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Wechselnder Blick in den Laden

So sieht es hier an einem Sonntag über die Videoanlage aus. Alle paar Sekunde eine neue Ansicht, der Reihe nach in Laufrichtung durch den Laden. Frohes Zugucken. Wenn ihr jemanden durch das Bild laufen seht, informiert mich bitte umgehend. :-)


Sonntags zu!

Rund um die angespannte Situation mit der Warenversorgung in den letzten Wochen stand ja im Raum, den Lebensmittelgeschäften eine Sonntagsöffnung zu erlauben, um die Kundenströme zu entlasten oder beispielsweise speziell für ältere Menschen eine Sonderöffnung zu ermöglichen.

Die EDEKA hat ein ganz klares Zeichen gesetzt und alle Märkte gebeten, sich daran zu beteiligen: Wir öffnen Sonntags nicht! Hätten wir (EDEKA) das getan, wären andere Einzelhändler aber ganz sicherlich nachgezogen. Mehr Umsatz hätte es somit für keinen gegeben, aber zig tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten auch noch sonntags in den Läden gestanden.

Klappt ja auch so bislang ganz gut.


Eine Wand aus Ware

Die Warenfülle in unserem (für EDEKA-Verhältnisse) doch eigentlich eher kleinen Laden ist beachtlich. Fiel mir auch wieder auf, als ich ganz alleine im Schummerlicht durch die Getränkeabteilung ging und sich vor mir eine regelrechte Wand aus Ware auftürmte. Zum einen die bis oben hin gut gefüllten Regale und dann momentan noch oben auf dem Dach unsere "Corona-Vorräte" (*). Das sind schon wirklich Massen und es fühlt sich irgendwie nach Schlaraffenland an. Diese Menge an Material ist beachtlich.

*) "Corona-Vorräte" ist übrigens nicht pietätlos oder lächerlich gemeint. So haben wir intern aufgrund der Corona-Krise zusätzlich bestellten Waren (Mehl, Nudeln, Desinfektionsmittel etc.) bezeichnet, die wir dort gelagert haben und die sich von den "normalen" Resten im Lager dadurch unterscheiden, dass wir sie ausdrücklich auf Vorrat bestellt haben. Inzwischen normalisiert sich die ganze Warenversorgung aber wieder, so dass wir diese Vorräte auch langsam wieder abbauen …


Keine Sonntagsöffnung

Der aktuelle Stand hier in Bremen: Geöffnet sind Lebensmittelgeschäfte, Tankstellen, Baumärkte und andere Einrichtungen für die tägliche Versorgung der Menschen. Es wird überlegt, diesen sogar die Sonntagsöffnung zu erlauben.

Ein letztes Wort ist da offenbar noch nicht gesprochen worden, aber wenn die Sonntagsöffnung freigegeben wird, sich daran der Rest des klassischen Lebensmitteleinzelhandels jedoch nicht beteiligt, wird auch meine Tür hier zu bleiben. Es gibt aus meiner Sicht auch einfach keinen Grund für einen Tag mehr in der Woche.

Wenn Penny und REWE, meine unmittelbaren Mitbewerber, jedoch öffnen würden, käme ich hier schon in Bedrängnis. Ich würde den Wettbewerbsnachteil ungerne einstecken müssen, aber mindestens genauso wenig den freien Sonntag opfern wollen.

Im Dunkeln durch den Markt

Kleine Idee am gestrigen Sonntag in der Firma: Ich habe mal mein Handy vorne an einen Einkaufswagen gebunden und habe damit mal eine Tour durch den dunklen Laden mit geschlossenen Kühlmöbeln gemacht:



Nur die Bildstabilisierung der Kamera mochte überhaupt nicht die harten Erschütterungen, die Teilweise von den Fugen zwischen den Bodenfliesen durch die Räder des Einkaufswagens übertragen wurden. Bug oder Feature? Ich weiß es nicht. :-(


Keine (große) Weihnachtsdeko dieses Jahr

Der heutige Tag geht bei uns in der Firma in die Geschichte ein als der erste Totensonntag, an dem wir nicht im Laden die große Weihnachtsdeko aufbauen.

Aber wie ich schon vor ein paar Tagen überlegt hatte, macht das momentan alles nicht viel Sinn, da wir gerade auch in den nächsten Tagen noch ständig an die Kabelkanäle und Deckenleuchten herankommen müssen.

Also lassen wir's diesmal wirklich bleiben. Was nicht ausschließen soll, dass wir nicht doch noch in den nächsten Tagen das eine oder andere dekorative Element im Laden unterbringen werden.

Der "Fauli-Tag" zu Hause tut aber auch mal ganz gut. Die letzten zwei Monate waren unglaublich intensiv und bis zum Ende des Jahres wird es nicht weniger hektisch weitergehen. Dann kommt im Januar noch die Inventur und dann werden wir endlich mal wieder abschalten können.

Angefangene Regalausräumung

Nach dem ich hier eben wieder allein war (alleine arbeiten ist toll, niemand kann einen schwitzen hören), habe ich die Zeit noch genutzt und ein paar Meter vom Keksregal ausgeräumt. Das ist hier sozusagen der Anfang vom Ende dieser alten Regale. Morgen früh ist ein großer Teil meiner Mitarbeiter hier und dann wird alles ausgeräumt und die Regale anschließend auch abgebaut. (Noch mehr auf dem Hof …)

Aber für heute reicht es erst mal. Ich wünsche einen schönen Restsonntag. Morgen ganz früh geht es hier im Laden weiter und ich hoffe ja, dass ich in dem ganzen Trubel die Zeit finden werden, die Ereignisse hier möglichst zeitnah und in der richtigen Reihenfolge festzuhalten. Das wird natürlich hart, da hier mit etwa 30 Personen an mehreren Baustellen gleichzeitig gearbeitet werden wird.


Sonntagsüberraschung

Vorhin war ich kurz im Laden, um noch ein paar von den Betonwerksteinen aus der Halle abzuladen. Angenehm überrascht war ich, als ich unser (provisorisches, logisch …) neues Regal für Babynahrung, Arzneimittel und Damenhygieneprodukte entdeckt hab, dass die Kollegen gestern Abend bauen sollten, falls neben dem Tagesgeschäft noch etwas Zeit bliebe.

Binden und Tampons stehen jetzt an reichlich exponierter Stelle im Hauptgang auf dem Weg zur Kasse – aber das soll ja auch nicht für alle Zeiten so bleiben.



Das sieht nach so wenig aus, aber der Haufen an Betonwerksteinen wiegt rund eine Vierteltonne. Damit stehen in der Halle nur noch 1,75 Paletten von den ursprünglichen vier. Aber mit diesen Platten haben unsere Handwerker, die morgen früh direkt wieder weitermachen, erst mal ausreichend Material:


Grüne Wand

Fertig, das Abendessen haben wir uns verdient!

Es sieht richtig gut aus. Das sage ich nicht, weil es mir jetzt gefallen "muss", sondern weil es uns allen einfach wirklich gut gefällt. Dabei ist die Wand, zumindest im direkten Vergleich der Bilder, bei mir sogar noch heller als in dem CONAD-Markt, den wir in Italien gesehen hatten und in dem ich die Idee für das Dunkelgrün überhaupt erst bekommen habe.

Planmäßig soll die neue Gemüseabteilung erst in zehn Tagen geliefert und aufgebaut werden, allerdings war nicht ausgeschlossen, dass das nicht eventuell doch früher klappen könnte. Auf jeden Fall habe ich der Ladenbaufirma eben eine E-Mail geschrieben, dass die neue Abteilung schon ab sofort installiert werden kann.

In der Zwischenzeit werde ich mich noch parallel darum bemühen, dass wir noch ein paar zusätzliche LED-Strahler bekommen, um das Obst und Gemüse richtig schön ausleuchten zu können.


Farben an der Wand

So sehen die beiden Farben (Malachit und Palazzo) nebeneinander auf der Wand aus. Rechts im Bild noch eine ungestrichene Stelle und bedenkt auch, dass das momentan noch der erste Anstrich ist.



Harmonieren wirklich super!

Und, ja, das pinke Klebeband kommt noch weg. :-D


Erstanstrich mit Malachit 5

Der erste Anstrich der grünen Fläche ist fertig. Es ist zwar teilweise noch etwas fleckig (zumal auch noch nass), aber die Wirkung und der finale Farbton ist schon gut zu erkennen.

Nix mit Panzer und Flecktarn, sondern richtig klasse!