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Scheiben aus dem 2. OG

Durch eine kräftige Windböe ist vorhin ein Fenster im zweiten Obergeschoss hier Gebäude umgeschlagen, wodurch eine der zwei Scheiben der Doppelverglasung brach und die Einzelteile laut krachend genau vor unserer Ladentür auf dem Gehweg gelandet sind, wo sie beim Aufprall in unzählige kleinere Scherben zerbarsten.

Richtig, richtig großes Glück war es, dass kein Passant oder Kunde getroffen wurde. Das hätte ganz böse ins Auge gehen können. :-O


Geflickter Gehweg

Die schon letzten Sommer beim Amt für Straßen und Verkehr gemeldete Stolperfalle wurde, nachdem die Kollegen das während meines Urlaubs erneut gemeldet hatten, im Grunde unverzüglich ausgebessert.

Geht das jetzt als schnell oder langsam gelöst durch? Hmm …


Gum-Wall

Anruf einer Firma, die ein Konzept namens "Gum Wall" installiert. Ob es exakt die waren, die man bei der Suche im Web findet, weiß ich nicht. Auch nicht, ob der Anruf vom Hersteller kam oder von einer Firma, die diese Kästen nur vertreibt – aber die Vorgehensweise fand ich schon etwas sonderlich: Das wäre angeblich bei uns innerhalb der Edeka ausgiebig kommuniziert worden und irgendjemand "von der Edeka", dessen Name mir überhaupt nichts sagte, hätte den Wunsch geäußert, vor/an jedem Markt so eine Kaugummiwand zu installieren, weswegen mich gerne Außendienstler Herr Xyz besuchen würde.

Der ganze Anruf hatte einen "Überbügel-Charakter" und wirkte auf mich wenig seriös und da wir bei uns im und vorm Laden und auch auf dem Gehweg kein Problem mit achtlos weggeworfenen Kaugummis haben, hatte sich das dann ohnehin schon erledigt. :-)

Unbekannter Hund

Heute Morgen saß ein paar Stunden dieses sympathische Kerlchen vor unserem Laden und hat in einer Tour gebellt. Da sich kein Besitzer finden ließ, rief mein Kollege letztendlich die Polizei an, die dann den halsbandlosen Hund "abgeführt" hat.

Ein wirklich hübsches Tier. Hoffentlich hat er sich nur verlaufen und kommt wieder zurück nach Hause und versauert nicht im Tierheim. :-(


Schmerzfreies Gehwegblockieren

Die Enge hier bei uns in der Gegend habe ich ja nun schon häufiger in allen Facetten hier im Blog dargestellt und mir dadurch auch für mein / unser eigenes Verhalten häufiger schon Kritik einfangen müssen.

Aber das ist ja nicht nur bei uns so, auch bei anderen Läden ist man da recht schmerzfrei – so zum Beispiel beim Penny an der Ecke, der an den Liefertagen auch mal für längere Zeit den halben Gehweg mit Rollcontainern, Paletten und Altpapier blockiert … Nicht falsch verstehen, das soll jetzt kein Fingerzeig oder "Penny-Bashing" sein, sondern eher das Gegenteil davon. :-)


Altglas vorm Haus

Die Tonne für Altglas füllt sich bei uns in der Firma mit aller Regelmäßigkeit, vor allem mit Wein-, Bier- und Spirituosenflaschen. Es macht zwar keine große Mühe, die Tonne ins Auto zu laden und mit nach Hause zu nehmen und dort zur regelmäßigen Abholung an die Straße zu stellen, aber etwas peinlich ist es dann doch irgendwie schon. Die Leute müssen uns für die reinsten Spritis halten.

Also stelle ich sie immer bei den Nachbarn vor die Hütte. :-P


EKW auf dem Gehweg

Seit drei Tagen steht vor dem Laden ein fremder Einkaufswagen. Niemand kümmert sich darum und niemand hat Mitleid und bringt ihn wieder nach Hause. Aber immerhin hat er es noch nicht zu uns in den Laden geschafft. Seit wir die dunklen Wagen haben, ist bei sowas die Verwechselungsgefahr hoffentlich ohnehin etwas kleiner.


Zeitungsverkäufer

Im Laufe der Zeit hatten wir schon sehr viele Leute, die hier vor dem Laden gebettelt oder sich auf andere Art und Weise hier vor dem Haus niedergelassen haben. Die meisten waren irgendwie unangenehm. Haben entweder die Kunden / Passanten aktiv angebettelt, unseren Eingangsbereich oder sogar die Türen blockiert oder haben sich mit ihrem gesamten Hab und Gut auf dem Gehweg ausgebreitet oder letzteren mit irgendwelchen Flüssigkeiten oder sonstigen Ausscheidungen besudelt.

Bis auf einen.

Seit einer Weile taucht immer wieder ein jüngerer Mann auf, der kaum Deutsch spricht und einfach nur seine Obdachlosenzeitungen anbietet. Er steht hier neben der Tür, ist noch nie durch seine Erscheinung unangenehm aufgefallen und hat noch nie jemanden belästigt. Im Gegenteil sogar: Leuten mit Rollator oder Kinderwagen hält er die Tür auf, sammelt herumliegenden Müll ein und schnappt sich manchmal sogar unseren Besen, um den Gehweg oder sogar mal bei uns im Eingang grob durchzufegen.

Auch heute stand er wieder dort und wir konnten es uns nicht nehmen lassen, ihm auch eine kleine weihnachtliche Aufmerksamkeit zu geben. Das wird an seiner Situation sicherlich nichts ändern, aber versüßt ihm vielleicht ein wenig die Weihnachtstage.

Stolpersteine (2)

Ich hatte das nach meiner Meldung beim Amt für Straßen und Verkehr nicht weiter verfolgt, aber heute ist ein Rollbehälter mit Ware an der Kante hängengeblieben, ist dabei beinahe umgekippt und hätte dann einen Kollegen unter sich begraben, was mindestens schmerzhaft geworden wäre. Das sind dann die Momente, wo es definitiv nicht mehr lustig ist.

Also werde ich da gleich mal anrufen und diesmal nicht nur eine E-Mail schicken. Sofern da jemand erreichbar ist, ansonsten spätestens am Anfang des neuen Jahres …

Rote Sprühfarbe in der Einfahrt?

Als ich mit einem Kollegen hier in der Einfahrt zum Hof stand, staunte ich nicht schlecht: Warum hat da jemand mit roter Sprühfarbe die Fugen markiert? Bestimmt, weil die Steine etwas auseinandergerutscht sind und eine Stolperfalle darstellen. Aber warum nur so ein paar Fugen? Irgendwie ergab das keinen Sinn.

Hatte etwas gedauert, bis wir darauf kamen, dass das gar keine Sprühfarbe ist. Die roten Stellen entstanden durch das Sonnenlicht, welches durch die roten Scheiben einer Veranda-Einfassung im Nachbarhaus auf den Boden schien. Da die Scheiben den selben Abstand wie die Steine haben, ergab sich diese etwas kuriose Staffelung:


Stolpersteine

Einer unserer Lieferanten hat sich beschwert: Die Bauarbeiter, die hier im Juni vor der Tür den Gehweg geöffnet hatten, haben die Steine so hingelegt, dass an einer Stelle eine gemeine Stolperkante entstanden ist. Das zum einen, andererseits bleibt man an der Kante auch immer wieder mit den (vollen = schweren) Rollbehältern hängen.

Werde ich dann mal ans Amt für Straßen und Verkehr weiterleiten.


Gemüsekisten mit Gemüsekisten als Deckel

Entweder habe ich das gestern nicht beachtet oder die Sonne war nicht so intensiv. Heute wird unser Gemüse (okay, bevor wieder was sagt: Obst!) vor dem Laden in der Sonne regelrecht gegart. Gerade die Pflaumen und blauen Trauben heizen sich immens auf.

Da wir im Laden auch keinen Platz haben, haben wir die Ware eben mit zusammengeklappten Gemüsekisten (die natürlich auch Obst beinhalten können) abgedeckt. Sieht zwar nicht so toll aus, aber spätestens wenn die Sonne so weit gewandert ist, dass der Bereich wieder im Schatten liegt, kommen die Deckel wieder weg.

Besser als Grillgemüse Dörrobst. :-D


Wie ein persönlicher Angriff

Genau vor der Ladentür, auf unserem Waschbetonsockel, saß eben ein Verkäufer von Obdachlosenzeitungen und hatte sein Sortiment in der Ecke rechts neben dem neuen alten Gemüsegestell und vor dem Mülleimer, den er für Kunden unerreichbar in die Ecke hinter der Tür geschoben hatte, ausgebreitet.

Er war zum Glück nett und kooperativ und sitzt nun auf der anderen Gehwegseite zwischen den Fahrradständern auf einem kleinen Möbelstück, das einem Nachttisch nicht unähnlich ist.