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Schiefer und Eichenholz

In einigen Kommentaren wurde in den letzten Monaten die Frage gestellt, warum wir den ganzen Laden in Eichenholz-Dekor bauen, aber für den Kassentisch das Schiefer-Dekor gewählt haben, was ja toooootaaaaal (!!!111einself) unstimmig ist.

Also erstmal ist das nicht so dramatisch, da sich die beiden Dekore Stein und Holz nicht beißen, sondern eher sogar eine ganz harmonische Koexistenz haben können.

Aber es ging ja um das "Warum". Warum? Ganz einfach: Die Planungen hatten sich etwas überschnitten, Schiefer war zuerst im Sinn als neutralstes Kassentisch-Dekor. Danach kamen erst die Planungen für die Holzelemente, die natürlich schon wie Holz aussehen sollten.

Drittens ist das aber gar nicht problematisch, denn im schlimmsten Fall kaufe ich neue Magnetfolien für die Kasse. Der Tisch kann nämlich mit jedem beliebigen Dekor ausgerüstet werden.

Also: Alles vollkommen entspannt.

Holzrahmen im Container

Sieben Kühlregalmodule und zwölf große Tiefkühltruhen – und jedes einzelne Gerät ist mit einem mehr oder weniger umfangreichen und stabilen Holzrahmen als Transportschutz versehen gewesen. Dazu etliche Einwegpaletten, auf denen die ganzen sonstigen Komponenten standen. Ein gigantischer Berg, der sich da in zwei Tagen hier auf dem Hof angesammelt hat …



… und den die Monteure gerade sortieren und häppchenweise in einen an der Hauptstraße stehenden Müllcontainer verfrachten, damit das Zeugs abgeholt werden kann:


Nächtliche Holzplattensicherung

Da wir heute ja noch das letzte Kühlregal hier in den Laden bekommen müssen, konnte gestern die Scheibe in unserem Türelement leider noch nicht wieder eingesetzt werden. Damit wir da aber auch nicht ein fast zwei Quadratmeter großes Loch über Nacht hatten, haben wir vom Glas-Notdienst professionell eine Holzplatte einsetzen lassen. Die ist nun wieder draußen.

Mögen die Spiele beginnen.


Fensterbank mit grauen Fliesen

Habe mal bei unserem Ladenbauer nachgefragt, ob sich diese dekorative Fensterbank nicht auch mit dem Eichenholz-Dekor verkleiden lässt, das wir auch ansonsten hier neuerdings im Markt verwenden. Vorzugsweise mit einem Rammschutz für unsere Detolf-Vitrinen, die hinten rechts im Bild zu erkennen erahnen sind.

Da das insgesamt aber nur ein kleinerer Auftrag ist, kommt nicht extra jemand dafür nach Bremen gefahren, aber sie haben es "auf dem Schirm" und wenn mal einer hier in der Nähe ist, wird gemessen und besprochen.


Sonntagsarbeit, 29.07.18 / Teil 6

Feierabend. Wir haben leider nicht ganz so viel geschafft, wie geplant. Eigentlich wollten wir komplett fertig werden, aber erstens kommt es ja immer anders und zweitens als man denkt. Dann wird der Rest eben "Montagsarbeit" …


Sonntagsarbeit, 29.07.18 / Teil 5

Klappt mit den Platten eigentlich ganz gut, auch die doppelte Beplankung lässt sich mühelos anbringen. Das größte Handicap dabei sind übrigens die schräg laufenden Balken, so dass man die Platzierung der Schrauben schon etwas bedachter ausführen muss.

Ob wir heute noch das komplette Stück schaffen, wissen wir nicht.
Vorgenommen hatten wir es uns für heute zwar schon, aber wir sind hier ja auf der Arbeit und weder auf der Flucht noch im Treibhaus. :-P


Sonntagsarbeit, 29.07.18 / Teil 3

Der Rest der Unterkonstruktion geht eigentlich ganz schnell: Kantholz an den Balken halten, mit der Wasserwaage am Niveau der schon vorhandenen Hölzer ausrichten(*) und festschrauben.

*) Natürlich von unten und nicht so, wie wir die Wasserwaage da oben auf den Balken abgestellt haben. :-)


Sonntagsarbeit, 29.07.18 / Teil 2

Auf die Hilfskonstruktion haben wir den ersten Teil der eigentlichen Unterkonstruktion für die Fermacell-Platten montiert. Wenn wir jetzt die Platten anbringen, sind sie, von den vorhandenen Beulen und Ungleichmäßigkeiten mal abgesehen, überwiegend auf dem Niveau der vorhandenen Decke – theoretisch zumindest. "Die Theorie ist nicht die Wurzel, sondern die Blüte der Praxis." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben (1806 - 1849))


Sonntagsarbeit, 29.07.18 / Teil 1

Theoretisch sollen nächste Woche ja die Handwerker kommen und das, was mal mein Büro war, in brauchbare Ladenfläche verwandeln. Bis dahin sollte, damit die Wände ordentlich verputzt werden können, die Decke zu sein. Also kümmern wir uns heute darum.

Hier im Gebäude ist zwar alles krumm und schief, aber wir versuchen natürlich dennoch, möglichst präzise zu arbeiten. Darum bauen wir uns erst mal eine kleine Hilfskonstruktion, mit der wir die eigentliche Unterkonstruktion an das Niveau der vom Laden kommenden, vorhandenen Strohputzdecke anpassen können:


Holz und Gipsfaserplatten

Die letzten zwei Stunden haben wir genutzt, um uns mit Baumaterial für die offene Decke über meinem ehemaligen Büro auszustatten. Ein paar Dutzend laufende Meter Kanthölzer und insgesamt 32 Quadratmeter Fermacell-Gipsfaserplatten, dazu noch etlicher Kleinkram in Form von Schrauben, Dübeln und anderem Baumaterial.
Es war eine Qual, das Material bei 35 Grad im Schatten erst in den Anhänger zu laden und hier wieder auszupacken und ins Gebäude zu wuppen – aber wir sind haben es geschafft und können in den nächsten Tagen anfangen, die Decke wieder zu vervollständigen.

Sieht auf dem Bild nach nichts aus, aber die Platten sind 1,50m hoch, der Haufen wiegt laut Fermacell-Produktdatenblatt etwas über 400kg:


Altmetall und Altholz und Altstyropor

Das war mal die Deckenkonstruktion in meinem alten Büro: Vier Stahlträger, diverse Holzbalken und rund zwei Kubikmeter verputzte Styroporplatten.

Das Dämmmaterial hatten wir schon vor einigen Tagen entsorgt, momentan füllen wir den Hänger mit reinem Bauschutt von der Wand zwischen Kühlraum/Büro und Laden.






Andere Perspektive und Seitenwange

Hier noch mal die Roh-Teile für die neue Gemüseabteilung von der anderen Seite. Inzwischen sollte auch klar sein, warum uns das mit diesem alten Fliesen-Dekor an der Wand vollkommen wumpe war – das wird man einfach nicht mehr sehen.

Das Dekor der Holzrückwand und der Seitenwangen der neuen Abteilung seht ihr rechts auf dem Bild. Grobe Holzoptik, die farblich auch wiederum mit den Caparol-Farbtönen (in diesem Fall Malachit und Palazzo= harmoniert.

Das wird schon. ;-)