Skip to content

Kraftstoffverbrauch und Fahrradfahren

Im Jahr 2018 hatte ich damit begonnen, mit dem Fahrrad zur Firma zu fahren. In dem Jahr noch eher als Schönwetterfahrer und so vor allem in den Sommermonaten und zum Jahresende, als unser Umbau nahte, im Grunde schon wieder gar nicht mehr.

2019 sah das schon anders aus: Selbst bei (leichtem) Regen fahre ich und auch Frost hat mich bislang noch nicht davon abgehalten, die knapp 15 Kilometer von unserem Wohnort bis in die Neustadt zu fahren. Inzwischen bin ich so sehr auf mein Fahrrad geeicht, dass ich im Grunde gar keine Lust mehr habe, überhaupt noch das Auto zu benutzen. Bei ganz widrigen Wetterverhältnissen (also bislang vor allem starker Regen am Morgen) und wenn es bestimmte Transportaufgaben gibt, bleibt der Drahtesel mal zu Hause in der Garage.

Dieses Fahrverhalten macht sich auch monetär bemerkbar. Im Jahr 2018 hatten wir für insgesamt 3476 Euro Diesel in die Tanks unserer beiden Autos geschüttet, trotz im Durchschnitt um zwei Cent gestiegener Literpreise (2 Cent mehr als im Vorjahr (Quelle)) waren es im vergangenen Jahr nur noch 2638 Euro. Abgesehen davon, dass ich auf diese Weise viel Geld spare, tut die Bewegung mir und das gesamte Verhalten der Umwelt gut. Greta wäre stolz auf mich. Naja, ein bisschen zumindest. :-D

Trackbacks

No Trackbacks

Comments

Display comments as Linear | Threaded

eigentlichegal on :

"Greta wäre stolz auf mich"

....und von dem gesparten Geld leistet sich Björn eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff

Flieger on :

und zur fähre geht es mit dem flugzeug um die halbe welt

Mitleser on :

Im Flachland ist das halt immer noch was anderes als im Mittelgebirge oder in den Alpen.

Theo on :

Mit E-Bike dürfte das wenig Unterschied machen. Aber ich gebe zu: Ich lasse mich deswegen auch noch davon abhalten (habe allerdings kein E-Bike.)

Josef on :

Wie lang dauert die Fahrt in etwa? Zwischen 45 min und 60 min?

Björn Harste on :

Knapp 45 Minuten brutto, also mit Ampeln etc. Die reine Fahrzeit liegt bei mir bei etwa 35 Minuten.

Josef on :

Also in Fahrt ca. ein 24er Schnitt. Nicht schlecht.

Bundes-Uschi on :

Denkt denn keiner an den Staat, hier fehlen jetzt Steuern.
Somit können weniger Kitaplätze geschaffen werden.
Und es fehlt an Geld für Radwege :-)

Anonymous on :

Keine Sorge!
Sollte da das Manko zu groß werden (z.B. wenn alle, die

John Conner on :

Gut gemacht! Dauert zwar sicherlich länger als mit dem Auto, spart aber Geld und ist gut für den Körper. Wünsche dir noch viel Spaß auf Weg zur Arbeit.

Ich war irgendwann genervt von den unfreundlichen Fahrkartenkontrolleuren im Zug. Seit einigen Monaten habe ich daher eine 30km Bahnstrecke gegen das Rad getauscht. Bei jeder Fahrt spare ich so ca. 10 Euro.

DerBanker on :

Deine Gesundheit wirds dir auch danken. Ist dir aufgefallen, dass du weniger Erkältungen hast und wenn, dass sie schneller abheilen?

Und beim Belastungs-EKG:
Beine: "Das reicht jetzt, das ist nicht mehr lustig!"
Herz + Lunge so: "War was?"

TT on :

> Deine Gesundheit wirds dir auch danken. Ist dir aufgefallen, dass du weniger Erkältungen hast und wenn, dass sie schneller abheilen?

DAS halte ich für ein Märchen. Klar ist es nett, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren; ich hab aber überhaupt erst Erkältungen, seitdem ich das mache (von der Schulzeit mal abgesehen)

Daniel on :

Ich mach das jetzt seit 2 Monaten auf einer ähnlichen Strecke (und brauche ähnlich, wer hätte das gedacht).
Das mit dem Auto geht mir genauso. Man merkt dann erst wie bequem man geworden ist.
Ich hab aber auch kaum Ampeln, es gibt hier einen "Radschnellweg" - man kann weder schnell fahren, noch ist es ein toller Radweg, aber es gibt hier keine Autos und wenig Fußgänger, so dass man gut durchkommt.

Amsel on :

Ist ja auch eine Katastrophe, bei Euch zu parken, außer man hat einen Hof. :-D

Amsel on :

Und jetzt steht das Auto rum, und bekommt Standschäden, die zu hohen Reparaturkosten führen, was die Differenz des nicht verfahrenen Diesels wieder ausgleicht.

Nicht der Andere on :

Wie kann man denn bei KFZ-Nutzung "bei ganz widrigen Wetterverhältnissen (also bislang vor allem starker Regen am Morgen) und wenn es bestimmte Transportaufgaben gibt" und bei 20% gemeinsamem Minderverbrauch - sagen wir einfach mal 40% beim Björnwagen - auf Standschäden kommen?

Björn Harste on :

Wenn ich Amsel jetzt richtig einschätze, hat er nur das scherzanzeigende Minibildchen vergessen. :-)

eigentlichegal on :

Das ist einfach erklärt:
In Bremen herrscht immer gutes Wetter und einer der entstandenen Standschäden besteht darin, dass das Tank undicht geworden ist.

KlingOhne on :

"Standschäden" wer hat Dir denn das eingeredet?

Ich habe mal ein Auto gekauft, was ein Jahr nicht bewegt wurde, selbst die Reifen waren noch OK; war ja genug Druck drauf.

Ich habe eine Spülmaschine 4 Jahre lang nicht benutzen können. Dann wieder angeschlossen und sie lief prima; keine defekten Dichtungen oder so. Mittlerweile hat die wohl über 25 Jahre auf dem Buckel und läuft immer noch.

"Standschäden"? Was für ein Märchen!

wupme on :

Deine Argumentation ist genauso wie die von Homöopathen.

"Bei mir war aber XYZ" und schon wird aus einer Anekdote eine allgemeingültige Wahrheit gebastelt.

Standschäden gibt es, ist kein Märchen.

Klodeckel on :

Mir gefällt, dass Björn hier gar keine Öko-Gründe fürs Radeln vorheuchelt. Nee, er fährt einfach nur mitm Fahrrad zur Arbeit, weil er Bock drauf hat und es ihm gut tut.
SUPER!

Asd on :

Das ist das Beste, das du deinem Kreislauf antun kannst. Feinstes Cardio.
Weiter dabei bleiben, deine Gesundheit wird es dir danken.

KlingOhne on :

Ich brauche mit dem Auto 30 Minuten für einen Arbeitsweg, mit dem Fahrrad 60. Ich muss also nur 60 Minuten zusätzliche Zeit investieren, um am Tag 120 Minuten Bewegung zu haben.

Und vor allem ist man richtig wach, wenn man ankommt.

Add Comment

Standard emoticons like :-) and ;-) are converted to images.
:'(  :-)  :-|  :-O  :-(  8-)  :-D  :-P  ;-) 
BBCode format allowed
Welche Farbe hat der Himmel?
Form options