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Probelöcher im dicken Pfeiler

Erinnert ihr euch noch an meine Befürchtung mit den Steigesträngen, die hier im Haus erneuert werden müssen? Langsam wird es Ernst, zumal wir die Baustelle unseren Renovierungen hier unten im Markt vorziehen sollten.

Entgegen meinen ersten Befürchtungen befinden sich die Wasserleitungen durch den Umbau unserer Gemüseabteilung derzeit relativ frei zugänglich in den Wänden. Nur der dicke Pfeiler, den wir Anfang des Jahres so mühsam vorbereitet und gestrichen haben, muss dafür von oben bis unten aufgestemmt werden.



Wir haben da jetzt zusammen mit dem Meister der Installateurfirma, welche die Arbeiten hier im Haus durchführen soll, mal ein paar Probelöcher reingearbeitet, um zu sehen, wo denn die Rohre zu finden sind. Das alte gusseiserne Kanalrohr hatten wir relativ schnell gefunden, das bleierne Wasserrohr offenbarte sich erst etwas später an der schmalen Seite des Pfeilers.
Aber wir haben beide Rohre gefunden und auch schon einen Weg gefunden, diese relativ bequem zu tauschen. Hinter dem Kanalrohr ist ein großer Hohlraum, in dem diese Rohre vorab verlegt werden, so dass wir hier unten danach wieder alles verschließen und erneut streichen können.

So bleibt es jetzt erst mal und Donnerstag in der nächsten Woche kommt dann der Maurer (aber nicht "meine", die hier alle umbaurelevanten Arbeiten für mich erledigen) und klopft den Pfeiler auf der gesamten Höhe auf, damit dann einige Tage später die "Klempner" direkt und ohne weitere Verzögerungen loslegen können:


Elektriker-Gespräch

Mit unserem Elektriker ist nun auch die weitere Vorgehensweise besprochen. Es ist schon ganz beachtlich, was hier in den nächsten Wochen noch an Leitungen gezogen werden muss. Die sieben einzelnen Elemente des großen Kühlregals brauchen jeweils einen eigenen Drehstromanschluss, das Gerät in der Gemüseabteilung sogar zwei. Dazu noch über ein Dutzend normale Schukosteckdosen für die ganzen Tiefkühltruhen und Beleuchtung der Geräte.

Das sind regelrechte Kabelbündel, die wir hier noch durch Laden und Kriechkeller ziehen müssen. Parallel dazu kommen auch schon die ersten neuen Leuchten in den Markt, denn auch wenn die alten zu großen Teilen noch gut sind, so muss doch zumindest die gerade neu geschaffene Ladenfläche auch schon beleuchtet werden und das natürlich sinnvollerweise schon mit der neuen Technik. Zur neuen Beleuchtung kommen dann auch neue Lichtschalter, die wir in Kassenbüronähe in einem eigenen Kleinverteiler unterbringen werden.

Donnerstag: Elektrikertermin

Nächste Woche Donnerstag habe ich einen Termin mit unserem Elektriker. Dann besprechen wir, wie wir das mit der zukünftigen Steuerung für die Ladenbeleuchtung machen und wie wir am besten die ganzen Zuleitungen (Drehstrom) für die neuen Kühlregale vorbereiten können, auch wenn die alten Anlagen noch im Laden stehen.

Ich habe zwar viele eigene Ideen, aber jemanden dazu zu befragen, der das hauptberuflich macht (und letztendlich auch ausführen soll), kann ja bestimmt auch nicht schaden. :-)

Besprochene Elektroarbeiten

Zwischendurch war übrigens der Elektrikermeister hier und wir haben alle Maßnahmen besprochen: Wo kommen die Lichtschalter für die Ladenbeleuchtung hin und welche Zuleitungen brauchen wir für die neue Backstube?

Der Platz für die Ladenbeleuchtungsschalter und wie diese genau aussehen sollen, war in den letzten Wochen immer mal wieder bei mir im Geiste präsent. Ich habe mich nun dazu entschlossen, in der Ecke bei unserem Drucker über den vier Steckdosen einen Kleinverteiler mit aufklappbarem Deckel installieren zu lassen, in dem mehrere auf Hutschiene montierte Schalter sitzen.

Für die Backstube gilt es nun erst mal Leitungen durch den Keller zu ziehen: Einmal 5x2,5mm² für die Presse (außerhalb des Raumes, aber direkt an der Wand), zweimal 5x6mm² für die Drehstromzuleitungen für den Backofen und den Durchlauferhitzer, der unseren alten Boiler ersetzen wird. Dann noch zwei einfache (3x2,5mm²) Zuleitungen für Licht, den Tiefkühlschrank und frei verwendbare Steckdosen.

Ihr seht, es gibt hier viel zu beachten! :-)


Montag: Elektrikertermin

Montag Mittag habe ich übrigens einen Termin mit unserem Elektriker. Es geht um die zukünftige Bedienung der Ladenbeleuchtung und auch um die Stromversorgung in unserer neuen Backstube.

Ich habe dazu zwar schon ein paar konkrete Ideen, aber die Meinung vom Fachmann, der das alles dann ja auch bauen soll, da mit einfließen zu lassen, kann sicherlich nicht schaden.

Termin mit einem Maler

Vorhin hatten wir einen Termin mit dem Chef eines Malereibetriebs. Während wir die Wände und kleineren Details selber streichen werden, soll sich um die Decke nämlich ein Fachbetrieb kümmern. Dessen Leute können sich mit einem Tunnelblick (und vor allem ohne dauernd von Kunden unterbrochen zu werden) darum kümmern, die Ladendecke zu streichen.

Angebot soll kommen.

(Platz für Smalltalk bot die Tatsache, dass er hier vor ein paar Jahren schon einmal am Gebäude beschäftigt war. Als nämlich die Fenster gestrichen wurden, weswegen die Fassade unseres Hauses hier vor ein paar Jahren mal eingerüstet wurde.)

Elektrobaumaßnahmen besprochen

Mit einem Meister unseres Elektrofachbetriebs habe ich nun den nächsten Schritt der Bauarbeiten in unseren Toiletten, dem Aufenthaltsraum und meinem neuen Büro besprochen. Die Arbeiten werde ich wohl selber machen, weil ich dann immer mal zwischendurch oder am Wochenende daran basteln kann, ohne auf einen der ohnehin knappen Termine des völlig ausgebuchten Handwerkers warten zu müssen. Der braucht dann hinterher nur einmal zu kontrollieren, durchzumessen und die fachgerechte Durchführung der Arbeiten zu bestätigen.

Die Toiletten bekommen insgesamt drei Zuleitungen, Büro und Aufenthaltsraum jeweils drei. Damit haben wir genug Lei(s)tungsreserve, um PC, Klimaanlage, Mikrowelle, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Heißwassergeräte und die Spülmaschine problemlos gleichzeitig betreiben zu können.

Eigenleistungen Elektroinstallation

Habe gerade mit unserem Elektrikermeister gesprochen, ob er damit irgendein Problem hätte, wenn ich die kleineren Baustellen wie Leitungen verlegen, Verteilerdosen, Steckdosen und Lichtschalter installieren selber erledige und seine Firma nur noch die ordnungsgemäße Durchführung der Arbeiten bescheinigt.

Kein Problem, solange ich das Material trotzdem über ihn kaufe.

Auch kein Problem. Aber so habe ich den ganz großen Vorteil, "mal eben" was machen zu können, ohne da jedes mal um den ohnehin so engen Terminkalender unseres Elektrikers herumkonstruieren zu müssen.

Die großen Baustellen kann er gerne weiterhin machen, aber ganz aktuell Aufenthaltsraum und neues Büro: Das sind ein paar Leitungen, eine große Handvoll Steckdosen, drei Serienschalter, vier Leuchten und zwei Verteilerdosen. Das kann ich ganz prima nebenbei machen, so wie es die Zeit hergibt.

Spontaner Elektrikermeistertermin

Na, das ging ja richtig schnell: Ziemlich spontan habe ich gleich noch einen Termin mit unserem Elektrikermeister, um meine Planungen für den Aufenthaltsraum durchzusprechen.

Dann müssen die nur noch einen möglichst zeitnahen Termin finden, um die Arbeiten durchzuführen. Wäre schön, wenn wir auch dieses Kapitel im großen Umbaubuch bald abschließen könnten. :-)

Planung Elektrik Aufenthaltsraum

Im Rahmen der gesamten Neuinstallation der elektrischen Anlage hier im Laden habe mir nun mal Gedanken über die nächste Teilbaustelle gemacht: Den Aufenthaltsraum.

Was brauchen wir denn da? Erst mal Licht! Deckenbeleuchtung und die Effektbeleuchtung im Dach der Küchenzeile. Beides soll getrennt zu schalten sein, daher wird ein Serienschalter benötigt, der a) die Deckenleuchte und b) eine Steckdose über den Oberschränken der Küche schalten soll.

Dann brauchen wir noch eine Mehrfachsteckdose bei der Arbeitsplatte (Mikrowelle, Wasserkocher, Kaffeemaschine, Ladegeräte für Handys und Tablets etc.), drei Steckdosen unter der Spüle für Boiler, Spülmaschine und Kühlschrank und dann noch gerne zwei weitere Steckdosen in Richtung Tisch, über deren Vorhandensein sich früher oder später sicherlich jemand freuen wird.

Die große Herausforderung in der Planung der Elektrik im Personalraum bestand in der Auf-Putz-Verlegeart. Immerhin versperren die Küchenmöbel einige mögliche Wege für die Kabel. Aber auch dazu habe ich eine Lösung gefunden, die ich in den nächsten Tagen noch kurz mit "unserem" Elektrikermeister durchsprechen werde, bevor ich den Auftrag offiziell erteile.

Wenn es amtlich wird, gibt es auch eine Skizze davon für euch. :-)