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Edeka-Werbung: „Wir sagen Danke.“

Hier seht ihr den aktuellen (Online-)Werbespot der Edeka zum Muttertag: „Wir sagen Danke.“ Über den Film wird jetzt schon viel diskutiert und vor allem wird er sehr kritisiert, bei YouTube hat er aktuell 575 Likes bei 6241 negativen Bewertungen.

Ich finde den Film klasse! Das sage ich nicht, weil hier ein blaues E über meinem Laden hängt, sondern weil ich mich beim Betrachten des Spots herrlich amüsiert habe und die Pointe wahrlich überraschend kam. Ich bin selber Vater einer kleinen Tochter und ich habe an keinem Punkt in dem Film das Gefühl gehabt, irgendwo angegriffen, diskriminiert oder beleidigt worden zu sein. Wer darauf mit Edeka-Boykott droht oder der Firma sogar den Tod wünscht, geht vermutlich auch zum Lachen in den Keller. Arme Individuen, die ganz dringend ihre Dosis Mimimika schlucken sollten.

Ich finde, dass man einfach alles im Leben etwas lockerer und mit Humor sehen sollte. Wer sich da auf den Schlips getreten fühlt, hat es auch nicht besser verdient. :-)


Händewaschdiskussion

Ein kleiner Junge im Grundschulalter musste mal auf die Toilette. Seine Mutter begleitete ihn mit in unsere Nebenräume, wartete dann aber vor der Toilettentür. Man hörte die Spülung, unmittelbar danach öffnete sich die Tür.

Es folgte eine unglaublich mühsame Diskussion darüber, dass der Junge nach dem Toilettengang seine Hände zu waschen hat. Er wollte nicht, seine Mutter verlangte es aber von ihm. Beinahe hätte sie den verbalen Schlagabtausch verloren, zumindest kam Ines und mir das so vor, denn wir hatten aus meinem Büro alles mitbekommen.

Bei bestimmten Wünschen (z. B. nach wie auch immer gearteten Konsumgütern) kann man das ja noch nachvollziehen, aber dass um solche grundlegenden Dinge überhaupt diskutiert werden muss …

Egal, wir halten uns da raus. Ich glaube, man kann sich mit nichts schlimmer in die Nesseln setzen, als anderer Leute Kindererziehung zu kritisieren. :-)

Fanbären – ja, nein, ja, nein …

Ein Pärchen in den Zwanzigern stand vor unserem Restetisch. Er hielt eine von den reduzierten Packungen "Haribo Fanbären" in der Hand und wollte sie mitnehmen. Sie wollte nicht. Er versuchte es noch einmal, auch mit dem Hinweis auf den Preis, aber sie blieb hartnäckig. So legte er die Packung zurück auf den Tisch.

Ich stand zufällig (ohne Arbeitsbekleidung) in der Nähe und hatte den Dialog mitbekommen. Und dabei doch so sehr gehofft, dass er sich durchsetzt. :-)

SOOO lecker!

Ein Pärchen stand an der Kasse. Meine Mitarbeiterin zog die Einzelzeile des Einkaufs der beiden über den Scanner. Plötzlich tauchte dazwischen auch eine Tüte Doritos auf.

Sie riss die Chips meiner Kassiererin förmlich aus der Hand und verstaute sie sofort in ihrer Tasche.
Er wollte gerade noch protestieren und den Preis und damit die Notwendigkeit des Kaufs der Chips mit seiner Begleiterin ausdiskutieren, kam aber an die Tüte in der Tasche nicht mehr ran. "Sind die etwa so teuer?!", wollte er wissen.

"Ja", antwortete sie, "aber die sind soooo lecker!"

Diskussion beendet. :-D

Keine Kommentare zum Tiefkühlkettenbeitrag

Dass für mich subjektiv vermeintlich wichtige oder besonders interessante Blogeinträge ohne jeglichen Kommentar im Archiv verschwinden, kurze, belanglose Beiträge dagegen mitunter zu hitzigen Diskussionen führen, habe ich hier in den vielen Jahren schon häufiger beobachten können.

Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit ist der Beitrag Subjektive Meinung zur (Tiefkühl)kette, an dem ich im Sommer 2017 eine ganze Weile gearbeitet hatte und auf den es sage und schreibe null Kommentare gab. Dabei hatte ich den Eindruck, dass das Thema und auch meine Meinung dazu eine hervorragende Grundlage für eine angeregte Diskussion wären. So kann man sich täuschen …

Aber woran liegt das nur? :-O

Parken, Hof und Polizei

Ein paar junge Männer stellten ihr Auto bei mir auf den Hof und stiegen aus. Ich hatte das mitbekommen und rief dem Fahrer zu, bitte sein Auto umzuparken, da er hier auf einem Privatgelände stehen würde.

Keine Reaktion.

Ich rief erneut und statt Einsicht folgte eine zähe und durch den Autofahrer auch sehr laute Diskussion. Es gesellte sich noch einer meiner Mitarbeiter dazu und der junge Mann pöbelte diesen auch an. Da reichte es mir und ich drohte, die Polizei zu rufen.

"Machen Sie das mal", sprach er und verschwand in der Moschee.

Da hat er aber doof geguckt, als die Polizei tatsächlich kam. :-D

(Sehr amüsant war, dass er ständig versucht hat, den Kelch an mich weiterzureichen und mich als den Bösen darzustellen. Nicht er wäre unhöflich, sondern ich, weil ich ihn dort nicht parken ließ. Die Polizisten hatten netterweise auch eine Allergie gegen Leute mit großer Klappe.)