einsehen.)


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Comments

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Ruebezahl on :

Tjo, ist halt mal dumm gelaufen. Aber wenn die anderen Bewertungen in der Regel deutlich anders ausfallen, wird allen, die das lesen, schnell klar, dass die Bewertung nichts anderes als ein Rant ist.

Oder hast du jetzt wirklich Angst, dass deswegen nur noch 500 statt 1000 Kunden täglich kommen?

Südlurker on :

Wäre doch toll. Dann hätte Björn mehr Zeit zum Bloggen ;-)

Für alle, die´s nicht verstanden haben, hier als Abreißzettel:
[IRONIE]
[IRONIE]
[IRONIE]
[IRONIE]

Andy on :

Mach dir nichts draus. Gefühlt sind mindestens 50% der Bevölkerung im geschäftsfähigen Alter zu doof um eine brauchbare und angemessene Bewertung abzugeben.

Dass irgendeine Kleinigkeit, die nicht gepasst hat, mit Superlativen aufgeblasen wird und zu einer Null- oder Ein-Sterne-Bewertung führt, ist leider an der Tagesordnung.

Genauso wie schlechte Bewertungen für Artikel, weil der Verkäufer zu spät oder gar nicht geliefert hat oder weil einem der Preis zu hoch ist ("Verkäufer ist ein BETRÜGER!!! Schade dass es nicht null Punkte gibt!!!" oder "Totale Abzocke! Scalper gehören verboten!").

Randalf on :

Hast halt kein BraTee im Sortiment...

John Doeer on :

War auch mein erster Gedanke ;-)

Südlurker on :

Siehe zum Beispiel hier: https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/fake-bewertungen-unser-amazon-shop-deckt-das-fake-business-auf-100.html (durchaus sehenswert).
Oder ein Ladendieb hat sich geärgert, oder jemand wollte seine schlechte Laune loswerden. Praktische Konsequenzen hat es ja vermutlich keine, insofern einfach nicht ärgern.

TOMRA on :

Wann war noch mal der Anruf wegen dem BraTee? :-O

Roland on :

Das Äquivalent zu Blog-Trollen gibt es halt auch auf Google Maps.

Inwiefern eine Klarnamen-Pflicht hier helfen könnte, ist wohl diskussionswürdig.

John Doe (ein anderer) on :

Selbst wenn Du eine Angebotspalette wie Amazon hättest und die Preise bei null lägen, gäbe es *immer* Leute, die eine schlechte Bewertung abgeben. Sei es wiel sie schlechte Laune haben, dumm sind oder von der Konkurrenz sind. Isso. Bitte nicht ärgern. Am besten gar nicht erst ignorieren.

Ulf on :

Zum Thema Preise bei Null: Ich wollte mal wissen, wie lange es den Supermarkt in der Gastfeld-Straße schon gibt und startete eine Google-Suche mit "Eröffnung Gastfeldstraße", so viele Geschäfte wird es da ja nicht geben...

Einer der ersten Treffer war ein Artikel mit der Überschrift "Umsonstladen in der Neustadt geht das Geld aus". Ich sah unzählige Ladendiebe und die Pleite des Supermarktes vor meinen Augen, als ich auf den Link klickte...

Es war aber tatsächlich ein Umsonstladen gemeint, bei dem kostenlos Sachen abgegeben oder ageholt werden können.

Chris_aus_B on :

Die gute Bea Ri muss sich aber intensiv mit dem Laden auseinandergesetzt haben, um a) das Sortiment als schlecht ausgewählt und b) dann auch noch als schlecht sortiert zu identifizieren.
Warum ist sie überhaupt in deinen Laden gekommen, da sie ja schon wo anders beim Einkauf glückselig sein muss.
Oder sie findet seit Jahren keinen Laden, der ihren Ansprüchen genügt - wie überlebt sie nur?

SUPPoRTHoTLiNE on :

Andere: "Hm,,, evtl. ist ja was dran. Mal nen Meeting abhalten und schaun, ob wir das Problem lösen."

Jörn: "Kann nur mit dem Kopf schütteln. Muss bestimmt ein Abstrafen sein! Weil kann nicht anders!"

So in etwa?

seven on :

so im Ernst?

Junge, Junge.

eigentlichegal on :

Das können das BraTee-Mädel sein, das du mit deinem Sortiment enttäuscht hast, oder der Online-Broker, der sich für die gestohlene Zeit rächen will, oder der Moschee-Besucher, den du mit deinem Parken verärgert hast, oder ein gefasster Ladendieb, oder, oder, oder.
Wenn man sich wie du auf Schritt und Tritt ständig neue Feinde macht, dann bleiben solche Rache-Aktionen im Netz auf Dauer halt nicht aus
:-)

Arno Nym on :

Bea hat euch wahrscheinlich eben einfach mit einem reinen Discounter verwechselt ;-)

Arno Nym on :

Bewertungen tendieren leider ins Extremum, weil sich bevorzugt extrem zufriedene oder extrem unzufriedene Leute melden.

TheK on :

Bei Amazon hab ich mir angewöhnt, Bewertungen mit 1 oder 5 Sternen nur in Ausnahmefällen (etwa wenn sehr lang) überhaupt zu lesen. 5* sind idr. die Jubelperser und 1* ist meist "Kunde zu blöd für Produkt".

Nils on :

Hoffentlich halb so wild. Denn ich kenne niemanden, wer die Wahl seiner regelmäßigen Einkaufsstätte von Google abhängig macht. Bestenfalls Touristen, aber auch die Wahl eher nicht.

Panther on :

Sind eben Gedankengänge, was das Ego angeht, gerade wenn es jemand mit einem einzelnen Laden (als Leben-/Familiengrundlage!) emotional angeht. Für die nackten Zahlen lässt ja auch Björn Mystery Shopper durchlaufen.

Helmut S. on :

Auf normales Deutsch übersetzt:

Der Rezensent (m/w/d) wollte einen oder mehrere Artikel kaufen, die ihr nicht führt. Diese Tatsache hat er nicht sofort erkannt.
Ferner erschienen ihm dann der ersatzweise gekaufte (oder eben nicht gekaufte) Artikel zu teuer.

Michaela on :

Lass sie als Fakebewertung löschen. Das geht völlig problemlos.

J D on :

Vorsicht. Eine Bekannte hat mir letztens von folgender Betrugsmasche erzählt:

Erst werden negative Bewertungen bei Google o. ä. gepostest. Ein paar Tage später bekommst du einen Anruf von einer Firma, die dir erzählt, sie hätten mitbekommen, dass du negative Bewertungen hat und bieten an, diese gegen ein kleine Entgelt zu beseitigen. Wenn du zahlst, sind die Bewertungen wenige Tage später auch tatsächlich wieder verschwunden.

Du fragst dich: Wie machen die das? Was können die, was du nicht kannst? Ganz einfach: Bewertungen, die man selber erstellt hat, kann man natürlich auch einfach wieder löschen.^^

Ein schönes Geschäftsmodell: Ein Mitarbeiter erstellt negative Bewertungen, ein anderer Mitarbeiter ruft dich an und verkauft dir die Entfernung der Bewertungen, und ein dritter Mitarbeiter löscht anschließend wieder die negativen Bewertungen. Und das beste ist: Jetzt kann MA 1 wieder neue Bewertungen schreiben und alles geht von vorne los :-)

Elon on :

Drei Mitarbeiter sind viel zu teuer. Das kann einer allein auch erledigen ;-)

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