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Erfolgloser Containerversetzungsversuch

Unser großer Container für die entwerteten Einweggebinde steht derzeit aufgrund der (inzwischen abgeschlossenen) Bauarbeiten wieder einmal auf der anderen Seite des Hofs. Bis der LKW wiederkommt, wohl erst Anfang des nächsten Jahres, arbeiten wir also wieder mit Säcken, anstatt die Wanne einfach direkt auszuschütten.

Da der Mensch eher faul ist und die sacklose Methode die einfachere für uns ist, kam ich auf den Gedanken, ob wir den (noch ziemlich leeren) Container nicht mit dem Hubwagen einfach selber versetzen könnten. Natürlich könnte man damit nicht den kompletten Behälter anheben und wie eine Palette über den Hof ziehen, das ist klar. Aber mein Gedanke war, ihn jeweils an einem Ende anzuheben und die beiden Seiten abwechselnd immer Stück für Stück zu bewegen, bis der Container an der neuen Rampe steht. In der Theorie ist die Idee gar nicht mal so verkehrt.

In der Praxis scheiterte es daran, dass der Metallkoloss auf zwei breiten Kufen steht, die sich auf der nicht angehobenen Seite dermaßen in den Untergrund krallen, dass es nicht möglich ist, mit reiner Muskelkraft die oben beschriebene Bewegung auszuführen. Also versuchte ich es, ihn stattdessen auf zwei relativ kleine Steine zu stellen, aber die zerbröselten nur durch die Belastung. Ich könnte es noch einmal mit einem Lager aus Metall (vielleicht zwei großen Schraubenmuttern) probieren, aber ich hatte so schon das Gefühl, dass mein Mitarbeiter und ich uns hier im wie ein Atrium gestalteten Innenhof bei allen zuschauenden Nachbarn zum Gespött gemacht haben. :-D

Schwerer Sack voller Leergut

Ein junger Mann schleppte mühsam einen gut gefüllten und auch relativ schweren Müllsack voller Leergut hier in den Laden. Vor der Leergutannahme blieb er stehen und da "Traudl" gerade wegen eines Technikereinsatzes nicht in Betrieb war, nahm ich das Leergut von Hand an.

Als ich den Sack anhob, staunte ich selber über das Gewicht. Das ganze Ding wog bestimmt 15 kg und ich stellte mich auf viele Bierflaschen ein. Jedoch klapperten keine Glasflaschen in dem Müllsack. Letztendlich waren es ausschließlich PET-Einwegflaschen, von denen viele noch mehr oder weniger mit Mineralwasser gefüllt waren. Damit meine ich nicht kleine Getränkereste am Boden, sondern teilweise waren Flaschen noch bis zu 3/4 gefüllt.

Ich nahm ihm alles ab, musste aber schmunzeln. Hätte er das ganze Zeugs zu Hause ausgekippt, hätte er das komplette Leergut buchstäblich mit einem Finger tragen können. :-D

71 Gramm Würzgeheimnis

Warum sind da 71 Gramm drin? Dass es krumme Füllmengen bei gleichzeitiger Angabe von zum Beispiel Masse und Volumen hat, ist ja nun völlig normal. Bei Ketchup zum Beispiel. Aber was hat sich Knorr / Unilever bei der 71 gedacht? "Lasst uns da eine Primzahl als Grammzahl nehmen"? Aber wenigstens haben sich sich dabei nicht für eine gerade Primzahl entschieden. :-)


Konterplatten

Da häufiger die Frage nach der Masse des Rückkühlers und der Beschaffenheit der Wand gefragt wurde: Das hält locker. Letztendlich verteilt sich das Gewicht auf vier große Konsolen, jede einzelne ist mit mehreren dicken Schrauben / Gewindestangen im Mauerwerk verankert und hat letztendlich nur noch 300kg zu halten. Ein Gewicht, die schon einer der Bolzen alleine tragen könnte.

Dennoch wurden vorsichts- und sicherheitshalber die oberen Halterungen der Konsolen durch die Wand durchgeführt und innen über dem Brotregal mit Konterplatten fixiert. Hält! :-) (Und muss nur noch mal gestrichen werden.)


Gittertisch auf dem Prüfstand

Als wir gestern angefangen hatten, die Regale abzubauen, hatte ich die Konsolen, also die Tragarme für die Fachböden, einfach in einen kleinen, rollbaren Gittertisch geworfen, der da gerade herum stand. Ich hatte das nicht weiter beachtet, aber die Kollegen haben damit weitergemacht und so den Tisch komplett mit den Konsolen gefüllt.

Ich habe leider keine Waage hier und auch (momentan) keine Ambition, das Ding auszuräumen oder die Anzahl der Konsolen von außen nachzuzählen. Aber einer dieser Arme wiegt knapp 550 Gramm und grob Geschätzt sind da mindestens 150 Stück drin. Also noch hält der Tisch, aber schieben würde ich ihn nur mit ausgestreckten Armen und viel Respekt. :-)


Tomatenabzocke!

Eine Kundin war im Abstand von mehreren Minuten zweimal im Laden und kaufte jeweils die selbe Anzahl Strauchtomaten.

Bei ihrem zweiten Einkauf ließ sie sich an der Kasse lauthals darüber aus, dass es eine Unverschämtheit von uns wäre, dass sie für die gleiche Menge an Tomaten plötzlich mehr bezahlen müsse. Beim ersten Mal wären es nämlich 20 Gramm weniger gewesen.

In einem Onlineforum hätte ich das jetzt ignoriert und die Frau als "Troll" bezeichnet. Im wahren Leben steht man nur noch kopfschüttelnd daneben… :-O