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Fahrschule, Halteverbot und DH

… und während wir dort arbeiteten, parkte ein Fahrschulwagen (ohne Fahrschüler) an den aufgestellten Leitkegeln vorbei in unserem Halteverbot ein und ging in aller Seelenruhe zum Dönerladen an der Ecke.

Dass er ein DH-Kennzeichen hat (Inbegriff für unfähige Autofahrer), hätte es ja normalerweise entschuldigt. Aber ein Fahrschulwagen. Kein Wunder, dass die Diepholzer alle nicht fahren können.

Der Hit war eigentlich, dass uns der Fahrlehrer noch belehren wollte und steif und fest behauptete, dass er ausdrücklich nicht im Halteverbot steht. Der weiße Pfeil ganz oben würde ja auf die andere Straßenseite zeigen. WTF?!


330m Mantelleitung (und 60m Netzwerk)

Die erwähnten Kabel haben wir eben gekauft, es ist schon ein ganz beachtlicher Haufen.

Die schwerere Arbeit folgt heute noch: Die Leitungen müssen, idealerweise ordentlich gebündelt, in die Kabelkanäle eingezogen und bis in den Keller runtergeführt werden. Ach, man hat ja sonst nichts zu tun. Der Abbau der alten Getränkeabteilung? Wird nur an die Kollegen delegiert, aber beides (Getränke und Kabel) müssen bis morgen früh erledigt sein. Also noch einen Extra-Kaffee intravenös und los geht's.


Neues Auto? Ich? NIEMALS!

Anruf der BMW-Bank heute Mittag: Man möchte mir doch mal die aktuellen Modelle vorstellen, denn da dürfte bestimmt entweder für den Firmen-Fuhrpark oder auch für mich privat was dabei sein. Und auch die attraktiven Leasingangebote, bla, fasel, sülz …

Negativ. Nichts ist dabei für mich, gar nichts.

Erstens würde ich mir keinen BMW kaufen, aber das liegt einfach daran, dass ich die Autos nicht mag. Ich bin ja mehr so der Stern-Typ. ;-)

Zweitens, und das ist der viel entscheidendere Grund, werde ich mir in diesem Leben niemals einen Neuwagen zulegen. Die Chance hatte Skoda mal vor rund 12 Jahren und hat sie auf Anhieb komplett verkackt. Für das Geld hatte ich mir dann ja meine (gebrauchte) E-Klasse gekauft, die ich immer noch fahre und regelmäßig warte.

Inzwischen sehe ich die Dinge anders, vor allem aus ökologischer Sicht, aber auch die Situation auf den völlig verstopften Straßen mit den vielen Hulks und Möchtegern-Schumis hinter den Lenkrädern. Davon möchte ich mich persönlich trennen, zumindest so weit es geht.
Wenn der Benz irgendwann mal das Zeitliche segnet, würde ich mir maximal wieder einen gebrauchten kleineren Wagen zulegen. Vielleicht einen mit Elektromotor. Dazu bitte an dieser Stelle jetzt keine Grundsatzdiskussion darüber, dass der Strom auch irgendwo produziert werden muss und sowieso die Rohstoffe, die in den Akkus stecken … Ich kenne die Situation ebenfalls.

Sofern das Wetter nicht ganz schlecht ist und ich auch nicht den Anhänger oder sonstige Lasten transportieren muss, bleibe ich ohnehin bei meinem Fahrrad.

Betonwerkstein-Nachschub

Zwischendurch kurz zur Halle und ein paar weitere Betonwerksteine geholt. Der kleine Haufen hier in meinem Kofferraum wiegt auch nur knapp 300kg. Damit sollte aber genug Material vorrätig sein, damit unsere Handwerker das große Stück vom Fußboden komplett ersetzen können.

Ich werde aber wohl noch mehr von den Teilen holen und diese später mal in die tote Ecke hinter den Kühlregalen stapeln. Dann haben wir das Material für alle Fälle hier und es nimmt nirgends wertvollen Platz weg.


Weg zur Arbeit / Mit dem Rad am Stau vorbei

Morgendlicher Weg zur Arbeit. Natürlich auf dem Fahrrad und mit dem guten Gefühl, in dem Stau jetzt nicht auch noch zu stehen. Alleine im Juni haben wir rund 1300 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt, anstatt wie vor ein paar Wochen noch mit dem Auto. Spart Geld, Nerven, schont die Umwelt, dem eigenen Körper tut es auch gut und man bekommt Dinge zu sehen, die einem auf vier Rädern durchaus verborgen bleiben.

(Bevor wieder einer was zum Vertikalvideo sagt: Ich mag die Dinger prinzipiell auch nicht, allerdings ist es mit einer Hand leichter, das Gerät hochkant zu halten. Dazu kommt, dass bei vielen Clips, diesem hier zum Beispiel auch, eine Veröffentlichung ursprünglich gar nicht vorgesehen war.)


Kinderwagen

Dass vielen Kindern von den Moscheebesuchern hier hinter meinem Laden der Respekt vor fremdem Eigentum fehlt, in der Vergangenheit speziell meinem eigenen, habe ich in den letzten Jahren schon oft genug mitbekommen. Da wurde bei Fahrrädern die Luft rausgelassen, am Anhänger rumgefummelt, mit Fußbällen gegen mein Auto geschossen, mit Fahrrädern am Lack desselben langgeschranzt, es wurden Steine und Schneebälle gegen meine Türen geworfen, auf meiner Klimaanlage wurde herumgeklettert und so weiter…

War ganz erfrischend, den kleinen Jungen mit Schuhen auf das Familienauto klettern zu sehen, nachdem Papa ausgestiegen und ins Moscheegebäude gegangen war. :-)


Der peinlichste Tankstopp meines Lebens

Geld vergessen, Tank ziemlich leer (lt. Anzeige noch unter 25km) und dann noch Anhänger hinten dran (was den Verbrauch nochmal erhöht). In meiner Verzweiflung bin ich sogar zu einer Shell-Tankstelle gefahren (egal, bis ich da wieder hinfahre, haben die neue Mitarbeiter) und habe da mit den letzten Münzen, die ich in meinem Kleingeld-Fach im Auto gefunden habe, einmal richtig den dicken Macker raushängen lassen.

Warum soll das nur anderen passieren? :-D


Wundersames im Straßenverkehr

Das Wunder der abknickenden Vorfahrt: Zwei Autos waren vor mir. Das erste blinkt nach rechts und fährt dann geradeaus weiter, der zweite blinkt gar nicht und biegt dann nach links ab.

Hatten die alle nur Singen und Klatschen in der Fahrschule? :-(

Parken, Hof und Polizei

Ein paar junge Männer stellten ihr Auto bei mir auf den Hof und stiegen aus. Ich hatte das mitbekommen und rief dem Fahrer zu, bitte sein Auto umzuparken, da er hier auf einem Privatgelände stehen würde.

Keine Reaktion.

Ich rief erneut und statt Einsicht folgte eine zähe und durch den Autofahrer auch sehr laute Diskussion. Es gesellte sich noch einer meiner Mitarbeiter dazu und der junge Mann pöbelte diesen auch an. Da reichte es mir und ich drohte, die Polizei zu rufen.

"Machen Sie das mal", sprach er und verschwand in der Moschee.

Da hat er aber doof geguckt, als die Polizei tatsächlich kam. :-D

(Sehr amüsant war, dass er ständig versucht hat, den Kelch an mich weiterzureichen und mich als den Bösen darzustellen. Nicht er wäre unhöflich, sondern ich, weil ich ihn dort nicht parken ließ. Die Polizisten hatten netterweise auch eine Allergie gegen Leute mit großer Klappe.)

Der Countdown läuft!

Die Überschrift hat übrigens nichts mit dem bevorstehenden Jahreswechsel zu tun. Nur ist unser Hof gerade mal wieder komplett dichtgeparkt. (Zaun kommt bald, wir sind uns mit der Frage nach dem Tor noch nicht sicher.)

Habe mir gerade einen der Leute geschnappt und gesagt, dass in ca. 25 Minuten eine Kollegin kommt, die ihren Wagen "vor den Benz" stellen wird und da bleibt der dann auch für den Rest des Tages, da die Kollegin mit Bus und Bahn noch in die Stadt fährt. Falls diejenigen, die dann zugeparkt sein würden, heute noch ihre Autos brauchen, sollten sie die in den nächsten Minuten vom Hof fahren. In den letzten 15 Minuten ist jedenfalls exakt nichts passiert.


Auto, Rampe, Kühlbehälter

In einem coolen Adventure hätte ich diese drei Gegenstände mal ganz fröhlich miteinander kombiniert. Das Ergebnis wäre bestimmt lustig geworden.

Im wahren Leben hätte es nur einen Anruf bei meiner Betriebshaftpflicht gebraucht. :-P

(Nix passiert. Aber der Kleinwagenfahrer mag das Leben am Limit.)