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Abgerissenes Sicherungsetikett mit Goldfolie

Als ich die große Bestellung machte, fiel mir vor einer Weile in einem der Regale liegend ein einzelnes, abgerissenes Sicherungsetikett auf. Auf dessen Rückseite klebte noch eine goldene Folie mit einem ganz feinen Raster, ähnlich der Siegelfolie von Instantkaffee-Gläsern. Aber keiner der Kaffees aus unserem Sortiment hatte eine Folie mit diesem speziellen Muster. Auch sonst fiel mir partout kein Produkt aus unserem Sortiment ein, das so eine Folie hat und von uns zum Schutz vor Diebstahl gesichert wird.

Einer Kollegin fiel einige Tage später ein, woher das Etikett wohl stammen dürfte: Kerrygold ist doch auch in goldene Folie eingewickelt. Nach kurzer Überprüfung war klar, dass das Etikett tatsächlich exakt das Muster der Butterfolie trug.

Dass dieses Produkt bei Ladendieben heiß begehrt ist und hier sogar kartonweise geklaut wird, wissen wir ja nun mittlerweile. Aber dass Leute da von einzelnen Packungen die Sicherungen abfummeln, finde ich tatsächlich schon ziemlich sonderbar. :-O

Kerrygold beim Müsli

Seit dieser dreisten Aktion im Februar sichern wir Kerrygold-Butter konsequent mit Warensicherungsetiketten – bis heute und definitiv auch weiterhin!

Vor ein paar Tagen hatte ein Kollege mehrere Pakete dieser Butter im Müsli-Regal gefunden. Da schrillten natürlich sofort unsere inneren Alarmglocken und wir sahen uns die Geschichte mal in der Videoaufzeichnung an. Kurz: Ein Typ (nicht der von Februar, zumindest vermute ich das trotz der Maskerade) kam in den Laden und schlich eine Weile vor dem Kühlregal hin und her. In einem Moment, in dem sich keine anderen Kunden unmittelbar in seiner Nähe befanden, setzte er seinen Rucksack ab, öffnete ihn und warf etliche Pakete Kerrygold hinein. Rucksack wieder zu und auf den Rücken.

Einige Kunden kamen zum Kühlregal. Als wieder Ruhe war, wollte er sich noch mehr Butter in die Jacke stecken. Dabei entdeckte er wohl die aufgeklebten Sicherungen, die ihn dazu brachten, alles wieder hektisch auszupacken (Rucksack ins Müsliregal ausgekippt). Danach verließ er unverrichteter Dinge den Laden.

Butter scheint die neue Schwarzmarkt-Währung zu werden … :-O

Einzeln gesicherte Butterpakete

Seit ein Typ hier vor ein paar Monaten einen kompletten Karton Kerrygold-Butter eingesackt hatte, haben wir zumindest bei diesem Artikel den Diebstahl erschwert: Abgesehen davon, dass die Pakete seitdem ohne Umkarton lose im Regal liegen, sind sie auch noch einzeln mit Warensicherungsetiketten beklebt, die nicht zu entfernen sind, ohne die Butterpakete zu demolieren.

Fröhliches Klauen. :-P


Video: Butterdieb!

Da denkt man, man hat im Laufe seiner Karriere im Einzelhandel schon jede denkbare Merkwürdigkeit erlebt – und dann kommt einer daher und steckt sich mal nicht Alkohol, Schokolade oder Tabak in den Rucksack, sondern einen kompletten Karton Kerrygold-Butter. Von den paar Paketen mal abgesehen, die er daneben gekippt und anschließend einfach in das Regal mit Knäckebrot geworfen hat.

Dass es für irische Butter auch einen Schwarzmarkt gibt … :-O


Frage zu Temperaturen in Kühlgeräten

Jens hatte mich vor ein paar Monaten angeschrieben:

Hallo Björn,

bei einem Einkauf im Netto hier, musste ich gerade an Deinen Beitrag "33 Grad" denken.

Dort scheinen Sommer für Sommer die Kühlanlagen Probleme zu haben. Die Temparaturlogger zeigen dann Werte zwischen 10 und 15 Grad und jeden Morgen wischt jemand die Suppe vor den Kühltheken auf.

Vorletztes Jahr habe ich mich beim Gesundheitsamt darüber beschwert und die, bzw. die Gewerbeaufsicht haben meterweise Milch- und Joghurtprodukte, sowie Wurst entsorgen lassen.

Gerade eben wieder um die 12 Grad beim Joghurt. Das kann doch nicht gut sein für die Ware? Merken Kunden etwa nicht, wenn die Ware einfach nicht wirklich kühl/kalt ist?

Alles sehr seltsam...
Ich kenne die Geräte und die Umstände dort natürlich nicht, aber die dort angezeigte Temperatur muss nicht zwingend auf ein ernsthaftes Problem hindeuten. Es könnte z.B. sein, dass das Kühlregal gerade im Abtaumodus ist. Dadurch wird es zwar mal wärmer, gerade auch die gemessene Ausblastemperatur, aber die Kerntemperatur der Ware bleibt im grünen Bereich.

Aber es gibt ja den ultimativen Temperaturtest für Kühlgeräte, den man auch als Kunde und ohne technische Hilfsmittel durchführen kann: Nehmt ein Stück Butter (Am besten die Eigenmarke, nicht gerade die ohnehin generell auch im kalten Zustand weicheren Kerrygold oder Kjärgarden o.ä.) zur Hand und drückt sie vorsichtig. Ist die Butter hart, ist die Temperatur gut. Ist sie buchstäblich butterweich, ist das ein Zeichen für eine über einen längeren Zeitraum zu hohe Temperatur.

Liegt in der Kühlung!

Ein junger Mann in den Zwanzigern ging eine Weile durch den ganzen Laden. Offenbar suchte er etwas, denn er schritt fast jeden Gang ab. Durch die Konserven, am Kaffee vorbei, Drogerie, Getränke, zurück zu den Fertiggerichten – aber das Gewünschte schien sich hartnäckig vor ihm zu verstecken.
Meine erste Anfrage hatte er ignoriert oder nicht richtig mitbekommen, also versuchte ich es noch einmal mit der Frage, ob er etwas bestimmtes suchen würde und ob ich ihm helfen könne.

Butter. Er suchte Butter.

Hinterfragt habe ich es nicht, aber interessieren würde es mich eigentlich schon: Wer kauft Butter ohne zu wissen, dass die gekühlt werden muss? Natürlich ist das nicht zwingend eine Grundkenntnis für's Überleben – aber erstaunt hat es mich schon.

Butterpreis

Gestern ging in einer lokalen Facebookgruppe die Info herum, dass Butter bei Aldi zwar 1,99€ kostet, man sie bei uns aber noch für 1,39€ bekommen würde.

Ooooops, das kann nicht gut sein!

Schnell den Preis überprüft und nun auf 2,19€ eingestellt.
Das ist zwar immer noch teurer als beim Discounter-Vorreiter, aber für noch weniger Geld brauchen wir den Artikel nicht mal mehr zu bestellen… :-O

Ersatz-Bio-Butter

Im Bio-Kühlregal fiel mir eine Butter auf, die ich einerseits noch nie zuvor gesehen habe, die andererseits auch nicht bei uns im Warenwirtschaftssystem bekannt ist.

Augenscheinlich wurden die von unserem Bio-Großhändler als Alternativprodukt für unsere gewohnte Butter geliefert. Faszinierend nur, dass keine/r der Mitarbeiter/innen sich an die Lieferung dieser Päckchen erinnern konnte …