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Wurst aus der Region

Vor ein paar Tagen hatten wir privat in einem Edeka-Markt in Delmenhorst eine frische Mettwurst gekauft, die von einem nicht mal vier Kilometer entfernt gelegenen Fleischereibetrieb produziert wurde. Was soll ich sagen? Es war quasi eine Erfüllung von Mettwurst. Hammer. Warum haben wir solch eine gute Ware nicht im eigenen Laden?

Ganz einfach: Weil die Produkte eigentlich nur in deren eigenen Filialen parallel zur Ware in den Bedienungstheken verkauft werden und der Verkauf der SB-Ware im klassischen Einzelhandel nie vorgesehen war.

Bis jetzt!

Aufgrund mehrerer Termine auf beiden Seiten werden wir erst Ende Juni näher zusammenkommen, aber wir wollen wohl mal einen Testballon starten und einen Fachboden im Wurstregal für die Müller-Produkte freiräumen. Dann würde sich auch die Anfahrt nach Bremen für eine Belieferung lohnen.

Preislich? Super!
Qualitativ? Super!
Herkunft? Regional!

Wenn das nicht funktioniert, weiß ich auch nicht weiter…

Superwurst

Ich habe diesen Blogeintrag mit einer Google-Suche begonnen und bin dabei auf diesem Blogeintrag gelandet: Spießer Alfons: Superwurst fürs Klo. Was "Spießer Alfons" dort äußert, waren auch meine ersten Gedanken. Kurz: Wie soll das gehen? Schweine mit Katalysator?

Die konkrete Antwort habe ich zwar auch nicht auf der wursteigenen Website gefunden, aber doch zumindest die Info, dass die Wurst klimaneutral "produziert und transportiert" wurde – Maschinen- und Fuhrpark laufen also z.B. mit regenerativer Energie. Über den Inhalt der Wurst, vor allem wie die 90% Fleisch hergestellt wurden, findet man keine konkrete Info.

Bislang finde ich "Superwurst rettet die Welt" eher übertrieben und behaupte, dass man unter den gegebenen Bedingungen (nämlich durchgängig erneuerbare Energie zu verwenden) aus jedem Produkt ein "Superprodukt" machen könnte.