Skip to content

Hof aufgeräumt, überwiegend zumindest …

Der Tag begann für uns heute um 7:30 Uhr damit, den ersten Schutt in den Anhänger zu schaufeln und unmittelbar im Anschluss daran diese erste Fuhre auch zum Recyclinghof zu bringen. Als wir wieder zur Firma zurückkamen, waren bereits die extra für diesen Tag geplanten Kollegen eingetroffen und so haben wir alle zusammen heute großen "Frühjahrsputz" bei uns auf dem Hof gemacht. Der Schutt ist fast komplett entsorgt, die Schachtring-Blumenkübel sind, wie bereits im Sommer 2020 geplant, umgestaltet und nach 17 Jahren auch mal gedüngt worden, herumliegender Metallschrott und noch etwas Sperrmüll ist entsorgt und ansonsten haben die Kollegen unmittelbar am Gebäude wucherndes Grünzeug entfernt.

Anhänger voll Schutt, die erste Fuhre:



Zwei unserer Haufen nebeneinander auf dem Recyclinghof. Insgesamt waren wir vier mal (!) dort hingefahren und haben so insgesamt etwas über vier Tonnen Material abgefahren.



So sieht es jetzt bei uns aus. Ein bisschen Zeugs liegt dort noch in der Ecke, aber die große Masse ist weg. Ich bilde mir irgendwie ein, dass die Moschee-Leute sich eins feixen, weil sie denken, dass deren Beschwerde bei unserer Hausverwaltung diese Entsorgung bewirkt hat. Letztendlich war es ja nun so, dass ich den Haufen einfach nicht mehr sehen konnte …

Jetzt könnte man da vier Parkplätze mit Markierungsfarbe (ob die 10 Jahre alte Dose noch gut ist?) einzeichnen und diese mit abschließbaren Sperrbügeln oder Pfosten freihalten. Aber das erst in einem weiteren Schritt …


Späte Rechnung für das Halteverbot

Er erinnert euch noch an das Halteverbot auf dem Parkstreifen vor dem Laden, das wir für die Zeit unseres Umbaus im September 2018 eingerichtet hatten? Macht nichts, ich hatte das auch nicht mehr auf dem Schirm. Das ist seit über drei Jahren erledigt:



Erledigt? Denkste!

Die Firma, die damals die Schilder aufgestellt hatte, habe ich natürlich längst bezahlt. Dass die Stadt Bremen für Aktion auch Geld sehen möchte, kann man verstehen, aber wenn so eine Forderung über drei Jahre später erst gestellt wird, guckt man als Gläubiger, dessen man sich gar nicht mehr bewusst war, im ersten Moment schon etwas blöde aus der Wäsche. Aber die Erklärung wird direkt mitgeliefert: Die Festsetzungsfrist beträgt vier Jahre und beginnt mit dem Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Ansprüche aus dem Jahr 2018 können demnächst bis zum Ende des Jahres 2022 festgesetzt werden.

Manche Überraschungen kommen eben überraschend. (Der Schmerz hält sich jedoch in Grenzen, wir reden hier von einem Betrag in Höhe von unter 30 Euro. Das schafft mancher Raucher in einer halben Woche.)


Ex: Die Leuchten im Windfang

In kleinen Schritten geht es hier auch mit den Elektroarbeiten weiter: Die (ohnehin schon seit Monaten deaktivieren) Leuchten im Windfang sind heute verschwunden. Damit ist der Platz frei, um ein mittelgroßes Element unserer neuen Lichtbänder dort aufzuhängen. Die Zuleitung liegt bereits (der Kringel rechts im Bild), das reine Anschließen ist dann mit ein paar Handgriffen erledigt.

Wenn erstmal alle alten Lichtbänder demontiert sind, wir die Decke ziemlich traurig aussehen. Vergilbt-hellgraue Grundfarbe mit schmutzig-dunkelgrauen Streifen dazwischen. Aber dann, ja dann, dann kommt der Maler! :-)

(Ist doch eigentlich cool, dass es so lange dauert. Betracht das Blog hier doch wie eine Daily Soap, eine endlose Serie, in der immer Neues geschieht, in der sich Handlungsstränge kreuzen, alte verschwinden und neue wieder auftauchen. Solange ich hier schreibe und solange ich diesen Laden betreibe, wird es an Inhalten nicht mangeln.)


5 x 6 mm²

Die große Baustelle Elektroinstallation ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Arbeiten sind zwar (für mich) überschaubar, aber in der Summe eben doch eine ganze Menge. Vor allem tauchen immer mal wieder Dinge auf, die wir ursprünglich nicht bedacht hatten, die aber irgendwie Strom bekommen müssen.

Zum Beispiel die beiden großen Wärmetauscher, die hier an der Decke hängen und Drehstrom benötigen. Die Zuleitungen sind irgendwo in den Wänden oder in der Decke versteckt und so muss auch da jetzt eine neue Leitung hin. Von unserem Verteiler im Keller bis zum Kleinverteiler für die Wärmetauscher sind es rund 50 Meter, die unser Elektriker derzeit mit in unsere glücklicherweise und vorausschauend großzügig dimensionierten Brüstungskanäle frickelt …


Die ständigen Umbauten

Eine ältere Kundin war gerade etwas enttäuscht darüber, dass ihr gewünschtes Produkt nicht mehr wie gewohnt im Regal am Eingang sondern nun über den Tiefkühltruhen im hinteren Bereich des Marktes stand. Sie kommentierte die Situation mit den enttäuschten Worten, dass ja bei uns ständig alles umgebaut würde.

Ja, bei so einem 18-Jahre-Turnus kommt schon Hektik auf. :-P

Erledigt: Steckdosen für die Cola-Kühlschränke

Die beiden Steckdosen sind übrigens inzwischen montiert und auf eine eigene Sicherung aufgelegt. Kleiner Irrtum in der Praxis: Die Anschlusskabel sind nicht so lang, dass jeder Kühler in eine eigene Steckdose kann, also hängen sie jetzt weiterhin zusammen an einer Dreier-Steckdose. ist aber auch egal, da die beiden Steckdosen ohnehin gemeinsam abgesichert sind.

So hat man da in der Ecke noch mal eine Stromversorgung, falls da irgendwelcher elektrischer Firlefanz, beleuchtet, bewegt oder düdelnd, seine Aufgabe erledigen soll. ;-)


Steckdosen für die Cola-Kühlschränke

Seit gestern ist der Elektriker wieder hier bei uns zugange. Es fehlen noch einige Steckdosen und vor allem die Beleuchtung im Lager muss noch erneuert werden. Das sind dann aber auch fast schon die letzten Baustellen im Rahmen unserer kompletten Erneuerung der Elektroinstallation.

Die beiden Cola-Kühlschränke hängen seit zwei Jahren an einem Verlängerungskabel, das bei uns im Büro eingesteckt ist. Im Idealfall erledigt sich das heute schon, denn in das senkrechte Stück des Brüstungskanals kommt nun eine Doppelsteckdose:


Rohrbögen an der Decke

Zwei unserer neuen Lichtbänder sind in der Mitte unterbrochen und werden um rund einen Meter seitlich versetzt fortgeführt. Wie wir die Verbindung vom ersten zum zweiten Teil herstellen könnten, geisterte eine ganze Weile in meinem Kopf herum. Leerrohre oder Kabelkanäle hätte ich an der Decke montiert.

Unser Elektriker fand die Idee mit den Leerrohren gut. Die KuPa-Rohre (Kunststoffpanzer-Leerrohr) gibt es in unterschiedlichen Durchmessern und es gibt davon nicht nur gerade Stücke, sondern auch Bögen. So hat er zweimal diese Konstruktion hier untergebracht: Aus dem ersten Stück Lichtband raus, im 90-Grad-Bogen nach oben an die Decke, denn ein Stück zur Seite, 90-Grad-Bogen, dann bis zum zweiten Stück Lichtband rüber und dann in einem weiteren 90-Grad-Bogen wieder runter bis zur Kabeldurchführung im Gehäuse.

Sieht etwas wild aus, ist aber irgendwie auch genial. :-D


Die Elektriker sind da!

Endlich geht es hier weiter. Die Elektriker sind da, wir haben mit dem Meister noch einmal alle Aufgaben an den Gesellen und seinen Azubi übertragen und die werden da jetzt ganz motiviert anfangen.

Mit richtig viel Glück lässt sich heute Abend schon ein Teil der Ladenbeleuchtung über die neue Technik schalten, aber vermutlich wird es wohl eher morgen etwas werden.

Fotos folgen, aktuell richten sie gerade ihre Baustelle ein. :-)

Ab Dienstag Elektroarbeiten

Am Dienstag geht es hier endlich mit den Arbeiten an der Elektrik weiter. Der erste Schritt wird sein, dass an erreichbarer Stelle im Lager ein kleiner Sicherungskasten / Unterverteiler installiert wird, der mit Schaltern ausgestattet wird. Mit diesen Schaltern werden dann die Schütze im großen Verteilerschrank im Keller angesteuert, über die dann direkt die Marktbeleuchtung geschaltet wird.

Der kleine Kasten kommt im Lager über unsere Leergutkasse. Aber nicht so ein kleiner einreihiger wie in diesem Bild, dass ich vor über einem Jahr mal zusammengebastelt hatte, sondern ein dreireihiger. Das tut nicht weh (weder vom Platz noch von den Anschaffungskosten), bietet aber genug Platz für eventuelle zukünftige Erweiterungen.
In einem kleinen Kabelkanal (pink) verlaufen dann die Steuerleitungen runter in den Keller. In der Theorie klingt das bislang alles ganz gut und auch der Elektriker-Meister hatte keine Einwände.


Keine Halteklammern für die Lichtbänder

Nun haben wir noch zwei weitere Lichtbänder montiert. Eine einzige Reihe, genau vor den Schaufenstern über unserer zweiten Kasse, fehlt noch und wäre eigentlich inzwischen auch schon dran, wenn uns nicht das Material ausgegangen wäre.

Die Tragschienen werden mit Klammern ("Krallen") bestückt, in denen eine Öse steckt, mit denen das System an Haken oder an Ketten befestigt werden kann. Auf diesem Bild könnt ihr so eine Kralle sehen. Dummerweise hatte unser "alter" Elektriker damals den Materialbedarf anders ermittelt, als es schließlich tatsächlich benötigt wurde, oder irgendetwas anderes ist schiefgelaufen, aber wir haben nicht genug von diesen Krallen. 20 Stück fehlen uns, um die Beleuchtung im Laden zu vervollständigen und schließlich auch aus diesem Material hier im Lager die neue Beleuchtung zu installieren.

Jetzt müssen wir die also erst einmal bei einem Fachgroßhändler hier um die Ecke bestellen und dann können wir die Lichtband-Baustelle auch endlich abschließen und der Elektriker kann ans Werk gehen.

Lichtbänder und Elektrikertermin

Inzwischen haben wir für die neuen Lichtbänder nicht nur die Löcher für die Dübel angezeichnet, sondern auch schon sämtliche Dübel befestigt.

Ein weiteres Lichtband haben wir auch schon aufgehängt, das ist reine Fleißarbeit, wenn die Vorbereitungen erledigt sind. Jetzt fehlen nur noch drei Lichtbänder und dann kann das ganze Material im Grund schon angeschlossen werden. Das soll dann aber bitte der Elektriker machen. Nicht, dass ich fünf Adern pro Lichtband nicht abisolieren und in die Klemmen stecken könnte. Das kann auch ein Elektriker nicht besser. Aber da ist noch mehr zu tun. Die Schaltschütze in unserem neuen ("neuen") Verteilerschrank müssen entsprechend angeklemmt werden und um diese zu schalten brauchen wir noch hier oben im Lager eine entsprechende Möglichkeit. Dazu muss die Beleuchtung im Lager neu gemacht werden, die Stromversorgungen für die Papppresse und den Leergutautomaten müssen auf den neuen Verteiler gelegt werden, und, und, und …

Ich habe das schon (fast) alles im Kopf, immerhin laufe ich hier täglich durch und kann mir Gedanken machen, aber detailliert werden wir das am Dienstag besprechen. Da habe ich hier nämlich vormittags einen Termin mit dem Elektriker. Hoffentlich geht es dann endlich mit Vollgas weiter. :-)

Sämtliche Lichtbänder angezeichnet!

Hurrah! Wir haben heute ein entscheidendes Teilstück für die Modernisierung der Beleuchtung hier im Markt geschafft: Sämtliche Bohrlöcher für die Befestigungen sind angezeichnet.

Das klingt weniger aufwändig, als es ist / war, denn man muss ständig zwischen den Kunden hantieren und über deren Köpfe und die Regale / Kühlanlagen etc. hinweg eine gerade Reihe hinbekommen.

Der Linienlaser war dazu ein unverzichtbares Hilfsmittel. Sobald er ausgerichtet war, brauchten wir nur noch in gleichmäßigen Abständen die Punkte an die Decke zu malen.

Ab jetzt geht es mit reiner Fleißarbeit weiter: Akkuschrauber mit 12er-Bohrer, Dübel reinsetzen, Ringschraube reindrehen, fertig. Daran kommen dann die Tragschienen, schließlich die Einsätze und am Schluss die (bei LEDs nicht notwendigen) Reflektoren, die man hier eher als Lampenschirme für die ansprechendere Optik bezeichnen könnte.

Zeitgefühl

Eine Frau, die mir zumindest als Gelegenheits-Stammkundin nicht unbekannt war, sprach mich an und lobte an unserem Laden, dass es bei uns immer Abwechslung gäbe und wir auch immer mal was neu machen würden.

In die Richtung blickend, aus der sie kam, überlegte ich laut, was sich denn da kürzlich verändert haben könnte. Mir fiel nichts ein, für die Aufnahme der drei Regalböden mit Lindt-Schokolade wirkte ihr Lob etwas zu pathetisch.

"Na, da an der Wand zum Beispiel, da standen doch erst noch die Tiefkühltruhen", erklärte sie und zeigte in Richtung Brotregal. Ich sah sie irritiert an und fragte, wann sie zuletzt hier war – immerhin ist der große Umbau inzwischen schon über zwei Jahre her. Sie sagte, dass das im Dezember gewesen sei, aber da lagen wohl noch ein paar mehr Monate dazwischen. Ooops. :-)

Wo ist die H-Milch denn jetzt?!

Ein Stammkunde sprach mich an und erkundigte sich, wo wir denn "jetzt" die H-Milch hingeräumt hätten. Noch bevor ich antworten konnte, warf er nach einer kurzen Pause ein: "Aber das ist ja normal, dass Läden immer alles umbauen. Verkaufspsychologie, damit die Kunden mehr kaufen. Kennt man ja."

Ich versicherte ihm, dass die H-Milch seit dem Umbau vor über zwei Jahren nicht mehr umgestellt wurde. "Nee", sagte er, "kann nicht sein. Die stand doch erst noch da vorne in der Ecke beim Kühlregal."

Da stand sie bis vor dem Umbau, ja. Aber inzwischen wirklich schon seit zwei Jahren im neuen Regal. Er wollte es nicht glauben, aber auch mir kommt es noch nicht so vor, als ob es schon so lange her ist. Das muss ich ja ehrlich zugeben … :o