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Rückwärts in die "Spielstraße"

Ein mir bis dato unbekannter Fahrer eines Lieferanten hat seinen Kleintransporter hier auf den Hof gestellt, statt vor dem Laden in zweiter Reihe zu halten.

Das ist nicht weiter ungewöhnlich und darum hatte ich zunächst nicht weiter darüber nachgedacht.

Nun ist es aber so, dass die Anwohner vor ein paar Jahren eine regelmäßige temporäre Sperrung erreicht haben. Während der Sommermonate wird die Kantstraße jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr zur Spielstraße, das Verkehrszeichen 250 ("Durchfahrt verboten", eigentlich "Verbot für Fahrzeuge") erlaubt nicht einmal die Durchfahrt mit dem Fahrrad. (Es wird auch für Fahrräder konsequent kein Platz gemacht, falls ich zum Beispiel mal vor 18 Uhr nach Hause fahren möchte …) Damit sich auch jeder an die verbotene Durchfahrt hält, werden vorne und hinten faltbare Absperrungen aufgestellt. Die Krönung des Unsinn ist eigentlich, dass diese Absperrung auch an regnerischen Tagen durchgezogen wird, auch wenn kein Kind draußen ist.

"Wie bist du da eben überhaupt auf den Hof gekommen?", wollte ich wissen. Na, wie wohl? Auf der Gastfeldstraßenseite, also am Ende der Einbahnstraße, die Absperrung weggeschoben und entgegen der Fahrtrichtung hier auf den Hof. Das war mal stumpf. :-)

Neue Presse auf dem LKW

Vorhin gegen 11 Uhr fuhr der LKW mit der neuen Presse im Bauch hier vor. Da der Laster nicht in die Seitenstraße fahren konnte, hat er die neue Maschine mit dem Gabelstapler die etwa 120 Meter bis hinten an unsere Rampe gefahren. Dazu gibt es gleich noch mehr zu sehen. :-)


Abladen auf Schutzstreifen

Seit Anfang der Woche gilt die Novelle der StVO. Darin enthalten ist auch eine Regelung bezüglich des Haltens auf dem Schutzstreifen, der unter anderem auch hier in der Gastfeldstraße eingezeichnet ist. Mit aller Regelmäßigkeit stehen bei uns morgens die LKW auf diesem Schutzstreifen, da es logistisch überhaupt nicht anders machbar ist. Fast alle Läden in einer Lage wie wir, bekommen ihre Ware so geliefert und irgendwo müssen die Lastwagen ja stehen.

Bei unseren Lieferanten macht sich gerade Unbehagen breit, vor allem natürlich bei den Fahrern. Denn bei einem Vergehen gibt es neben dem (relativ) kleinen Bußgeld auch noch einen Punkt in Flensburg, der auf deren privates Konto geht. Dass unter der Prämisse keine große Motivation herrscht, hier vor dem Laden die eingezeichnete Spur zu blockieren, ist klar. Nur wie soll es anders gehen?

Habe nun mal dem Amt für Straßen und Verkehr hier in Bremen die Problematik dargelegt. Irgendeine Lösung werden wir finden müssen, so ganz ohne Ware können wir hier nur schwer weitermachen.


Hinterlegte Postadresse

Inzwischen zum dritten Mal habe ich bei unserem Telefonanbieter um eine schriftliche Bestätigung der Kündigung des Telefonanschlusses in unserem Markt in der Münchener Straße gebeten. Die Kündigung ist dort längst angekommen und eine Bestätigung sei auch bereits schon an die hinterlegte Postadresse rausgegangen: "Geschworenenweg 29-33 ist doch richtig, oder?"

Ähm, nein. Die genannte Straße ist hier nur ein paar hundert Meter entfernt und fängt auch mit einem "G" an, aber das war's schon. Auch nicht versehentlich werde ich diese Anschrift angegeben haben, denn mit dem Geschworenenweg habe ich exakt nichts zu tun. Kurioserweise steht in der hinterlegten Adresse die gleiche Hausnummer wie hier in der Gastfeldstraße, wer weiß, was da bei der Eingabe der Adresse mal schiefgegangen war.

Aber nun soll der Brief noch einmal rausgehen, diesmal an die richtige Adresse. Hoffen wir's. Ganz so dringend ist das alles jedoch auch nicht, für den Anschluss darf ich nämlich ohnehin noch bis April 2021 bezahlen. Wäre eben nur schön, das Thema vollständig abhaken zu können.

Neue Heizung ins Haus

Aufgrund der Umstellung auf "H-Gas" war leider auch hier bei uns im Haus ein neuer Heizkessel fällig, da die alte Anlage nicht auf das neue Gas umzurüsten war. Die Arbeiten finden seit heute statt und werden wohl 2-3 Tage dauern. Bis dahin bleiben die Wohnungen oben kalt. Wir hier im Laden sind davon zum Glück nicht so extrem betroffen, die Wärmepumpe bringt genug Wärme hier rein. :-)

Das hier sind einige der Einzelteile des alten Gaskessels, die gerade vorm Gebäude zum Abtransport zusammengestellt werden:


Bestechung mit Merci

Unsere Anhänger-auf-dem-Parkstreifen-Technik haben wir inzwischen ganz gut perfektioniert und der Wunsch nach einem fest ausgeschilderten Halteverbot besteht bei mir im Grunde gar nicht mehr. Da parken dann ja ohnehin wieder Leute und man hat den Stress mit Polizei und Abschleppdienst. Das alles zu regeln dauert immer eine Weile, wir haben vor vielen Jahren mal rund eine Stunde auf den Abschlepper gewartet, aber dafür haben die Fahrer des Entsorgungsunternehmens normalerweise gar keine Zeit.

Da ist das mit dem Hänger die entspanntere Taktik. Illegal ist sie nicht, denn schließlich sind die Fahrzeuge angemeldet und dürfen dort eine Weile stehen, wie jedermann in § 12 Abs. 3 b der StVO selber nachlesen kann. Es erfordert nur etwas Aufwand, genau den richtigen Moment abzupassen, zu dem die von uns für den LKW benötigte Fläche nicht zugeparkt ist, und dann schnell den Anhänger dort abzustellen.

Mittlerweile sind auch ein paar unserer Nachbarn in das Spiel involviert. Es gibt hier ein paar Fahrzeuge, von denen wir die Besitzer kennen und auch wissen, wo sie wohnen. Die helfen dann bei unserer Aktion auch immer mal mit, in dem sie ihr Auto oder ihren Hänger irgendwo taktisch klug hinstellen.

Aber dafür gibt es ja die Großpackung Merci-Schokolade. :-)


Scheiben aus dem 2. OG

Durch eine kräftige Windböe ist vorhin ein Fenster im zweiten Obergeschoss hier Gebäude umgeschlagen, wodurch eine der zwei Scheiben der Doppelverglasung brach und die Einzelteile laut krachend genau vor unserer Ladentür auf dem Gehweg gelandet sind, wo sie beim Aufprall in unzählige kleinere Scherben zerbarsten.

Richtig, richtig großes Glück war es, dass kein Passant oder Kunde getroffen wurde. Das hätte ganz böse ins Auge gehen können. :-O


Unbekannter Hund

Heute Morgen saß ein paar Stunden dieses sympathische Kerlchen vor unserem Laden und hat in einer Tour gebellt. Da sich kein Besitzer finden ließ, rief mein Kollege letztendlich die Polizei an, die dann den halsbandlosen Hund "abgeführt" hat.

Ein wirklich hübsches Tier. Hoffentlich hat er sich nur verlaufen und kommt wieder zurück nach Hause und versauert nicht im Tierheim. :-(


Schlüsselsuche

Etwas ungewöhnlicher Aushang an einer unserer Schaufensterscheiben: Eine Kundin hat ihren Schlüssel irgendwo zwischen uns und der überübernächsten Straßenecke verloren und hat aus Verzweiflung dieses Stück unserer Kassenbonrolle beschriftet. Ob's noch hilft? Bislang wurde jedenfalls hier nicht abgegeben …


Altglas vorm Haus

Die Tonne für Altglas füllt sich bei uns in der Firma mit aller Regelmäßigkeit, vor allem mit Wein-, Bier- und Spirituosenflaschen. Es macht zwar keine große Mühe, die Tonne ins Auto zu laden und mit nach Hause zu nehmen und dort zur regelmäßigen Abholung an die Straße zu stellen, aber etwas peinlich ist es dann doch irgendwie schon. Die Leute müssen uns für die reinsten Spritis halten.

Also stelle ich sie immer bei den Nachbarn vor die Hütte. :-P


Abladen der Kühlregale / September 2018

Kurzer Videoschnipsel, wie die Kühlregal-Elemente im September 2018 im Rahmen unserer großen Umbaumaßnahme vom LKW abgeladen und auf den Parkstreifen gestellt werden. Hier sieht man mal so richtig die Dimensionen von den Geräten …


EKW auf dem Gehweg

Seit drei Tagen steht vor dem Laden ein fremder Einkaufswagen. Niemand kümmert sich darum und niemand hat Mitleid und bringt ihn wieder nach Hause. Aber immerhin hat er es noch nicht zu uns in den Laden geschafft. Seit wir die dunklen Wagen haben, ist bei sowas die Verwechselungsgefahr hoffentlich ohnehin etwas kleiner.


Donuts, Berliner, Pizza, Kaffee

Hier ist alles fertig, der Umzug startet auch gerade – alles perfekt! :-)

(Außer, dass genau vor dem Laden ein Wagen mit einer gaaaaanz geringfügig überdimensionierten Musikanlage steht, die ausgiebig ausgefahren wird. Leider hat der Wagen die Nummer 168 und wird uns bis zum Ende des Umzugs beglücken …)