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Gespart oder nicht gespart?

Bei einer Zigarettenmarke (John Player Special) steht gerade eine Preiserhöhung von 6,00 auf 6,60 Euro pro Schachtel an. Ein Stammkunde erkundigte sich, ob wir von den Schachteln zum alten Preis noch welche vorrätig hätten. Dem war so und weil es "seine" Marke ist, kaufte er unseren gesamten Bestand an kompletten Stangen und einzelnen Schachteln der Ware zum alten Preis auf.

Zigaretten im Gesamtwert von rund 450 Euro. :-O

So viel Geld …

Kraftstoffverbrauch und Fahrradfahren

Im Jahr 2018 hatte ich damit begonnen, mit dem Fahrrad zur Firma zu fahren. In dem Jahr noch eher als Schönwetterfahrer und so vor allem in den Sommermonaten und zum Jahresende, als unser Umbau nahte, im Grunde schon wieder gar nicht mehr.

2019 sah das schon anders aus: Selbst bei (leichtem) Regen fahre ich und auch Frost hat mich bislang noch nicht davon abgehalten, die knapp 15 Kilometer von unserem Wohnort bis in die Neustadt zu fahren. Inzwischen bin ich so sehr auf mein Fahrrad geeicht, dass ich im Grunde gar keine Lust mehr habe, überhaupt noch das Auto zu benutzen. Bei ganz widrigen Wetterverhältnissen (also bislang vor allem starker Regen am Morgen) und wenn es bestimmte Transportaufgaben gibt, bleibt der Drahtesel mal zu Hause in der Garage.

Dieses Fahrverhalten macht sich auch monetär bemerkbar. Im Jahr 2018 hatten wir für insgesamt 3476 Euro Diesel in die Tanks unserer beiden Autos geschüttet, trotz im Durchschnitt um zwei Cent gestiegener Literpreise (2 Cent mehr als im Vorjahr (Quelle)) waren es im vergangenen Jahr nur noch 2638 Euro. Abgesehen davon, dass ich auf diese Weise viel Geld spare, tut die Bewegung mir und das gesamte Verhalten der Umwelt gut. Greta wäre stolz auf mich. Naja, ein bisschen zumindest. :-D

Bonpapier sparen in naher Zukunft

Bei uns rollt in den nächsten Wochen noch eine große Aufräumwelle durch das Kassensystem: Die Bons werden aus ökologischen (wie auch finanziellen) Gründen deutlich kürzer, als sie bisher waren. Spielereien wie Grafiklogos verschwinden genauso, wie irgendwelche unnötigen Hinweise und Floskeln oder auch Leerzeilen für die Übersichtlichkeit.

Kurz: Die zukünftigen Bons werden bis auf wenige Ausnahmen nur noch die zwingend notwendigen Informationen beherbergen, was letztendlich zu mehreren zehn Prozent Papierersparnis führen wird.

Über Pfusch beim Ladenbau

Immer wieder ernte ich hier in den Kommentaren Kritik dafür, dass ich hier bei unserer Renovierung nur "halbe Sachen" machen würde. Wände nur zur Hälfte streichen, Fußboden nur im sichtbaren Bereich schleifen etc.

Bei Neueröffnungen in Neubauten dürfte es natürlich anders sein. Aber ich habe noch keine Ladenrenovierung erlebt, wo in unnötiger Gründlichkeit Bereiche bearbeitet wurden, für die sich hinterher kein Kunde interessieren wird. Klar könnte man jetzt argumentieren, dass ich ja nicht alles nachmachen muss. Aber so spart man Zeit und Geld und da andere es nicht anders machen, habe ich dabei auch kein schlechtes Gefühl.

Ich weiß übrigens von einem Spielzeugladen in Delmenhorst, bei dem die Regale bis knapp unter die Decke reichen. Dort ist tatsächlich nur ein sehr schmaler, etwa 30cm breiter Streifen gestrichen. Der Rest der Wand besteht aus grauem nackten Putz, an dem maximal etwas Staub haftet, aber nicht ein Farbpigment. :-)

Ihr Auftrag wird gerade geprüft

Guten Tag Herr Harste,

Ihr Auftrag zu Ihrem oben genannten Standort wurde soeben elektronisch erfasst und befindet sich nun in der Prüfung.
Wir geben unser Bestes, damit Sie schnellstmöglich von unseren günstigen Tarifen profitieren können.
Bitte haben Sie etwas Geduld, vielen Dank.

Haben Sie weitere Fragen zu diesem oder anderen Themen, rufen Sie uns gerne an.

Freundliche Grüße
Juhu, bald endlich mit einer zeitgemäßen Telekommunikationsversorgung. :-)

Ururalter Telefonvertrag

Uiiiiiiiiiiii… Eher zufällig kam ich gerade darauf, mich mal näher mit unserem Telefon-/DSL-Anschluss hier in der Firma zu beschäftigen. Ein Upstream von derzeit rund 50Kbit/s macht mir gerade das Leben schwer und wenn man schon mal dabei ist, kann man ja auch den gesamten Tarif hinterfragen.

Wir haben (aktuell noch) einen 2000er-DSL-Anschluss und nicht mal eine Flatrate ins Festnetz. Ist eben ein über zehn Jahre alter Tarif. Den Anbieter hat's natürlich gefreut, jeden Monat 80-100 Euro dafür zu bekommen.

Das wird sich jetzt aber endlich ändern ändern. Halber Preis, Festnetz-Flatrate und rauf auf DSL 35.000. Juhu! :-)