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Vortag okay, Vorvortag nein!

Unsere Backwaren vom Vortag gebe ich immer zum Verzehr für die Mitarbeiter frei und selten bleibt dabei auch etwas übrig. Am nächsten Tag sind die Produkte meistens noch halbwegs gut essbar. In vielen Läden werden diese Artikel ja sogar (reduziert) zum Verkauf angeboten, also bitte keinen Kommentar darüber, was ich meinen Mitarbeitern hier zumute. Wenn ich die Sachen in den Müll werfen würde, wäre das Gejammer wohl noch größer.

Am Folgetag klappt das immer ganz gut, sich jedoch am Montag noch die Teilchen von Samstag einverleiben zu wollen, setzt gleichermaßen guten Willen wie Zähne voraus – aber selbst diese Überbleibsel finden meistens irgendwelche Abnehmer.
Nur bei allem mit Wurst und Fleisch habe ich nun einen Riegel vorgeschoben. Bislang ist zwar noch nie etwas passiert, aber wenn Würstchendocs und Geflügelrollen da zwei Tage ungekühlt an der Luft liegen, würde ich sie nicht mehr essen wollen und möchte auch nicht, dass sich da irgendjemand von meinen Leuten den Magen verdirbt. Die kommen also ab sofort auf jeden Fall in den Müll.


Blogeintrag von vor dem Blog (38)

Inzwischen gehören die Brote längst zu unserem normalen Sortiment, am 17. Mai 2004 verkündeten wir unseren Kunden jedoch stolz, dass wir

Regionales Bio-Brot

jetzt ganz neu im Sortiment hätten. Was damals ja auch stimmte. :-)

Morgens leeres Brotregal

Wenn das Brotregal am Abend so aussieht, okay.

Wenn das Brotregal am Nachmittag so aussieht, finde ich das schon übel.

Wenn das Brotregal am Morgen schon so aussieht, weil die momentan ständig wechselnden Fahrer ihre Bestellungen irgendwie nach eigenem Gusto machen und dabei natürlich überhaupt keinen Plan haben, welche Mengen wir hier wirklich brauchen, ist das ganz, ganz großer Käse auf Toast. (Der ist ja immerhin da.)


Rührei-Snack(i)s

In unserem Brotregal haben wir ein festes Sortiment, aber auch immer wieder einzelne Produkte im Wechsel, die wir immer nur zu besonderen Terminen oder manchmal sogar nur einmalig bestellen können. Momentan sind das kleine Blätterteig-Snacks mit Rührei-Schinken-Füllung. Die sind für das, was sie sind, gar nicht mal so schlecht. :-)

(Foto selbstgeknipst und für unsere Liste an der Kasse.)


Der Brötchenknast

Ich find's immer wieder schön, vor dieser frischen Auswahl zu stehen. Aus unterschiedlichen Gründen haben wir immer mal Veränderungen im Sortiment, aber fast alle Artikel sind irgendwie lecker.

Es erfordert schon einiges an Selbstbeherrschung, da nicht immer mal im Vorbeigehen etwas herauszunehmen. Mal eben ein Schokobrötchen, ein Laugendreick, ein Schinkencroissant oder einen Donut – kalorienreiche Verführer sind das alles. :-P


Deutsches mehrkörniges Landbrot

Japanischer Asiatischer Werbespot für deutsches mehrkörniges Landbrot. Sag noch mal einer, Brotwerbung sei trist. Aber für eine japanische Werbung ist der Spot ja eigentlich sogar noch ausgesprochen harmlos.

Mit diesem Schmankerl entlasse ich euch ins Wochenende. :-)


Morgendliche Backorgie

Wie auch in anderen Läden fängt hier der Tag mit einer langen, bei uns rund zweistündigen, Orgie vor dem Backofen an. Da muss man sich morgens mit knurrendem Magen (nach 15 Kilometern auf dem Fahrrad in aller Frühe kein Wunder) richtig beherrschen, sich nicht durch die frisch gebackenen Snacks und Laugenbrötchen zu fressen.

(Für die Klugscheißer: Ja, frisch gebacken. Die Sachen kommen als (gefrorener) Teig in den Ofen und nicht als fertige Gebäckstücke, die nur noch "aufgeknuspert" werden müssen.)


Johannisbeerstreuselschnecken

Johannisbeer-Streuselschnecken sind einer der Artikel bei uns im Brotregal, die wir eher selten mal da haben. Wir probieren sie zwar immer wieder mal aus, aber gut laufen tun sie nicht bei uns. Selbst ich mag sie nicht gerne. Die Teile sehen zwar lecker fruchtig, saftig aus, sind aber unterhalb der roten Beeren lediglich ein dröger Teigflatschen. (Außerdem sind sie rundherum unglaublich klebrig, so dass es kaum ein Vergnügen ist, sie mit bloßen Fingern anzufassen und zu essen.)

Aber wir haben ja auch viele andere leckere Alternativen im Sortiment. :-)


Leimer Croutons

Croutons kennt wohl jeder. Im konventionellen Einzelhandel sind sie auch zu bekommen, ich kenne seit Jahrzehnten schon die vom Hersteller Leimer, die wir auch in mehreren Sorten im Angebot haben.

Privat verwenden wir sie nur gelegentlich und im Grunde immer nur, wenn wir Tomatensuppe machen. Dabei ist mir vor ein paar Tagen etwas aufgefallen, von dem ich mir nicht sicher bin, ob es tatsächlich so ist oder wie so oft nur eine "gefühlte Wahrheit". Die Würfel haben sich (jedoch bei uns allen!) unglaublich schnell vollständig aufgelöst und sich in Matsche verwandelt, welche aus der Suppe einen unappetitlichen Brei werden ließ.

Wir sind ziemlich sicher, dass das früher [tm] nicht so war. Kann das einer von euch da draußen bestätigen oder stehen wir mit dieser Beobachtung doch nur ganz alleine da?

Lustige Strichcodes – 198

Fundstück auf einer Packung Bio-Toasties unserer Eigenmarke: Ein Strichcode, aus dem Getreide wächst – aber immerhin mal relativ passgenau. Das ist keine ganz neue Idee, gehört aber natürlich auch in diese Sammlung.



Mehr schmunzeln musste ich eigentlich darüber, dass die in Deutschland verkauften Finnisch-Toasties in Schweden hergestellt wurden. :-D


Unser altes Bio-Brot-Regal

Zwischen dem ganzen alten Geraffel hier auf dem Hof stand noch unser altes (aber natürlich noch voll funktionsfähiges) Bio-Brot-Regal, das nun durch unser neues großes Regal überflüssig geworden ist und von mir auch mit auf dem Schrott gelandet wäre.

"Kann ich das haben?", erkundigte sich zwischendurch unser Bio-Bäcker.

Klar konnte er. :-)


Andere Länder, andere Brotregale

Gesehen von meinem Ex-Azubi Mehdi in einem Billa-Markt in Prag: Brot und Brötchen, die vollkommen offen im Laden lagen und nicht einmal durch irgendeinen Greif-, Zurücklege- oder Spuckschutz gesichert waren. Hierzulande würden die Kontrolleure der Lebensmittelüberwachung dabei vermutlich an Ort und Stelle noch schwerstes Herzkammerflimmern bekommen. :-)

PS: Die krummen Stangenbrote unten rechts finde ich witzig.


Die Ecke links vom Brotregal

Die Ecke zwischen unserer Lagertür und dem Brotregal ist derzeit noch relativ ungenutzt, bzw. dient als Zwischenlager für Rollbehälter oder etwas weniger hässlich momentan als Stellfläche für Aktionsware / Aufsteller.

Mir schwebte bislang vor, dort eine Art Eckregal zu installieren. Darauf stehen könnte dann sowohl die Kaffeemühle (wofür die zweite dieser beiden Steckdosen gedacht ist) als auch die Ware von Utamtsi, einer kleinen Rösterei hier aus Bremen, mit der wir schon seit weit über zehn Jahren zusammenarbeiten. (Faktisch waren wir damals der erste "normale" Laden, in dem der Kaffee verkauft wurde.)

Das wäre jedoch eine sehr ideologische Ecke. Die Kosten für so ein Regal als Maßanfertigung könnten im oberen dreistelligen Bereich liegen. Nur mit Kaffee bekommt man das nur sehr mühsam wieder rein. Ich werde aber dennoch mal ein oder mehrere Angebote dafür einholen, vielleicht können Utamtsi und ich uns die Kosten auch teilen.

Es wäre jedenfalls schön, die Mühle wieder im Laden stehen zu haben. Da sie aber unglaublich viel Dreck macht (Kaffeepulver verteilt sich immer in deren Umfeld), müsste das Eckregal einen entsprechend konstruieren Bereich haben, in dem die Mühle stehen könnte. Ein Staubsauger ist unten im Brotregal und würde sich auch für die Kaffemühle ganz hervorragend eignen.



Neben der Mühle hatten wir bis zum Umbau mangels Staubsauger immer eine Blechdose stehen, in der wir das Kaffeepulver gesammelt haben, das sich unten in der Mühle gesammelt hat. Eines Tages sah es darin mal so aus: Da hatte doch tatsächlich jemand Tampons geklaut (vermuten wir jedenfalls) und die aufgerissene Packung mit den restlichen "Stöpseln" dort entsorgt. Was wohl immer in den Köpfen der Leute vor sich geht …


Volles neues Brotregal (2) in Findorff

Die Neugestaltung des Brotregals in Findorff nimmt Formen an. Nicht im Bild auf der linken Seite steht das Regal mit den Schnittbroten und daneben, am linken Bildrand noch zu erahnen, die beiden Bake-Off-Module. Neu gestaltet sind die Regale mit Kuchen, Zwieback und Knäckebrot.

Bedenkt immer, dass der ganze Laden gerade mal etwas über 300 Quadratmeter groß ist. Dafür ist diese Platzierungsfläche bei diesem Sortiment ausreichend. :-)

Die Regalteile, die dort verwendet wurden (beachtet die Rollen), sind übrigens die bei uns in der Neustadt ausgemusterten Rollgondeln.