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Öltransport

Nach verschiedenen Sorten Alkohol mal ein etwas harmloserer Flaschentransport.
Da bei meinem alten MTB das Tretlager etwas knirscht, war ich unterwegs geneigt, einen Teil des Inhalts der Biskin-Flasche in den Antrieb zu schütten. Aber einerseits hätte es das Problem nicht nachhaltig gelöst (nach >15 Jahren sind die Lager wohl mal am Ende), zum anderen gehört Pflanzenöl einfach nicht auf mechanische Bauteile.

(Nicht das Stevens. Ich habe mehrere Räder, die ich nach Lust und Laune fahre.)


Sitzrohr-Bruch nach einem halben Jahr

Glückwunsch: Bei meinem gerade erst einem halben Jahr alten Fahrrad ist das obere Ende des Sitzrohres gebrochen. Ein deutlich erkennbarer Riss zieht sich quer durch das Rohr, das Material hängt nur noch an einer kleinen Ecke zusammen. Das ist natürlich unglaublich ärgerlich (vor allem jetzt, wo das Wetter endlich mal besser wird) und ich bin froh, dass ich noch mal altes Schönwetter-Mountainbike als Reserve-Fahrrad habe.

Wüsste zu gerne, wie das passiert sein mag. Überbeanspruchung durch unsachgemäßen Gebrauch dürfte es nicht sein. Ich bin zwar kein Leichtgewicht, aber mit einer ausreichend langen Sattelstütze und relativ normaler Fahrweise dürfte das selbst mit meiner Statur nicht einfach so passiert sein. Besagtes altes Mountainbike fahre ich seit 15 Jahren. Der Riss verläuft genau bündig mit der Schweißnaht, vielleicht ist da beim Zusammenschweißen des Rahmens irgendwas schiefgelaufen? Bin mal gespannt, wie das noch weitergeht und irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass der Hersteller mir noch mit irgendwelchen Begründungen für eine Nichtreparatur das Leben schwer machen wird. Buuuhuu. :'(


6013,4 km (Bis jetzt!)

Zugegebenermaßen habe ich seit Samstag keinen Meter mehr auf dem Fahrrad zurückgelegt. Das lag gar nicht mal an den Temperaturen, da sind wir inzwischen auch bei Werten um den Gefrierpunkt recht schmerzfrei, aber der Dauer- oder in starken Schauern auftretende Regen hat mich bis einschließlich heute erfolgreich davon abgehalten. Da hilft auch keine wasserdichte Jacke, als Brillenträger ist die Fahrt durch Regen einfach nur komplett unspaßig.

Was ich eigentlich sagen wollte: Wenn ich hier erzähle, dass ich "viel Fahrradfahre", meine ich das durchaus auch so. Ich logge jede Fahrt mit Runtastic "Adidas Running" (nein mit Strava werde ich nicht warm) und habe inzwischen mein selbst gestecktes Ziel von 5000 Kilometern in diesem Jahr um mittlerweile mehr als 20 % überschritten. Der Löwenanteil dieser Fahrten besteht aus dem Weg zwischen Wohnort und Firma, alles Strecken, die ich nun stolz nicht mit dem Auto zurückgelegt habe.


Fahrrad und Schmuddelwetter

Bei Schmuddelwetter mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, bringt gewisse Nachteile mit sich. Diese Verunreinigungen lassen sich zum Glück fast vollständig mit einer Bürste entfernen, so dass Umziehen nicht notwendig ist – aber das ist definitiv eines der Argumente für die Verwendung des Kraftfahrzeugs. :-P


Planung: Fahrradständer neben der Rampe

Mein Fahrrad stelle ich zwar gewöhnlich hier in den Keller, aber außer mir kommen auch viele Mitarbeiter mit dem Rad zur Firma. Bislang stehen die Räder entweder einfach nur abgeschlossen so auf dem Hof herum oder waren an eines der Geländer hier gekettet.

Dieser Platz im Schutz der vergrößerten Rampe zwang sich mir vor ein paar Tagen förmlich auf, zu einem Fahrradständer umgewandelt zu werden. Das mache ich aber erst, wenn die Bauarbeiten an der Rampe endgültig abgeschlossen sind. Bis dahin ist noch etwas Zeit, darüber nachzudenken, was genau für eine Konstruktion dort hinkommen wird. Auf jeden Fall, darüber gibt es keine Diskussion, werden es Bügel sein, an denen man die Räder am Rahmen richtig anschließen kann. Also nicht nur kleine Halterungen für die Vorderräder.


Blaue Stunde auf der Fähre

Eigentlich ja eher "Warten auf die Fähre in der blauen Stunde" … :-)

Wer täglich über die Weser pendelt wird sich vermutlich nicht so sehr über solche Momente freuen, aber für mich als gelegentlicher Gast auf der Weserfähre ist es immer wieder eine Freude, auf dem Wasser zu sein. In diesem Fall natürlich wieder mit dem Fahrrad auf dem Weg von der Halle nach Hause.


Rote Kreuze in den Dales

Ein ausgedehnter Blick mit Google Earth in eine der (für mich) schönsten Gegenden auf diesem Planeten begann mit einer mir bis dato unbekannten Fehlermeldung – oder wie auch immer man das Overlay-Bild mit den roten Kreuzen bezeichnen soll. Nach einem Neustart funktionierte alles wieder einwandfrei. Was mag das wohl gewesen sein? Die Bildinformationen sind ja generell vorhanden. Kleine Ladehemmung vielleicht. :-P

In den Dales werde ich definitiv mal Urlaub mit dem Fahrrad machen. Ich bekomme buchstäblich Herzklopfen vor Freude beim Anblick dieser Landschaften.


Radfahr-Bilanz Juli 2020

Mit meinem gestrigen Weg nach Hause habe ich im Juli die 750 mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer geschafft. Der Löwenanteil davon besteht aus den beinahe täglichen insgesamt mindestens (längerer Weg durch gerne gefahrene Alternativstrecken) 30 Kilometern durch den Weg zur Firma und wieder nach Hause.



Mein gestecktes Monatsziel von 500 km habe ich damit zumindest im Juli locker überschritten und bin damit meinen Jahresplan von 5000 km beachtlich näher gekommen. Die werde ich aber auch noch schaffen und wohl auch übertrumpfen. :-)

Nein, ich habe kein E-Bike (Brrr …) und schaffe trotzdem im Schnitt deutlich unter drei Minuten (üblicherweise 2:30-2:40) pro Kilometer, was zwar nicht an die Werte von Leistungssportlern auf entsprechend guten Rennrädern rankommt – aber für mein Mountain-, bzw. Trekkingbike mit gemischten Straßenverhältnissen finde ich das absolut befriedigend.

(Und weil's so schön ist, bin ich heute mit dem Auto in der Firma. Eine fünfköpfige Familie mit Haustier ist mit den Packtaschen am Rad auf Dauer nur mühsam zu versorgen.)


Gelöstes Transportproblem

Mein gutes Fahrrad ist gerade nicht einsatzbereit und so fahre ich momentan mein altes (>15 Jahre) wie unverwüstliches Mountainbike, ein Bulls Race Pro 9000. Das Fahrrad ist toll, aber mangels Gepäckträger (und in der Vergangenheit auch nie vorhandener Notwendigkeit) habe ich keinerlei Taschen an dem Ding dran.

Und schon passierte es. Ines meldete sich von zu Hause: "Bringst du bitte große Briefumschläge mit nach Hause? Ich brauche un-be-dingt welche."

Wie sollte ich das machen? Die Dringlichkeit sah ich ein, aber in der Hand halten wollte ich die Umschläge nicht, mit Rucksack fahre ich nicht auf dem Rad (hatte ich ohnehin nicht dabei), für meine Jacke (mit ausreichend großer Innentasche) war es mir auch zu warm, komplett durchgeschwitzt wollte ich nicht zu Hause angekommen.

Es folgte die pragmatische Lösung mit etwas Klebeband … :-D


Ouzo am Fahrrad

Nach Lillet nun Ouzo. So kann es einem ergehen, wenn man ein Genussgift mit nach Hause nehmen möchte, aber wieder mal keine Packtasche dabei hat. Die größere Sorge war nicht, ob mich jemand erkennt, sondern ob mir die Pulle auf irgendeinem der holprigen Sandwege auf meiner Strecke aus dem Getränkehalter fällt. :-D


Kidical Mass Bremen

Kinder aufs Rad! Die Familien-Fahrraddemo „Kidical Mass“ will speziell auf die Bedürfnisse von radfahrenden Kindern und Familien im städtischen Verkehr aufmerksam machen. Die Botschaft an die Politik ist laut und deutlich: „Wir wollen Städte, in denen Kinder sicher mit dem Rad fahren können!“ Im März findet sie unter dem Motto "Platz da für die nächste Generation!" zum ersten Mal bundesweit statt - und Bremen ist auch mit dabei!
Wir werden bei der Kidical Mass nicht mitfahren können, da wir am Sonntag bereits einen seit Monaten geplanten privaten Termin haben. Aber vielleicht habt ihr ja Lust. Die Veranstaltung findet nämlich nicht nur in Bremen, sondern auch in 71 anderen Städten quer durch die Republik statt.

Edit: Ausgefallen wegen Corona.




Kraftstoffverbrauch und Fahrradfahren

Im Jahr 2018 hatte ich damit begonnen, mit dem Fahrrad zur Firma zu fahren. In dem Jahr noch eher als Schönwetterfahrer und so vor allem in den Sommermonaten und zum Jahresende, als unser Umbau nahte, im Grunde schon wieder gar nicht mehr.

2019 sah das schon anders aus: Selbst bei (leichtem) Regen fahre ich und auch Frost hat mich bislang noch nicht davon abgehalten, die knapp 15 Kilometer von unserem Wohnort bis in die Neustadt zu fahren. Inzwischen bin ich so sehr auf mein Fahrrad geeicht, dass ich im Grunde gar keine Lust mehr habe, überhaupt noch das Auto zu benutzen. Bei ganz widrigen Wetterverhältnissen (also bislang vor allem starker Regen am Morgen) und wenn es bestimmte Transportaufgaben gibt, bleibt der Drahtesel mal zu Hause in der Garage.

Dieses Fahrverhalten macht sich auch monetär bemerkbar. Im Jahr 2018 hatten wir für insgesamt 3476 Euro Diesel in die Tanks unserer beiden Autos geschüttet, trotz im Durchschnitt um zwei Cent gestiegener Literpreise (2 Cent mehr als im Vorjahr (Quelle)) waren es im vergangenen Jahr nur noch 2638 Euro. Abgesehen davon, dass ich auf diese Weise viel Geld spare, tut die Bewegung mir und das gesamte Verhalten der Umwelt gut. Greta wäre stolz auf mich. Naja, ein bisschen zumindest. :-D