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Neuer Notausgang: verputzte Außenansicht

Tataaa … :-)

Damit sind wir wieder ein Stück weiter. Der Mörtel wird zwar beim Aushärten noch heller, aber der Anblick wird dennoch in der nächsten Zeit eher noch nicht so prickelnd aussehen. Macht aber nichts, denn die gesamte Fassade wird irgendwann in der Zukunft mal einen neuen Anstrich bekommen, aber akut ist der Innenbereich des Marktes dran.


Fundstücke in den Kaiser's-Regalen (#3)

Aus einem anderen Regalmeter purzelte uns ein großer Haufen Maggi-Tüten und ein paar Fischkonserven entgegen:



Wäre beinahe nicht weiter erwähnenswert, wenn eine der Hühnersuppe-Tüten einem nicht sogar gleich zwei Auffälligkeiten bieten würde. Einerseits dieses Meisterwerk deutscher Lyrik, andererseits das "Tengelmann"-Preisetikett. Keine Ahnung, wann hier aus dem Tengelmann ein Kaiser wurde, aber auf jeden Fall lag der Name noch tiefer in der Vergangenheit.


Fundstücke in den Kaiser's-Regalen (#2)

An dieser Stelle im Regal standen in der alten Kaiser's-Filiale hier in der Gastfelstraße offenbar einst mal die Fertiggerichte in Menüschalen. Ebenfalls lagen dort zwei Dosen Frühstücksfleisch, die nicht weniger unappetitlich anmuteten …



Die Sammlung galt es erst mal zu sortieren. Ergebnis: 1x "Hacksteaks", 2x "Herzhafter Grünkohlteller", 1x "Kohlroulade" und 4x "Rinderroulade". Da könnten schon einige Leute von Satt werden, wenn die Sachen nicht durchgängig schon vor über 18 Jahren abgelaufen wären. :-D



Von diesen Produkten gab es nur eines, dass sich in aktueller Version vom selben Hersteller noch bei uns im Sortiment befindet: Die Kohlroulade. Links im Bild ist das 20 Jahre alte Design, damals noch ohne Alibi-Gemüsebeilage, rechts das ganz aktuelle:


Fundstücke in den Kaiser's-Regalen (#1)

Die erste Lagerstätte sah gar nicht außergewöhnlich aus: Arzneimittel von Abo Pharma, abgelaufen aber aus unserer Zeit noch. Dann (mal wieder) "Die Sparsamen" Eiskugelbeutel und eine Spraydose Insektenspray. Da steht noch "Paral" drauf, inzwischen wird das Zeug unter dem Namen "Raid" vermarktet.



Aber dieses kleine Plastiktütchen, das da mitten im Bild liegt, das hat es in sich. Oder auch nicht mehr. Die Oliven sind irgendwie mumifiziert, das Haltbarkeitsdatum war der 24. Dezember 2000. Hey, die waren bei unserem Einzug sogar noch ganz offiziell in gutem Zustand. Inzwischen sind sie definitiv keine 99 Pfennige mehr wert. :-P

Den Artikel gibt es heute übrigens immer noch mit der selben EAN-Nummer.


Fundstücke in den Kaiser's-Regalen (#0)

Ich hatte Ende letzten Jahres an dieser Stelle mal diverse Beiträge zusammengetragen, in denen ich über Fundstücke berichte, die wir zwischen den Regalrückwänden der alten "Kaiser's"-Regale entdeckt haben. Meistens deshalb, weil wir sie von oben herausgeangelt haben oder weil sie schlichtweg nach unten durchgerutscht waren.

An dieser Stelle noch mal ein paar Zeilen zu den Hintergründen: Wir hatten die alte Einrichtung von Kaiser's damals für relativ kleines Geld übernehmen können. Das bot sich natürlich an, da ich als Existenzgründer Geld sparen wollte, bzw. musste und die Regale in gereinigtem Zustand erst mal absolut ausreichend waren. Diese alten Regale haben konstruktionsbedingt einen Hohlraum zwischen den mit den Rückwänden beplankten Säulen. In dem oben Verlinkten Beitrag "Vanillemilch" ist das gut zu erkennen. Wenn man oben keine Deckel installiert (sowas gibt es, ist aber nicht für die Stabilität der Regale notwendig), kann (und wird) da immer mal was reinfallen.

Unsere Ladenbauer hatten die alten Regalgondeln damals nur verschoben, aber überwiegend nicht auseinandergebaut, so dass wir die Kaiser'schen Ladenregale mitsamt darin versteckten Altlasten weiterverwendet. Bis jetzt, denn mit unserem aktuellen Umbau werden sie endgültig vollständig verschwinden und damit auch ihre sämtlichen "inneren Werte" nicht minder vollständig preisgeben.

Hier ist noch mal das Toilettenpapierregal, inzwischen leer und teilweise schon zerlegt. Was wir da alles zwischen den Rückwänden entdeckt haben, gleicht einer Zeitreise. Details dazu, es sind einige Bilder geworden, gibt es in den nächsten Stunden und/oder Tagen. Das werde ich wohl nicht alles auf einmal verarbeiten können …


Das erste Stück der neuen Gemüseabteilung

Das erste Stück der neuen Gemüseabteilung ist inzwischen an der Wand befestigt und mit der Seitenwange und den Rückwandteilen ausgestattet.

Über die Rückwände wundere ich mich. Die sind so groß und ich ging bis heute nicht einmal davon aus, dass davon nur ein sehr kleiner Streifen oberhalb der Regale zu sehen sein wird.

Aber auch gut. Bleibt mehr vom Grün. :-)


"Die Sparsamen" Eiskugelbeutel

Neben Vanillemilch, Fischkonserven und unterschiedlichen Fertiggerichten, haben wir im Laufe der Zeit schon die verschiedensten alten Artikel gefunden, die uns aus dem Hohlraum der alten Tengelmann-Regale entgegengefallen sind.

Da die Regale oben offen sind, liegen dort sogar schon Sachen aus unserer Zeit drin, zum Beispiel diese Rollen mit Eiswürfelbeuteln, die mir aufgefallen waren, als wir am vergangenen Sonntag die Weihnachtsdeko aufhängten.

Zwischen unseren alten Regalen schlummern sicherlich noch mehr Schätze, auch aus der Zeit vor meiner Zeit hier. Ich versichere, dass wir die vollständig finden werden, denn sämtliche alten Regale werden im Laufe des nächsten Jahres durch neue ersetzt. Bin jetzt schon gespannt, was da alles auftauchen wird …


Abbau Sechserträgerregal 5/6

Die Rückwände in unseren alten Regalen sind nur dünne Bleche. Wenn man da natürlich fast zwei Jahrzehnte Getränkekisten gegenwuppt, kann sowas dabei herauskommen.

Egal. Wir werden das Regal zwar nach den Bauarbeiten an der Bürowand zunächst wieder aufbauen (müssen), aber ich bitte darum, es mittelfristig als Metallschrott anzusehen.


Planmäßige Notausgangsverschiebung

Da seht ihr bei uns auf dem Hof die Ecke mit dem zweiten Eingang und der zweiten Rampe. "Eingang" ist etwas hochgestochen, eigentlich kann man da nicht rein, die Tür ist nämlich mit vier massiven Riegeln von innen verschlossen. Das ist eines der großen Probleme an dieser Tür, denn eigentlich sollte sie auch als Ausgang dienen, nämlich als Notausgang. Das ist aber in dieser Form überhaupt nicht möglich.
Wenn wir diese Tür nun aber baulich verändern, müsste sie gleich entsprechend angepasst werden: Wir benötigen eine Durchgangsbreite von einem Meter, aber das lässt sich an der alten Stelle überhaupt nicht sinnvoll realisieren. Links ist das Trafohäuschen, rechts das (Glasbaustein-)Fenster.

Also werde ich nun beim Rest der Eigentümergemeinschaft den Antrag stellen, die Tür um ca. 5 Meter nach rechts zu verlegen. Damit ist auch die Ladenfläche sinnvoller nutzbar. Damit man dann nicht runterfällt, muss natürlich auch die Rampe neu gebaut werden, aber das marode Betonteil sollte ohnehin abgerissen und neu gebaut werden, zumindest war das noch die Planung des vorherigen Eigentümers des Ladens.

Ihr seht: Es geht weiter. Wenn noch nicht im Laden, dann auf jeden Fall schon mal vorbereitend am Gebäude!