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Morgendlicher Gruß aus der Brötchenküche

Frühmorgendlicher Gruß aus unserer Backstube aka Brötchenküche. Während ich darauf wartete, dass der Ofen für die nächste Backladung auf die richtige Temperatur kam, knipste ich gedankenverloren die bereits mit Rohlingen belegten Bleche. Ich glaube, ich leg mich wieder hin, schnurchl … (Memo: Hier fehlt ein Sofa im Büro.)


Ungebackenes Backwerk

Morgendlicher Schnappschuss in die Backstube. Hier sind die Teigrollen, Schokocroissants und Pizzadonuts zwar auch schön knusprig, in diesem Fall jedoch aufgrund ihres noch gefrorenen Zustands und nicht wegen einer leckeren Teigkruste. ;-)


D'Ohreonuts

Erstens: Ich bin zwar eher für Chips zu haben, also salzig und herzhaft, aber ab und zu steht auch mir der Sinn nach Süßem. Ich fange also nicht bei jedem Krümelchen Zucker gleich an zu jammern und dass ich etwas nicht so gerne mag, weil es mir "zu süß" ist, kommt auch nur ziemlich selten vor.

Zweiten: Ich bin kein Freund von Verschwendung. Wenn ich Produkte nicht gerne mag, trinke oder esse ich sie meistens dennoch komplett auf. Es gibt ganz wenige Fälle, in denen ich einfach nicht weitermachen kann und den Rest entsorge oder verschenke. Das passiert mir übrigens häufiger bei Getränken als bei anderen Lebensmitteln. Mio-Mate mit Banane war ein solcher Artikel, vor einer Weile irgendein Energydrink und in den letzten Wochen ein alternativer Eistee mit Stevia.

Drittens: So süß, dass ich nach dem ersten Bissen fast gekotzt und nicht mehr einen weiteren Happs davon genommen habe: Die Oreo-Donuts, die wir derzeit im Brotregal liegen haben. Schon beim Gedanken daran schüttelt es mich gerade wieder.

Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Eine Kollegin war hellauf begeistert von den Dingern: "Ohh, die sind ja total lecker!"


Vortag okay, Vorvortag nein!

Unsere Backwaren vom Vortag gebe ich immer zum Verzehr für die Mitarbeiter frei und selten bleibt dabei auch etwas übrig. Am nächsten Tag sind die Produkte meistens noch halbwegs gut essbar. In vielen Läden werden diese Artikel ja sogar (reduziert) zum Verkauf angeboten, also bitte keinen Kommentar darüber, was ich meinen Mitarbeitern hier zumute. Wenn ich die Sachen in den Müll werfen würde, wäre das Gejammer wohl noch größer.

Am Folgetag klappt das immer ganz gut, sich jedoch am Montag noch die Teilchen von Samstag einverleiben zu wollen, setzt gleichermaßen guten Willen wie Zähne voraus – aber selbst diese Überbleibsel finden meistens irgendwelche Abnehmer.
Nur bei allem mit Wurst und Fleisch habe ich nun einen Riegel vorgeschoben. Bislang ist zwar noch nie etwas passiert, aber wenn Würstchendocs und Geflügelrollen da zwei Tage ungekühlt an der Luft liegen, würde ich sie nicht mehr essen wollen und möchte auch nicht, dass sich da irgendjemand von meinen Leuten den Magen verdirbt. Die kommen also ab sofort auf jeden Fall in den Müll.


Morgendliche Backorgie

Wie auch in anderen Läden fängt hier der Tag mit einer langen, bei uns rund zweistündigen, Orgie vor dem Backofen an. Da muss man sich morgens mit knurrendem Magen (nach 15 Kilometern auf dem Fahrrad in aller Frühe kein Wunder) richtig beherrschen, sich nicht durch die frisch gebackenen Snacks und Laugenbrötchen zu fressen.

(Für die Klugscheißer: Ja, frisch gebacken. Die Sachen kommen als (gefrorener) Teig in den Ofen und nicht als fertige Gebäckstücke, die nur noch "aufgeknuspert" werden müssen.)


Es ist doch Ramadan!

In den letzten Tagen kam häufiger ein Junge im frühen Teenyalter zu uns in den Laden und hat sich parallel zu seinen kleinen Einkäufen hier durchgefressen: Molkereiprodukte, süße Snacks und frische Mangos waren sein Begehr. Mit den Sachen stellte er sich an eine wenig frequentierte Ecke in der Getränkeabteilung und trank / verzehrte sie dort hektisch; allerdings entdeckten wir die Reste immer erst, wenn er schon weg war.

Inzwischen hatten wir mehrere Videoaufzeichnungen davon und alle Mitarbeiter wussten Bescheid und sollten nach dem Kleinen die Augen aufhalten. Er kam natürlich wieder und noch bevor er erneut Schaden anrichten konnte, wurde er auch schon von den Kollegen ins Lager komplementiert.

Da er nach eigener Aussage seine Eltern nicht anrufen konnte, aber in noch zu Fuß erreichbarer Umgebung wohnte, begleitete ein Kollege ihn nach Hause. Dort stritt der Vater erst mal alles ab, denn es sei ja schließlich gerade Ramadan und sein Sohn dürfe da schon aus Prinzip nichts tagsüber essen und genau deshalb kann er nicht irgendwelche Dinge bei uns im Laden gegessen haben. Ja, ähh, aber … Diskussion beendet.

Aufgrund dieser offenbar fehlenden Einsicht kontaktierten wir telefonisch die Polizei und verblieben so, dass wir die Videoaufzeichnungen mitsamt einer Anzeige, den Namen und die Adresse hätten wir ja nun, zur Wache schicken würden. Der Kleine ist zwar noch nicht strafmündig, jedoch würde die Post von der Polizei dann wohl (hoffentlich) reichen, um den Vater davon zu überzeugen, dass der Kleine sich eben doch nicht an die Regeln der Fastenzeit hält.

Eine Viertelstunde später kam der Vater mit seinem Sohn zu uns in den Laden und wollte die Angelegenheit persönlich klären, immerhin warfen wir seinem Sohn mehr oder weniger Diebstahl vor. Er blieb zunächst auf dem Standpunkt, dass der Junge nichts gemacht haben könne, aber als ich ihm die Auszüge aus der Videoaufzeichnung zeigte, schlug seine Stimmung schlagartig um. Er bezahlte von sich aus und diskussionslos den durch uns dokumentierten Schaden. Wie die Sache zu Hause weiterging, werden wir wohl nicht erfahren.

Süßes Frühstück

Während einer morgendlichen Veranstaltung bei uns in der Großhandlung gab es während der Vorweihnachtszeit passende Teller mit Snacks auf den Tischen. So muss ein Frühstück aussehen: Nahrhaft und vitaminreich. :-)


Diverse Brotregalbilder

Unser inzwischen ja nun auch schon nicht mehr ganz so neues Brotregal hat sich in den letzten Wochen ganz gut eingelebt. Wir tasten uns derweil daran ran, die vielen Fächer mit den unterschiedlichsten Artikeln zu füllen.

Im Laufe der Wochen sind einige Bilder entstanden, die ich hier eigentlich schon längst mal präsentiert haben wollte. Hier also einfach ein paar Schnappschüsse in beliebiger Reihenfolge. Teilweise mit noch nicht korrekter Platzierung oder Beschilderung – aber in der Summe (und auch ohne weitere Kommentare) sind die Fotos sicherlich gut geeignet, euch dieses wirklich schöne Möbel zu zeigen:












Saft, Smoothies und To-Go-Snacks

Erster Versuch, in unserem Kühlregal in der Gemüseabteilung sowas wie eine sinnvolle Platzierung zu schaffen: Frische Säfte und Smoothies, darüber allerlei "To-Go-Snacks", also aktuell diverse Sandwiches, Baguettes und Wraps (die mit Gyros und Krautsalat sind ganz lecker).

Links sollen Salate, verzehrfertiges Obst, frische Desserts und diverse Convenienceprodukte noch ihren Platz finden. Da steht zwar schon Ware, aber von einer stimmigen Platzierung sind wir noch etwas entfernt …


Die große Coolbox

Unserer großen "Coolbox" beim Gemüse fehlen zwar noch die Scannerleisten und oben die Abdeckung für die Technik, aber dafür ist bislang auch kaum Ware drin. Ein paar Snacks, Salate und frische Säfte. Einfach nur reingestellt und noch ohne jeden Anspruch einer schönen Plazierung. Zukünftig soll dort aber mal eine schöne Auswahl an Produkten zum Sofortverzehr zu finden sein: