Skip to content

BLUT-ORANGEN

Heute drucken wir alle Schilder und Plakate aus. Während meiner Ausbildung Mitte der 90er haben wir Preisschilder mit der Hand geschrieben. In meinem Ausbildungsbetrieb hatten wir dazu ein paar Sätze mit unterschiedlich dicken und verschiedenfarbigen Plakatstiften im Büro.

Ich hatte damals irgendwann mittendrin ein Schild für Blutorangen schreiben müssen. Da ich ich bin, habe ich nicht wie immer die Schrift mit schwarzer Farbe und den Preis mit roter Farbe auf den Karton gebracht, sondern eine winzige Variation eingebaut: Das "Blut" von den Blutorangen war auf diesem Schild auch rot.

Unsere Abteilungsverantwortliche (damals schon kurz vorm Rentenalter) hat entsetzt aufgeschrien, als sie das gesehen hatte. Und weil mein Entwurf ihr viel zu gruselig war und ihrer Meinung nach die Kunden verschreckt hätte, musste ich sofort ein neues Schild malen. Pöh, langweilige Spießer. Aber als Azubi hält man ja den Ball flach.

Und heute hätte ich dann für das Wort "Blut" nicht nur eine andere Farbe, sondern direkt auch noch eine andere, viel passendere Schriftart eingebaut. :-)

Andere Länder, andere Brotregale

Gesehen von meinem Ex-Azubi Mehdi in einem Billa-Markt in Prag: Brot und Brötchen, die vollkommen offen im Laden lagen und nicht einmal durch irgendeinen Greif-, Zurücklege- oder Spuckschutz gesichert waren. Hierzulande würden die Kontrolleure der Lebensmittelüberwachung dabei vermutlich an Ort und Stelle noch schwerstes Herzkammerflimmern bekommen. :-)

PS: Die krummen Stangenbrote unten rechts finde ich witzig.


E ohne A und B

Falls sich schon jemand über die fehlenden Meldungen über meine Azubis (und auch den "Bzubi" gewundert haben sollte: Beide Auszubildenden haben das Ausbildungsverhältnis aus (unterschiedlichen) persönlichen Gründen aufgegeben.

Vorerst also keine weiteren Berichte über den Nachwuchs im LEH.

Kommentare

Ihr habt sicherlich schon mitbekommen, dass die Kommentarfunktion hier im Blog seit etwa Mitte 2017 konsequent offen ist. Mir ist zwar nicht egal, was da geschrieben wird, konstruktive Kritik nehme ich also durchaus zur Kenntnis, aber inzwischen bin ich sehr gut in der Lage, schwachsinnige oder "beleidigende" Kommentare einfach zu ignorieren.

Das, was im Netz in letzter Zeit gerne als "Hasskommentare" bezeichnet wird und worüber sich so viele Leute aufregen (und sogar rechtliche Konsequenzen fordern), ist in meinen Augen einfach nur stumpfsinniges Getrolle irgendwelcher Leute, die entweder Aufmerksamkeit suchen oder keine Ahnung haben. Nehme ich das persönlich? Nein! Nicht mehr. Inzwischen denke ich mir nämlich: Was juckt es die deutsche Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt? Nix. Eben. In meinem Universum gibt es keine "Hasskommentare", was nicht an dem Geschreibsel sondern an meiner Einstellung dazu liegt.

Nun ist es aber so, dass nicht jeder damit so locker umgehen kann wie ich. Was da gerade am Wochenende im Zusammenhang mit einem meiner Schützlinge hier abgegangen ist, ist aber weit unter der Gürtellinie und so habe ich nun zum ersten Mal nach über einem halben Jahr mal wieder Kommentare gelöscht, nämlich bis auf einen einzigen Kommentar sämtliche anderen bei den betroffenen Beiträgen.

Ich stelle mich hier der öffentlichen Diskussion, mir unbekannte Personen können über mich und meine Arbeit alles schreiben, was ihnen in den Sinn kommt. Kritisiert mich, lobt mich, beleidigt mich – alles in Ordnung, solange der Autor des jeweiligen Kommentars damit glücklich ist. Sobald hier aber unbeteiligte Personen involviert werden, werde ich weiterhin eingreifen und kommentarlos löschen.

Schrödingers Cola-Dose

Hatten wir ja erst am Monatsanfang in ähnlicher Form. Vielleicht passiert das auch deutlich häufiger und es werden nur einfach keine Fotos davon gemacht.

Aber diese "Red-Bull-Cola" hat mein Azubi aufgeschnappt. Erst fotografisch und beim Öffnen der Tür hoffentlich auch physikalisch. ;-)


Bzubi

Sehr spontan hat sich übrigens ergeben, dass ich ab Montag einen weiteren Azubi im Haus habe, also sozusagen der Bzubi.

Er hat schon eine Weile bei mir neben und nach der Schule gejobbt und so war das für uns alle ein guter Schritt. Er bekommt eine praxisnahe Berufsausbildung und ich habe einen Lehrling, von dem ich schon die Arbeitsleistung kenne und dem ich viele Dinge hier in der Firma schon gar nicht mehr beizubringen brauche.

Bisschen weniger Blau

In unserem Echtzeit-Supermarkt-Grafikadventure haben wir einmal mal die Figur "Azubi" mit dem Gegenstand "Aceton" und dem Gegenstand "Wand" kombiniert.

Muss zwar noch mal nachgebessert werden, aber immerhin ist das "Kunstwerk" nicht mehr als solches zu erkennen. Ob sich die restliche Farbe, gerade auch wieder die auf den Fugen, vernünftig entfernen lässt, werden wir sehen…


Azubi-Arbeit

Der alte Küchenschrank, der seit rund 15 Jahren im Raum vor den Damentoiletten stand, wurde durch meinen Auszubildenden im Rahmen einer höchste Qualifizierungen erfordernden Aufgabe fachgerecht in handliche Einzelteile zerlegt, die nun bequem in unseren Restmüllbehälter passen.

Bevor einer rumheult, dass sich da bestimmt jemand drüber gefreut hätte: Das Ding war gammelig und fiel schon an einer Ecke auseinander. An jedem Sperrmülltag stehen bessere Möbel am Straßenrand…