Skip to content

BeWerbung und LebensLauf

Ein junger Mann hatte sich bei mir beworben, aber mit seinen Bewerbungsunterlagen konnte ich überhaupt nichts anfangen. Es waren zwei Dateianhänge BW (Bewerbung) und LL (Lebenslauf) in seiner E-Mail zu finden, deren Dateinamen beide auf ".pages" endeten und sich weder im Browser noch mit einer anderen Software hier auf meinem Windows-Rechner öffnen ließen.

Nach kurzer Recherche war klar, dass das Apple-Dateien sind, die sich mit spezieller Software öffnen oder umwandeln lassen, falls man sie außerhalb der Apple-Welt benutzen oder einsehen möchte. Da ich mit Apple so gar nichts zu tun habe, blieb mir nur ein Weg: Den Bewerber anschreiben und darum bitten, dass ich die Unterlagen in einem anderen Format bekomme.

Für den Fall, dass jemals wieder .pages-Dateien bekommen sollte, weiß ich jetzt jedenfalls gleich, was ich da vor mir habe …


Verbessert sich jeden Tag

Eine junge Frau aus Westafrika hat sich bei uns beworben. Da sie noch minderjährig ist, klappt das mit einem Job bei uns (derzeit) nicht, aber ich fand einen Satz in ihrer Bewerbung unglaublich sympathisch.

Sie lernt Deutsch und den Hinweis auf "verbessert sich jeden Tag" fand ich irgendwie total cool. Ungewöhnlich. Wer würde sowas in eine Bewerbung schreiben? Habe ich in der Art jedenfalls noch nie gesehen. Aber diese aufrichtige Ehrlichkeit hat bei mir einen schönen Eindruck hinterlassen.


Bewerbung aus Marokko (03.11.25)

Dieser "Bewerber" um einen Ausbildungsplatz zum Einzelhandelskaufmann aus Fes/Marokko (wie fast immer) hat ein Abitur in Bio- und Geologie, absolviert derzeit den B2-Sprachkurs Deutsch und hat eine Fachtechniker-Ausbildung für Computernetzwerke, ist in Hotelmanagement ausgebildet und hat noch ein Zertifikat in Retail-Management.

Mal gucken, wie lange diese Masche noch laufen wird …

Wollte keinen Stempel mehr haben!

Nachdem ich diesen Stempel vor knapp 17 Jahren (!!!) aus einer Frustlaune heraus bestellt hatte, war er zugegebenermaßen nie im Einsatz unter Realbedingungen.

Wer erinnert sich noch? Damals mussten Bewerber beim Arbeitsamt noch nachweisen, dass sie sich um Jobs beworben haben, aber nicht genommen wurden. Da gab es dann eine Art Laufzettel, auf dem die Firmen die Bewerbung quittieren mussten / sollten / konnten. Das ging aber irgendwann so weit, dass Leute, die gar keinen Job und lieber weiterhin Geld vom Amt bekommen wollten, ohne jegliche Bewerbungsunterlagen und auch ohne eine Bewerbungsabsicht zu den Firmen gingen. So bekam man teilweise als Arbeitgeber nur diesen Zettel vor die Nase gehalten mit den Worten: "Ich brauche nur einen Stempel."

Dem Steuerzahler in mir war damals der Kragen geplatzt und so hatte ich diesen Stempel in Auftrag gegeben, allerdings habe ich ihn nie verwendet. Danach kamen noch ein- oder zweimal Leute vorbei, die aber tatsächlich zumindest halbwegs sowas wie eine Bewerbung im Gepäck hatten, da wäre dieser Stempel unfair gewesen. Entweder kam dann zufällig einfach niemand mehr bei uns vorbei oder das Konzept mit diesen Stempel-Listen wurde grundsätzlich abgeschafft, jedenfalls war der Stempel schlagartig obsolet geworden.

Und nun habe ich hier einen funktionsfähigen, aber vollkommen nutzlosen Stempel. Ein Stehrumchen, einen Staubfänger, Platzwegnehmer, also quasi den Raumblockierer 3000. Irgendwie zu schade, ihn in den Müll zu werfen, aber andererseits für ab-so-lut gar nichts zu gebrauchen. Was mache ich damit? Als Shopblogger-Reliquie bei Ebay versteigern? Ist Käse, kein Mensch interessiert sich für diese Büro-Tätowiermaschine. Ich lasse das Teil hier in der Schublade liegen, kommt jetzt auf weitere 17 Jahre auch nicht mehr an.

Ach, wisst ihr was? Wer ihn haben will, soll einfach herkommen, einen nicht allzu knauserigen Obolus für die Elepfandspendenbox hinterlassen und sich für ein Beweisfoto der feierlichen Übergabe dieser handgeführten Mini-Druckerpresse hier fürs Blog nicht zu schade sein. Dann verschenke ich ihn. ;-)


Bewerbung aus Marokko (26.09.25)

Die nächste kuriose "Bewerbung" aus Marokko lag im Postfach. Diese junge Frau sucht einen Ausbildungsplatz zur Kauffrau im Einzelhandel, also alles wie immer.

Spannend ist wieder der angebliche Werdegang: Das Abitur hat sie an der Akademie für Erziehung und Ausbildung in der Fachrichtung "Experimentelle Wissenschaften / Biowissenschaften" mit "ziemlich gut" (sic!) absolviert.

An der polydisziplinären Fakultät in Beni Mellal hat sie die Lizenz in Grundlagenstudien "Wirtschaftswissenschaft und Verwaltung" erworben und außerdem hat sie noch auf einer privaten Universität das Diplom in IT-Entwicklung als "spezialisierter Techniker" bekommen. Alles mit Bestnoten.

Was will die Frau im Einzelhandel? Müsste die nicht ein Stipendium von irgendeiner angesehenen Universität von Weltrang bekommen? :-D

Bewerbung aus Marokko (10.09.25)

Und schon wieder trudelte eine "Bewerbung" aus Nordafrika hier ein. Diese junge Frau aus Marokko hat ein Diplom als Fachtechnikerin im internationalen Handel, hat selbstverständlich Abitur im Bereich Wirtschaftswissenschaften und dazu noch drei absolvierte Praktika in renommierten Unternehmen absolviert – und "sucht", um der beruflichen Laufbahn die Krone aufzusetzen, einen Ausbildungsplatz als Kauffrau im Einzelhandel.

Eine weitere Mail, die ich erfolgreich ignorieren werde …

Bewerbung aus Marokko (01.09.25)

Schon wieder eine "Bewerbung" um einen Ausbildungsplatz als Verkäuferin.

Die junge Frau aus Marokko hat laut den Bewerbungsunterlagen selbstverständlich das B2-Zertifikat in Deutsch, spricht ohnehin vier Sprachen, hat ein Abitur mit Physikschwerpunkt hingelegt, hat Praktika in internationalen Unternehmen absolviert.
Außerdem hat sie im Fachinstitut für angewandte Managementtechnologie das Diplom des Technikers ist der Fachrichtung "technischer Verkaufsagent" erlangt. Das klingt für mich so sehr geschwurbelt, dass es schon wieder lustig ist.

Diese Bewerberin möchte nun mit all diesem Wissen in unserem "professionellen Umfeld" (hat sich ausführlich über mein Unternehmen informiert) eine Ausbildung zur Verkäuferin absolvieren.

Vielleicht tue ich ja all diesen Leuten auch unrecht, aber mein Gefühl sagt es nicht nur, sondern schreit es mit aller Kraft heraus: "Nein!"

Die Faszination am Wursten

Schon wieder kam über diese "Personalvermittlung", wie echt oder seriös diese Firma auch immer sein mag, eine Bewerbung eines jungen Mannes aus Marokko hier an.

Wie in allen anderen derart formulierten Bewerbungen aus Nordafrika hat auch dieser junge Mann (looooogisch!) ein Abitur mit Bestnoten. Einen Deutschkurs hat er hinter sich und mit dem Niveau B1 abgeschlossen. Das schaffen andere nach Jahren hier in Deutschland nicht. Sein Abitur will er mit der Fachrichtung "Wirtschaftswissenschaften und Verwaltung" abgeschlossen haben und die beiden Praktikumsbescheinigungen bestätigen ihm jeweils mehrwöchige Praktika in einer Buchhaltungsabteilung einer Baustoffhandlung und in einer Personalabteilung eines Einzelhandelsunternehmens mit zweistelligen Milliardenumsätzen.

Gut, es ist auch Moslems, die mit Schweinefleisch arbeiten. Verwursten bedeutet ja nicht, dass man es zwangsläufig essen muss. Der Text in seiner Bewerbung erinnert mich jedoch mächtig an den kleinen Ausschnitt "Holgers Wurstphilosophie" aus dem großartigen Film Dänische Delikatessen :

Sie suchen einen zuverlässigen und engagierten Auszubildenden, der in den kommenden drei Jahren Ihre Kunden mit hochwertigen Wurst- und Fleischwaren begeistern soll? Dann bin ich der Richtige für Sie. Schon immer hat mich die Kunst des Wurstens und die Zubereitung von Fleisch fasziniert […]
Abgesehen davon, dass ich einen derartigen Ausbildungsplatz nicht anbieten könnte: Auch wenn ich Mitarbeiter suche, würde ich davon die Finger lassen.

Die Managerin als LEH-Azubine

Schon wieder zwei "Bewerbungen" aus Marokko, die Bewerberin und der Bewerber stammen sogar beide aus Fes und die beiden Mails trudelten innerhalb einer dreiviertel Stunde bei mir ein. Na, was für ein Zufall aber auch.

Die Dame bewirbt sich um einen Ausbildungsplatz zur Kauffrau im Einzelhandel. Warum auch nicht, wenn man ein Abitur in Fachrichtung Physikwissenschaften in der Tasche und anschließend noch seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und Management gemacht hat. Und in der verbliebenen Freizeit noch nebenbei noch einen B2-Deutschkurs.

Dass bei diesen Mails alles mit rechten Dingen zugeht, bezweifle ja nicht nur ich.

Was wäre eigentlich, wenn man das Spiel mal durchspielt und denjenigen oder diejenige zu einem Vorstellungsgespräch einlädt. Möchte ich das ausprobieren? Nein, irgendwie nicht.

Bewerbung aus dem Irak über Personalvermittlung

Per Mail kam schon wieder so eine dubiose Bewerbung von einem jungen Mann an, diesmal von einem aus dem Irak. Adresse im Irak, super Zeugnisse, top Ausbildung. Alles wie gehabt.

Allerdings diesmal mit einem Unterschied: Diesmal kam die Mail nicht unmittelbar von dem "Bewerber" sondern von einer Personalvermittlung aus Stuttgart. Die Website macht auf den ersten Blick einen soliden Eindruck und man finden auch online einiges darüber, man bekommt das Gefühl, die Firma scheint es zu geben und sie scheint aktiv und seriös zu sein.
Die Vermutung, dass das alles nicht so richtig ist, wird bei genauerer Recherche stärker. Angefangen damit, dass die Mitarbeiterin (mit Foto in der E-Mail-Signatur) in der E-Mail einen anderen Namen hat, als in der Team-Vorstellung auf der Website. Vielleicht sind die Macher dahinter auch einfach nur nachlässig bei der Erstellung ihrer Website gewesen, ich weiß es nicht, unterm Strich (und mit 30 Jahren Internet-Erfahrung) würde ich sagen, dass man da eher vorsichtig sein sollte.

Wie auch immer: Nein. Und weil es einfach nur eine Initiativbewerbung war, werde ich überhaupt nicht auf die Mail reagieren.

Bewerbung aus Aserbaidschan

Ich habe mal wieder eine sonderbare Bewerbung für einen Ausbildungsplatz erhalten. Diesmal aus Aserbaidschan – aber wieder von einem jungen Mann in den Zwanzigern, wieder sind nur Adresse (in der Hauptstadt) und Telefonnummer im Heimatland angegeben, wieder mit TOP-Referenzen und natürlich jahrelangen Berufserfahrungen. Anbei noch zwei Diplome, unter anderem eines, das eine super erfolgreiche Teilnahme an einem Deutschkurs bescheinigt und das ich nicht nur aufgrund des Grammatikfehlers als gefälscht ansehen würde.

Auch auf diese Mail werde ich einfach gar nicht reagieren.

Der EDEKA-Verbund

Eine junge Frau hat mir eine Initiativbewerbung geschickt. Was ich an dem gesamten Anschreiben wirklich nicht verstehe, ist ein langer Absatz in der Mitte. Was soll das? Warum schreibt man sowas in eine Bewerbung? Nur noch einmal fürs Verständnis: Sie muss nicht die Edeka irgendwo anpreisen, sondern bewirbt sich in einem Edeka-Markt. Dass ich weiß, was da steht, sollte doch wohl klar sein. Also: Warum macht man das?

Der EDEKA-Verbund ist einer der führenden Lebensmittelhändler in Deutschland. Gegründet vor mehr als 110 Jahren, verbindet er über Generationen hinweg gelebte Kaufmannstradition und modernes unternehmerisches Denken und Handeln. EDEKA ist ein Nahversorger vor Ort und zugleich ein regionaler Großhandelsbetrieb. Außerdem sind sie Produzent von frischen Back- und Fleischwaren sowie zahlreicher Eigenmarken und starker Partner für Erzeuger aus der Region.
Oder ist das auch eine dieser unsinnigen Empfehlungen in aktuellen Bewerbungstrainings? Soll man damit zeigen, dass man sich vorab über seinen potentiellen neuen Arbeitgeber informiert hat und weiß, worauf man sich einlässt? Also zumindest bei mir schindet man damit keinen Eindruck, auf mich wirkt das eher sonderbar. Wie seht ihr das?

Bewerbung aus Nordafrika / 2

Nach diesen drei Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz kam nun wieder eine E-Mail bei mir an. Diesmal war es ein junger Mann aus Marokko.

Wieder wird eine Ausbildung zum Verkäufer gesucht.

Wieder eine junge Person aus Nordafrika.

Wieder ist die Heimatadresse als Anschrift angegeben.

Wieder mit angefangenem oder beendetem Studium, aber mindestens Hochschulreife.

Wieder mit Berufserfahrung im Handel.

Wieder die angebotene Stelle angeblich im Internet entdeckt.

Ich finde diese Zufälle sehr, sehr merkwürdig und spätestens jetzt klingelt bei mir mindestens ein kleines Alarmglöckchen im Kopf. Sind es überhaupt Zufälle? So viele sich wiederholende Übereinstimmungen klingen für nicht mehr danach. Ist das irgendein (vielleicht sogar schon gewerbsmäßiger) Scam oder Betrugsversuch? Oder ist das eine in diesen Ländern populär gewordene Methode, über eine Ausbildungszusage oder alleine schon eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch eine Einreise nach Deutschland zu bekommen?

Ich habe gerade mal in meinen E-Mails geschaut. Ende 2024 kamen noch zwei derartige E-Mails an, die ebenfalls wieder ins Schema passen. Damit sind es insgesamt sechs solcher Zusendungen. Erfahrung im Handel, mindestens Hochschulreife, beide aus Marokko. Das ist definitiv kein Zufall! Bin ich zu misstrauisch? Ich glaube nicht.

Was mag wohl dahinterstecken? – Dachte ich und suchte mal im Web.

Da ist mir dann dieser Artikel begegnet:
Was steckt hinter den Bewerbungen aus Marokko?

Und auch dieser hier:
Viele Stellen unbesetzt – dennoch Vorsicht bei Bewerbungen aus Marokko

Dort ist ziemlich weit unten dieses Zitat zu finden: "Die anfängliche Begeisterung über so viel Interesse sei aber schnell gewichen, als sie festgestellt habe, dass die Bewerbungen alle irgendwie gleich aussahen. Eine Nachfrage bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer habe ihren Verdacht dann bestätigt: Es gebe offensichtlich Vermittler, die Betrieben mit solchen Fake-Bewerbungen junge Menschen vor allem aus Nordafrika andienen. Mit einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch solle versucht werden, solchen Menschen eine Einreisemöglichkeit nach Deutschland zu verschaffen."

Ist es also tatsächlich so, wie ich oben schon vermutet habe?

Nein, das ist keine Bewerbung!

Als "Initiativbewerbung" habe ich folgende Zeilen Zeile per E-Mail erhalten (sic!):

"Hallo, Antonia mein Name ich würde gerne wissen ob ein minijob bei ihnen möglich wäre?."
Natürlich könnte ich darauf jetzt reagieren und von mir aus alle relevanten Fragen stellen: Wie alt bis du? Zu welchen Zeiten kannst du arbeiten? Was für eine Art Job wäre möglich?

Aber ehrlich? Wer nicht mal einen einzigen Satz in einer "Bewerbung" fehlerfrei zustande bringt, selbst jemand mit Defiziten in Sachen Rechtschreibung könnte ja vielleicht mal jemanden darüber gucken lassen, dem renne ich nicht auch noch aktiv hinterher.

Vielleicht zumindest für mich ein paar wenige grundlegende Infos. Ich brauche ja für einen Minijob keine komplette Bewerbungsmappe mit allen vorliegenden Unterlagen, nicht einmal ein Anschreiben, aber irgendwas wäre halt schön. Vielleicht ein "Ich bin noch minderjährig, werde in 4 Monaten 18 und könnte, da ich die Schule abgeschlossen habe, derzeit zu jeder Zeit in der Woche arbeiten" wäre zum Beispiel schon eine sehr hilfreiche Aussage.

Ich könnte natürlich die Frage wortwörtlich nehmen und mit "Ja." beantworten. Natürlich wäre ein Minijob bei mir möglich. Wäre, wenn ich jemanden suchen würde und wäre, wenn die Bewerberin und wir zusammen passen würden. Aber ich glaube, dass sie so eine Antwort direkt als "ich hab den Job" auffassen würde.

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz

Eine junge Frau hat mich per E-Mail angeschrieben und mir eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Verkäuferin geschickt. Eigentlich bin ich mit Azubis durch, durch die Erlebnisse mit meinen letzten Auszubildenden bin ich eigentlich wirklich restlos bedient.

"Eigentlich" deshalb, weil es wohl doch noch einen kleinen Rest in mir gibt, der einem willigen Lehrling eine Chance geben möchte. Aber dieser kleine Rest ist so gering, dass ich keine Lust mehr auf die sprichwörtliche Katze im Sack habe.

Also schrieb ich ihr ohne schlechtes Gewissen folgende Antwort, möglicherweise könnte es sich ja zu einem Vorteil für uns beide entwickeln:

Vielen Dank für die Bewerbung bei mir im Unternehmen. Wir sind derzeit aufgrund zu vieler schlechter Erfahrungen nicht willens, Auszubildende einzustellen. (Da das Ausbildungsjahr ohnehin schon angefangen hat, wäre es grundsätzlich sinnvoll, damit bis Sommer 2025 zu warten.)

Was ich an dieser Stelle anbieten kann und möchte ist ein Aushilfsjob (bis 538€/mtl., 12,50€ pro Stunde) zum Ware verräumen, Dienstags und Freitags vormittags. Entweder hilft Ihnen das einfach nur, die Zeit zu überbrücken, bis sich eine Möglichkeit für eine Ausbildung ergibt, aber vielleicht finden wir ja auch währenddessen zueinander und ich würde mich wieder auf einen Azubi einlassen – aber das soll jetzt an dieser Stelle ausdrücklich keine feste Zusage zu einem Ausbildungsplatz sein.
Ich habe nie wieder etwas von ihr gehört …