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Der leise Rückkühler

Video vom Wärmetauscher unserer neuen Kühlanlagen. Kaum zu glauben, dass darüber die Abwärme von über 20m Kühlregal aus dem Gebäude geschaufelt wird.

Der Hinweistext im Video sollte alles sagen.

(Nur, dass mir ein Fehler passiert ist und die Presse nicht ab 0:38, sondern erst ab 1:12 zu hören ist. So kommt es, wenn man an so einem Clip noch mitten in der Nacht herumeditiert …)


Konsolen ohne Rückkühler

Hier ein Blick auf die vier wirklich massiven Konsolen, kurz bevor wir den Rückkühler von der Straße nach hinten auf den Hof transportiert haben.

Für den Größenvergleich: Links lehnt eine Leiter an der Wand!


Konterplatten

Da häufiger die Frage nach der Masse des Rückkühlers und der Beschaffenheit der Wand gefragt wurde: Das hält locker. Letztendlich verteilt sich das Gewicht auf vier große Konsolen, jede einzelne ist mit mehreren dicken Schrauben / Gewindestangen im Mauerwerk verankert und hat letztendlich nur noch 300kg zu halten. Ein Gewicht, die schon einer der Bolzen alleine tragen könnte.

Dennoch wurden vorsichts- und sicherheitshalber die oberen Halterungen der Konsolen durch die Wand durchgeführt und innen über dem Brotregal mit Konterplatten fixiert. Hält! :-) (Und muss nur noch mal gestrichen werden.)


Der Rückkühler bei Tageslicht

Im Markt herrscht ein unglaubliches Gewusel: Die Kältemonteure installieren die Kühlregale, der Elektriker legt Leitungen auf, die Regalteile wurden geliefert und die Ladenbauer sortieren das Material, die Tiefkühltruhen (SYYYYYDNEY!) werden angeliefert und müssen irgendwo hin – Chaos pur.

Dafür habe ich hier noch mal eine Ansicht von dem Wärmetauscher an der Rückwand. Das ist ein echtes Monstrum, nehmt nur mal die Tür als Maßstab (und die ist mit 2x1,15m Fläche schon nicht klein)!


Feierabendbilder 2 (Rückkühler)

Bis etwa halb zehn waren wir vorhin noch gemeinsam dabei, den gut eine Tonne schweren und mit über sieben Meter länge extrem unhandlichen Rückkühler vom Parkstreifen vor dem Laden über die Seitenstraße nach hinten auf den Hof und schließlich mit dem Stapler auf die vorher montierten Schwerlastkonsolen zu stellen. (Mein Mitleid mit den Nachbarn, es musste fertig werden. Wir haben es ja fast geschafft …)

Lasst die Bilderstrecke auf euch wirken, vor allem auch noch einmal, wie riesig dieses Ungetüm ist. Auf dem Mittleren Bild gibt es mal einen guten Vergleich mit dem großen Container für das Einwegleergut.

Ich werde jetzt ein paar Stunden Schlaf genießen und irgendwann zwischen 6 und 7 Uhr wieder in der Firma sein. Um sieben kommen auch die Monteure wieder (die offenbar ebenfalls keinen Schlaf in nennenswerter Menge benötigen) und dann soll ja morgen Vormittag schon die Anlage laufen.














Der Rückkühler

Der Rückkühler steht aktuell noch auf der Straße auf dem Parkstreifen, damit ihn jeder mal bewundern kann. Das Teil wiegt knapp 1,5 Tonnen und ist über sieben Meter lang. In den Hof über die Seitenstraße werden wir ihn erst nach 18 Uhr bringen, weil dann hier auf der Gastfeldstraße mit weniger Autoverkehr zu rechnen ist und das Gerät quer über alle (parkenden) Autos hinweg nach hinten bewegt werden muss.


Abbau der alten Verflüssiger

Da verschwinden sie, unsere beiden alten Verflüssiger von der Verbundanlage (oben) und auch den drei Tiefkühl-Kreisläufen (unteres Bild).

Das neue System wird erst morgen geliefert. Der Rückkühler ist zwar insgesamt um einiges größer, aber deutlich effizienter und, das wird die Nachbarn freuen, vor allem leiser.




Zwei alte Verflüssiger

Ein letzter Blick auf die Außengeräte der Kühl- und Klimaanlagen. Die beiden großen Wärmetauscher im oberen Bereich sind schon vollständig außer Betrieb und sowohl Strom- als auch Kältemittelleitungen sind schon entfernt, bzw. auf jeden Fall unten abgetrennt.

Morgen wird hier eine Arbeitsbühne angeliefert, mit deren Hilfe die alten Geräte abgebaut, aber vor allem der neue Wärmetauscher installieren wird. Statt der Verflüssiger haben wir dann einen sogenannten Rückkühler, da wir in der neuen Anlage nicht mehr mit einem unter Druck stehenden Gas für den Wärmetransport arbeiten, sondern mit Wasser.

33 Grad (2)

Über unseren (noch aktuellen) Kühlanlagen schwebt ein rasierklingenscharfes Damoklesschwert in Form des alten Kältemittels R404a, dass nicht mehr (oder nur noch in sehr geringen Mengen) produziert wird und dadurch sehr schwer zu bekommen und/oder sehr teuer ist. Unsere alte Anlage muss ja nur noch acht Wochen durchhalten, aber das muss sie auch schaffen.

Um jegliches Ausfallrisiko bei den aktuellen Temperaturen zumindest zu reduzieren, sind wir eben eine halbe Stunde auf dem Dach herumgerutscht und haben letztendlich einen Wasserschlauch in das Gehäuse des sogenannten Verflüssigers eingeführt, über den der Wärmetausche quasi noch eine aktive Zusatzkühlung in Form fließenden Wassers hat, die zudem bequem vom Wasserhahn im Lager aus zu steuern ist. :-)


"Die Liste" / Teil 21

Erledigt, weil erledigt. Also hinfällig, nicht abgearbeitet:

· Angebot für das Untergestell Kühlanlagen außen

Das war die augenscheinlich einzig sinnvolle Option, das Pumpenmodul unterzubringen. Auf einem Stahlgestell, so dass es in sicherer Höhe und stabil genug stand. Auf dem Gestell wären dann auch die Wärmetauscher (Anstelle der heutigen Verflüssiger) installiert worden.

Die Pumpe kommt in den Keller, die neuen Ventilatoren kommen direkt an die Wand. Damit hat sich das massive Untergestell erledigt. Damit ihr eine Vorstellung davon habt, was das für ein "Gestell" geworden wäre: Bauhöhe ca. 3 Meter und dann mit ca. 10 Quadratmetern Platz auf einer Plattform, auf der die Elemente der Kühlanlage gestanden hätten. Gesamtbelastung eine knappe Tonne.