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Detolf Nummer Acht

Inzwischen sind schon sieben Wochen ins Land gegangen, seit wir die ersten "Detolf"-Vitrinen für die Kassenzone aufgebaut haben. Die letzte stand hier noch sicher verpackt im Lager, aber die Baustellen Getränkeabteilung und Kühlanlagen kamen nun mal mit höherer Priorität dazwischen.

Dafür hocken wir jetzt auch auf richtig heißen Kohlen. Nächste Woche Dienstag kommen die letzten neuen Regale (wer ist eigentlich auf die glorreiche Idee gekommen, sowas am Montagsanfang einen Tag vor dem Feiertag zu veranstalten? (Oops :-) ) ) und dann sind alle großen Baustellen endlich durch. Aber die Vitrine musste sein, denn die alten Vitrinen müssen wir ganz dringend umräumen, da dort ab nächster Woche neue Regale stehen werden. Da ist morgen wohl mal wieder sonntäglicher Arbeitseinsatz hier in der Firma fällig. Vielleicht gibt es davon ja was zu berichten …


Fensterbank mit grauen Fliesen

Habe mal bei unserem Ladenbauer nachgefragt, ob sich diese dekorative Fensterbank nicht auch mit dem Eichenholz-Dekor verkleiden lässt, das wir auch ansonsten hier neuerdings im Markt verwenden. Vorzugsweise mit einem Rammschutz für unsere Detolf-Vitrinen, die hinten rechts im Bild zu erkennen erahnen sind.

Da das insgesamt aber nur ein kleinerer Auftrag ist, kommt nicht extra jemand dafür nach Bremen gefahren, aber sie haben es "auf dem Schirm" und wenn mal einer hier in der Nähe ist, wird gemessen und besprochen.


7 x Detolf

Damit sind wir erst mal fertig. Rechts passt noch eine weitere Vitrine hin, die wir aber erst nächste Woche kaufen werden.

Kuriosum auf diesem Foto: Am rechten Bildrand, mehr zu erahnen als wirklich zu erkennen, sind über der von der DB zwei Guthabenkarten von IKEA zu sehen. Wie passend. :-D


4 x Detolf

Vier "Detolfe" stehen hier bereits schon, es folgen zunächst noch drei weitere, aber inzwischen haben wir beschlossen, auch noch eine achte Vitrine dort hinzustellen.

Die ollen Fliesen unter den Fenstern werden wir wohl von unseren Ladenbauern mit Holz verkleiden lassen, so dass sich mit unserem Packtisch eine einheitliche Optik ergibt. Damit lässt sich dann auch ein unauffälliger Rammschutz für die Vitrinen herstellen. Vorerst muss das aber noch so bleiben.

(Die Ware in den Vitrinen ist natürlich nicht dauerhaft darin vorgesehen.)


Probe-Detolf

Inzwischen haben wir mal unsere Vitrine aufgebaut und probeweise auf die Fensterbank gestellt. Ja und nein und ja und nein … Der große Vorteil von "Detolf" ist, dass die Vitrinen sich konstruktionsbedingt ganz dezent im Hintergrund halten. Dazu sind sie mit nur wenig Bastelaufwand abschließbar und praktischerweise passen sie genau auf die Fensterbank. Ein thermisches Problem gibt es übrigens nicht, wie die vorhin kraftvoll auf das Fenster scheinende Augustsonne gezeigt hat.

Aus dem Aufstellort ergibt sich eine Gesamthöhe von über zwei Metern, jedoch ist der oberste Fachboden noch unterhalb der obersten Reihe in unseren aktuellen Regalen, so dass ich diesbezüglich kein Problem sehe.
Das einzig richtige Problem ist die Tatsache, dass sich die "Bedienelemente" (Schlösser und der kleine Handgriff für die Tür) im Bereich der oberen oder auch unteren Holzplatte befinden müssen. Unteren ist zu tief, zumal bei den herausstehenden Schlössern auch Kollisionsgefahr mit Körperteilen und Einkaufswagen besteht. Oben ist aber eigentlich zu hoch, aber nicht unerreichbar. Ich komme an ein Schloss in 2,10m Höhe aber noch relativ problemlos ran, alle anderen Kollegen mit Schlüsselgewalt sind auch nicht kleiner. Ich denke, wir werden davon eine Reihe dort aufbauen.

Und es kommt hinterher natürlich nicht "Fisherman's Friend" da rein. Eher TicTac. :-P


Neue Vitrinen in Planung

Wenn alles klappt, wollen wir am Montag ein paar neue "Detolf"-Vitrinen bei Ikea kaufen, die unsere alten ersetzen sollen. Technisch sind die alten zwar noch tadellos in Ordnung, aber nach inzwischen 16, bzw. zwei Detolfs sogar 18 Jahren haben die oben und unten abschließenden Holzplatten deutliche Gebrauchsspuren, so dass ich beschlossen habe, die Teile vollständig gegen neue auszutauschen.



Der neue Platz wird auf der Fensterbank vor dem mit den Stadtmusikanten beklebten Schaufenster sein. Dadurch werden die Vitrinen zwar relativ hoch stehen, aber insgesamt nicht zu hoch. Der oberste Fachboden ist dann maximal auf der Höhe unserer neuen Regale und obendrauf kann man noch ein paar Staubfänger bisschen Dekoration stellen. Richtig glücklich bin ich mit der Lösung nicht, aber andererseits müssen wir hier wirklich jeden Millimeter nutzen und zudem benötigen wir unbedingt wieder abschließbare aber einsehbare Unterbringungsmöglichkeiten für zum Beispiel Tabakwaren.


Der Schlüssel

Auf der Fensterbank vor dem Leergutautomaten lag ein Schlüsselbund. Lange kann er noch nicht dort gelegen haben, denn bei einem meiner vielen Wege am Automaten vorbei, wäre er mir aufgefallen. Ein Kunde oder eine Kundin konnte ich aber nicht mehr in der Nähe der Leergutannahme ausmachen.

Eine Kollegin erinnerte sich: "Da hatte vor ein paar Minuten eine blonde Frau mit Rucksack Leergut abgegeben, der Schlüssel kann eigentlich nur von ihr sein."

Ich schnappte mir den Schlüssel und suchte den ganzen Laden nach dieser Frau ab. Plötzlich erspähte ich sie an der Kasse stehend. Als ich vorne ankam, ging die Kundin gerade aus der Ladentür und bog nach rechts ab. Ich sprintete los, hüpfte über die Schranke und holte die Frau einige Meter neben der Tür wieder ein. Sie stand neben ihrem Fahrrad, ich schnaufend daneben, aber immerhin war es tatsächlich ihr Schlüsselbund, das sie dankend entgegennahm.

Hätte mich aber gar nicht so zu beeilen brauchen. An dem Schlüsselbund befand sich nämlich auch der Fahrradschlüssel der jungen Dame, so dass sie wohl spätestens eine Minute später ohnehin wieder in den Laden gekommen wäre. :-)

Taube

Meine Mitarbeiterin an der Kasse rief eben über die interne Leitung an, um mitzuteilen, dass wir eine Taube im Laden hätten. Damit war keine Kundin gemeint, die Hilfe benötigen würde, sondern einer dieser grauen Vertreter der Columbidae. Sie flatterte auch gar nicht wild hin und her oder flog durch den Laden, sondern hockte relativ friedlich auf unserer Fensterbank, wo ich sie nach zwei Fehlversuchen auch schließlich greifen konnte.

Da das alles ganz schnell ging, gibt es leider keine besseren Fotos als diesen Ausschnitt aus der Videoaufzeichnung. Dem Vogel ging es augenscheinlich gut, draußen schwirrte die Taube jedenfalls sofort ab und flog über die Dächer.