Skip to content

Regionale Produkte

Mit der Tagespost trudelte ein Schreiben einer Firma ein, die sich und ihre Produkte vorstellen wollte. Hochwertige, handwerklich produzierte Waren aus der Region. Regionalität sei schließlich immer ein Thema und bei den Kunden immer mehr im Fokus.

Ja, das stimmt wohl. Aber …

Die Fleischerei kommt aus Bayern.

Rindersalami

Eine Kundin suchte eine bestimmte Salami, die schon "seit ein paar Wochen leer" sein soll und die wir doch bitte wieder mitbestellen sollen. Immerhin würde sie die immer kaufen.

Ich weiß gar nicht genau, wie viele Jahre das schon her ist. Aber vor einigen Jahren war mal ein Werk dieses Herstellers von einem größeren Feuer betroffen, so dass ein Teil der Produktion zwangsläufig komplett eingestellt wurde. Seit dem haben wir diese Salami nicht mehr im Sortiment und meines Wissens nach wird sie auch bis heute nicht wieder hergestellt.

Was auch immer die gute Frau da "vor ein paar Wochen" mal gekauft hatte …

Wurst aus der Region

Vor ein paar Tagen hatten wir privat in einem Edeka-Markt in Delmenhorst eine frische Mettwurst gekauft, die von einem nicht mal vier Kilometer entfernt gelegenen Fleischereibetrieb produziert wurde. Was soll ich sagen? Es war quasi eine Erfüllung von Mettwurst. Hammer. Warum haben wir solch eine gute Ware nicht im eigenen Laden?

Ganz einfach: Weil die Produkte eigentlich nur in deren eigenen Filialen parallel zur Ware in den Bedienungstheken verkauft werden und der Verkauf der SB-Ware im klassischen Einzelhandel nie vorgesehen war.

Bis jetzt!

Aufgrund mehrerer Termine auf beiden Seiten werden wir erst Ende Juni näher zusammenkommen, aber wir wollen wohl mal einen Testballon starten und einen Fachboden im Wurstregal für die Müller-Produkte freiräumen. Dann würde sich auch die Anfahrt nach Bremen für eine Belieferung lohnen.

Preislich? Super!
Qualitativ? Super!
Herkunft? Regional!

Wenn das nicht funktioniert, weiß ich auch nicht weiter…

Wunschfleisch

Die Mitarbeiterinnen sollen einen neuen Kitteltyp testen.
So sieht das dann aus, wenn einem die Mietbekleidungsfirma nicht einen "blanko"-Kittel schickt, sondern einen aus einer existierenden Kollektion entnimmt.

Naja, laufen wir heute mit Werbung für Wunsch-Fleisch...

Nachtrag: Ich habe die beiden Wurstzipfel nicht als Ü-Punkte erkannt. "wÜnsch" ist natürlich richtig.
Ein Namensschild pappt da zwar drüber, aber der Aufsticker ist so dick, daß es immer wieder abfällt.

Nachtrag vom 14. April 2019: Die Fleischerei Wünsch gibt es seit 2018 nicht mehr. Herbert Wünsch ist in den Ruhestand gegangen und hat keinen Nachfolger gefunden.


Kabelkanal und Gipskarton

Um die Fliesen an der Rückwand der alten Wurst- und Käse-Bedienungsabteilung mit Rigips verkleiden zu können, mussten wir vorübergehend die Kabelkanäle demontieren, in denen ein paar Strom- und Videokabel liegen.

Die sollten mit ein paar Schlagdübeln schnell wieder befestigt sein.