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Mehr Glück als Verstand

So kann es passieren, wenn man beim Abbauen eines Regals zu optimistisch hinsichtlich der Stabilität der in dem Moment (relativ) frei stehenden Säulen ist. Die eine, die ich nicht im Blick hatte, fiel um und hat dabei die ursprünglich stabil stehende Säule umgeworfen. Beide zusammen sind dann schwungvoll in das Weinregal gekracht und haben mit einigen Flaschen Rotwein Kegeln gespielt.

Zum Glück sind sämtliche Flaschen bei der Aktion heile geblieben, ansonsten wäre ich wohl für den Rest des Tages gänzlich bedient gewesen … :-P


Abbau der alten Verflüssiger

Da verschwinden sie, unsere beiden alten Verflüssiger von der Verbundanlage (oben) und auch den drei Tiefkühl-Kreisläufen (unteres Bild).

Das neue System wird erst morgen geliefert. Der Rückkühler ist zwar insgesamt um einiges größer, aber deutlich effizienter und, das wird die Nachbarn freuen, vor allem leiser.




Kühlregal-Abbau (1)

Jetzt geht es hier richtig zur Sache: Die ganzen Einbauten der beiden kleinen Kühlregale kommen raus, alles was reines Metall ist, wird direkt entsorgt. Elektronikkomponenten, Dämmschaum, Kupferrohre und Plastikteile werden natürlich gesondert behandelt.

Momentan sind die Geräte übrigens noch "kalt", also voll im Betrieb. An den Kältemittelkreislauf werden wir wohl erst später gehen, da wir die restliche Ware aus dem großen Kühlregal dann in die beiden "Coolboxen" stellen werden und dann die komplette große Verbundanlage außer Betrieb nehmen werden.

Sieht schon echt krass aus, wenngleich mir so ein Anblick natürlich auch nicht gänzlich unbekannt ist. Traurig? Nein, immer noch nicht. Es geht vorwärts, die alten Geräte kommen weg. Juhu! :-)




Donnerstag: Wurstkühlregalabbau

Es gibt eine neue Planung in unserem Umbau: Den restlichen Inhalt des Wurstkühlregals werden wir in eines der morgen gelieferten Kühlregale umpacken und dann das alte Gerät schon mal außer Betrieb nehmen und von der Stromversorgung und dem Kältekreislauf abtrennen. Am Donnerstag wird das Ding dann abgebaut und schon mal entsorgt.

Dann haben wir wortwörtlich schon mal einen großen Teil hier raus. Das klappt auch während der Öffnungszeit, die Elemente sind nicht nennenswert sperriger (im Gegenteil sogar) als die beiden Elemente des alten Tiefkühlschrankes. Aber so muss das nicht auch noch nächste Woche Montag passiere und wir haben vorab schon mal wieder etwas mehr Platz zum arbeiten.

Waschbecken-Deinstallation

In unserer alten Brötchenküche hat sich heute Nachmittag noch mehr getan. Wir haben bereits angefangen, die beiden Waschbecken und die Heißwassergeräte zu demontieren. Besonders der große Boiler mit seinen über 100 Litern Inhalt war spannend, da er ohne Druck durch das Frischwasser nur im Zeitlupentempo leer laufen wollte.

Morgen geht es an der Stelle weiter. Anschließend folgt noch der alte Lüftungskanal am oberen Ende der Wand und dann wird es eigentlich auch schon Zeit für die nächsten grobschlächtigeren Tätigkeiten. :-)


Halbe Ex-Bürodecke

Die halbe Decke aus dem alten Büro / Kühlraum ist schon raus. Inzwischen erschließt sich immer detaillierter, wie die gesamte Konstruktion aufgebaut ist. Es wird wohl (relativ) leicht, eine neue Decke einzuziehen, so dass diese mit der aus dem restlichen Laden in einer Ebene liegt.

Das sind jetzt rund 6qm Fläche:


Leeres, entkerntes, altes Büro

So sieht es inzwischen in meinem alten Büro aus: Alle Einbauten und die komplette Elektroinstallation sind entfernt und übrig ist der Stand, den wir damals hatten, bevor wir mein Büro dort eingebaut haben.

Aber hier geht es eben noch weiter. Ab jetzt kommt die alte Styropor-Putz-Decke (mal eine schöne Alternative zur Stroh-Putz-Decke) raus und spätestens dann sollte der neue Raum im Lager entstanden sein, damit unsere Brötchenbackstation umziehen kann.


Appes Geländer

Kleine vorbereitende Maßnahme für Montag: Das Geländer an der Treppe zur alten kleinen Rampe habe ich eben schon mal abgesägt. Wenn ich eine Trennscheibe für Stein hier hätte, würde ich ja schon mal einen Schlitz in die oberste Stufe der Treppe machen, aber das muss noch warten.




Klimaanlage aus dem alten Büro

Inzwischen wurde das Kältemittel aus der Klimaanlage in meinem ehemaligen Büro fachmännisch abgezogen (bzw. eigentlich in den Vorratsbehälter im Außengerät gepumpt) und das Innengerät ist bereits demontiert.

Dann kommen die restlichen Elektroinstallationen aus den Wänden und das Außengerät ab. Anschließend müssen die Löcher für Lüftung und Klimaanlagenleitungen wieder verschlossen werden. Dann kommt das Laminat raus und das ist dann der Zustand, in dem wir damals angefangen hatten, das Büro im Kühlraum aufzubauen. Nur hier geht es destruktiv weiter. Wenn das alles erledigt ist, wird die Deckenkonstruktion mitsamt den vier Stahlträgern verschwinden, an denen alles hängt. Wenn die Decke weg ist, hat man freie Sicht direkt unter die Dachhaut.
Weiter können wir dann erst mal nicht machen, dazu muss erst der neue Arbeitsraum im Hintergrund geschaffen werden, in dem sich dann Backofen und Arbeitsfläche befinden werden.

Aber jetzt konzentrieren wir uns erst mal auf das Pumpenmodul, das planmäßig Anfang nächster Woche hier angeliefert und eingebracht wird!


Paneelfreie Bürodecke und ein Loch

So sieht das alte Büro ohne Zwischendecke aus. In der Mitte und jeweils links und rechts erkennt man die vier Kanthölzer, an denen die Paneele befestigt waren. Dazwischen ist die alte (verputzte) Kühlraumdecke zu sehen. Getragen wird das alles von vier Stahlträgern, die zwischen Außenwand und der Wand, die abgerissen werden soll, liegen. Auf dem oberen Foto kann man durch das Loch auch den Stahlträger (leicht rostig, mit Styropor beklebt) erkennen:



Durch das Loch kann man übrigens noch mehr sehen, nämlich die Dachkonstruktion hier vom Markt. Aber daran hat sich in den ganzen Jahren überhaupt nichts geändert.

(Die alte Klimaanlage hängt übrigens noch, weil sie fachmännisch abgebaut werden soll/muss, denn schließlich befindet sich noch Kältemittel darin.)


Das laute Rumpeln

Die Deckenpaneele sind in Nut-und-Feder-Technik zusammengesteckt und bilden eine große zusammenhängende Fläche, die nur mit den kleinen Profilholzkrallen an den Balken unter der Decke befestigt ist. Nachdem ich mit der Brechstange etwas zu wenig schwungvoll gezogen hatte (wodurch der Impuls fehlte, ein einzelnes Paneel loszureißen), löste sich ein größerer Bereich, so dass unter dem eigenen Gewicht die einzelnen Krallen nachgaben.
Ich konnte die Konstruktion noch so lange hochhalten, bis ich mit einem Sprung zur Tür rausspringen konnte. Hinter mir rumpelte es laut und die gesamte restliche Deckenvertäfelung lag auf dem Fußboden.

Auch gut. :-)


Öffnen der Decke

Da die Gipskartonplatten bis hinter die Deckenvertäfelung reichen, habe ich nun erst mal die vier alten Deckenleuchten abgebaut und angefangen, die Paneele zu entfernen.

Ach, da ist noch die alte Decke drunter? Hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Ich dachte immer, dass man unter meiner alten Bürodecke direkt auf die Unterseite des Flachdachs vom Laden guckt:


Höhlenmalereien

Fundstücke an den Wänden in meinem alten Büro, die wir dort hinterlassen hatten, bevor die Trockenbauwand errichtet wurde: Ein "Fenster" (inkl. Schaltflächen an der oberen rechten Ecke) für den Blick auf Bäumen und Sonne – und an anderer Stelle der Text: "Björn? Der arbeitet im Kühlhaus."

Dass wir die alten Kritzeleien noch jemals mal wieder zu Gesicht bekommen würden, hatten wir damals vor knapp 12 Jahren auch nicht gedacht. :-D